Porträt

laut.de-Biographie

Alma

Im Jahr 2016 veröffentlicht Alma-Sofia Miettinen ihren Song "Karma", ohne große Erwartungen. Was damals noch niemand wusste, Alma wird eine der erfolgreichsten Sängerinnen aus Finnland und erreicht Goldstatus in sowohl Finnland, als auch hier in Deutschland.

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Alles beginnt 2013, als Alma in der finnischen Version von DSDS den fünften Platz belegt. Doch Alma schafft den Sprung in die Popindustrie und endet nicht, so wie viele andere, als vergessene Castingshowteilnehmer. Trotz alldem ist sie kein Fan solcher Formate. "Castingshows haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun, sie sind bloß Unterhaltung",so Alma.

Doch für Alma ist dies der Beginn etwas ganz großem, denn während der Show freundet sie sich mit Jurymitglied und Rapper Sini Sabotage an und begleitet ihn folglich als Background-Sängerin. Kurz darauf erhält Alma einen Vertrag mit Universal Music, die Singles "Karma", "Dye My Hair", "Chasing High" und "Bonfire", die sie zusammen mit Erfolgs DJ Felix Jaehn aufnimmt, folgen und finden viele Hörer. Auch einige sehr Bekannte, so wie Elton John, der ihren Song "Karma" in seiner Beats 1 Radio Show spielt.

Anti-Mainstream - so könnte man Alma auch beschreiben, weit entfernt von dem Schönheitsideal, eher Punk-Style, erntet sie auch viel Kritik. Gerade mit ihrem sehr auffälligen Äußeren, ihren neongelben Haaren und ihrer Figur, eckt sie oft bei Kritikern an. Sätze wie "Du klingst und siehst aus wie ein sterbendes Pokemon" fallen, doch das ist kein Grund für Alma sich zu verändern oder gar ihre Gefühle zu verleugnen. "Wenn ich dir nicht gefalle, hast du eben Pech", sagt Alma. Und auch ihre Haare blond zu färben, wie Alma es in "Dye My Hair" singt, käme nicht in Frage.

Die gleichnamige EP, mit clubtauglichen Pop-Hymnen erscheint 2016 und zeigt wie echt und authentisch Alma ist. Und auch die zweite EP "Heavy Rules Mixtape" steht der ersten in nichts nach. Dazu schreibt die britische Guardian, "Sie sieht aus, als wäre die junge Adele als Cyber-Goth wiedergeboren, und klingt wie Beth Ditto unter Tropical-House-Einfluss".

Ihre Musik also in eine Schachtel zu packen, schwierig. Es ist gut gemachter Pop, mit einer souligen Stimme, mit House Elementen, der perfekt in das moderne Radio passt, aber auch noch in so viel mehr.

Für Alma, die am 17.01.1996 in Kuopi geboren ist, war schon als Kind klar, das Singen die einzige Option ist und so kommt es für sie auch nicht infrage, mit dem Singen aufzuhören. Und das wollen wir auch nicht, viel zu schade um die ganzen Songs, die uns dadurch vorenthalten werden würden.

Termine

Do 10.10.2019 Köln (Bürgerhaus Stollwerck)
So 13.10.2019 Frankfurt (Zoom)
Di 15.10.2019 Berlin (Kesselhaus)

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