Manche Bands konstruieren die Atombombe. Manche Bands lassen sie über Nacht vollkommen unerwartet hochgehen. Und manche Bands, die brauchen einfach drei bis vier Versuche, um die maximale Zündkraft zu erreichen. Und so spendierte dereinst das schwedische Oktett Cult Of Luna den Funken, der den Post-Metal …

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  • Vor 3 Jahren

    Ist 2006 nicht etwas zu nahe dran am hier und jetzt? Das Album ist schon geil, nur eventuell passt 1987 oder sowas besser, zu Steinen. Die haben teils Jahrtausende auf dem Buckel. ;)

  • Vor 3 Jahren

    Ich bin sehr glücklich darüber "Dark City, Dead Man" zumindest einmal live erleben zu dürfen.
    Platte ist über jeden Zweifel erhaben. Fand aber auch "Eternal Kingdom" und "Vertikal" richtig stark.

  • Vor 3 Jahren

    Isis > Cult of Luna,

    und da sie zwei (respektive vier) Jahre früher mit diesem elaborierten Kontrastspiel des PostMetal-Stils daher kamen, hätten sie mE auch zuerst den Meilenstein in diesem Genre bekommen sollen. Wobei mir schon bewusst ist, dass die in der Gunst der Hörerschaft meist ziemlich gleichauf liegen, bzw. wie bei mir die Vorliebe zu einer von beiden nur minimal zu überwiegen scheint, wofür auch spricht, dass ich manche CoL-Alben insgesamt besser finde als manch andere Isis-Alben.

    Aber mal was Anderes: Wenn nach 12 Jahren ein Album im kollektiven Gedächtnis nicht als Klassiker wahrgenommen wird, dann erfahrungsgemäß auch nicht oder nur sehr selten nach 24 oder 36. Und für solche Fälle hat die Red. ja noch den "Platte spielte zumindest eine bedeutende Rolle im Leben des Autors!"-Zusatz in den Meilenstein-Disclaimer gepackt.

    • Vor 3 Jahren

      Sehe ich eigentlich auch so. Der Kluk scheint den Einwand antizipiert zu haben, Recht gebe ich ihm hinsichtlich des zweiten Absatzes der Kritk indes definitiv nicht.

      Gerade Panopticon ist für mich im Hinblick auf Originalität, aber auch emotionale Tiefe vielleicht das unsterbliche Genrealbum schlechthin.

  • Vor 3 Jahren

    ich HASSE diese Band seit anfang an :mad: was neben so triggerworten wie "post", "radiohead", "progressive", "Mathcore", "ambient", "sigur ros", "mogwai" uvm überwiegend an dem HURENSOHN videodrone liegt :mad:

    Das schlimme ist, der musik ist eigentlich giel.. räudiger produziert, weniger effekte und dafür mehr substanz-abhängige und/oder sexuell entartete Bandmember... ich glaube, ich hätte eine erektion beim hören :o

  • Vor 3 Jahren

    danke für diese verdiente würdigung und die nachfühlbare begründung. cult of luna waren für mich mit "somewhere along the highway" diejenige band, die mich aus den relativ sicheren gefilden des post-rock in ungeahnte untiefen gerissen haben. das war noch die zeit, in der heutzutage etablierte post-rock-bands wie 65daysofstatic, god is an astronaut oder caspian alben veröffentlichten, die damals noch unter dem radar liefen, die aber entscheidend zu ihrer Bekanntheit beitrugen und heutzutage zurecht zum kanon gehören. cult of luna gingen einfach tiefer, waren sperriger, malten größere bilder, drangen eventuell tiefer ein als alles bisherige. erinnere mich, wie ich in meinem dreckigen kleinen kabuff lag und einschlafen wollte, cult of luna's "somewhere along the highway" gehört habe, und plötzlich war ich in irgend nem finnischen wald und fand, obwohl mich alles so abgefuckt hat, endlich ruhe. und auf dem weg hin zur und dem weg zurück von den nachhilfe-blagen damals malte ich mir aus, dass all das, was ich "unterrichte", einfach lächerlich ist im gegensatz zur universalität dessen, was cult of luna ausdrücken. und so kam es, dass ich dann nach und nach, über die jahre hinweg "salvation", "eternal kingdom", "vertikal" und "mariner" hörte und verinnerlichte, immer in wechselwirkung mit meinen andernen musikalischen vorlieben. für mich sind "somewhere along the highway", "salvation" und "vertikal" ihre besten alben.
    bzgl. des vergleichs mit isis: ich kann isis nicht würdigen hinsichtlich ihrer größe, obwohl ich z.b. "panopticon" sehr gerne höre, weil ich mit cult of luna einfach, wenn man so will, groß geworden bin..