laut.de-Kritik

Und wieder ein oberlässiges Meisterwerk der biestigen Jungs.

Review von

Schon bei der Vorabveröffentlichung des neuen Beastie Boys-Videos "Intergalactic" (das mit dem Roboter und den drei Boys in total bescheuerten weiß-gelben Anzügen und obercoolen gelben Gummistiefeln ...) war klar, daß die Beastie Boys immer noch die alten sind. Wer also gedacht hat, das musikalische Schaffen der biestigen Jungs sei so gut wie beendet, der muß sich wohl noch ein Weilchen gedulden. Und das ist gut so.

Die Tracks auf ihrer neuen Scheibe "Hello Nasty" sind einfach lässig, sie kombinieren alles, was die Beastie Boys auf ihrem bisherigen musikalischen Weg ausprobiert haben. Der Klangkonsument muß auf nichts verzichten, was ihm beim Genießen der bisherigen BB-Platten überzeugt hat. Die üblichen Hip-Hop-Beats, die "You Gotta Fight For Your Right"-Stimmen und massig Samples (woher kriegen die eigentlich immer all dieses Material her???), was will man mehr?

Mitgewirkt an dieser Platte haben neben Money Mark (Mark Nishita - den kennt man als Beastie Boys-Fan ja bereits), Lee "Scratch" Perry (DER Dub-Altmeister!) und Mixmaster Mike (von den Invisibl Scratch Piklz) auch diverse Mitglieder des "Grand Royal"-Kartells, wie Eric Bobo oder Jill Cuniff (von "Luscious Jackson").

Alles in allem 22 (zweiundzwanzig!) nie allzu lange Tracks, die - gepreßt auf eine CD oder Platte - als Pflichtwerk in jeder musikalischen Sammlung zu finden sein sollten!

PS. Als unhaltbar erwies sich übrigens das Gerücht, die Lieder seien auf einer Raumstation eingespielt worden ...

Trackliste

  1. 1. Super Disco Breakin'
  2. 2. The Move
  3. 3. Remote Control
  4. 4. Song for the Man
  5. 5. Just a Test
  6. 6. Body Movin'
  7. 7. Intergalactic
  8. 8. Sneakin' Out the Hospital
  9. 9. Putting Shame in Your Game
  10. 10. Flowin' Prose
  11. 11. And Me
  12. 12. Three MC's and One DJ
  13. 13. Can't, Won't, Don't Stop
  14. 14. Song for Junior
  15. 15. I Don't Know
  16. 16. The Negotiation Limerick File
  17. 17. Electrify
  18. 18. Picture This
  19. 19. Unite
  20. 20. Dedication
  21. 21. Dr. Lee, PhD
  22. 22. Instant Death

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3 Kommentare

  • Vor 10 Jahren

    Schon Intergalactic als Schlachtschiff des Albums ist ein riesen Schub. Das Under-Dog Image und vorallem die tollen Breaks inzenieren eine neue "Epische" Musikrichtung. Wobei Intergalactic seiner Zeit voraus war. Die "restlichen" Tracks auf der Scheibe sind allesamt Geheimtipps die jeder für sich erforschen sollte. Alles in allem eine Galactische Reise und eine Avangarte!

  • Vor 9 Jahren

    Welcher HURENSOHN hat denn da auf den ein Stern Button geklickt.
    Teert und federt ihn/ sie!!!!!!!!!!!

  • Vor 7 Jahren

    traurig das mit mca. wenn man die platten alle revue passieren lässt, ist das hier meiner meinung nach die schlechteste. geile single, aber diese versuche mit dem singen gehen gar nicht.
    highlight: Three MC's and One DJ