laut.de-Kritik

Das Lockdown-Album der größten Boyband aller Zeiten.

Review von

Oh, wie sehr wäre ihnen der Siegeszug zu gönnen gewesen. BTS gewinnt. Welche Errungenschaften eine K-Pop-Gruppe irgendwie erringen können, BTS hat alle Rekorde doppelt und dreifach gebrochen und konkurriert nur noch mit sich selbst. Dieses Jahr holten sie mit dem internationalen Nummer Eins-Hit den letzten Meilenstein, den es noch zu holen gab – und man sollte meinen, das Siebenergespann wird des Gewinnens langsam müde. Zumindest klingt es auf diesem neuen Projekt so: Das Lockdown-Album der größten Boyband aller Zeiten erscheint auf dem bisherigen Höhepunkt ihrer kulturellen Relevanz und Sichtbarkeit. Statt jetzt aber die Ehrenrunde auf den eigenen Sound zu drehen, liefern BTS ein aggressiv biederes und ernüchternd mediokeres Stück Playlist-Fluff.

Dieses Album ist vehement schnarchnasig. Gab es an an BTS bisher etwas zu mäkeln, dann wohl ihre Wechselhaftigkeit, kamen auf absurde Pop-Großtaten wie "Run", "Blood, Sweat & Tears" und "Fire" überkandidelte Klogriffe wie "Icon", "Dope" oder "Fake Love". Auf "Be" kehrt sich diese Schwäche ins Gegenteil um. So entdecken sie beim Erkunden ihres ganz persönlichen Lockdown-Blues eine musikalische Mayonnaise-Förmigkeit, die ihnen so gar nicht ähnlich sieht.

Ein Triple aus kaum spannenden Balladen eröffnet das Album. Es geht unter dem Regenschirm des Lockdown-Blues um Melancholie, um Anspannung, Depression und Schreibblockaden. "Blue & Grey" muss man lassen, dass die intim aufgenommenen Vocals Nähe erzeugen, der Song klingt so eindringlich, wie er muss. Nur gibt es keine Entschuldigung für die blecherne Produktion, die irgendwo zwischen Balladen-Wühltisch und Fruity Loops-Kitsch dem Katalog der Gruppe so gar nicht gerecht wird. Generell mag Idee und Atmosphäre dieser ersten Hälfte hehre Ziele verfolgen, aber trotzdem wird Umsetzung und gerade Ausarbeitung dem Standard der Band nicht gerecht.

Wartet "Fly To My Room" noch mit einer soliden Vocal-Melodie auf, versandet "Life Goes On" in der völligen Playlist-Gleichförmigkeit. Man spürt, dass sie sich dem Stil Pop anpassen, der gerade dem globalen Markt am gefälligsten erscheint. Es ist dieser unterkühlte Prettyboy-Vocal-Pop-Sound, gerade entspannt genug, um wirklich niemanden aktiv zu stören. Südostasien steht darauf, Europa steht darauf, auch in Lateinamerika schwören findige Label-Manager, dass dieser Sound sich schnell in die Streaming-Algorithmen frisst.

Womöglich klingt eine Nummer wie "Life Goes On" genau deshalb auf dieselbe Weise flach, wie es gerne auch die Musik von Lauv, Troye Sivan, Maximilian oder Conan Grey tut: Sie ist absolut stromlinienförmig produziert, die Beats verzichten auf Tiefe und Detail und non-essentielle Melodien dudeln im Tal der gefälligsten Belanglosigkeit vor sich hin. Trend-Pop, in Sachen Sounddesign wie von einer AI ausgearbeitet.

Wer nach diesen drei Schnarchern bezweifelt, dass auf "Be" ein absolutes Fan-Service-Fastfood-Pack feilgeboten wird, bekommt mit "Interlude" drei Minuten trockenes Gelaber vorgesetzt. Selbst wenn man sich Dialog und Gekicher ohne jede auditive Untermalung übersetzen lässt, muss man schon im siebten Kreis der Fanboy-Hölle leben, um ernsthaft zu verargumentieren, man wolle einen Vlog über den Erfolg seiner Lieblingsmusiker als überlangen Albumtrack verpackt bekommen. Die Rekorde seien ihnen ja ehrlich vergönnt, aber nur, weil sie derartige Blödsinnigkeiten schon in ihren früheren Projekten verbaut haben, muss das nicht sein. Würde man ihre Schlafzimmer-YouTube-Videos sehen wollen, wären die doch auch nur zwei Klicks entfernt.

Nach dieser Pause wird es etwas besser, zumindest wird von einem unerträglichen Trend auf einen soliden Trend gewechselt. Retro-Songs haben wir zwar inzwischen schon so einige gehört, und nach so vielen starken Retro-Nummern im K-Pop ("Mago", "La Di Da", "Blue Hour", "When We Disco", "I Can't Stop Myself", "Voice/Star") wirkt "Telepathy" auch als B-Seite maximal obsolet. "Stay" erdet noch mehr Balladen-Schwulst zumindest in einem soliden 2012-esken EDM-Chorus. Beide Songs gehen solide von der Hand, aber man verlöre auch nichts, hätte man sie nie gehört.

Bleiben lediglich zwei Highlights: Das von Fans von vornherein über den Klee gelobte "Dis-Ease" macht zumindest etwas mit dem sonst eigentlich so gekonnt verwobenem Hip Hop-Bezug der Gruppe und setzt in eine starke Bridge und einen genauso starken letzten Chorus um. Eindeutig der stärkste Songwriting-Moment auf "Be" und eine Nummer, die auf anderen Projekten zumindest zu den besseren B-Seiten gehört hätte. Schlussendlich bleibt als Ausrufezeichen trotzdem nur das zuvor bekannte "Dynamite" zurück. Ein absolut solider Popsong mit ansteckendem Retro-Groove, der trotz des seltsamen Waschmaschinen-Autotune im Refrain zurecht ihr großer Radio-Durchbruch im Westen wurde.

Magere Ausbeute für ein so wegweisendes Album, also. Das schockiert, denn BTS waren definitiv zwischen 2015 und 2016 das kantigste, was die Boygroup-Szene zu bieten hatte. Auf "Be" wird jedoch unter dem Vorwand des Quarantäne-Sounds so militant glattgebügelte Langeweile verkauft, dass die Fans sich fast schämen sollten, so niedrige Ansprüche an eine Gruppe mit so viel Potential zu legen.

Klar, im Band-Mythos machen sie ja nur was sie wollen. Was ein praktischer Zufall aber, das ihre musikalischen Ambitionen sich immer eins zu eins mit den globalen Pop-Trends des Tages decken. Aber am Ende ist es nicht das Problem, dass dieses Album mutlos und ohne innovative Idee daherkommt. Das eigentliche Problem ist: Ein Großteil der Songs würde nicht auffallen, wenn sie Rookies einer Nugu-Gruppe als B-Seite darbieten würden. Die Produktion ist billig, die Refrains sind schwach und eine Gruppe, die schon so viel endlos eingängiges Material produziert hat sollte sich an höheren Maßstäben messen.

Trackliste

  1. 1. Life Goes On
  2. 2. Fly To My Room
  3. 3. Blue & Grey
  4. 4. Skit
  5. 5. Telepathy
  6. 6. Dis-Ease
  7. 7. Stay
  8. 8. Dynamite

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18 Kommentare mit 33 Antworten

  • Vor einem Monat

    Ich muss den anderen Kommentaren leider zustimmen, die vorhandene Abneigung des Autors gegen die Band ist schwer zu ignorieren wenn man sich das durchliest. Dass die einen Song haben der "Icon" heißt wäre mir neu, vermutlich wurde hier "Idol" gemeint. Die Verwechslung ist noch ein bisschen irritierender wenn man bedenkt, dass Idol ein gefestigter und umstrittener Begriff in der Kpop-Szene ist und der Track genau diese Bedeutung kommentiert. Außerdem ist mir die Kritik an dem Skit (hier auch fälschlicherweise als "Interlude" bezeichnet) total unverständlich. Skits werden schon seit jeher in vorallem Hip-Hop aber auch gelegentlich anderen Alben verwendet. Die Funktion besteht hier eben genau aus der Selbstdarstellung des Künstlers. (Auch BTS haben schon öfter Skits in ihren anderen Alben verwendet)

  • Vor einem Monat

    Als jemand, der da selbst keinen direkten Bezug zu hat, gibt die Kpop-Fanszene mir manchmal schon Rätsel auf. Einerseits schaffen sie es ziemlich kreative und wholesomene Aktionen auf die Beine zu stellen, wie z.B. rassistische Hashtags zu blockieren oder Wahltveranstaltungen Trumps zu torpedieren. Andererseits werden eigentlich wohlwollende Rezessionisten und Kpop-Stars, die es wagen, eine Beziehung mit der falschen Person einzugehen, regelrecht zerfleischt und in den Kommentarzeilen dieser Welt wird z.T. offener Krieg zwischen verschiedenen Fangruppen ausgetragen.

    Also so wie ich das sehe schaffen die Kpop-Fans dieser Welt es entweder irgendwann eigenhändig, den Klimawandel und Welthunger in den Griff zu kriegen oder wir sind bald alle Untertanen einer faschistoiden Kpop-Diktatur.

  • Vor einem Monat

    Um Himmels Willen was ist denn ihr Problem?!
    Diese Rezension hat doch absolut nichts mehr mit Journalismus zu tun.
    Wieso sie sich die Alben immer wieder anhören, wenn sie ohne hin schon wissen, dass sie sie hassen werden ist mir wirklich ein Rätsel. Man kann es ihnen auch nicht recht machen. Erst sind die Alben überproduziert und jetzt geben sie sich zu wenig Mühe. Was sollen sie denn tun? Das Rad neu erfinden vielleicht?
    "BE" (und nicht "Be" nebenbei) mag vielleicht keine musikalische Neuerfindung aber es spricht nichts dagegen ein Album zu produzieren, das viele erreicht, wenn dessen Hauptfunktion es sein soll Menschen comfort zu bringen.
    Das ganze Album beruht auf einem natürlichen Konzept mit selbstgeschrieben und (co-)produzierten Songs. Natürlich enthält es Musik, die global beliebt ist, denn beliebt ist sie ja nicht ohne Grund. Mitglieder reichen viele Songs ein und einige davon schaffen es dann auf das Album. Das ist doch in der amerikanischen Musikindustrie nicht anders.
    "Blue & Grey" und "Stay" waren ursprünglich für Mixtapes bestimmter Mitglieder vorgesehen. Falls man sich damit mal auseinandergesetzt hat erkannt man, dass diese in erster Linie zum Selbstausdruck genutzt werden. Wenn Sie also EDM mögen oder depressiv scheinenden Balladen veröffentlichen wollen, dann lasst sie doch einfach machen. Es tut doch keinem weh.
    "Skit" als Interlude zu bezeichnen scheint schon etwas frech, da sonst alle Titel auch einfach übernommen werden. Ich verstehe auch das Problem nicht. In Dis-ease gefallen ihnen die Hip-Hop Elemente aber diese Tradition fortsetzen ist wieder zu viel. Wie auch sie festgestellt haben ist dies schließlich auch nicht ihr erstes skit. Zumal der Anlass wirklich ein Durchbruch in der xenophobisch Musikindistrie darstellt.
    Und welches krasses Autotune bei Dynamite eigentlich? Die singen auch außerhalb ihrer Alben und Auftritte so. Der Song ist zwar solide aber kommt halt unter anderem nur so gut an, weil er bekannte Prinzipien verwendet. Schon witzig, dass sie ausgesprochen diesen Song nicht in der Luft gerissen haben. Damit fallen sie direkt in das Klischee: "Ah ist retro und sie singen auf englisch, na dann kann es ja gar nicht so schlecht sein." Dieser verkörpert gebau die Punkte, die sie vorher kritisiert haben. Er springt auf trends auf und soll möglichst viele Leute abholen.

    Ich hab bei ihnen immer das Gefühl als würden sie denken die Jungs haben keinerlei Mitspracherecht und ALLES wird vom Management vorgeschrieben. Die sind doch auch Menschen. K-Pop ist mehr als die Musik. Der ganze nebenmusiklische Inhalt und die Hingabe stellen zentrale Faktoren da. Die Sieben sind nicht nur beliebt weil sie Musik machen. Sie werden GEliebt, weil sie sieben einzigartige Menschen mitte  zwanzig sind, die eine wunderbare zwischenmenschliche Bindung aufweisen und dabei AUCH NOCH talentiert sind.

    Letztlich ist BE genau das was es auch sein sollte: ein Hinweis an alle Fans, dass sie gewertschätzt werden und es ein wiedersehen geben wird, wenn man dran bleibt. BE ist wie das Gefühl mach einer langen Reise nach Hause zu kommen.

    • Vor einem Monat

      alter, was soll dies wot? lösch dich.

    • Vor einem Monat

      "Letztlich ist BE genau das was es auch sein sollte: ein Hinweis an alle Fans, dass sie gewertschätzt werden"

      Mmmh. 28:30 Minuten Spielzeit minus 3 Minuten Skit/Interlude/whatever hört sich nach Fanwertschätzung an und nicht nach zusammengeschustertem Cashgrab vor Weihnachten. :rolleyes:

    • Vor einem Monat

      "Diese Rezension hat doch absolut nichts mehr mit Journalismus zu tun."

      Man könnte fast meinen, Rezensionen wären (teilweise) subjektiv und Journalismus hingegen eher objektiv.
      Manch einer behauptet sogar, dass Journalismus subjektiv sei oder sogar, dass es gar keine Objektivität gäbe.

      Bitte teile uns doch mit, was genau du mit dem Dualismus Rezension/Journalismus genau meinst, Lyandira. Vielleicht können wir das ja gemeinsam in einem Proseminar vertiefen und weitere Argumente austauschen.

      Ich freue mich sehr!
      Gruß
      Wiesel

    • Vor einem Monat

      @Der Schwinger Na ja also wenn man hier mal bedenkt dass sich das Album sehr kurzfristig ergeben hat, da die eigentlich ne Welttour für dieses Jahr geplant hatten und noch dazu schon ein Album mit 70 min Spielzeit im Februar rausgebracht hatten, dann macht die Länge und Release-time schon Sinn. Mal ganz davon abgesehen dass Quantität nichts mit Qualität (worunter ich auch Fanwertschätzung miteinschließe) zu tun hat.
      Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass die ihr Geld hauptsächlich nicht direkt mit Musik-Releasen machen

    • Vor einem Monat

      @sirpsycho713 Ich bin zwar nicht Lyandria aber erlaube mir mal einfach zu antworten.

      Rezensionen sind ziemlich klar auch eine Form - oder Untergruppe wenn man so will - des Journalismus. Beides muss definitiv nicht immer objektiv sein, doch auch bei subjektiven Rezensionen sollte man einen gewissen Standart besitzen. Der Autor ist ziemlich passiv-aggressiv mit seiner Wortwahl was schon eher auf eine gewisse Voreingenommenheit schließen lässt, was die Qualität der Review massiv beeinflusst. Es scheint von fast gezwungen reißerisch und das hat dann wirklich nicht mehr viel mit Journalismus zu tun.

      Er kann von den Songs halten was er will und diese auch so bewerten, aber die Wortwahl und Darstellung sind wirklich unnötig und erinnern mehr an Entertainment als Journalismus.

    • Vor einem Monat

      Positive Voreingenommenheit, welche die Enttäuschung größer ausfallen ließ, würde ich meinen.

    • Vor einem Monat

      Dieser Kommentar wurde vor einem Monat durch den Autor entfernt.

    • Vor einem Monat

      Verstehe ich auch nicht so wirklich, warum man hier glaubt, der Rezensent sei so ein fieserYannik voll Respektlosigkeit und passiver Aggresivität. Es ist doch überdeutlich, dass er für die Band eigentlich viel übrig hat, aber dieses musikalische Erzeugnis nun einmal für einen ziemlichen Griff ins Klo hält. Und das ist ja auch vollkommen legitim. Würde mich mal interessieren an welchen Stellen genau hier jetzt die krasse journalistische Sünde ausgemacht wird.

    • Vor einem Monat

      Standart ist Standard.

    • Vor einem Monat

      "Es ist doch überdeutlich, dass er für die Band eigentlich viel übrig hat"

      Du setzt voraus, dass die kommentierenden Pennäler ordentlich lesen können.
      Irgendwo muss das Drama ja herangezogen werden. Hat der böse Rezensent doch glatt das Wort Skit mit Interlude verwechselt. Was'n Skandal. :D

    • Vor einem Monat

      Ne, der Yannik ist n ganz schlimmer Bikertyp. Dauernd besoffen, nix als negative Vibes. Hab sogar gesehen, wie er ner Oma die Einkaufstüte aus der Hand geschlagen hat. Kann bitte endlich mal ein netter Mensch BTS reviewen?!

    • Vor einem Monat

      Entertainment statt Journalismus? HIER bei laut.de? Das sind hanebüchene, ungeheurliche und wahrlich despektierliche Vorwürfe, die ja auch nur wieder aus einer Niedertracht heraus gesponnen worden sein können, die in diesem Ausmaß nur ein gebrochenes oder auch nur leicht aufgeschrammtes Fanherz zu gebären vermag!

      I.Ü. sind die Autor*innen hier konstant dazu angehalten, ihre Rezessionen in Sachen Duktus, investierter Mühe und Herzblut stets dem Maß anzugleichen, welches der/die Schöpfer in das zu rezessioniernde Werk investierten. Dies hätten geneigte Leser*innen sich bereits bei der ersten näheren Auseinandersetzung mit dem Text erschließen könnnen, wenn sie ihm denn dieselbe Offenheit entgegenbringen könnten, wie sie es gleichzeitig für das Objekt ihrer gerade glühenden Fanliebe einfordern.

    • Vor einem Monat

      Du hast vergessen zu erwähnen, dass sich all diese Vorwürfe innerhalb kürzester Zeit selbstredend als haltlos erweisen werden bzw. sie es für alle Ehrenmenschen unter uns bereits zum Zeitpunkt ihres Auspruchs waren.

      Aber sonst natürlich gewohnt informativer und wichtiger Beitrag, dem ich voll zustimme!