Post aus Kalifornien! Vier Jahre nach ihrem viral verbreiteten Kettenbrief haben Dredg in siebenmonatiger Klausur einen neuen Schrieb aufgesetzt. Inspiriert von Salman Rushdies Essay "Imagine There's No Heaven: A Letter to the 6 Billionth Citizen" adressieren die vier Klangtüftler ihr Anliegen diesmal …

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  • Vor 10 Jahren

    @Django («
    Und der einzige, der Mourning This Morning für das textlich wie musikalisch abgrundtief schlechteste Lied der dredg-diskographie hält? »):

    Nö, sehe ich genau so.
    Grottige Nummer - sogar noch schlechter als "Saviour"... ;)

  • Vor 10 Jahren

    @Bashboard.de («

    Nach Manson die zweite herbe Enttäuschung dieser Tage. Es ist schon bezeichnend, wenn man statt neuer CDs lieber die BestOf von Manson reinschiebt oder die BestOf von Faith No More kauft... das waren halt noch Songs damals, Mensch Mensch... »):

    mann, mann, mann! wer sich "best of" kauft, ist ein nerd. sorry. und dann von "damals" sprechen; ich mag und kann es nicht mehr hören/lesen. ich habe das große glück oder das geschenk des alters (relativ zu sehen) und habe die o.a. bands bereits zu ihren großen zeiten live erleben dürfen (also ende der 80-er, anfang der 90-er). tut fast nüscht zur sache, sorry. soviel aber zum "damals" :D

    Dredg: ich habe das album zuhause "zu liegen" (schmunzel) und ich freue mich drauf. egal, was hier vorab getreten und gebufft wird. man will neues, oder? mut. zersetzung und konstruktion. kunst. übrigens herangehensweisen, die FNM und MM auch an den tag legten. und diejenigen, die aufgüsse der "erfolgreichen" werke wollen, springen ab und kaufen sich "best of". weil IHRE künstler sie im stich lassen und teil einer per se abzulehnenden kommerzialisierung werden. "That's what happens, when you compromise your art" sangen dredg. wer das nicht versteht oder dem muster der abkehr folgt: albern und unreif, wie ich finde. kauft euch sampler, ihr narren und meckerköppe! und ich wende mich hier nicht an diejenigen, die an kunst und neuem interessiert sind, sondern an sicherheit und zu erwartendem. man muss ein album ja nicht mögen - man sollte dem künstler aber zumindest zugestehen, dass er sich entwickelt - wohin auch immer. machen wir das nicht selbst auch - uns entwickeln? wenn nicht tut es mir echt leid! entscheiden kann man sich dann immernoch. das ist okay.

    THINK ABOUT IT!

    gutgelaunt grüße ich

  • Vor 10 Jahren

    Heute lief auf Deutschlandradios "Rock et cetera" ein längerer Beitrag zu Dredg. Sie hätten sich nun vorgenommen, in Europa so bekannt zu werden wie in Amerika. Ohnehin wären sie stark von europäischer Popmusik beeinflusst. Insbesondere vom Gitarrespiel David Gilmours. So hört es sich auch an. Ich war ja doch einigermaßen fasziniert von "El Cielo". Aber just in dem Moment, wo sie "Europa erobern" wollen, ist es bei mir endgültig aus mit der Dredg-Faszination. Gefällige, "neoromantische Schmonzetten", Schunkel-Prog ... ziemlich treffend, was der Laut-Rezensent schreibt und 3 von 5 ist noch viel zu gut.

  • Vor 10 Jahren

    Hab ich seiher auch nie wieder "angerührt".

    Dafür lief das ein odere Leitmotif-Lied bestimmt schon mehr als eine Hand voll mal.

  • Vor 10 Jahren

    Jetzt ist es aber auch ziemlich angesagt, dredg zu diskreditieren. Der aktuelle Output ist sicherlich nicht so gut wie El Cielo, aber ein gewisser kreativer Abfall war auch schon bei CWA zu verspüren. Von anderen Künstlern/Interpreten hatte ich anno 2009 deutlich mehr erwartet und ich bin bitter enttäuscht worden, das dredg-Album geht in Ordnung. Nicht mehr, weniger aber eben auch nicht.

  • Vor 10 Jahren

    Was ich so gehört habe, ist die Setlist der Live-CD vor der diesjährigen Tour eigtl. ziemlich repräsentativ gewesen. Mal ein halbes Stück von der Leitmotif ansonsten die Mainstreamkost für Konzertgänger. Jetzt kommen noch mehr "Gassenhauer" hinzu, auch wenn Saviour auch auf Konzerten vorher ständiger Gast war.
    Natürlich alles relativiert in den den dredg-Kosmos.

  • Vor 10 Jahren

    @Vicious! (« Was ich so gehört habe, ist die Setlist der Live-CD vor der diesjährigen Tour eigtl. ziemlich repräsentativ gewesen. Mal ein halbes Stück von der Leitmotif ansonsten die Mainstreamkost für Konzertgänger. Jetzt kommen noch mehr "Gassenhauer" hinzu, auch wenn Saviour auch auf Konzerten vorher ständiger Gast war.
    Natürlich alles relativiert in den den dredg-Kosmos. »):

    die setlist aus wien fand ich hammermäßig, so etwas in der art hätte ich super gefunden.
    vielleicht waren die jungs etwas angepisst, schließlich musste das konzert vom e-werk in die kleinere live music hall verlegt werden. :D

    wie gesagt, von leitmotiv gab's nix und auch sonst: völlig frei von überraschungen.

    na ja, die heimfahrt war lustig. wir waren alle drei etwas enttäuscht, nicht total unzufrieden, aber doch nicht vollends überzeugt, wobei meine mitstreiter auch vergleiche ziehen konnten.
    auf jeden fall wird es bei uns in zukunft einige dredg running-gags geben. :lol:

  • Vor 10 Jahren

    nach den ersten erinnerungsfreien durchläufen bleiben jetzt die ersten fetzen hängen, die durchaus noch wachsen könnten ...

  • Vor 9 Jahren

    Ich liebe dieses Album!!!!Es ist das wunderschönste Album auf dieser Welt!So!