laut.de-Kritik

Der Boss dankt ab für den Phönix aus Asche.

Review von

Kollegahs erstes Kollaboalbum ohne Farid Bang heißt "Natural Born Killas". An der Seite des selbsternannten Bosses kämpft diesmal Asche, also jemand mit Alpha Music Empire-Stallgeruch. Asche war in den letzten Wochen vor allem mit seiner wilden Lebensgeschichte aufgefallen, die er sich selbst wohl einigermaßen baukartenastig konstruiert hat. Ob Promo-Move oder nicht: Er ist aktuell in aller Munde. Oder wie Kollegah im "NBK Intro" rappt: "Eure Zeit war schön, bunt und lustig, doch Deutschraps Zukunft ist aschegrau."

Eigentlich hätte Kollegah anstelle von "eure" von "meine" sprechen müssen. Ansonsten stimmt die Kernaussage, und es ist bereits früh auf der Platte vieles gesagt. Kollegah ist "Goalgetter wie Franck Ribéry", er "altert nicht, er reift" und steht "breitbeinig da wie der Koloss von Rhodos": Zeilen, die vielleicht einen kleinen Schmunzler hervorrufen, aber nach etlichen Jahren, vielen Rekorden und mindestens genauso vielen Skandalen keinen mehr so richtig vom Hocker reißen.

Um dem technisch ein wenig entgegenzusteuern, feuert Kollegah seiner Hörerschaft in "Peeky Blindaz" und "Suicide" immerhin noch ein paar Doubletime-Salven um die Ohren. Nicht die größte Innovation, aber was sich jahrelang bewährt hat, dürfte noch immer für den ein oder anderen verwöhnten Rap-Gaumen reichen. Auf "Jusqu'ici Tout Va Bien" bricht eine französische Hook das Wortspiel- und Wie-Vergleiche-Massaker und bringt mal eine abwechslungsreiche Couleur in die ansonsten permanent gleichbleibende Struktur.

Zwei Strophen, meistens beginnt Asche und reklamiert eine neue Vormachtstellung ("dank Asche wird die Straße wieder Mode") für sich. Kollegah vollendet dann und inszeniert sich dabei als beständiger Straßenpate mit Zeilen wie "Die Tech-9 macht Klick, Klick, Klick wie bei Kai" und "Ich bleibe Boss". Gähn. Auch wenn die beiden "auf dem gleichen Weib wie bei nem Dreier" sind, überlässt Kollegah ihm öfter das Spielfeld. Bei 14 Anspielstationen verbucht Asche mit "Ayayayay" und "Ich mach Rap noch immer Ghetto" sogar zwei Solosongs.

Vom Adjutanten des Bosses erfahren wir, dass er "Asche und nicht Usher" ist, "Sparring nur in Quarzhandschuhen" absolviert und wenn er ein Ticket nach Los Angeles hätte, folgendes tun würde: "Ich hau The Rock am Set per Faust nieder / wacht auf Kinder, das sind Schauspieler". Namentlich dissen darf Asche dann auch noch: "Der Grund, warum RIN unter Holztischen suckt, ist / Weil er Schmolllippen hat, wie ein Goldfisch im Glas". Inhaltlich gibt es auch hier nicht viel zu holen.

Serviert werden die Raps in der Regel auf reduzierten, trockenen, melancholischen Beats, mal mit Streichern, mal mit Vocalsamples. Gegen Ende der Platte kommt beispielsweise in "Gladiator" und "Narben" auch ein wenig Autotune in der Hook zum Einsatz. Asche ist an allen Produktionen selbst beteiligt, was ihn von Kollegah abhebt.

"Natural Born Killas" tut nicht richtig weh, kommt aber wenig überraschend daher. Vielleicht auch deshalb, weil Kollegah mehr im Hintergrund agiert und sein Sparringspartner momentan für Schlagzeilen sorgt. Vielleicht dankt der Boss aber auch langsam ab. Für den Phönix aus Asche.

Trackliste

  1. 1. NBK Intro
  2. 2. Born 2 Kill
  3. 3. Peeky Blindaz
  4. 4. Charly Mattei
  5. 5. POV
  6. 6. Ayayayay
  7. 7. Jusqu'ici Tout Va Bien
  8. 8. Suicide
  9. 9. Ich Mach Rap Noch Immer Ghetto
  10. 10. Regenschauer
  11. 11. Testimonium
  12. 12. Wir Sind Die Täter
  13. 13. Gladiator
  14. 14. Narben

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11 Kommentare mit 69 Antworten

  • Vor 6 Monaten

    Sicherlich kein Innovator, aber für Kollegah-Verhältnisse doch recht musikalisch und abwechslungsreich. Einen inhaltlichen roten Faden oder überhaupt inhaltliche Tiefe sucht man mehr oder weniger vergebens, dennoch hat mir das Album bisher Spaß gemacht. Asche ist zwar keinefalls ein Kollegah 2.0, aber taugt dennoch mehr als 90% der Kollegen. Die Laufzeit ist natürlich ein Manko, aber noch vertretbar (CCN4..).
    Die Kollegah Parts sind verhältnismäßig dürftig was gewohnte Punchlines angeht, aber gehen noch in Orndung. Gleiche Strukturen sind zwar zum einen ermüdend repetitiv, aber gewähren Asche zeitgleich das Scheinwerferlicht..kann man mit leben.
    Ursprünglich als Kollabo-EP geplant, spendiert Kolle Asche ein respektables Albumdebüt in die Szene. Passabler Lückenfüller um aufs ZHT5 und Asche Solo zu warten. 3/5

  • Vor 6 Monaten

    "Ich muss mit Colt durch die Hood laufen
    denn Bitches wollen mein' goldenen Schmuck klauen wie POLNISCHE Putzfrauen"

    Spaß beseite...

    "Asche ist an allen Produktionen selbst beteiligt, was ihn von Kollegah abhebt."

    Kolle ist dafür an Asches Texten beteiligt, wenn ich mir dessen Pre-Alpha-Tracks so anhöre :D

    • Vor 6 Monaten

      Und da soll mich nochmal jemand auslachen, weil ich S.M.U.D.O. feier, Allah. RT und nuffsaid.

    • Vor 6 Monaten

      Wort. Gibts hier eigentlich noch irgendjemand anderen außer mir, der deine Sympathie für Le Smou teilt?

    • Vor 6 Monaten

      Es gab hier mal einen dopen User, Nickname fällt mir nicht mehr ein, irgendwas mit "Fantas", der stand auch mit breiter Brust für die Fantastischen ein - und wurde dafür natürlich von den üblichen Verdächtigen verarscht.

      Also ne, außer uns beiden sind sich alle zu fein dafür und fürchten die Schelte der ach so Coolen Betonköppe. ;)

    • Vor 6 Monaten

      Der lautuser fand die auch ganz dope, meine ich.

    • Vor 6 Monaten

      Gar nicht wahr, ich finde, dass Smu menschlich oft sehr reflektiert und sympathisch rüberkommt, viele kluge Dinge sagt, wenn man ihn lässt. In den 90erm hatte er auch musikalisch seine Daseinsberechtigung. In Raterunden oder schlimmen Jurys zu sitzen, oder seine Seele für dümmliche Werbung zu verkaufen, gibt aber zusätzlich zur seit Dekaden schrecklichen Radiomusik der Fanta-Opas deutliche Punktabzüge ;)

    • Vor 6 Monaten

      Kollegah hingegen war halt immer schon der living proof, dass konstruierte Witze ohne Zusammenhang, genau EIN (damals innovativer) Flow und Mehrsilbenreimerei nicht ausreichen, um Heads außerhalb seiner Alphamännchenblase abzuholen.

    • Vor 6 Monaten

      Also sry, aber das stimmt doch einfach nicht. Mindestens Ende der Nuller war es doch unter DRap-Fans breiter Konsens, dass der Typ in seinem Subgenre unangefochtene Spitze ist. Natürlich fanden ein paar Altheads (abwertende Adjektive bitte dazudenken) wie ihr das vll schon damals kacke, aber das war auf jeden Fall eine Mindermeinung.

    • Vor 6 Monaten

      Kubischi (Autokorrektur schlägt "kuhkatzi" vor) spricht wahr. Mindestens von 07 an bis 2014/5 wurde kolle gejubelpersert ohne ende. Wahrscheinlich sogar länger. Wenn raten müsste erreichte die Welle mit King den Peak.
      Ich nehme an, das würde man angesichts von "mach die Tür zu"Kolle Amphetamin Psychosen-kolle, Dirk kreuter kollaborateur/250€ für ein billig ticket-kolle, (für den Mainstream)sonderbare theorien verbreiten-kolle, Alpha mentoring-kolle oder "hey, das ist jigzaw der junge wird das nexte große Ding"Kolle gerne vergessen

    • Vor 6 Monaten

      Kubischi und torque sprechen wahr.
      Lauti ist ja schon immer ein sehr peinlicher Kolle Hater, Chris scheint ins gleiche Horn zu blasen. Das Nervige daran ist ja, dass diese verholzten Hänger immer ihre Meinung als den Konsens darstellen, dabei ist das höchstens Konsens in irgendwelchen Studenten-Eckkneipen, in denen sich beim SozPäd-Stammtisch irgendwelche Vögel im 26. Semester über Rap unterhalten...

    • Vor 6 Monaten

      Wer ernsthaft behauptet, Kolle hätte nie außerhalb der "Alphamännchenblase" gezogen, hat sich vermutlich vor ca. 2016 nicht mit der Materie beschäftigt. Und lautis Talent, immer der mit Abstand uunqualifiziertesten Aussage in der Diskussion zuzustimmen, ist irgendwie immer noch eine der beeindruckendsten Eigenschaften an ihm.

    • Vor 6 Monaten

      PS. Album ist ziemlich lahm. Auch wenn mir diese Art des Sounds immer noch besser reingeht als der 1000. Amikopie-Trap-Neuaufguss. Was Kollegah immer mit seinen Signings, die sich in Beliebigkeit nur so überbieten, bezweckt, bleibt mir wohl für immer ein Rätsel.

    • Vor 6 Monaten

      Für mich war nach 3 Durchläufen klar, ein paar Schmunzlern und Flow-Props zum Trotz, dass mich das langweilt und was für ein peinlicher Mikrokosmos da kreiert wird, die Beatauswahl gab auch eine klare Richtung vor, so ziemlich von Anfang an. Dadurch war der Werdegang irgendwie prädestiniert. Ihr könnt das ja länger gefeiert haben, euer gutes Recht.

      Klar war es breiter Konsens, aber ich fand den Typen sowie die Claquere halt damals schon dämlich. Darf ich das nicht?

      Dieses Eindreschen sollte man lassen, wenn man sich selbst oder seine eigene Meinung auch nicht als weniger apodiktisch darstellt.

    • Vor 6 Monaten

      Auch dass INno noch den selben Krams labert wie vor 15 Jahren, stelle ich eher mit erschrecken fest.

    • Vor 6 Monaten

      Vllt ist es andersrum einfach retrospektiv unangenehm, zur Alphamännchenblase gehört zu haben ;)

    • Vor 6 Monaten

      Ähm, die Tatsache, dass er eine ganze Weile der Rapper war, auf den sich die meisten in der Szene einigen konnten, hat ja nichts mit meiner Meinung zu tun. Genau so wie die Tatsache, dass die Hörerschaft viel diffuser war als du es gern hättest. Da gab es die 15-Punkte-Deutsch-Leistungskursler, die seinen Wortschatz bewundert haben, Soziologie-Studenten, die seine komplett übertrieben gespielte Rolle feierten, Leute, die sich einfach für unterhaltsame Ticker- und Zuhälter-Storys begeistern konnten, Philipp Gässlein, Max Brandl, so ziemlich jeder bekannte genrekundige Redakteur usw. usf.

      Wenn es dich nach 3 Durchläufen gelangweilt hat, sei es drum. Ich kann damit ganz gut leben, freies Land und so. Aber die Alphamännchen-Blase, von der du redest, gab es zu seinen Anfangszeiten schlicht nicht.

      Und abgesehen davon: Ist es wirklich so erschreckend, dass ich meine Meinung nicht alle paar Jahre ändere bzw. nach dem Szene-Konsens ausrichte? Ich finde nicht, daher danke schön.

    • Vor 6 Monaten

      Wort@InNo

      Kolle war doch fast 10 Jahre lang DER Konsens-Deutschrapper, was ja nicht bedeutet, dass man ihn deshalb automatisch feiern muss. Aber diese Schubladen-Scheisse, vorangetrieben durch Typen die komplett verkrampft an der Vergangenheit festhängen, ist halt einfach auch mal irgendwann ausgenudelt und peinlich. Und Jeder der Kolle mal gut fand ist ein Clacqueur aus der Alphamännchen-Blase, schon klar. :rolleyes:

    • Vor 6 Monaten

      " in seinem Subgenre unangefochtene Spitze"

      Das war halt schlicht ständiges Silbenmassaker mit 100% Image, null authentisch. Das war schon das ganze "Subgenre". Kann feiern wer will, bei mir hat es ab und an für eine hochgezogene Augenbraue gereicht und sonst gelangweilt. Seit ein paar Jahren ist die Figur Kolle dann auch nur noch beschämend in der Außenwahrnehmung. Das ist natürlich (!) nur meine Meinung und kein Konsens, wie Craze darauf kommt, dass ich meine Meinung als Konsens darstellen will, ist mir ein Rätsel.

      "Ähm, die Tatsache, dass er eine ganze Weile der Rapper war, auf den sich die meisten in der Szene einigen konnten, hat ja nichts mit meiner Meinung zu tun."

      This. Sehe ich für mich auch so. Aktuell ist der Konsens in der "Szene" wohl Schamhaar-Rapper mit lalalele-Vollkacke zu feiern, oder das ständige Gebrahle dieser 187-Bande. Die Fans raffen ja nicht mal, dass sa4 das eigentliche Highlight ist.. Aus dem Konsens und der "Szene" halte ich mich lieber raus. ;)

      Wer diese Typen sind, die verkrampft in der Vergangenheit hängen, muss Craze nochmal erklären. Ich schließe mich da aus. Nur weil ich einiges aktuelles nicht gut finde, hänge ich noch lange nicht in der Vergangenheit fest.

      Und jetzt nehmt euch mal 3-4 Minuten und hört Onkel S.M.U.D.O. zu, den er flowt so locker leicht, dass er in Milch schwimmt, sollte klar sein:

      https://www.youtube.com/watch?v=YseoWzf4_IA

    • Vor 6 Monaten

      @ Hai: Natürlich nicht. Ich wollte damit nur verdeutlichen, dass es ebenso unnötig ist, jeden als Hänger zu titulieren, der Kolle damals schon trotz der unbestreitbaren Innovation aufgrund einer schlüssigen Argumentationskette kacke gefunden hat. Konsens ist auch so eine Definitionssache. Die HipHop Mags waren schon damals nicht mehr als autonom ernstzunehmen und ich selbst hab Kolle Fans nur unter Teenagern erlebt, unter Rappern etc hab ich diese Einigkeit nicht so festgestellt. Wer sich an ihm orientiert hat...hust...Ali...hust...ist im Gleichschritt mit Kolle zur peinlichen Karikatur mutiert. Aber auch oder gerade Studenten sind ja oft ein seltsames Volk, kann gut sein, dass es dort Stans gab. Wahr ist natürlich, dass er besser rapt als Vieles, das heute verkauft. Aber das tut Savas auch, trotzdem ist er retrospektiv inhaltlich auch früher schon peinlich gewesen.

      INno direkt anzugehen war natürlich doof, sorry dafür! Ich find nur diese lauti-Disses so unnötig und vermessen, seit jeher.

    • Vor 6 Monaten

      „Das war halt schlicht ständiges Silbenmassaker mit 100% Image, null authentisch. Das war schon das ganze "Subgenre". Kann feiern wer will, bei mir hat es ab und an für eine hochgezogene Augenbraue gereicht und sonst gelangweilt.“

      Wortspiele/PLs würd ich ergänzen, ansonsten mMn eig. recht akkurate Kurzbeschreibung. Überhaupt, kein Grund zur Veranlassung, lauti :) Es geht ja auch gar nicht drum zu sagen, dass man das mögen hätte müssen. Nur, dass das eben mehr Leute, denen auch was am Genre liegt, und die vor allem dazu keineswegs ein bestimmtes Wertesystem/Weltbild/whatever haben mussten, getan haben als es Chris‘ „Alphamännchenblase“ nahe legt.

      Dass er auch nie gänzlich unumstritten (und für machen Kundigen oder gar Act, true, ein rotes Tuch) war, sich über die „Breite“ des Konsens also streiten lässt, ist zugegeben ebenfalls richtig.

    • Vor 6 Monaten

      Wie so oft nach Disses und Fronts vom Ochsen, verschwindet er dann einfach klammheimlich aus den Fäden.. ;)

      Danke Kubi, Wortspiele sollte man ergänzen ja. Oftmals nice bis verblüffend, genauso oft aber auch verkrampft um 7 Ecken oder einfach stumpf "back wie englisch Rücken". Wie-Vergleiche gehen sowieso nur noch in kleinster Dosierung klar.

    • Vor 6 Monaten

      "back wie englisch Rücken" ist aber von Favorite ;)

    • Vor 6 Monaten

      Haha, whatever, so wack, dass ich es Kolle zugeschrieben habe, ich altes Hater-Hörnchen aus der Vergangenheit. ;)

    • Vor 6 Monaten

      Was für verschwinden, Du Lurch? Dein Geseier zu dem Thema kann man sich einfach null geben. Du hatest doch seit Tag 1 Kolle wegen Image usw und feierst dann halt den fetten Rübenpatrick...da muss man halt GARNIX mehr zu sagen!

    • Vor 6 Monaten

      Niemand außer den Maskulin-Hörnchen feiert Fler! (hoffe ich doch mal stark)

    • Vor 6 Monaten

      Ist auch so. Mal wieder Käse was der Ochse labert. Kolle hate ich nicht, wozu sollte ich ihn haten, finde ihn nur wack seit jeher, ja.

      Fler feier ich halt NICHT, hate ihn nur NICHT - das allein macht jemanden in Ochsis Augen halt zum Fanboy, absolut logisch.

    • Vor 6 Monaten

      Anm. der Redaktion: "Nicht haten" ist in diesem Kontext ein Synonym dafür, alle Vorwürfe an Fler für haltlos zu erklären, alle seine Videos zu kennen und bei Kritik - egal von welcher Seite - Flers Äußerungen mehr glauben zu schenken, als allen anderen ;)

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      Viel überraschender ist jedoch, wie breit die Kolle Front hier doch ist :D

    • Vor 6 Monaten

      "Kolle hate ich nicht, wozu sollte ich ihn haten, finde ihn nur wack seit jeher"

      qed

    • Vor 6 Monaten

      "Hate" finde ich viel zu stark. Wack finden trifft es halt.

      Mein Freund Haine:

      ""Nicht haten" ist in diesem Kontext ein Synonym dafür, alle Vorwürfe an Fler für haltlos zu erklären,"

      Nope, zu pauschal. Zumal wenn die Vorwürfe von Leuten kommen, die grad mal auf "hihi, dicker Rüben-Patrikck, hihi" Niveau argumentieren und sich meist sehr wenig mit den tatsächlichen Begebenheiten beschäftigen, oder lediglich nach dem Genuß von Überschriften rumqäken, weil muss ja stimmen, dass er behindert ist, wie soll es anders sein.

      "alle seine Videos zu kennen"

      Die gucke ich eigentlich nie, weil ich seine Mucke auch null feier. Ggf wird mal reingeskippt, das war es schon. Wenn Du Interviews meinst, ja, die gebe ich mir, finde ich unterhaltsam. Und dort erfährt man halt auch oft die Hintergründe hinter den "krassen" Aufregern.

      "und bei Kritik - egal von welcher Seite - Flers Äußerungen mehr glauben zu schenken, als allen anderen"

      Nochmal nope. Wen Kritik über "Fler ist ein Spast" oder wie gesagt "fetter Rüben-Patrick", oder "maximal dumm", etc. rübergebracht wird, dann ist das natürlich lächerlich oberflächlich und keiner Diskussion würdig.

      Vielleicht habe ich aber auch nur ein Faible für Leute die gerne von den ach so schlauen und ach so coolen krampfhaft niedergemacht werden, im Internet natürlich.

      Ma als Beispiel: diese Fanboy-Bullen-Aktion war weak vom Rumbrülllevel her, finde ich auch. Aber die Bullen haben halt nicht korrekt gehandelt, wie richterlich bestätigt wurde. Auch da brüllten ja die IQ-Fuchtler "Gott ist der dumm und asozial", dabei hat er de fakto Reagiert. Aiiiight.

    • Vor 6 Monaten

      Lauti, guck dir deine Erklärung an, guck dir deine sonstigen Sondermüll-Schamhaarg-Kommis an und dann frag dich nochmal ganz ehrlich, ob es wirklich nur ein Faible für Außenseiter ist ;) Du kannst Fler auch finden wie du möchtest, aber streite es doch nicht wehemend ab :)

    • Vor 6 Monaten

      Flizzy hat, wie an anderer Stelle schon das ein oder andere mal gemutmaßt wurde, ziemlich wahrscheinlich mindestens soziopathische und narzistische Tendenzen (ist unter Künstlern/Promis häufiger als normal). Alles, was der ausspricht, sollte erstmal bezweifelt werden. Sein ganze Auftreten und seine Art machen mir den derartig verabscheuenswürdig, dass ich ihn auch haten würde, wenn er keinen musikalischen Sondermüll absondern würde.

      Kollegah finde ich ein klein wenig weniger eklig, bei dem entschuldigt halt die Kokssucht das Verhalten etwas. Unangenehm ist der natürlich trotzdem. Nur meine zwei Pfennige.

    • Vor 6 Monaten

      "aber streite es doch nicht wehemend ab"

      Was genau streite ich eigentlich ab? Eigentlich nur, dass ich ihn feier. Das tue ich halt nicht. So what.

      "Sein ganze Auftreten und seine Art"

      Bin mir sehr sicher, dass das alles absolut kalkuliert ist, schlicht für Aufmerksamkeit. Sagt er auch selbst, Leute wie B-Lash oder Staiger bestätigen das auch. Klappt ja auch seit Jahren sehr gut.

    • Vor 6 Monaten

      Wo sagt Staiger denn sowas? Ich bezweifle stark, dass das kalkuliert ist.

    • Vor 6 Monaten

      Kolle macht diesen ganzen Selbstoptimierungsquatsch und zieht den Fans das Geld aus den Taschen, schreibt ein Buch, was man vllt mit 16 Jahren veröffentlichen kann aber nicht mit 32(!!) und hat die lauchigste Zielgruppe überhaupt. Bin jetzt 24 und kenne niemanden in meinem Umkreis, der noch Kollegah hört. Das war nach King einfach nicht mehr interessant, weil man dann aufmal älter als 18 war. Antisemitismus und sonstiger Quatsch tun ihr übriges. Kids vom Dorf in ihrem getunten Opel hören Kolle und das wars.

    • Vor 6 Monaten

      @Caps
      "Wo sagt Staiger denn sowas? Ich bezweifle stark, dass das kalkuliert ist."

      Staiger hat schon öfter was in die Richtung gesagt, aber sein Punkt war nicht, dass das kalkuliert ist, sondern das es funktioniert. Habe B-Lash auch so verstanden.

      @Lauti
      Wenn du das so siehst, dann wird es so sein. Von außen wirkt es anders.

    • Vor 6 Monaten

      "Ich bezweifle stark, dass das kalkuliert ist."

      Yo, ist halt auch viel angenehmer, jemanden für dumm zu erklären, den man nicht abkann. ;)

      Haine: B-Lash habe ich z.B. im PA Interview schon genau so verstanden, als er PA erklärt hat wie man Fler am besten zu nehmen / zu verstehen hat.

    • Vor 5 Monaten

      Ganz sicher ist das so :)

    • Vor 5 Monaten

      "Yo, ist halt auch viel angenehmer, jemanden für dumm zu erklären, den man nicht abkann. ;)"

      Hä wo nenne ich Fler denn dumm? Abgesehen davon, dass er das ist, war das nicht mein Punkt. Ich habe kein Probleme mit dummen Menschen. Nur mit Narzisten und Soziopathen.

    • Vor 5 Monaten

      Wie der grundgute lautuser mit jedem Post sein Nicht-Idol verteidigt ist schon irgendwie putzig...

    • Vor 5 Monaten

      Ich verteidige gar nichts, frage lediglich, ob denn wer was genaueres weiß, oder alle hier auf irgendwelches Hörensagen und Vermutungen bauen.

    • Vor 5 Monaten

      "Ma als Beispiel: diese Fanboy-Bullen-Aktion war weak vom Rumbrülllevel her, finde ich auch. Aber die Bullen haben halt nicht korrekt gehandelt, wie richterlich bestätigt wurde. Auch da brüllten ja die IQ-Fuchtler "Gott ist der dumm und asozial", dabei hat er de fakto Reagiert. Aiiiight."

      Kannst du vielleicht kurz erläutern, was für dich "verteidigen" bedeutet?

    • Vor 5 Monaten

      Finde es halt weak zu urteilen, wenn man das nur oberflächlich mitkriegt und ihn (oder sonstwen) dann direkt komplett aburteilt.

      Dafür hat er ja extrem viel Hate bekommen, dass er in der Sache recht hatte juckt halt keine Sau.

    • Vor 5 Monaten

      Denke das reicht nun auch, sonst drehen wir uns im Kreis. Werde Flizzy jetzt künftig nicht mehr gegen Hater-Hörnchen "verteidigen", macht eh keinen Sinn. ;)

    • Vor 5 Monaten

      Lauti mach mal den Kopp zu bitte! Wo haben denn die Cops nicht korrekt gehandelt und wo wurde das "richterlich bestätigt"? Dein Fanboitum wird so langsam wirklich übel...

    • Vor 5 Monaten

      Nö, habe meine Advokat-Stelle ja vor 4 Minuten abgelegt. Macht einfach keinen Sinn.

      Hate einfach stumpf weiter, oder informier Dich halt selbst, mir latte.

    • Vor 5 Monaten

      40 Min, fick den Edit.

    • Vor 5 Monaten

      Soll ich den Löschuser machen, Lauti?

    • Vor 5 Monaten

      Haha, Danke für das Angebot, Bruder Django.

      Aber nein, kann von mir aus alles stehen bleiben, die Leute können sich ja selbst ein Bild machen. Grüße!

    • Vor 5 Monaten

      Props dafür, dass du so viel Herzblut und Mühe ins advozieren steckst.

  • Vor 6 Monaten

    Finde hier hätte es, vor allem wenn man es mit anderen heutigen Rappern vergleicht (ich weiß sollte man nicht, aber dennoch...) auch gut 3/5 geben können. Ja, nichts Neues und Weltbewegendes, aber schlecht ist es keineswegs.

  • Vor 6 Monaten

    Meine Meinung: Kollegah klingt hier und auch auf Alphagene 2 so hungrig wie zuletzt 2015 ind Asche ist für mich ohne Zweifel der mit Abstand beste „Newcomer“ des letzten Jahres („Newcomer“ indirekt, da Asche eigentlich schon lange Rapmusik macht, aber nie wirklich die Aufmerksamkeit bekam, die er verdient hat). Das Album ist sehr abwechslungsreich, Asche und Kollegah passen und ergänzen sich perfekt. Kollegah schafft es auch nach über 15 Jahren Rapmusik immer noch neuartige Flows zu bedienen und einen neuen, eigenen Sound zu kreieren, der gleichzeitig modern, frisch und unverbraucht klingt ohne seinen Style und seine Stärken aufzugeben oder/und sich dem Trap-/Autotunesound anzubiedern. Über die Texte braucht man sowieso nicht zu diskutieren, die sind auch hier wieder auf anderem Level. Auch nach so vielen Liedern fallen ihm immer noch geniale Wortspiele ein und es wird sicher auch in 20 Jahren noch so sein. In dieser Kategorie und auch wenn es um Reime und co. geht, fällt mir auch weltweit niemand besseres ein. Es gibt keine wirklich großen Aussetzer auf dem Album. Die Doubletime-Kritik verstehe ich auch nicht. Tracks mit Doubletime sind in der Musiklandschaft extrem rar. Sucide ist meiner Meinung ein Brett, klingt auch anders als Monderfinsternis oder andere Doubletimesongs von Kollegah (von denen es auch nur eine Hand voll gibt, also eher eine Seltenheit) und selbst in langsamer Geschwindigkeit klingt der Song immer noch sehr dope, weil sowohl Kollegahs als auch Asches Part trotz Doubletime auch flowtechnisch abliefern. Der mit Abstand schwächste Track der Platte ist Ayayayay. Das Highlight ist auf jeden Fall Regenschauer, gefolgt von den Singleauskopplungen Gladiator und POV.

    Wenn ich mir die negative Berichterstattung von laut.de der letzten Jahre über Kollegah ansehe, wundert mich diese schlechte Bewertung ehrlich gesagt null. Der letzte Satz sagt eigentlich viel über diese Review aus, die nur vor Antipathie gegen die Person Kollegah strotzt. Der Autor hofft also, dass Kollegah bald endlich abdankt und seinen Platz für Asche freimacht. Insgesamt ist die Review so wie ich es erwartet habe. 2/5 ist in der Tat ein schlechter Witz (und fast schon eine Beleidigung für jeden Künstler, der noch versucht, echte Musik sowie ein hochwertiges Gesamtprodukt und Album abzuliefern). 2/5 ist die selben Bewertung, die auch Loredana, Samra, usw... auf ihren letzten Alben bekamen. Sogar ein Sero el Mero kam mit 3/5 besser weg als NBK. Neutrale und objektive Reviews sind wie gesagt bei laut.de nicht zu erwarten. In den Augen zahlreicher laut.de-Autoren ist Kollegah nämlich ein „Sexist“ und frauenverachtender Typ auch wenn er noch nie jemals sexistisch war. Und „Antisemit“ auch noch. Der Rapper, der jüdische Rapper so stark pusht und fördert wie kein anderer und gleich zwei Alben mit Rappern macht, welche ihre jüdische Herkunft in Songs thematisieren, und das in einem Land, indem Juden lediglich 0,2% der Bevölkerung darstellen, kann nur judenfeindlich sein. Und das hat natürlich auch gar nichts damit zu tun, dass er Palästina besucht und Israels Siedlungspolitik kritisiert hat:D Und damit ist Kollegah bereits disqualifiziert, da kann er selbst das beste Album aller Zeiten abliefern und würde lediglich eine 2/5 bekommen (es ist genauso wie mit den Hiphop.de-Awards). Ohne diese ganzen Eskapaden rund um seine Person hätte er zu 100% hier mindestens eine 4/5 bekommen.

    Dem Album würde ich grade noch so eine 5 von 5 geben. Neben Goat von Azad und Rich Rich von Ufo361 meiner Meinung nach das beste Deutschrap-Album der letzen 12 Monate (insgesamt über 60 Deutschrapalben habe ich mir reingezogen). Und abgesehen von Alphagene 2, ZHT 4 und JBG 3 fällt mir auch kein stärkeres Kollegah-Release in den letzten 10 Jahren ein (und er hat 13 Alben in dieser Zeit veröffentlicht). Es reiht sich auf jeden Fall in die lange Liste der besten Kollegah-Alben aller Zeiten ein.

    • Vor 6 Monaten

      Danke für diese unpopuläre Meinung, es tut auch mal gut, neben dem ganzen Prinziphate zu seiner Person auch mal eine qualifiziertere bzw objektivere Wertschätzung zu lesen.
      Kollegah versucht merklich von seinem alten Stil abzurücken und sich zu modernisieren nachdem man ihm nachgesagt hat, er würde zunehmend wiederholend und konzeptlos. Die Person hinter Kollegah sehe ich als großer Fan teils auch sehr kritisch, jedoch hat das in einer Bewertung zur Musik meiner Meinung nach nichts zu suchen. Sofern man vermeintlichen Sexismus darin sieht und nicht unterstützen will, so sollte man dem keine Plattform bieten statt krampfhaft einen Verriss zu produzieren.
      Bin gespannt, ob das ZHT5 an ZHT4 und insbesondere an das ZHT3 anknüpfen kann

    • Vor 5 Monaten

      Absolut seh ich genauso, deshalb auch habe ich auch den Kommentar geschrieben. Sicher kann man gewisse Dinge von Kollegah auch kritisch sehen, (speziell 2019 mit Alphamentoring, Alpha Offensive, Alpha Royal Battle, Alles auf Null-Video, dann das Ding mit Samarita & Jigzaw, da hat er überall alles andere als eine gute Figur macht und war teils cringe). Aber das sollte eben nicht in die Bewertungen einfließen. Jedoch ist dies bei so einigen laut.de-Reviews eben leider anders. Und ja bin auch gespannt, ob das ZHT 5 an das ZHT 4 (oder gar ZHT 3) herankommt.

    • Vor 5 Monaten

      Du schreibst genau dasselbe wie jeder Butthurt-Fan von irgendeinem Künstler, der eine schlechte Review kriegt. Vor allem die Forderung man solle ja "objektiv und neutral" schreiben, sollte mal so langsam ausgestorben sein. Na gut, als Fan von Technik-Rappern wie Kollegah denkt man vielleicht auch in messbaren Parametern wie Reimketten und Doubletime-Passagen, da reicht ja anscheinend nur ein wenig uninspiriertes Texten, damit ein Projekt mit voller Punktzahl bewertet wird. You do you.

      Wer in einem Musikvideo von einer Apokalypse und einer Weltverschwörung spricht, dabei eine Hand mit einem Davidstern-Ring zeigt und sich selber noch als Action-Held darstellt, braucht sich über den Antisemitismus-Stempel nicht zu wundern. Und anstatt irgendetwas gegen dieses Image zu machen, wurden die Geschehnisse um Kollegah nur bizarrer. Da hilft am Ende auch nicht der Push von jüdischen Rappern, was letzlich auch nur so klingt wie "Ich habe einen schwarzen Kumpel, ich kann gar nicht rassistisch sein."

      Ansonsten: Wenn du glaubst, dass Texte mit Doubletime selten sind, sagt das viel über deinen musikalischen Horizont aus. Ein Großteil der modernen Trapsongs sind mit Doubletime-Flows versehen. Wenn Kollegahs Musik dein Ding ist, kein Problem, ich würde aber dem Punkt widersprechen, dass hier ein frischer Sound gefunden wurde, der sich von irgendwas abhebt. Hör mal seine älteren Sachen und erklär mir nochmal, was an dem Album so besonders ist, außer das Asche jetzt mitmacht. 2 von 5 ist schon eine angemessene Bewertung meiner Meinung, immerhin ist die Technik ja nicht schlecht und es kann kurzweilig unterhalten. Bereiche wie Innovation, Emotionen und Abwechslung werden aber komplett vernachlässigt, sodass da Punktabzüge gemacht werden.

  • Vor 4 Monaten

    Jvc spricht wahr. Ich hätte es mir zu "Imperator"-Zeiten nicht vorstellen können, aber seit 2, 3 Jahren kann ich Kolles Musik wieder viel abgewinnen. Der Hunger ist spürbar, er experimentiert mehr, hat dabei seinen Wortwitz nicht verloren und auch die persönlichen Songs packen mich mehr als zuvor. NBK ist kein Meisterwerk, aber Kolle und Asche harmonieren gut und mir gefallen mehr Songs als nicht. Hier wurden auch schon wesentlich schwächere Alben von ihm deutlich besser bewertet, aber da war Kolles Ruf halt noch nicht ruiniert.

    Asche hat Kolles Musik definitiv bereichert. Schade eigentlich, dass sie jetzt getrennte Wege gehen:

    https://hiphop.de/kollegah-asche-trennung

    • Vor 4 Monaten

      Ich war mit meinem alten CD-Player lange recht zufrieden und Mystery Train war ein toller Film, zugegeben. Und zum Album kann man sicher auch geteilter Meinung sein, wenn mans denn anhört. „Wahr“ spricht JVC mit seinem verblendeten Fanbeitrag einmal komplett querbeet zum Künstler aber trotzdem nicht. Hmm, danke.

    • Vor 4 Monaten

      Bisschen merkwürdiger Beitrag von dir mit diesem wahllosen Mystery-Train-Bezug (übrigens ein Jarmusch Film, den ich eher lahm fand), aber vielleicht bin ich auch nicht mehr so drin im laut.de-Kosmos. Ich würde natürlich nicht jedes Wort von jvc anschreiben und sehe einiges kritischer als er, halte die letzten Kolle-Rezensionen auf dieser Seite aber auch für zu hart und würde dem Album wenigstens 3/5 geben.

    • Vor 4 Monaten

      *unterschreiben, nicht anschreiben ;)

    • Vor 4 Monaten

      Boah, echt jetzt? Alphagene 2 und NBK waren furchtbar. Monument hatte seine Momente. Aber alles in allem seit Imperator durchweg am schwächeln.

    • Vor 4 Monaten

      "Alphagene II" ist lyrisch ein sehr zerrissenes und dadurch für mich sehr spannendes Album. Du hast die Qualitäten des Albums beim Release doch auch gesehen: https://www.laut.de/Kollegah/Alben/Alphage… ;)

    • Vor 4 Monaten

      Asche finde ich zwar nach wie vor unhörbar und Alphagene 2 ist für mich trotz mehrerer starker Tracks sehr schwer am Stück durchzuhören, aber dass der Großteil der Szene sein Spätwerk so dermaßen zerreißt und offensichtlich allen Ernstes der Eurodance-Doubletime-Massaker-Phase hinterhertrauert, bleibt für mich wohl ewig ein unerklärliches Phänomen. Daher grundsätzlich Team Icy.

    • Vor 4 Monaten

      Das mit dem Film (und CD-Player) sollte nur ein alberner Flachwitz sein (JVC hat Mystery Train produ- und finanziert, sagt Onkel Google), um den ansonsten recht spröde-pedantischen Einspruch!-Beitrag ein bisschen aufzulockern. Nicht rekordverdächtig gut gelungen, sehe ich ein :D

      Mich ärgern halt solche Beiträge wie der von jvc, weil da meinem Eindruck nach einfach die hohe Meinung vom künstlerischen Schaffen eine angemessen kritische Betrachtung des Künstlers selbst zu verhindern scheint, was er umgekehrt aber ja seinerseits der Rezi unterstellt.

      tl, dr: Wenn es dir sowieso nur darum ging, dass du das Album halt auch für unterschätzt hältst, ist ja alles in Butter :)

    • Vor 4 Monaten

      Kubischi: Also ich muss zugeben, dass ich den weiten gedanklichen Schritt vom User- zum Firmennamen bis eben gar nicht unternommen hatte und daher eher verwirrt als amüsiert war, aber eigentlich nicht übel. :D

      Genau, letztlich ging es mir nur darum. :) Kolle selbst sehe ich durchaus kritisch (Alpha-Ophensive, Rücken-Politik, verschiedene harmlos formuliert fragwürdige Ansichten) und bin auch kein Fan seiner Art der Selbstinszenierung, aber seine letzten Werke finde ich aus verschiedenen Gründen sehr spannend.

      InNo: Man munkelt ja, dass nach ZHT5 etwas mit Sun Diego kommt. Ich hoffe mal nicht, dass das heißt, dass der "Bossaura"-Sound wiederbelebt wird. :D Habe mich hier zwar irgendwann mal positiv über den Trash-Faktor des Albums geäußert, aber da hat mich meine Erinnerung betrogen. Das Album kann man kaum durchhören, während "Monument" z. B. kaum Ausfälle hat.

  • Vor 3 Monaten

    Ist ganz OK. Kolle hält sich leider zurück. Bin gehyped auf ZHT5