28. Dezember 2017

"Rechte streuen gezielt Ängste"

Interview geführt von

Deutsche Sprache, schwere Sprache? Von wegen. Drei Jahre nach "Karacho" legen die Donots mit "Lauter Als Bomben" noch eine Schippe drauf.

Egal ob in Englisch oder der Muttersprache: Die Donots geben ihre Meinung gerne lautstark kund. Vor drei Jahren kamen sie mit "Karacho" um die Ecke. Dieser Tage zieht die Ibbenbürener Punkrock-Predigt sogar "Lauter Als Bomben" übers Land. Kurz vor der Veröffentlichung des zweiten deutschsprachigen Albums der Band am 12. Januar trafen wir uns mit Ober-Donot Ingo Knollmann und plaudern über offene Türen, enge Kontakte und gestreute Ängste.

Ingo, nach "Karacho" bringt ihr jetzt mit "Lauter Als Bomben" euer zweites deutschsprachiges Album an den Start. Klassischer Fall von auf den Geschmack gekommen?

Ingo Knollmann: Ja, kann man schon so sagen. Wir sind an diesem deutschsprachigen Ding aber auch total gewachsen. Das war ja eigentlich nur als Gimmick geplant. Wir hätten nie gedacht, dass "Karacho" so dermaßen durch die Decke geht. Und dann sitzt man natürlich irgendwann zusammen und fragt sich: Warum sollten wir diesen geilen, neuen Weg jetzt wieder verlassen? Und wenn dann keiner eine Antwort parat hat, dann läuft man einfach weiter und schaut nach, was sich hinter den nächsten Türen verbirgt. Jedem ist klar geworden, dass wir so am direktesten und authentischsten am Start sind. Ich meine, wir haben auch früher kein Blatt vor den Mund genommen. Aber mit einem deutschsprachigen Album bist du offen wie ein Scheunentor. Da fällst du praktisch mit der Tür ins Haus.

Es gab niemanden, den ihr überzeugen musstet?

Nein, weder innerhalb der Band noch in unserem näheren Umfeld. Alle hatten richtig Bock auf "Lauter Als Bomben". Und zwar so richtig.

Alle außer Vincent (Vincent Sorg, Produzent von "Karacho")? Oder gab es für den Wechsel am Pult ("Lauter Als Bomben" wurde von Kurt Ebelhäuser produziert) andere Gründe?

Natürlich hätten wir auch gerne wieder mit Vincent zusammen gearbeitet. Aber der hatte mit den Broilers und den Hosen genug zu tun. Mit Kurt hatten wir schon zu "Coma Chameleon"-Zeiten jede Menge Spaß. Das passte auch diesmal wieder super. Kurt ist wie eine Wundertüte. Man weiß eigentlich nie, wohin die Reise geht. Das macht die Arbeit mit ihm total faszinierend und spannend.

Im Pressetext wird in puncto Sound-Inspiration das Faith No More-Meisterwerk "Angel Dust" in den Fokus gerückt.

Ich denke schon, dass wir diesmal das bis dato facettenreichste Material am Start haben. Das hat zum einen mit Kurt zu tun, bei dem man, wie schon gesagt, nie weiß, was am Ende des Tages rauskommt. Und zum anderen natürlich auch mit uns und unserem Verlangen, uns stets irgendwie weiterentwickeln zu wollen. Faith No More sind da natürlich ein Paradebeispiel, ganz klar. Ich persönlich knie aber da noch tiefer vor ner Band wie Machine Head nieder. Die können im Bereich harter Gitarrenmusik alles abdecken. Das ist unfassbar. Und diesen Anspruch habe ich auch. Rotziger Punkrock, melancholischer Wave, harmonischer Pop: Ich habe auf alles Bock – mehr denn je. Und ich denke, das hört man auch auf dem neuen Album.

"Diese Atmosphäre kann man nicht beschreiben"

"Karacho" habt ihr damals für eure amerikanischen und japanischen Fans auch noch mal in einer englischen Version aufgenommen. Wie sieht's diesbezüglich mit "Lauter Als Bomben" aus?

Da planen wir Ähnliches. Momentan hapert es nur ein bisschen an der Zeit. Wir stecken gerade voll in Arbeit.

Kann ich mir vorstellen. "Lauter Als Bomben" erscheint auf eurem eigenen Label "Solitary Man Records".

Genau. Vertriebstechnisch haben wir ja bei Warner angedockt. Aber den ganzen Rest stemmen wir alleine. Und das verschlingt viel Zeit. Wir sind keine Band, die ein Album einspielt und danach die Füße hochlegt.

Sondern?

Mir persönlich war es schon immer wichtig, in einer Band zu spielen, von der ich auch Fan bin. Und als Fan ist mir der Kontakt zur Band unheimlich wichtig. Also versuchen wir diesbezüglich immer in Bewegung zu bleiben. Wir hatten beispielsweise letztens eine sehr spaßige Listening-Session in unserem Studio in Münster. Da konnten sich Fans einen ersten Höreindruck vom neuen Album verschaffen. Auch unser Podcast stößt auf viel positive Resonanz. Wir wollen unseren Fans einfach etwas bieten.

Die werden von Jahr zu Jahr mehr. Hast du eine Erklärung dafür?

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass wir seit "Karacho" noch mal so einen richtigen Schub bekommen haben. Das zeigt sich vor allem bei unseren Konzerten. Versteh mich nicht falsch, die Konzerte waren früher auch schon Bombe. Aber seit wir auf Deutsch singen, geht live so dermaßen die Post ab. Früher haben die Fans auch mitgesungen und gefeiert. Und bei den Singles sind dann auch die letzten von ihren Sitzen aufgesprungen. Mittlerweile wird aber jede Textzeile von jedem Song mitgegrölt.

Diese Atmosphäre kann man gar nicht beschreiben. Das ist wie ein Rausch, aus dem man nicht mehr raus will. Und das Geilste ist: Nach den Shows fallen uns nicht nur neue Fans um den Hals, sondern auch total viele Alt-Punks und Leute, die zu "Pocketrock"-Zeiten nur müde gelächelt haben. Und wir hören dann Sachen wie: "Ey, ihr habt ja richtig was zu sagen. Ihr habt ja eine klare Meinung. Ihr steht ja für und gegen was, schreibt tolle Songs und geht live richtig gut ab." Solche Reaktionen sind nach 23 Jahren im Business natürlich der Hammer. Das geht bei uns allen runter wie Öl, ganz klar.

"Der rechte Rand streut gezielt Ängste"

Steht die Welt mehr denn je am Abgrund? Letztens sprach ich mit Matthias Jabs von den Scorpions. Und der meinte, dass es vor dreißig Jahren nicht anders war. Er könne mit dieser "Panikmache" nichts anfangen. Wie siehst du das?

Naja, mir ist schon bewusst, dass wir in einem Zeitalter leben, in denen Ängste mehr denn je geschürt werden. Jeder hat heutzutage eine sich weltweit ausbreitende Stimme. Schau dich nur in den sozialen Netzwerken um. Da geht es tagtäglich millionenfach in alle Richtungen. Und jeder bekommt alles mit. Da geht natürlich auch vieles in Richtung Panikmache, keine Frage. Es gibt aber natürlich auch viel realen Shit, der einfach präsent ist. Beides gilt es, hartnäckig zu bekämpfen.

Panikmache wird nur allzu gerne instrumentalisiert.

Das ist ein großes Problem. Vor allem der rechte Rand streut gezielt Ängste, um neue Wähler an Land zu ziehen. Den Leuten wird dann erzählt, dass ihnen ihr Hab und Gut weggenommen wird, und man sich dagegen gefälligst zur Wehr setzen solle. Dummerweise hören da viele Menschen mit gespitzten Lauschern zu und glauben den Murks, der ihnen von Rechtspopulisten erzählt wird. Das ist traurig, macht wütend und sorgt dafür, dass hierzulande immer mehr imaginäre Grenzen gezogen werden.

Im Gegensatz zu "Karacho" haut ihr auf "Lauter Als Bomben" aber nicht NUR mit dem Knüppel auf den Sack.

Schön, dass du das rausgehört hast (lacht). Sicher gibt es immer noch genug Ballast vor der Tür, den es wegzukarren gilt. Aber wir sollten neben dem ganzen Scheiß, der um uns herum tobt, nicht vergessen, dass es da draußen auch noch viel Gutes gibt. Die Familie, die Freunde, das Leben in einem liebevollen Umfeld: Das alles sollte dieser Tage nicht zu kurz kommen. Ich bin so dermaßen dankbar dafür, dass wir nach 23 Jahren immer noch als Band am Start sind, dass wir mittlerweile Kinder groß ziehen und als Familie immer größer und gefestigter werden.

Andere Bands brechen schon nach dem zweiten Album auseinander.

Genau. Das ist doch der Wahnsinn. Und wir sitzen nach einem Vierteljahrhundert immer noch hier. Total krass. Das neue Album spiegelt genau diesen Zusammenhalt und dieses Wachstum wieder. Wenn "Karacho" ein Album war, das "Nein" gesagt hat, dann ist "Lauter Als Bomben" ein Album, das mit einem "Nein, aber ..."-Sticker in den Läden steht.

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4 Kommentare mit 112 Antworten

  • Vor 6 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      hehe recht geb ich dur sodi!! gutes profilbild?? ist kd

    • Vor 6 Monaten

      ja. also ich muss gestehen, nur durch intensives studium von Zeitonline, der zeit für kinder, ze.tt; spiegelonline, dem spiegel für kinder, bento und vice.de respektive der leute die da schreiben, könnte man glatt meinen, das vierte reich stünde bevor :eek: Es dauert nicht lange und pegida wird zur "SA der Neuzeit" wie es einst volkszorn besangen. Der rechtSStaat kümmert sich nämlich kein bisschen um die körperliche (und seelische) Unversehrtheit von "Kanaks" (zitat: diese sternenrot-tante auf zwitter)
      Denn diese müssen ständig in Angst leben, vor NSU-artigen todesschwadronen, die sich zusammensetzen aus (nicht verfolgten) Personen aus dem NSU-Umfeld und einer großangelegten Verschwörung der Polizei mit besagten nicht ermittelten respektive vertuschten NSU-Komplizen. Die Polizei macht auch kräftig mit. #ouryjalloh
      Die tragen schon fast Gestapo-Abzeichen!!! Wie man an dem Polizeipanzer "Survivor R" sehen kann. Dauert nicht mehr lang und die braunen Mäntel stehen sicher schon bereit. :cry: :sweat:
      Es wird massiv die Pressefreiheit mit "Rechtsbeugung" eingeschränkt, weil man indymedia.de, wo natürlich nur anständige und friedfertige linksliberale Aktivisten tätig sind, so verbietet, wie die jahre vorher schurkenmedien wie altermedia und thiazi (wo erstaunlicher Weise niemand die pressefreiheit bedroht sah) FSN oder B&H samt netzwerk verboten wurden :eek: :cry:
      Ich sehe förmlich schön Björn Höcke im Bundestag seine Neujahrsrede beginnen, mit:" Wir wollen nicht lügen und wollen nicht schwindeln...."

    • Vor 6 Monaten

      zu allem Überfluß verkündet auch noch Frau Anke Domscheit-Berg, dass auf den UNISEX toiletten beim CCC-event IM STEHEN GEPINKELT WIRD!!!!!
      Damit ist nun auch das letzte firnis der zivilisation gerissen

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      Afdanhänger und Salafisten sind Brüder im Geiste, weil sie die gleiche reaktionäre Gesellschaftsidee teilen. Was sie trennt, ist Ethnie und Religion. Tief im Innern ist der hippe Altrighter ein Steinzeitmuslim. Nur auf Schweinefleisch und feinstes Met möchte er nicht verzichten. Und mehrmals am Tag beten, das muss nicht sein. Die braun-blauen Kameraden hätten gerne mehr so nen dekadenten Partyislam.
      Aber seien wir doch ehrlich: Der Afd-Recke findet es gut, dass die durchgegenderten und homophilen Linksliberalen im mittleren Osten so hart durchgenommen werden. Der Afdlad würds aber gerne mal selbst tun und nicht nur darüber im Netz schreiben. Die Sache mit den sexuellen Übergriffen an Sylvester fand der Afdlad ziemlich primitiv und irgendwie proletarisch, weil man sieht, wie arm diese Asilanten eig sind. Der echte gute Germane fliegt nach Osteuropa oder Südostasien und bezahlt sogar dafür, wenn er sexuell übergriffig sein möchte. So klärt der doidsche Hengzt seine Bedürfnisse. Its Germoney, stupid. We are rich, bitch.

    • Vor 6 Monaten

      die argumentationen der linksverdreher ist doch immer wieder herrlich mitzulesen :lol: weil irgendwo in südostasien ein par deutsche greise durch unterhaltungslokale strunzen, soll es hierzulande okay sein das heerschaaren von nafris ohne erkennbare gegenwehr aufmarschieren? gibts eigentlich in warschau, budapest oder banja luka auch schutzzelte für frauen an sylvester?

    • Vor 6 Monaten

      Richtig. Wenn schon, dann wollen wir den guten deutschen Tittengrabschern und Taschendieben das Geschäftsmodell nicht kaputtmachen. Weg mit den Afrikanern - belästigen und klauen tun hier immer noch die Einheimischen! Kein Aufmarsch von ausländischen Straftätern, einheimische vor.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      da isser wieder, unser kognitiv eingeschränkter freund skywise...aber er wird sicher belege liefern, wann zuletzt hunderte biodeutsche wie die vandalen durch die nacht zogen, um zu rauben und zu grapschen. ich höre...weiterhin wird er sicher belege zu den deutschstämmigen großclans finden, die das taschendiebklau-business unter kontrolle haben...ich warte gespannt...
      @Skywise: ich weiss das du nicht die hellste kerze auf der torte bist, aber deine polemik und ironie kannst du dir sparen...die these das populisten ängste schüren ist mal bullshit. ängste entstehen durch reale fakten. sylvesternafris und schutzzelte sind leider real. also lass es lieber.

    • Vor 6 Monaten

      glaube, den letzten deutschen taschendieb hab ich iwan mal in den 90ern gesehen, "großstadtrevier" hieß die serie glaub ich ;-)

      https://www.youtube.com/watch?v=7gECaoUgur0

    • Vor 6 Monaten

      Ein paar ist gut haha Deutsche Sexflüchtlinge sind ein Massenphänomen. Im Gegensatz zum "rapefugee".Oder willst du behaupten, dass die Sylvesterbarberei, hauptsächlich begangen von nordafrikanischen Migranten, exemplarisch für das Verhalten aller Geflüchteter sind? Falls du das tätsächlich glaubst, argumentieren wir nicht mehr anhand von Fakten, sondern so auf der gefühlsbetonten Ebene. Was ja auch nicht weiter schlimm ist. Worüber diskutieren wir eigentlich? Dass es unter Geflüchteten auch Barbaren gibt? Unglaubliche Überraschung. Nachts als Afrikaner in irgendeiner Provinz in der sächsischen Schweiz rumzulaufen, ist sicher auch ein kleines Risiko. Was sagt uns das? Weder der "Nafri" noch "Ossifant" sind der Regelfall. Beide repräsentieren lediglich den sozialen Bodensatz. Ich halte mich in der Regel von solchen Gestalten fern. Geschätzt würde ich sagen, dass jede Gesellschaft einen Bodensatzanteil von etwa 20 % hat.

      Btw: In den von dir erwähnten Ländern gibt es keine Schutzzelte für Frauen, aber sehr viele Einrichtungen, wo Mann seinen Vergewaltigungsneigungen fröhnen kann. Natürlich alles legal und so.
      Wir können froh sein, dass die Frauenrechte - auch dank der jahrzehntelangen Arbeit der Linksgrünen - in Deutschland stärker verankert sind als anderswo. Immerhin ist Vergewaltigung in der Ehe seit 97 auch eine Straftat.

      Dass Rechte sich plötzlich für Frauenrechte interessieren, ist doch ein ziemlich offensichtlich opportunistischer Move. Eine 360 Grad Wendung der Meinung / Stilrichtung, die man sonst nur von Vertretern des Deutschraps kennt. Femonationalisten ist eh nicht zu trauen.

    • Vor 6 Monaten

      du hast leider auch nicht verstanden worauf ich hinaus will...mir geht es darum, dass die geschilderten ereignisse wie zb sylvester in köln keine erfindung der afd sind. ängste entstehen weil leute augen im kopf haben und sie sehen was um sie herum geschieht. nicht weil sie von populisten manipuliert werden. deine weiteren beispiele sind müll. selbstverständlich kümmert man sich eher um dinge, die vor der eigenen haustür passieren. wenn hier ein deutsche angeles city entstehen würde, dann würde es auch die entsprechenden reaktionen geben. ansonsten bist du als frau in jeder großstadt östlich von plauen sicherer als in westdeutschland. das ist leider so.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Du meinst, ich soll Dir Belege dafür liefern, daß Deutsche dieselben Verbrechen begehen können wie Ausländer? Daß die Polizei gefälligst dazu da sein sollte, VERBRECHERN die Ausübung ihrer Tätigkeit zu erschweren oder sie dafür zur Rechenschaft zu ziehen und nicht bevorzugt AUSLÄNDISCHEN Verbrechern? Soll ich Dir auch noch Belege dafür liefern, ob es für Frauen angenehmer ist, wenn biodeutsche Männer ihre Körperteile ohne Erlaubnis zusätzlich in ihre Wäsche stecken als nicht-biodeutsche? Soll ich mit Dir ernsthaft darüber diskutieren, daß JEDES Verbrechen ein Verbrechen zuviel ist? Du unterstellst mir mit diesen Punkten ernsthaft, kognitiv eingeschränkt und nicht der hellste Christbaum zu sein?

      Es gibt Ängste und es gibt Ängste. Was an Silvester in Köln passiert ist, ist natürlich besorgniserregend und ich verstehe jeden, der deshalb bei seinen nächsten Besuchen von Großereignissen deshalb Angst hat. Wenn aber Rechtspopulisten plötzlich von einer "wirksamen Bekämpfung der Ausländerkriminalität" sprechen, dann entsteht hier der Eindruck, als ob die Ausländerkriminalität in irgendeiner Form schlimmer wäre als die Inländerkriminalität. Mir wurde und wird im Zusammenhang mit der Kölner Silvesterfeier letztes Jahr viel zu oft von verschiedenen Seiten die Nationalität der Verbrecher erwähnt, denn die sollte im Prinzip außerhalb der Ermittlungsarbeit der Polizei keine Rolle spielen.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      btw Sodhahn hat recht: Grossfamilien stellen ein echtes Problem dar. Hier bin ich auch der Meinung, dass der Rechtstaat durchgreifen muss. Falsch ist es allerdings, wenn man anfängt den orientalischen Fremden pauschal als Gewalttäter zu verunglimpfen. Die Mehrheit will sich ja integrieren.

      Ah okay. Darauf willste hinaus. Jo, ich gebe dir auch hier in Teilen recht. Ängste sind meistens an reale Zustände gebunden. Was man der populistisch agierenden Afd aber vorwerfen kann ist, dass sie ein Geschäft mit der Angst betreibt. Man sensationilisiert, fetischisiert und übertreibt soziale Missstände.
      Und man kann schnell in diesen apokalyptischen Strudel hineingeraten: Als einfacher Bürger kann man zb den lieben langen Tag damit verbringen, nach Berichten zu suchen, wo irgendein Migrant eine kriminelle Straftat begeht. Und daraus schliessen, dass die Mehrheit der Migranten kriminell ist. Oder den Fehlschluss zu begehen, einen Tatsachenbericht einer deutschen Bürgerin aus Duisburg-Marxloh so zu interpretieren, als sei der Zustand Duisburg-Marxlohs repräsentativ für alle deutschen Städte. Nichts anderes macht die AFD. Sie suggeriert, die Mehrheit der Geflüchteten seien barbarische Nafri, Duisburg-Marxloh der Regelfall und Sylvester in Köln wiederhole sich auch im kleinen Massstab ständig.
      Und Leute wollen das glauben, weil "irgendwie vielleicht doch richtig"

    • Vor 6 Monaten

      @Skywise: das war ja klar, du kannst keinerlei nachweise bzw quellen für deine argumentation liefern. habe ich mir schon fast gedacht. weiterhin ist es in der bewertung der meisten menschen schon ein unterschied, ob sich vermeintlich schutzsuchende "gäste" danebenbenehmen oder eben der einheimische pöbel. gäste kann man nämlich theoretisch wieder rauswerfen. und wieso sollte man eigentlich keine nationalität nennen? hat die bevölkerung etwa kein anrecht drauf zu wissen wer die unruhestifter sind?
      @covfefe: die afd hat kein zentralorgan und bekommt sogar in der springerpresse gegenwind. die meisten einwohner kennen auch keine formate wie pi news. ich halte es daher für fraglich inwieweit die rechtpopulisten vor diesem hintergrund ängste schüren können. wie soll das konkret aussehen?

    • Vor 6 Monaten

      natürlich sind es EINZELFÄLLE. jeder einzelne ein EINZELFALL. Und das die sich in letzter Zeit nahezu täglich ereignen muss an Weihnachten liegen. Da brennen den Leuten schon mal die Sicherungen durch.
      Wir können uns natürlich anschauen, wie in den Ländern, aus denen die "geflüchteten" kommen, frauen behandelt werden. Dann schauen wir uns an, wie die Klientel dann hier frauen behandelt. Oder in Schweden. Oder in England. Conclusio? EINZELFÄLLE. Wenn es keine Einzelfälle sind, wie sich anhand der bayrischen statistik feststellen lässt, die halbjährlichen erhoben wird, dann liegt es natürlich AUSSCHLIEßLICH a) an den furchtbaren traumatischen Erlebnissen während der "flucht". b) an den furchtbar traumatischen und menschenverachtenden unterbringungsmöglichkeiten und lebensverhältnissen für "geflüchtete" in deutschland und c) am institutionellen rassismus

    • Vor 6 Monaten

      natürlich gibt es bei den linken "beruhiger", die gar keine schuld bei geflüchteten sehen. aber wie die afd (*wie sodhahn richtig sagt) haben sie die medien nicht auf ihre seite. und das, spätestens seit 2016. die beruhiger sind halt das andere extrem. deren anteil an der gesamtbevölkerung ist ähnlich gross wie bei den rechten pessismisten. je nach persönlicher gesinnung empfindet man den einen pol als unerträglicher und peinlicher als der andere. bei berkowitz und sodhahn sind halt die kulturlinken die deppen. ich sehe die afd als problematischer an. die politische realität tendiert inzwischen allerdings zu mehr kontrolle. wer das nicht sieht, will es nicht sehen. höchstwahrscheinlich haben die härtefans fragwürdige motive.

      @sodhahn
      natürlich spielt die afd eine grosse rolle im schüren von ängsten vor dem "fremden". ähnlich wie onkels und freiwild suhlen sie sich am eigenen opferstatus. das ist auch der gründungsmythos der afd. die partei des antiestablishments. dass die medien gegen sie sind, ist in ihrem interesse. was sie von den medien lediglich braucht, ist aufmerksamkeit, dem höchsten gut in der informationsgesellschaft. und aufmerksamkeit bekommt die afd mehr als genug. die afd agiert dabei nach der bewährten methode der hundepfeife, siehe gauland mit der "nachbaraussage", höckes plakatives handeln oder das besetzen von bestimmten aufregerthemen. trump hat diese methode (hundepfeife) perfektioniert. die afd muss noch üben.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Schnullerbäckchen, wenn Du von mir forderst, die Auswüchse Deiner eigenen Phantasien zu belegen, dann solltest Du Dir dringend die Dienste eines Hirnklempners sichern. Die deutschen rumfingernden Vandalenhorden oder Großclans, für die Du von mir Belege erwartest, entstammen Deinem Posting, nicht meinem.

      In der Bewertung der meisten Menschen sollte es nüchtern betrachtet überhaupt keinen Unterschied machen, ob sich ein "Gast" danebenbenimmt oder ein Einheimischer. Wenn jemand gegen gesellschaftliche Regeln verstößt, beispielsweise indem er ein Kind sexuell mißbraucht, dann ist das ein Arschloch, fertig. Und dann hat er die Konsequenzen zu tragen, weil er ein Arschloch ist, der Eintrag in seinem Paß sollte bei der Bewertung überhaupt keine Rolle spielen, höchstens beim Strafmaß, und das ist nicht die Sache des Mobs. Es ist mir auch noch keine einzige Frau untergekommen, die gesagt hätte "Wenn ich doch wenigstens von einem Deutschen vergewaltigt worden wäre". Wenn Du eine kennst, wäre dieses Mal ausnahmsweise die Reihe an Dir, einen Nachweis zu liefern. Kann ja nicht so schwer sein diese eine Frau zu finden bei 40 Millionen Frauen in Deutschland, die sich des Nächtens nicht mehr in Deutschlands Straßenzüge trauen, weil dort der schwarze Mann herrscht.

      Klar darf die Bevölkerung ruhig wissen, wer die Unruhestifter sind. Da allerdings die Stimmung mittlerweile arg aufgeheizt ist, führt das zu einigen äußerst unangenehmen Entwicklungen.
      http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/m…

      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      @Skywise: es ist leider wenig sinnvoll mit dir zu diskutieren, da du dich anscheinend nicht mehr an dein eigenes geschreibsel erinnern kannst...du hast weiter oben von "guten deutschen Tittengrabschern und Taschendieben" schwadroniert. aber gut, es ist ja bekannt das bei dir ausser salbungsvollen worthülsen nicht viel rumkommt. ansonsten geb ich dir an einer stelle sogar recht. straftäter/vergewaltiger sind immer verachtenswert, egal welche ethnische herkunft sie denn haben. trotzdem ist es von einem ethisch-moralischen standpunkt aus betrachtet noch gruseliger, wenn solche taten von vermeintlich schutzsuchenden gästen begangen werden und nicht von inzestuösen und verkommenen einheimischen, welche seit der eiszeit in diesem land ansäßig sind und von denen man auch nix anderes erwarten kann. da kannst du rumlabern wie du willst. der von dir verlinkte artikel sagt eigentlich nix aus. lies lieber mal sowas hier https://www.welt.de/politik/deutschland/ar… und dann denk nochmal über meine ausgangsthese nach.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Was soll es da nachzudenken geben? Ich sprach davon, daß es Ängste und Ängste gibt. Nur, weil Du mir das eine bestätigst, hast Du noch lange nicht das andere entkräftet.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      entkräftet? was soll ich denn bitte entkräften? du brabbelst eine gülle daher. unglaublich

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      "Rechtspopulisten streuen Ängste"
      Entkräfte mal.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      :lol: ich habe in ca. 3 verschiedenen postings daraufhingewiesen das die afd kein leitmedium hat und gefragt woher denn die bürger die thesen der populisten kennen sollten, aber keiner von euch birnen konnte mir das beantworten...kommt da noch was von dir oder sind wir durch?

    • Vor 6 Monaten

      "ich habe in ca. 3 verschiedenen postings daraufhingewiesen das die afd kein leitmedium hat und gefragt woher denn die bürger die thesen der populisten kennen sollten, aber keiner von euch birnen konnte mir das beantworten..."

      Öhm, wie wär's mit Facebook zum Beispiel? Für sowas braucht's heutzutage doch kein "Leitmediun" mehr.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Indem die Thesen der AfD in ausreichend öffentlichen Medien thematisiert und kommentiert wurden. Meist negativ. Scheint aber nicht viel auszumachen, denn offenkundig reichen knackige Formulierungen und Schwarz-Weiß-Malerei, daß bestimmte Thesen in Erinnerung bleiben, so sachlich man sie auch widerlegt. Und das Internet als Werbeträger sollte man auf gar keinen Fall unterschätzen. Was meinst Du, auf wie viele Verschwörungstheorien- und Hetzseiten man trifft, wie viele unseriöse Quellen man zu einzelnen Aussagen finden kann, wenn man sich zu einzelnen Themen, die von der AfD angerissen und von öffentlichen Medien kommentiert wurden, mal informieren möchte ...
      Also?
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      "und wieso sollte man eigentlich keine nationalität nennen? hat die bevölkerung etwa kein anrecht drauf zu wissen wer die unruhestifter sind?"

      Ähmm, nein? Wenn irgendwo irgendwer eine Straftat begeht, geht das dich erst einmal nur sehr beding etwas an. Schon gar nicht hast du zwangsläufig das Recht, alles über diese Person zu wissen. Und warum ist es denn gerade immer die Nationalität, nach der gefragt wird? Warum nicht Berufsstand, Einkommensniveau, sozialer Stand, Familienverhältnisse?
      Und allein dieser Begriff "Unruhestifter" offenbart doch auch schon deine Doppelmoral. Wenn ein deutscher, nach deinen Worten "Verkommener" eine Straftat begeht, dann ist das halt so, ist aber in jedem Fall ein Einzelfall, der mit anderen Einzelfällen nichts zu tun hat. Wenn das ein Ausländer ist, dann ist das ein "Unruhestifter". Als ob es den Ausländern darum ginge, bewusst und systematisch Unruhe zu stiften oder dem Deutschen das Leben schwer zu machen. Das sind auch erst einmal an und für sich Einzelfälle, mit jeweils individuellen, persönlichen Beweggründen, die erst einmal in den allerneiste Fällen überhaupt nichts mit der deutsche Gesellschaft zu tun haben.
      Allein deine Begriffswahl offenbart hier doch schon, wie sehr du die ganze Situation und ganze Bevölkerungsgruppen pauschalisierst und nicht in der Lage bist in deinem perspektivisch über deine ganze "die sind Gast hier und haben sich gefälligst zu verhalten"-Narrative hinauszugehen. Und dir Perspektive darf man ja generell und im allgemeinen gerne haben. Nur sollte man auch nicht aus den Augen verlieren, dass das vielleicht nicht der einzige Blickwinkel von Bedeutung ist und sich nicht alle Handlungen eines Ausländers zwangsläufig so kontextualisieren lasse und dass es ganz allgemein vielleicht auch nicht der beste Blickwinkel ist, um so einer komplexen Problemstellung gerecht zu werden.

    • Vor 6 Monaten

      Das ist aber auch Allgemeinhin das Problem bei der ganze Geschichte. Wenn ein deutscher eine gröbere Straftat begeht, dann sind das meist "traurige Einzeltäter". Ist das ein Migrant, wird aber gleich ein viel größerer Kontext bezüglich Kultur und Nationalität aufgebaut.
      Was ja zum Teil auch ganz gut begründet ist. Natürlich ist es legitim zu fragen, ob zum Beispiel bestimmte Kulturen, bestimmte kulturelle Normen oder ein bestimmter Aufbau einer Gesellschaft kriminelles Verhalten oder Strafttaten begünstigen. Solche Fragen stellen wir uns ja bei deutschen Straftätern im Einzelfall auch. Ob das jetzt so etwas unsägliches wie die Killerspiekdebatte oder auch die Frage ist, inwiefern unser eigenes A(Sozialverhalten), was schnell dazu führt, das wir Leute ausschließen, Leute sich selbst isolieren und irgendwie hängenbleiben auch eine Rolle bei bestimmten Straftaten spielt. Bei solchen Debatten würde aber niemand auf die Idee kommen, das auf die deutsche Gesamtbevölkerung zu pauschalisieren, sondern es wird halt nur als einzelner Faktor betrachtet. Bei der ganzen Migrationsdebatte geht das dann vielen Leuten ab und sie sind dann nicht weiter, solche Leute als irgendetwas anderes als "Ausländer" oder eher noch als "Muslime" zu betrachten und dann alle Vertreter dieser Kategorie unter eine Hut zu stecken.

  • Vor 6 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      Also doch wieder eine Niederlage für Sodhahn ohne Verlassen der Oberfläche innerhalb der Diskussion in Ermangelung von Argumenten.
      Tut mir echt leid für Dich.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      Bestätige, habe mitgelesen. Den Faden zu löschen, weil einem die Argumente ausgehen, ist schon ganz schön erbärmlich.

    • Vor 6 Monaten

      :lol: viel spaß morgen an der domplatte, ihr nappels

    • Vor 6 Monaten

      Smells like löschuser spirit vor dem Hintergrund der von sodi allzu gern und häufig praktizierten Kleinkunst stumpfer Provokation.

    • Vor 6 Monaten

      souli, alte hütte. ich hatte dich eher hier erwartet...aber trotzdem lustige argumentation von unserem skywise...wer kein bock mehr auf glee glorp und konsorten hat, hat die diskussion verloren :lol: mal sehen wer in der sylvesternacht verliert. ich bin gespannt

    • Vor 6 Monaten

      Kein Bock mehr haben ist eine Sache. Kannst dann ja einfach aufhören zu posten.
      Den ganzen Faden zu löschen, damit keiner mehr den Argumentationsverlauf nachvollziehen kann ist dann halt nur noch feige.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Wenn Du eine Argumentation haben willst:
      wer am Anfang einer Diskussion darauf hindeutet, daß er mehrfach eine Frage gestellt und keine Antwort erhalten habe, impliziert, daß die Diskussion überhaupt erst los geht, wenn diese Antwort kommt. Nun gut - Antworten kamen, der Thread wurde gelöscht.
      Das schnuppert nicht nach "kein Bock", das schnuppert nach Kindergartenkind, das mit Händen in den Taschen maulend den Spielplatz verläßt, jetzt hat es es uns aber gegeben.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      die kommende sylvesternacht als happening. anscheinend geht es sodhahn weniger um die sache (was mit den frauen geschieht) selbst, sondern um recht zu behalten. bestätigt leider nur die vourteile, die man ggü afdanhängern hat. dachte immer, sodhahn sei ein stabiler dude. schade, hab mich wohl getäuscht. er ist doch nur ein standard rechtsaussen. auch die wohlwollende interpreration hat ihre grenzen.

    • Vor 6 Monaten

      @Gleep Glorp: versuch beim nächstenmal einfach auf den punkt zu kommen. kurz, knapp und präzise. auf so ein geschwurbel hat doch keiner bock.
      @Skywise: wir kommen eh nie auch nur ansatzweise auf einen gemeinsamen nenner. von daher darfste dich hier gerne als "sieger" fühlen. ich empfehle dir einfach ein wenig mehr respekt vor deinen mitmenschen zu haben.

    • Vor 6 Monaten

      @covfefe: genau wegen solchen statements ist die diskussion hier für mich beendet. hassu fein gemacht!

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Ausgerechnet so was wie Du redet von Respekt? Du kannst mich getrost am Arsch lecken, mein Sohn.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn: Wird gemacht, Chef!
      Musst auch durchaus nicht an meinen etwas ausführlicheren Bemerkungen teilhaben. Dafür teile ich meinen Post in solchen Fällen halt oft in zwei. Der erste bezieht sich noch direkt auf's Argument und beim zweiten dann ne etwas allgemeinere, von der Diskussion gelöste Betrachtung. Für den, den's interessiert. Darfste dann auch gerne einfach ignorieren, wird dir nicht übel genommen.
      Aber gut, werd mich beim nächsten versuchen kürzer zu fassen.

  • Vor 6 Monaten

    Ich sage, dass Rechte die Ängste nicht streuen, sondern für sich nutzen, um Politik zu machen. So wie die Grünen ursprünglich die Umweltverschmutzung oder vor 100 Jahren die SPD die soziale Lage genutzt haben, um Politik zu machen.

    • Vor 6 Monaten

      @uerb:
      Na ja, wie nutzen sie denn die Ängste? Indem sie sie aufgreifen und natürlich auch vertiefen und streuen. Wenn ... was weiß ich ... ein Flüchtling eine Frau sexuell belästigt, motiviert das doch niemanden, eine rechte Partei zu wählen. Aber wenn man natürlich dann als Politiker andeutet, da hätte noch viel mehr passieren können, und natürlich ist der auch nicht allein, und da, wo der herkommt, existieren anderswo ganze Banden, ... dann schaut das schon wieder ganz anders aus, denn in diesem Augenblick braucht man natürlich auf höherer politischer Ebene schon wieder jemanden, der dieses Problem angeht, weil ja die anderen Partien in dieser Hinsicht nix drauf haben, ne?
      War bei den Grünen auch nicht viel anders, zugegeben, wobei da das Problem sich natürlich schon abzeichnete. Bei der SPD ... hm. Sehe ich ein bißchen anders, aber da kann man drüber streiten. Ich find's aber nicht gut, wenn man Politik auf der Basis von Menschenverachtung und Vorurteilen macht. Wenn man der damals schon nachweislich angegriffenen Umwelt eine Stimme verleiht oder sich in Richtung der nachweislich ausgebeuteten Arbeiter orientiert, hat das meiner Meinung nach eine andere Qualität als das bewußte Ausgrenzen von Menschen. Zumal Maßnahmen in diese Richtung meistens die Probleme ja eben gerade nicht lösen, sondern noch zusätzlich befeuern.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      Mich stört diese Arroganz der politischen Linken. Wenn man mit der politischen Gesamtsituation nicht zufrieden ist bzw. diese anders bewertet, dann wird man pauschal als "Opfer" von Rechtspopulisten bezeichnet. Ich behaupte, man braucht keine Populisten. Es reicht wenn man Tagesschau guckt, Lokalpresse konsumiert und mit offenen Augen durch seine Umgebung geht. Der "Rechtspopulismus" wird überbewertet.

    • Vor 6 Monaten

      @europa.erwache:
      Auch das ist pauschal nicht richtig. Auch zwischen politisch Linken und den konservativen Parteien gibt's einige Streitpunkte, bei denen kein Mensch das Wort "Rechtspopulismus" in den Mund nehmen würde. Problematisch wird es fast ausschließlich in den Bereichen, in denen die Rechtspopulisten Extrempositionen belegen, und das betrifft in erster Linie die Punkte Abschottung Deutschlands/der Deutschen und Ausgrenzung von gesellschaftlichen Minderheiten.
      Und klar braucht es Populisten, die einem die Welt so einfach erklären, wie sie sein muß, damit man sich sein Schwarz-Weiß-Denken bewahrt, das komplexe Gerede anderer Parteien als fehlende einfache Problemlösungen oder Desinteresse geißelt und die vor allem immer die Rolle des mißverstandenen Opfers geben.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      Es ist eine altbewährte Taktik der politischen Linken den sogenannten Rechtspopulisten die Förderung von "Schwarz-Weiß-Denken" vorzuwerfen. Wer wirklich mal das Programm der AFD gelesen hat, der weiss das es dort konkrete und komplexe Lösungsansätze für die Hauptproblematiken dieser Tage gibt. Diese ganze Politik die z.B. Herrn Lindner aktuell betreibt, ist doch in weiten Teilen von der AFD übernommen worden. Würde man der FDP Populismus oder "Schwarz-Weiß-Denken" vorwerfen?

    • Vor 6 Monaten

      @europa.erwache:
      Na ja, ich hab' das Programm der AfD gelesen, mehrfach sogar. Nein, darin gibt es keine konkreten oder komplexen Lösungsansätze, zumindest keine einheitlichen; eine Ausnahme mache ich im Bereich der Wirtschaftspolitik, denn hier dürfte die Generation Lucke ihre Hand im Spiel gehabt haben - hier wirkt sehr vieles vergleichsweise gut durchdacht, allerdings ist das das Glaubensbekenntnis der FDP um einige Ideen erweitert, die meines Erachtens aber in die falsche Richtung gehen, indem erstens soziale Aspekte an den Rand gedrückt und zweitens die Verknüpfungen zur internationalen Wirtschaft äußerst schwammig formuliert werden. Die wirtschaftspolitischen Aspekte und auch die anderen Lösungsvorschläge der AfD werden allerdings dadurch verzerrt, indem sie anderen Vorschlägen aus demselben Wahlprogramm zum Teil deutlich widersprechen, und vieles ist derart unverbindlich formuliert, daß man es in viele Richtungen interpretieren kann. Pegida läßt grüßen. In manchen Punkten behaupte ich aber auch ganz schlicht: es ist kein Lösungsansatz. Benachteiligung von Frauen ist kein Lösungsansatz. Benachteiligung von Singles ist kein Lösungsansatz. Die Bekämpfung von Ausländerkriminalität anstelle der Kriminalität allgemein ist kein Lösungsansatz. Die Benachteiligung von Anhängern bestimmter Religionen ist kein Lösungsansatz. Da drang äußerst viel durch, bei dem ich Bauchschmerzen bekam, weil da Art. 3 GG rebellierte. Der Abbau von Sozialleistungen ist kein Lösungsansatz. Volksentscheide auf Bundesebene sind schon mal gar kein Lösungsansatz, schon mal gar nicht, solange die Partei, die das vorschlägt, gleichzeitig die Stammtische bedient. Abschottung ist kein Lösungsansatz, solange Deutschland dringend wirtschaftlich auf das Ausland darauf angewiesen ist. Staatsbürgerschaft nach dem Abstammungsprinzip ist kein Lösungsansatz, das ist völkisches Gewichse. Ignorieren wissenschaftlicher Fakten wie etwa des Klimawandels ist kein Lösungsansatz, sondern brandgefährlich, das sage ich auch als Nicht-Grüner. Steuerverschwendung als Straftatbestand ist kein Lösungsansatz, sondern ein Knüppel zwischen die Beine von Entscheidungen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Ende der Erbschaftssteuer ist kein Lösungsansatz, sondern ein Bonbon für diejenigen, die ohnehin das Geld haben. Hab' ich irgendwas Wesentliches vergessen?
      Sorry, die AfD hat nichts, das in meinen Augen auch nur ansatzweise an einen Lösungsansatz erinnert. Und ich hab's wirklich mehrfach versucht, ihn in dem Wisch zu finden.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      @skywise
      Streuen ist es eben nicht sondern aufgreifen von Problemen. Wir leben immer noch in einer Demokratie, also Menschen sehen ein Problem, kommunizieren es und lassen sich ins Parlament wählen.
      Von Ausgrenzung kann man auch nicht sprechen, wenn man ausländische Straftäter konsequent abgeschieben würde.
      Ich lebe in einer ostdeutschen Großstadt und sehe das bei bestimmten Straftaten die Kriminalität massiv zugenommen hat und die Täter meistens anderer Herkunft sind. Es liegt mMn nicht an ihrer Herkunft, sondern das man soviele alleinstehende zugereiste Männer nicht integrieren kann.
      Nicht das Benennen sondern das Verschweigen von Fehlern könnte dazu führen, dass die AFD in 8 oder 12 Jahren in der Regierung sitzt.

    • Vor 6 Monaten

      @uerb:
      Nun ja, dann wären natürlich einige Fragen im Vorfeld zu klären:
      - Handelt es sich um einen "gefühlten" Anstieg von Kriminalität oder gibt es eine entsprechende Statistik, die das bestätigt
      - gab es im gleichen Zeitraum irgendwelche Änderungen bei der Besatzungsstärke der Polizei, die unter Umständen jetzt weniger präsent ist, was allgemein zu einem Anstieg der Kriminalität beiträgt
      - was sind "ausländische Straftäter" überhaupt? Meines Erachtens gibt es wahnsinnige Unterschiede zwischen demjenigen, der bereits in seiner Heimat straffällig geworden ist, jemandem, der hier aus Hunger oder aus Unwissenheit klaut, jemandem, der eine Unterschrift fälscht, weil er sonst wieder heim ins Kriegsgebiet darf, oder jemandem, der hier bandenmäßige Aktionen betreibt, ...
      - kann man alleinstehende zugereiste Männer Deiner Meinung nach vielleicht besser integrieren, wenn man sie ihre Familien nachholen läßt?
      ...
      Sorry, aber die AfD unterscheidet in ihrem Wahlprogramm nicht. In ihren Aussagen übrigens auch nicht. Da gibt's nur "die" und "wir", Unterscheidung der einzelnen Gruppen nach Tageslaune.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      skywise :kiss: der typische linke Blender, Relativierer und Nebelkerze ♥

      Da erzählt er von leuten, die vor Hunger klauen oder unterschriften fälschen, um nicht ins kriegsgebiet zu müssen. Süßer, in erster linie gibt es dank den Zuwanderern einen anstieg bei gewalt-, und sexualdelikten. und das ist sogar statistisch belegt. da helfen euch auch eure linken relativierungstechniken nix von wegen "der fremde wird häufiger angezeigt als der einheimische" oder "es gab nur deshalb einen drastischen anstieg bei sexualstraftaten, weil sich der gesetzliche rahmen geändert hat...", "deutsche männer rapen genau so viel...da ist nur die dunkelziffer höher"
      :conk: :conk:

      "Es handelt sich hier um eine kleine Auswahl von Taten. Wer von der Einzelaufnahme zur Statistik wechselt, für den hellt sich das Bild allerdings nicht auf, im Gegenteil. Im ersten Halbjahr 2017 stieg die Zahl der Sexualdelikte in Bayern im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 um 48 Prozent, die von Asylbewerbern begangenen Sexualdelikte um 90 Prozent. Bei einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von gut drei Prozent beträgt der Anteil von Asylbewerbern an Sexualstraftaten in Bayern 18 Prozent. Dieses Verhältnis – eine Überrepräsentation um bis zum Neunfachen – fanden sich ähnlich auch schon 2016 in den Kriminalstatistiken anderer Bundesländer und Städte. Anders als Bayern stellen die meisten Bundesländer allerdings ihre Statistiken nicht halbjährlich vor; die meisten Zahlen für 2017 dürften deshalb erst Anfang 2018 vorliegen"

    • Vor 6 Monaten

      (alexander wendt)

      ansonsten gerne den zeit artikel vom 19.04.17 aber der ist voller relativierungsgewichse...aber auf das stehst du ja :kiss: ansonsten kann ich gerne weniger relativierende faktendarsteller bemühen...

    • Vor 6 Monaten

      @Berkowitz:
      Ohne jetzt dadurch deine Statistik diskreditieren zu wollen, aber natürlich ist die Dunkelziffer bei Deutschen in Sachen sexueller Belästigung höher und natürlich wird der Fremde häufiger angezeigt als der Einheimische. Irgendwoher muss der ganze Zunder in der #MeToo-Debatte zum Beispiel ja auch herkommen.
      Damit möchte ich jetzt wie gesagt nicht deine Statistik diskreditieren und das ist sicher auch ein Umstand, mit dem man sich ernsthaft und konstruktiv auseinandersetzen sollte, aber deswegen zu behaupten, dass die oben genannte Sachen nicht der Fall wäre, wäre schon verdammt blauäugig.

    • Vor 6 Monaten

      was auch immer man sich einredet, damit man besser schlafen kann, hm? :trusty:
      Sexualdelikte sind idR "beziehungstaten" d.h. es gibt eine verbindung zwischen täter und opfer. die meisten dieser delikte finden im häuslichen umfeld statt. daher mehr deutsche als zugewanderte. so weit so gut.
      aber bei den sexualstraftaten, die sich "so" ereignen, ohne dass es eine verbindung zwischen täter und opfer gibt, sind "zuwanderer" schon sehr stark überrepräsentiert. da kann eine anne wizorek sich auch noch so sehr "Mindestens 200 vergewaltigungen" durch biodeutsche auf der wies'n herbei fantasieren.

    • Vor 6 Monaten

      mit "so" meine ich nach der disko oder auf der kölner domplatte

    • Vor 6 Monaten

      @Berkowitz:
      Schätzelchen, im Gegensatz zu Dir hab' ich auch registriert, daß die (vor allem Taschen-)Diebstahl-Quote ebenfalls angestiegen ist und die ausländischen Verdächtigen dort nicht weniger geworden sind. Und wahrscheinlich im Gegensatz zu Dir habe ich mit z. T. verurteilten Flüchtlingen und Sozialarbeitern auch schon mal an einem Tisch gesessen, auch aus beruflichen Gründen. Solange es die Taschendiebstähle gibt, solange es diejenigen gibt, die praktisch keine Alternative haben als eine Unterschrift zu fälschen, und solange es diejenigen gibt, die teilweise schon seit Jahren in den hiesigen Lagern ihr Dasein fristen, sollte niemand pauschal über "ausländische Straftäter" oder ausländische Flüchtlinge grundsätzlich den Stab brechen. Die Statistik ist auch nichts Anderes als eine zahlenmäßige Auswertung von Einzelschicksalen, kein Reißbrett.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      @Berkowitz:
      Gut, das ist jetzt aber eine Distinktion zwischen verschiedenen Arten von Straftaten, die du jetzt nachträglich aufgemacht hast, soweit ich mich beim ersten Mal nicht verkesen habe. Ich habe mich jetzt erst einmal auf Sexualstraftaten oder sexuellen Missbrauch im Allgemeine bezogen und dafür halte ich meine Aussage immernoch für absolut legitim.

    • Vor 6 Monaten

      skywise: Der Moment, wenn du den anstieg von sexualstraftaten und gewalttaten durch den anstieg von (taschen)diebstählen zu rechtfertigen versuchst.

      Erzähl das doch den Angehörigen der Opfer von den zugenommenen gewalt/sexualstraftaten :)

    • Vor 6 Monaten

      ps:gleep
      diese distinktion ändert dennoch nix an meinen angeführten statistiken :trusty:

    • Vor 6 Monaten

      Wenn du jetzt meinst, das weiter in "Beziehungstaten" und Taten zwischen "Fremden" aufzudröseln, dann kann man natürlich darüber diskutieren, ob das vielleicht ein guter, konstruktiver Ansatz ist, die Sachlage besser einzuordnen.

      Ich finde die Unterscheidung, wie du sie hier jetzt aufführst aber tatsächlich nicht ganz unproblematisch. Denn vielleicht sind Migranten bei "Übergriffen zwischen Fremden" überproportional Vertreten. Migranten sind aber auch allgenein als Personen, für die die meisten Leute Fremde sind überproportional vertreten. Für Migranten oder Flüchtlinge sind die allermeisten Deutschen "Fremde". Selbst in der nächstbesten Disko sind mir ein Großteil der Leute über ein bis zwei Ecken bekannt. Für viele männlichen Flüchtlinge in Deutschland ist fast jede Frau eine Fremde, weil er einfach kaum jemanden hier kennt. Als Deutscher habe ich deutlich mehr Frauen in meinem Bekanntenkreis die mir vielleicht sogar beruflich untergeordnet sind oder mir näher bekannt sind und bei denen ich bei einem sexuellen Übergriff meinerseits viel weniger zu befürchten habe, bzw ich mich dieser Person dadurch, dass ich sie länger kenne, auch eher hingezogen fühle als der nächstbesten Dame auf der Straße.
      Von daher ist die Unterscheidung, die du hier aufmachst irgendwo auch eine von Grund auf unfaire und nicht wirklich aussagekräftige. Um eine wirkliche Aussage in dieser Hinsicht machen zu können müsste du dem Bekanntenlosen Flüchtling eine Gruppe von deutschen mit ähnlich engem Bekanntenkreis gegenüberstellen. Die gibt es aber schlicht und einfach nicht, weil kaum kein Deutscher hier so fremd und kontaktlos ist, wie ein Flüchtling.
      Mit anderen Worten natürlich sind Deutsche bei Beziehungstaten überrepräsentational vertreten und Flücbtlinge bei Taten zwischen Fremden. Anders kann es fast gar nicht sein.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      @Berkowitz:
      Wo rechtfertige ich denn irgendwelche Sexualstraftaten oder Gewalttaten durch Taschendiebstähle?
      Schnäuzelchen, ich will wissen, was "ausländische Straftäter" sind. Über Räuber, Mörder, Vergewaltiger und Kinderschänder brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Reden wir doch einfach mal über die MASSE der verurteilten Straftäter, nämlich diejenigen, die keine Schwerverbrecher sind. Verurteilter Straftäter ist man auch, wenn man andere Straftaten begeht. Mich interessiert die Untergrenze der zu vollbringenden Tat, nicht die Leute, die deutlich drüber liegen. Willst Du auch einen, der jemand anderen zu einer Falschaussage vor Gericht gebracht hat, in ein Kriegsgebiet abschieben, in dem er dem sicheren Tod in die Arme laufen kann?
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      iese distinktion ändert dennoch nix an meinen angeführten statistiken :trusty: "

      Hab ich auch so nie behauptet. Wobei mein letzter Kommentar, sofern korrekt, deine Statistik dann vielleicht auch schon etwas problematischer macht. Darum ging's mir aber in dem Moment nicht.

    • Vor 6 Monaten

      du kennst meinen standpunkt. wer vor krieg und verfolgung/folter flieht, soll ausreichend versorgt werden. Asyl ist auf zeit begrenzt und die ist zu Ende, wenn die fluchtursache halbwegs beseitigt ist. Das betrifft Flüchtlinge.
      Wer sich hier meint, als Besatzer/Zivilokkupant oder Eroberer aufspielen zu müssen... für den hat Sodis aktueller Avatar die passende Lösungen bereitgestellt gehabt.
      Bei begangenen Delikten wie Diebstahl "aus Hunger" sollte untersucht werden, was mit den Aufwendungen passiert ist, die man als "Schutzsuchender" hier von den Behörden erhält.

    • Vor 6 Monaten

      Bzw. noch einmal deutlicher:
      Solange deine Statistik nicht um Faktoren wie Dunkelziffer, höberes Geealtpotenzial bei leute in prekären sozialen Situationen, und die überdurchschnitiche Kontakt-, Bezugspersonenlosigkeit bei Flüchtkingen bereinigt ist, ist sie halt tatsächlich nur sehr bedingt aussagekräftift. Zunindest sofern du irgendwelche Aussagen über ein überdurchschnittliches Gewaltpotenzial von Flüchtlingen oder Leuten aus anderen Kulturkreisen treffen willst
      Damit will ich nicht sagen, dass es das nicht gibt, damit will ich aber auch ganz bestimmt nicht sagen dass es das gibt, sondern einfach, dass die Situation komplizierter ist, als du mit ekner Statistik handhaben kannst.
      Vielleicht hast du ja auch noch nehr Statistiken, oder dir noch weitere Gedanken gemacht, sicher gut möglich. So tief wollte ich hier an dieser Stelle aber ursprünglich gar nicht einsteigen. Von daher erst einmal einen guten Rutsch euch allen.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Du meinst, ein "Ausländer raus!" sei das einzige adäquate Mittel, um die Gegend um das Hotel Graf Moltke nachts sicher zu machen?
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Würd' mich trotzdem interessieren: warum soll die Ecke rund um das Hotel Graf Moltke Deiner Ansicht nach gemütlicher werden, wenn dort dieselben Aktionen von Biodeutschen abgezogen würden?
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Ja, ich weiß, Du kannst den Thread nicht löschen.
      Ich kann doch auch nichts dafür, daß Dir schon wieder die Argumente ausgehen.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      "Ja, aber darum gehts doch überhaupt nicht."

      Worum geht es denn genau deiner Meinung nach, wenn ich fragen darf?

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      Fiel die Löschung des Fadens auch unter "sachliches Argument"?

    • Vor 6 Monaten

      1.) Und wenn es darum geht, warum ist es nicht legitim zu fragen, ob es überhaupt fair ist, sich bei manchen Ängsten nur und spezifisch auf Ausländer zu beziehen wenn mitunter die Deutschen die gleichen Straftsten in ähnlichen Maße begehen (ich sage nicht, dass das der Fall ist)
      2) Wo genau verweigere ich mich sachlichen Argumenten?
      3) Ich habe in meinen gesamten Postings auf laut.de weder jemanden als Afd-Wähler noch als Nazi bezeichnet.
      4) Dadurch, dass ich sage, Deutsche begehen auch sexuelle Straftaten wird das Problem oder der Umfang in dem Migranten sexuelle Straftaten begehen kein Bisschen kleiner. Nicht eine Tat wird dadurch ungeschehen gemacht. Wenn ich aber ein Problem in der Geschaft sehe und ich es beheben will, ist das allerwichtigste erst einmal, dass ich das Problem richtig und in vollem Umfang erkenne. Wenn jemand sagt "Die Bayern hinterziehen steuern" und ich entgegne "Aber die anderen Deutschen doch auch", macht es das Problem der bayrischen Steuerhinterziehung nicht kleiner, eröffnet aber den Weg für eine bessere Strategie das Problem der Steuerhinterziehung handzuhaben.
      5) Damit möchte ich nicht einmal sagen, dass es nicht vielleicht auch Sinn macht sexuelle Übergriffe von Migranten gezielt zu bekämpfen oder bessere präventative Maßnahmen einzuführen oder das wir das getrost ignorieren können. Mich nervt es allgemein, dass sobald man ein Gegenargument für irgendetwas einbringt, jeder automatisch neint, einen in eine ideologische Ecke drängen zu können, anstatt einfach mal auf das Argument einzugehen. Und du machst dich da mit deinem PDS-Wähler-Gelaber genau der gleichen Sache schuldig, derer du anderer bezichtigst.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Solange Deutsche in Deutschland ebenfalls Verbrechen begehen, diese in der Gesamtsumme sogar mehr Verbrechen begehen als Ausländer, sehe ich keinen einzigen Grund dafür, bevorzugt die Ausländerkriminalität in Angriff zu nehmen. Und da macht die Gegend um Hotel Graf Moltke überhaupt keine Ausnahme.
      Du bist dran.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Na, was denn - Du wirst doch nicht so respektlos sein und die Sorgen der Deutschen verniedlichen wollen, die Opfer von deutschen Kriminellen geworden sind, indem Du die Prioritäten der Polizeiarbeit auf ausländische Straftäter konzentrieren möchtest, die den geringeren Teil der Straftaten begehen, oder?
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Also wieder ein Thread, der Deiner Meinung nach löschwürdig ist, weil Dir mal wieder kein Argument einfällt, nachdem die Antworten geliefert wurden, die Du gefordert hast, ja?
      Ich ignoriere nicht die Ausländerkriminalität, ich wiegele sie auch nicht ab, aber ich sehe nicht ein, weshalb sie in Deutschland mit größerer Priorität behandelt werden sollte als die von Inländern. Nur, weil die Ausländer derzeit innerhalb Deiner Scheuklappen liegen, brauchst Du mir keine zu unterstellen.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      Zu hastig abgetippt, nochmal:
      1) Das behauptet doch gar keiner und hat auch überhaupt nichts mehr mit meiner Argumentation zu tun.
      2) Dann lies dir dein letztes Posting halt nochmal durch. Für deine kurze Aufmerksamkeitsspanne kann ich nichts.
      3) Das ist jetzt auch nichts mehr als eine anhaltose Unterstellung.
      5) Hier beziehe ich mich auch schlicht und einfach nicht auf das, was du geschrieben hast. Nur im letzten Teil und der ist nachweislich korrekt.

      Bezüglich legitimer Ängste:
      Ängste sollten immer ernst genommen werden. Das heißt aber noch lange nicht, dass es immer das Beste ist, genau das zu tun, was der Beängstigte möchte. Manche Ängste sind irrational. Wenn sich die Hälfte der Bevölkerung vor dem Boogieman fürchtet, dann verabschiedet man keine Anti-Boogieman-Gesetze, sondern klärt auf. Und wenn die Hälfte der Bevölkerung Angst vor Migranten hat, dann ist es immernoch nicht richtig, bedingungslos alle Migranten abzuschieben (als Extrembeispiel). Angst ist ein psychologischer Zustand. Und zu sagen, dass Leute Angst haben ist noch lange kein Grund irgendwelche Handlungen zu vollziehen, solange der Angst kein reales Problem zugrunde liegt. Tut es das, behandelt man das Problem, tut es das nicht, "behandelt" man den Beängstigten, leistet also Aufklärungdarbeit. So oder so kann und darf "Angst" für sich alleine keine Begründung für politisches Handeln sein. Wenn sich die Mehrheit der Bevölkerung for Bienen fürchtet, ist das kein guter Grund alle Bienen auszurotten.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Na ja, den Diskussionsthread, in dem es darum ging, daß Du belegen solltest, daß Populisten keine Ängste in der Bevölkerung schüren, hast Du ja vorsorglich bereits gelöscht, als Dir der Boden zu heiß wurde.
      Aber macht ja nix.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      Mein Gott, Sodhahn, du bist auch echt schwer von Begriff manchmal, oder?

      Sodhahn: "Die Bayern hinterziehen Steuern, das gefällt den Bürgern nicht. Wir müssen was gegen Steuer-hinterziehende Bayern tun!"
      Skywise: "Bayern hinterziehen auch nicht mehr Steuern als alle anderen. Ich sehe jetzt nicht warum man bayrische Steuerhinterziehung extra bekämpfen sollte."
      Sodhahn: "Aber darum geht es doch nicht! Ich rede hier spezifisch von bayrischer Steuerhinterziehung und dass das ein Problem ist!"

    • Vor 6 Monaten

      Ist jetzt n denkbar schlechtes Beispiel, weil ich nicht weiß ob Steuerhinterziehung landes- oder bundesweit bekämpft wird, aber ich denke, es wird trotzdem klar, was ich meine.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Nun ja, wenn Du "Hauptargumente" auf einen einzelnen Satz reduzierst, dann kann ich mir schon vorstellen, daß Du Dich bei den einfachen Thesen von Rechtspopulisten so richtig wohl fühlst.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      "ausländerkriminalität ist nicht so schlimm weil deutsche ja auch kriminell sind"

      Ja, nur dass es halt schlicht und einfach nicht der Hauptargumentstionsstrang ist! Wenn überhaupt ist es "Ausländerkriminalität unterscheidet sich auch nicht kategorisch von Inländerkriminalität und von daher macht es keinen Sinn, diese gesondert zu behandeln", was halt überhaupt nicht das Gleiche ist. Über schlimm oder weniger schlimm trifft das noch überhaupt keine Wertung und relativiert wird deswegen auch nichts.

      Und wenn du jetzt immer, wenn dir jemand ein Gegenargument bringt, dass nicht die dir vertrauten talking points abdeckt und über das du erst einmal nachdenken musst, du dieses gleich kategorisch ablehnst und nicht darüber reden möchtest, dann können wir uns diese Diskussion auch gleich sparen.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Wo genau habe ich Dich als AfD-Sympathisant bezeichnet?
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      Natürlich schüren Populisten die lantent vorhandenen Ängste der Menschen, da sie nur so Erfolge erzielen können. Parteien wie die AfD brauchen ein klar umrissenes Feindbild, und den Unterschied zwischen "denen" und "uns".
      Niemand bei klarem Verstand wird behaupten, dass wenn man 800.000 Leute ins Land lässt, es sich dabei ausschließlich um brave Klosterschüler handelt. Allerdings ist die Behauptung von AfD & Co., dass es Rückschlüsse darüber, wie kriminell eine Person ist, über deren Pass und Herkunft möglich sind, ist nunmal kompletter Schwachsinn.
      Was "Ausländerkriminalität" angeht, so sollte man zunächst mal alle Straftaten aus der Statistik nehmen, die von Ausländern exklusiv begangen werden können, wie zB Verstöße gegen das Ausländer- und Asylrecht, Passvergehen, Verstöße gegen Aufenthaltsbedingungen etc.
      Desweiteren führen nicht selten soziale Verwahrlosung und Perspektivlosigkeit zu Kleinkriminalität und leider auch bisweilen zu Gewaltverbrechen. Gerade bei Flüchtlingen und Asylbewerbern handelt es sich um eine Gruppe, die von Teilen der Öffentlichkeit von vorneherein abgelehnt und ausgegrenzt wird. Dazu werden sie nicht selten von der einheimischen Bevölkerung isoliert untergebracht, dürfen keiner sinnvollen Arbeit nachgehen usw. Sowas führt zu Langeweile und - gerade bei jungen Menschen - zu Anfälligkeit für illegale Handlungen.
      Würde man eine entsprechend große Gruppe von Bio-Deutschen auf diese Art unterbringen und von der Mehrheitsgesellschaft isolieren hätte man nach einer gewissen Zeit vermutlich ähnlich viele Personen, die auf die ein oder andere Art straffällig werden.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      "hast du leider mal wieder falsch verstanden. das ist euer hauptargument.. nur leider fehlt euch das sprachliche vermögen solche sachverhalte in einfachen sätzen auszudrücken. ihr verfallt dann ins geschwafel"

      Und was genau hat das Eine jetzt mit dem Anderen zu tun?man kann schwafeln und die These vertreten die du uns bzw mir vorwirfst und man kann schwafeln und die These vertreten die ich dargestellt habe. Irgendeinen fundierten Beweis für deine These bezüglich unserer These hast du damit nicht vollbracht.

    • Vor 6 Monaten

      @Sodhahn:
      Doch, klar kann ich mich daran erinnern. Deshalb frag' ich ja nach. Ich dachte, es könnte mal wichtig werden, wenn Du an anderer Stelle unterstellst, ich würde Dich mit der AfD in Verbindung bringen.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      Und das letzte Wort überlasse ich gerne dir. Bitteschön, mach was draus!

    • Vor 6 Monaten

      @Horst71:
      Würd' ich unterschreiben.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      Ich finde es bewundernswert. Bei Zuwandererkriminalität heisst es immer:" lasst uns die Delikte weglassen, die nur von Ausländern begangen werden können."

      Wenn man untersucht, ob rechtsradikale Krimineller sind als Linksextremisten heißt es auch nie:" alle Straftaten exklusiv, die nur von Neonazis begangen werden können"

      :confused:

    • Vor 6 Monaten

      So ziemlich alle scheinen über die Jahre reifer geworden zu sein, aber Sodhahn hat ne rückwärtige Entwicklung gemacht.

    • Vor 6 Monaten

      Es gibt nunmal Delikte, die kein Deutscher begehen kann, eben weil das gegen Gesetze verstoßen wird, die für Deutsche nicht gelten. Dass es mehr Verstöße gegen das Ausländerrecht gibt, wenn nunmal eine größere Anzahl Ausländer ins Land kommt, dann ist es ziemlich müßig, all diese Delikte in die gleiche Statistik einfließen zu lassen, die sich mit Eigentums- oder Gewaltdelikten beschäftigt, um zu beweisen, dass Ausländer viel krimineller sind, als Deutsche.

    • Vor 6 Monaten

      Naja aber ein gewisser Anteil, derer, die jetzt delinquent werden, wurden doch 2015 von Mama Merkel eingeladen. Hat man denen den Prozeß gemacht wegen illegaler Einreise ?:confused:

    • Vor 6 Monaten

      @Berkowitz:
      Hm. Kommt drauf an, was Du meinst. Illegale Einreise, bzw. "unerlaubte Migration" kann ein Straftatbestand sein, entsprechend kann einem da auch der Prozeß gemacht werden (§ 95 AufenthaltsG).
      Wenn jemand natürlich falsche Angaben zu seiner Person gemacht hat, nicht die notwendigen Nachweise erbringt oder in seinem Land kein Grund existiert, der hierzulande vom Asylrecht abgedeckt wird, dann wird ihm das schon entsprechend als Ablehnung zugestellt. Wenn jemand Asyl beantragt hat, in seiner Heimat allerdings der Grund für das beantragte Asyl weggefallen ist, ebenfalls. Wobei sich da natürlich auch schon wieder die Leute streiten, ab wann ist Krieg vorbei und ab wann ist nur die Nachbarschaft noch unruhig, aber das kennen wir ja ...
      Zores wegen des Verstoßes gegen Dublin III oder ähnliche Geschichten hat kein Flüchtling zu befürchten, das fällt wahrscheinlich eher unter Völkerrecht.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      "alle Straftaten exklusiv, die nur von Neonazis begangen werden können"

      ???
      Und das wären welche genau?

    • Vor 6 Monaten

      Mit soviel Resonanz auf meinen Thread hätte ich gar nicht gerechnet. Freut mich das soviele Argumente ausgetauscht wurden.

      @skywise
      Statistiken benötige ich nicht. Ein regelmäßiger Blick in den Polizeibericht reicht mir, um zu sehen, dass sich die Anzahl der Raubüberfälle erhöht hat und die Täter fast immer anderer Herkunft sind.
      Was Familiennachzug angeht, bin ich nicht grundsätzlich dagegen. Man muss aber auch bedenken, dass das ein Anreiz für Zuwanderung aus islamisch geprägten Staaten ist, welche unsere Gesellschaft verändern wird, auch was die Rechte der Frauen angeht. Wenn ich dann noch die Worte einer bekannten SPD-Ministerin im Kopf habe, das das Zusammenleben zwischen Migranten und Einheimischen täglich neu ausgehandelt werden müsste, dann wird mir Angst und bange um dieses Land.

    • Vor 6 Monaten

      das ist verständlich. insbesondere da die gute frau angekündigt hat, dass dieser aushandlungsprozess mitunter unangenehm und schmerzhaft wird...

      @gleep
      §86(a) und §130 ab (3) StgB diese Tatbestände kannst du nur als neonazi oder rechtsradikaler erfüllen. Und dies kannst du nur mit europäischer abstammung sein.
      Wenn du zb Araber oder Afrikaner bist, dann fallen eigentlich unter §130 ff subsumierte Taten unter "berechtigte Israelkritik"
      Wenn du ein Linker bist, dann kannst du PER DEFINITION schon kein Nazi sein und daher sind §130 und co "akzeptierte bzw legitimierte Israelkritik"

    • Vor 6 Monaten

      @Berkowitz:
      Naaja, das ist so jetzt natürlich Quatsch. Beide Tatbestände kann ich als Linksextremer oder bis dahin unauffälliger Normalbürger genauso gut erfüllen. Von daher ist der Vergleich halt schon für die Tonne.
      Was ich jetzt aus deinem Kommentar herauslese ist Kritik deinerseits, dass man als Neonazi für die gleichen Aussagen eher belangt wird, als wenn man einer anderen Gruppe angehört. Was jetzt so erst einmal nicht besonders rechtsstaatlich klingt. Das ist jetzt aber ein anderes Thema und da besitze ich ehrlich gesagt auch nicht das Hintergrundwissen, um korrekt einordnen zu können, ob das jetzt tatsächlich ein Problen oder nur Polemik deinerseits ist.

    • Vor 6 Monaten

      Naja, selbst wenn du unauffällig lebst und dann urplötzlich gegen besagte Paragraphen verstößt, wird es trotzdem als rechtsextremes Verbrechen gezählt und taucht in der Statistik des VS auf ;-)

      Wenn jetzt aber zb ein Islamist ein Swastika an eine Synagoge tagged, wird es als Nazi Verbrechen erfasst. Es sei denn, der arme arme Pali wird auf frischer Tat ertappt -> "berechtigte Israelkritik"

    • Vor 6 Monaten

      Naja, das halte ich jetzt aber auch schon für sehr überspitzt. Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass die Polizei sich dann sagt: "Mhh, Nazisymbole, ist schon nicht so cool, aber er hat's ja nur gut gemeint. Lassen wir das mal mit der Strafanzeige".

    • Vor 6 Monaten

      @uerb:
      Hm. Schau'n wir mal.
      Also, jetzt mal absolut oberflächlich überprüft sind bundesweit im Jahr 2016 in Verbindung mit Raub/räuberischer Erpressung/meinetwegen auch Menschenraub und vorgetäuschtem Raub 4.669 Taten mehr begangen worden als im Vorjahr, das ist ein Anstieg von ca. 4 %. Also - Gefühl der steigenden Raubsonstwasdingsgebumse stimmt wahrscheinlich.
      Im selben Zeitraum sank die Menge der ausländischen Verdächtigen um 1.316. Im Jahr 2015 machte der Anteil ausländischer Verdächtiger 19,7 % aus, 2016 lag er bei glatt 19 %.
      Abermals hm.
      Kann natürlich sein, daß sich die ausländischen Verdächtigen in Deiner Stadt etwas ballen, aber auf Bundesebene hält Dein Eindruck der Statistik nicht stand ...

      Ich glaube nicht, daß der Zuzug aus islamisch geprägten Staaten die Rechte der Frauen in Deutschland wesentlich verändert. Dazu müßten Muslime die Legislative übernehmen, davon sind wir weit entfernt, und noch dazu welche, die die Absicht verfolgen, Deutschland zu unterwandern. Ganz ehrlich - ich glaube nicht, daß ich das noch erleben werde, unter anderem deshalb nicht, weil ich auch einige Personen aus islamisch geprägten Staaten kenne, die entweder eine recht liberale Einstellung zu ihrem Glauben haben, wenn er ihnen nicht sogar grundsätzlich am Arsch vorbeigeht, ähnlich wie vielen sogenannten "christlichen" Menschen hierzulande der ihre, oder aber die die Errungenschaften der Demokratie problemlos mit ihrer Interpretation des Koran und seiner umliegenden Schriften in Einklang bringen können. Was übrigens auch neben der geographisch günstigen Gelegenheit einer der Gründe dafür ist, daß die netten Gesellen des IS sich vor allem ihre Glaubensgenossen vorknöpfen. Sprich: die Personen, die aus polischen oder Kriegsgründen hierher geflüchtet sind, scheinen ohnehin kein Interesse an einer radikalen Auslegung des Islams zu haben. Na, zumindest größtenteils nicht. Na ja, und auch unter Muslima soll es Feministinnen geben.

      Die Worte jener SPD-Ministerin gingen eher in die Richtung, daß das Zusammenleben an sich täglich neu ausgehandelt werden müsse. Die Grenzen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen hat sie so nicht gezogen. Konnte sie auch gar nicht, denn im selben Atemzug hat sie selbst davon gesprochen, daß ein gar nicht mal so kleiner Teil der deutschen Bevölkerung ohnehin schon einen Migrationshintergrund habe. Wenn ich sie richtig verstanden habe, meinte sie damit, daß diejenigen, die kommen, sich integrieren sollten, aber auch diejenigen, die bereits hier sind, ihren Anteil dazu leisten, daß die Flüchtlinge sich hier integrieren können. Ob diese Leistung von einem anderen Flüchtling geleistet wird, wird nicht festgelegt. Grundtenor des Absatzes war: Integration ist keine Einbahnstraße. Damit liegt sie durchaus richtig, wie ich finde.

      Gruß
      Skywise

    • Vor 6 Monaten

      naja, es gibt schon stadtteile (im westen), wo (unverschleierte) Frauen, Juden oder Homo-Pärchen ungern alleine unterwegs sind...

      Bzgl Statistiken habe ich das gefühl, es ist wie bei Novoline. Skywise hat schon recht, dass die anzahl der gewaltverbrechen eig (leicht)rückläufig ist, allerdings, in niedersachsen, gibt es dennoch einen anstieg von gewaltverbrechen, die von "zuwanderern" begangen werden.
      Wobei man sagen muss, dass der Kriminologe, der dieses untersucht hat, in meinen Augen ein bisschen transparenter sein könne. Wie Bruce Jenner.
      Der gute Herr Pfeiffer gibt sich/wird dargestellt als außenstehender und neutraler Experte, wenn er einen Auftritt hat.
      Ich persönlich fände es fairer, wenn er sich beim Vorstellen, in talkshows oder auftritten, zu seiner Parteizugehörigkeit zur SPD, für die er länger Justizminister in Niedersachsen war, klar bekennen würde und diese auch erwähnt. Es ist etwas müßig, wenn Politiker anderer Parteien eingeladen werden und diese dann mit einem "neutralen" Experten diskutieren dürfen, der Parteibuch der Spezialdemokraten im schrank stehen hat.

      http://www.sueddeutsche.de/panorama/exklus…

      wer eine etwas "anti intellektuellere"/abweichende Auseinandersetzung mit seiner Untersuchung möchte, findet diese hier
      https://twitter.com/DerHorus_/status/94847…

  • Vor 6 Monaten

    Eine der sympatischen Bands überhaupt, die seit Coma Chameleon ausnahmlos tolle Alben rausgehauen hat. Freu mich schon richtig auf die Platte. Alles, was ich bisher gehört habe und das ist immerhin dank JAK und Vorveröffentlichungen fast die halbe Platte, klingt großartig.