laut.de-Kritik

Die Schweizer setzen auf flächige Keyboardteppiche und fette Gitarren.

Review von

Alastis gelten nicht nur auf Grund ihrer gemeinsamen Herkunft aus Toblerone Country als kleine Brüder von Samael. Auch stilistisch kann man durchaus von der selben Familie reden.

Mit "Unity" haben sich die inzwischen zum Quintett angewachsenen Franco-Schweizer aus dem Schatten von Samael gelöst, auch wenn sie wie eben jene verstärkt auf flächige Keyboardteppiche setzen, die von fetten Gitarren zusammen gehalten werden. Über die Stimme des einzigen verbliebenen Urmitglieds War D lässt sich zwar immer noch streiten, jedoch ist sie im Gesamtbild gesehen auf keinen Fall störend. Musikalisch kann man durchaus auch Vergleiche zu Crematory ziehen, wobei die Arrangements von Alastis doch um einiges komplexer sind.

Die besten Stücke auf der Scheibe sind meiner Meinung nach "Another God", welches den meisten Drive hat, und "Who Created The Gods", das verdammt wuchtig daher kommt und schwer monumental klingt, ebenso wie auch "Antidote", der einzige Track, der so etwas wie eine fröhliche Melodie erahnen lässt.

Neben Samael und Crematory sind Alastis definitiv eine der wenigen Bands, auf die die Bezeichnug Dark Metal ohne Einschränkung zutrifft. Auch das Cover spiegelt die düster anmutige Atmosphäre des Albums sehr schön wieder.

Trackliste

  1. 1. The Right To Die
  2. 2. The Elect
  3. 3. The Sign
  4. 4. Another God
  5. 5. Who Created The Gods?
  6. 6. Ghastly Fancies
  7. 7. Existence
  8. 8. Antidote
  9. 9. To The Root Of Evil
  10. 10. ...And Death Smiled

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