"Teens React ..." heißt ein äußerst spaßiges Youtube-Format, das die Reaktion pubertierender Zahnspangenträger auf Videos von zumeist älteren Künstlern zeigt. Die Folge mit Blink 182 bekommt Kommentare wie "Wow, den Song hört meine Mom!" und löste großes Gelächter bei der Band aus, die wiederum …

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  • Vor 7 Monaten

    "Es wäre sehr zu wünschen, dass Matt Skiba zukünftig mehr Einfluss bekommt oder sich seine Mitstreiter ein Beispiel an dessen Pop-Punk-Klassikern wie "Mercy Me" nehmen."

    Genau das. Mit Skiba haben sie sich vor vier Jahren einen der besten Songwriter des Genres (Alkaline Trio sind wenn man so will die düsterere Schwester-Combo von Blink. Und vom Songwriting her meistens deutlich besser) ins Boot geholt, der dafür hätte Sorgne können, dass die Band an ihr nach wie vor großartiges selbstbetiteltes Album von 2003 anknüpft.
    Und stattdessen lassen sie sich von Feldmann und Konsorten Songs zusammenschustern, die weitestgehend nach schlechter Selbstkopie (California) oder wirklich räudiger Chartspop-Anbiederung (Nine. Und nein, das meine ich nicht mit der "Früher war mehr Punk"-Keule) klingen.
    Da helfen dann auch die 1 - 2 schnellen Nummern pro Album als Alibi der Marke "Aber wir haben doch auch was für die altne Fans drauf".

  • Vor 7 Monaten

    Als man U18 war konnte man sich die relativ schamlos geben, damals war ja auch der Arschficksong lustig oder später dann Mondfinsternis. Und dann ist es, frei nach Freud einfach so, dass einige pervers bleiben und die Mehrheit sich weiterentwickelt und andere Musik hört. Und für die pervers Gebliebenen ist dann wohl dieses Album gedacht.

  • Vor 7 Monaten

    Tja, wie soll man das beurteilen? Mehrheitlich ist es wohl so, dass die Erinnerungen, die mit Alben wie Dude Ranche und EOTS verknüpft sind, ausschlaggebend für den Wunsch nach einem Album sind, dass wie Dude Ranch klingt. Aber auch wenn Blink jetzt ein solches Album aufnehmen, was sie sicher könnten: Die unbeschwerten U20 Baggerseezeiten kommen nie zurück.

    2. fehlt, auch wenn er sicher kein total virtuoser Musiker ist, der kreative Einfluss von DeLonge. Die AVA Alben + Neighborhoods war alles besser, als California und Nine. Nine klingt zum Großteil einfach, als hätte Feldmann die B-Seiten des letzten Goldfinger Albums rübergereicht.

  • Vor 7 Monaten

    Hörst sich an, wie "Best-of-B-Sides". Vom Meilenstein etwas mehr entfernt wie vom absolutem Totalausfall: 2,5/5.
    "Darkside" und "Blame it on my youth" sind echt gut, "Happy Days" ist eher zum davon rennen.

    Ob auf- oder abgerundet werden muss, entscheidet bei mir daher diesmal die Münze.

  • Vor 7 Monaten

    Wenn der stärkste Track auf dem Album, nämlich Black rain, der einfach nur abgeht, nicht erwähnt wird, kann man die Rezi eigentlich nicht ernstnehmen.

    Finde das Album deutlich stärker als California. Lediglich der erste Track First Day fällt ab, den Rest kann man gut in einem Rutsch hören.

    Solide 3 von 5.