"Das fünfte Album ist das schwerste / Kaum einer mehr da, der die Beleidigung noch wert ist" witzelt Audio88 auf einem Songeinstieg. Augenzwinkern, Punchline-Pause, aber ein Fünckchen Wahrheit ist dran: Das normalste Duo des Landes tut sich schwer auf dem neuen Album. Ihre Mukke ist Champion introvertierter …

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  • Vor 2 Tagen

    Das Aufregendste an diesem Album ist, dass sich maskuline Trolle wie Sodi maximal drüber aufregen können. :lol:

  • Vor 2 Tagen

    sorry so gar keinen bock mehr auf die / yassin sehr unsympathisch der sich glaube ich für einen mega kulturschaffenden hält / dann lieber bald das neue onyx album hören

  • Vor 2 Tagen

    Gutes Album mit Kleinen Schwächen, Yassins Solosong "Ende in Sicht" ist leider etwas plakativ und musikalisch auch nicht so meins. "Todi" ist auf der Platte eher unterdurchnittlich. Allgemein geht Yassin auch gegenüber Audio manchmal ein bisschen unter was die Lines anbelangt. Aber das liegt daran, dass Audio in absoluter Topform ist und Zitierwürdige nach Zitierwürdiger raushaut. Die Punchlines sind Spitzenklasse.

    Einer der besten Tracks ist "Kein Regen", nicht nur wegen des Monsters von einem Beat, das Brenk Sinatra da produziert hat. Audios Part und der Chorus reißen derart ab, dass Yassin im zweiten Part etwas deplaziert wirkt, vor allem ist sein Einstieg etwas lahm.

    Außerdem funktioniert "Garten" mit Nura in der Hook auch hervorragend, das Instrumental von BenDMA ist auch ziemlich geil, und auch den besten Yassin-Part des Albums.

    "Klingelton", das vorab schon erschienen ist, hat einen von Farhot produzierten, olskooligen Beat, der schon etwas heraussticht, weil er neben dem Instrumental von Freunde am traditionellsten ist, andere Tracks haben deutlich neumodischere musikalische Unterbauten, wobei das Album als Ganzes trotzdem stets als Antithese zu Modus Mio gesehen werden kann. Es ist hart, roh, manchmal etwas melancholisch und offen, aber versucht niemals (abgesehen vom letzten Track) gute Laune zu induzieren. Es geht voll auf die 8.

    "Cottbus" sollte nicht unerwähnt bleiben, unangenehm offene Sektion des Problemfelds "Fremdenhass als Ideologie". Sehr persönliche Einblicke in Audios Leben.

    Inhaltlich haben sie jetzt nicht ihr Rad neu erfunden, es ist noch immer rund und leuchtet nicht im Dunkeln. Aber es ist keineswegs dasselbe wie vor fünf Jahren, auch wenn die beiden das wiederholt auf dem Album behaupten (der ein oder andere erfolgreiche Soziologiestudiumsabbrecher scheint ja darauf reingefallen zu sein). Es gibt immernoch vielschichtige Lines mit verschiedenen Bezugsebenen (es muss dir nicht peinlich sein "Bezugsebene" googlen zu müssen, deine Musik sollte dir peinlich sein!), versteckte oder offensichtliche Referenzen, Hass verpackt in Ironie und Sarkasmus, aggressives Gespitte, auf die Fresse. Es gibt auch immernoch mediokre Rap- und Gesangsskills, aber Audios Parts fügen sich harmonischer in die Lieder ein. Die Produktionen sind über jeden Zweifel erhaben.

    Von mir verdiente 4/5, keine Ahnung wo das (abgesehen vom letzten Track) "Pop-Rap" sein soll. Aber das haben manche bei "Normaler Samt ja auch gesagt.

  • Vor einem Tag

    4/5 Audio88 reimt mir auf der Platte zu viel.

  • Vor einem Tag

    Juckt mich leider nicht. Wenn so wütender studentenrap Rap dann ZM.

  • Vor einem Tag

    die beats sind ganz ok. kein regen finde ich gut. den rest eher nicht. ich würde N.rico ein bier ausgeben

  • Vor einem Tag

    Das, was ich der AfD mit am übelsten nehme ist die Tatsache, dass seit deren Aufstieg Audio88 und Yassin diese in Banalitäten verfallene, hihi-ironische Moralmusik machen, die lediglich als Gleitgel zum Circlejerk taugt.

    Ach ja, die Review lässt nicht gerade auf eine 3/5 schließen.

  • Vor 23 Stunden

    Aus Sympathie 5/5. Album 3/5.
    Ergibt 5/5.

  • Vor 21 Stunden

    Mag die Jungs und gönne ihnen jeden Erfolg, aber mich langweilt die Mucke nur noch :/

  • Vor einer Sekunde

    Ich werde das vermutlich so schnell nicht (wenn überhaupt jemals) wieder sagen, aber: Unterschreibe hier Yanniks Meinung komplett. So geil, wie dieses Album von allen anderen beschrieben wird, ist es einfach nicht. Es kratzt überall an der Oberfläche. Yassins Mitbringsel aus seinen sehr gewöhnungsbedürftigem Soloausflug nerven hier enorm. Beats jucken auch so gar nicht hier. Und erst nach mehrmaligen Hören wächst das Album gaaaanz gemächlich. Sehe da nirgendwo am Album große Langlebigkeit.
    Im Gegensatz zu "Hallelujah" oder "Normaler Samt".

    Und das schlimmste: WER ZUM F HAT SICH GEDACHT, DIESES FEATURE IST EINE GUTE IDEE? Diese Nura-Hook klingt FURCHTBAR.