Der Weg von David Sylvian führte vom Pop mit Japan bis zum Ambient. Auf halber Strecke erschuf er um die Jahrtausendwende sein ultimatives Meisterwerk "Dead Bees On A Cake". Die Platte verzaubert mit wundervollen Liedern, die Glücksseligkeit und Melancholie zu reiner Poesie der Nacht verschmelzen.

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  • Vor 7 Monaten

    Surrender, was ein Monstersong!

  • Vor 7 Monaten

    seit 10 jahren wollte ich unbedingt über sylvian-solo schreiben. das japan-porträt hier zu verfassen hat zwar auch spaß gemacht. aber vor allem solo und besonders mit dieser scheibe gehört er zu meinen allzeit-helden auf dem level bowie, reed, cale, waits, cohen, murphy, friday.

    insofern bin ich außerordentlich erfreut über diese veröffentlichung, die mir endlich die ersehnte chance dazu gab.

    nun handelt es sich offiziell bei der rezi zwar um keinen bestandteil der meilenstein-rubrik. in gewisser weise und rein qualitativ kann man diese platte jedoch getrost als sylvians meilenstein betrachten und bezeichnen.

    absolute kaufempfehlung meinerseits für jedermann, egal was man sonst so hört.

  • Vor 7 Monaten

    Merci beaucoup, Herr Anwalt! Oft treffen die Gothic-Sachen und ähnliches, die du hier öfters besprichst, nicht so meinen Geschmack. Aber der tolle Text zu diesem Album hat mich neugierig gemacht und was soll ich sagen: Es ist wunderbar! Dieser entspannte Vibe, der trotzdem nie auch nur im Ansatz ins Uninteressante abdriftet, das super Songwriting mit grandiosen Melodien und diese vielen musikalischen Details und Spielereien, ein Bläser hier, eine Gitarre dort.. Klasse!
    Warum gibts eigentlich nur 4 Punkte? Das liest sich eher wie 8 von 5 :D

  • Vor 7 Monaten

    Elitäre Mucke für Eliten?! Stimmt schon alles was der Anwalt so schreibt, beim ersten reinem drüber stolpern kam mir nunmal der Gedanke und da ich auf meine ersten Gedanken was gebe....blub.

    Nein Anwalt ist schon ein feiner Tippgeber bezogen auf gute Mucke, süffisant nicht unerwähnt bleibend dürfen, wenn es nicht gerade der angestaubte schwarze Ledermantel ist, den er dir andrehen will.

    Back to the future, der erste Gedanke. Es tut mir leid, auch wenn der Anwalt in dem Fall klar 4 Points vergibt, so richtig zünden will das Album bei mir nicht. Liegt sicher an mir! Jaaaaazzzzzzz will nicht in die Ohren. Doch, hat Anwalt ja auch verbrochen das richtig lebendiger, luftiger, tragischer, mir eine Geschichte erzählender Jazz meine Ohren erreichen kann. Siehe hier: https://www.laut.de/Keith-Jarrett/Alben/Th…

    Nun gut, es ist Jahresausklang, las uns friedlich bleiben und dem Anwalt seine Selbstbeweihräucherung vergönnt sein. Er ist halt etwas elitär. ;)

    Gruß Speedi

    • Vor 7 Monaten

      "dem Anwalt seine Selbstbeweihräucherung vergönnt sein."

      nun ist dieser geniestreich von einem album ja nicht von mir, sondern von sylvian.
      und die rezi als ein berechtigt idealistischer kniefall vor solcher kunst eigentlich das gegenteil von selbstbeweih....

      mein tipp: immer eher deinem zweiten gedanken vertrauen. denn die musik ist dermaßen enotional und unverkopft, dass der elitenvorwurf gen sylvian fast schon einem sakrileg gleichkommt.

    • Vor 7 Monaten

      ps: weit verbreizteter denkfehler:

      es gäbe rezis zugunsten elitärer musik.

      jede positive rezi dient doch ihrer funktion nach der verbreitung und der erweiterung des kreises von hörern. damit ist die bresprechung das gegenteil elitärer haltung. denn letztere würde ja darauf achten, dass der zirkel möglichst eng und begrenzt bliebe.

      mit musik isses doch genau so. der sylvian hat das bestimmt nicht gemacht, um möglichst wenig leute zu begeistern. der macht einfach, was in ihm ist und kehrt es nach außen. wie alle aufrichtigen musiker.

      insofern sagt die stets abwertend gemeinte verwendung des begriffs "elitär" für kunst eighentlich mehr über deren verwender aus als über das jeweilige werk.

    • Vor 7 Monaten

      Nur weil man etwas verbreiten möchte oder faktisch verbreitet ist es aber noch lange nicht nicht elitär. Man kann es ja auch in elitären Zirkeln verbreiten oder in der Rezi deutlich machen, was für einen distingierten Geschmack das Werk doch erfordert und wie es der Pöbeln bestimmt nicht zu schätzen weiß. Dass hat dann halg z.B. den Effekt, dass sich 90% der Leute von dem ganzen Geaffe abwenden und die schnöseligen 10% das ganz toll finden. Oder so. Auf jeden Fall ist das doch alles lange nicht so digital, wie du es hier darlegst, werter Anwalt. So oder so, aber schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr und so.

    • Vor 7 Monaten

      "es gäbe rezis zugunsten elitärer musik"

      Nö Anwalt, natürlich gibt es die! Jetzt ist es ja nicht so, das ein gewisser Stolz dich nicht begleitet, wenn dir eine Rezi schlüssig gelingt. Das ist doch auch völlig in Ordnung so, nur zündet das oben bewertete Album bei mir halt nicht.

      Den Begriff "elitär" bewusst eingesetzt um den roten Teppich aus zu rollen, über den der Rezensent dann erhabenes Schrittes schreitet. Also hab dich nicht so, nur weil ich mal wieder einen etwas anderen Geschmack beweise.

      Das mein Geschmack oft genug, eine Leitschnur oft bildet und selbst beim zweitenmal Hören (zweiter Gedanke) diagnostiziert, das selbst der völlig richtig liegt. Was soll es? Deine Perspektive, meine Perspektive.

      "I surrender", höre lalala, kein Höhepunkt, keine Steigerung, saubere und glatte Musik auf einem hohen mir nichts sagendem Niveau. 5-6 min zu lang. "Dobro #1" Wtf nur 1:30 beim ersten Song wo ich denke das könnte was werden, auch mit der etwas zu nasalen Stimme, die mich nicht berühren will. Bis "Thalheim" hab ich dann auch beim zweiten mal durch gehalten, danach gings mir voll auf dem Sack. Ok das ist dann doch etwas elitär, kann ja nicht jeder so ein Prachtstück an Gemächt haben wie meine Wehnigkeit. Das ist übrigens immer mein erster Gedanke, beim selbst betrachten. Angelangt bei "God Man" irgendwie passend, Prince enteiert oder so? :)

      P.S.: Für die Mitleser, als der Anwalt und meine Wehnigkeit letztemal aus einander gegangangen sind, war er noch der festen Überzeugung, das eine gewisse Audienzdistanz ihm ganz gut zu Gesicht stehe. Das ist nicht Elitär? Was kann ich für mein gutes Gedächtnis?

    • Vor 7 Monaten

      Einen hab ich noch! Mittlerweile bei "The Shining Of Things" angelangt und der funzt. Guter Song, eventuell eines dieser Alben die erst sehr langsam ins Hörhirn tröpfeln um zum reissenden Strom sich zu steigen. Erinnert langsam an "TalkTalk - Spirit of Eden" in Zeitlupe. Das ist 1000% elitär! Geh weg du näselnder Prince ohne Eier!

    • Vor 7 Monaten

      Ach wie der Zufall es will, heute im neuen Jahr über einen Artikel gestolpert der meine These stützt. Was bisher eine Ahnung wird nun Gewissheit: https://www.scinexx.de/news/medizin/gute-k…

    • Vor 7 Monaten

      Was ein Trauerspiel wieder.

    • Vor 7 Monaten

      Morphologe,hast dich im Faden vertan? Unter dem ist das stimulierende Folterinstrument erwähnt. Und bestimmt auch einer deiner Fakeaccount´s!

  • Vor 7 Monaten

    ich lese immer "David Sybian" habe falsche erwartungen und bin dann traurig :o :(