Mit "1989" hat Taylor Swift vor einigen Jahren ein perfektes Bubblegum-Pop-Album veröffentlicht und sich endgültig in die Position "Erste Reihe, Fußfrei" katapultiert. Vom vermeintlichen Country-Mädchen von nebenan (sure thing) zum kontemporären Superstar ging die Reise. Jetzt möchte Taytay aber …

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  • Vor 3 Monaten

    Kann der Rezension nur teilweise zustimmen.
    Zum einen empfand ich 1989 nicht als Bubble-Gum Album - Sowas trifft dann eher auf Katy Perry zu. Ich fand eigentlich gerade das dezente bzw die nicht zu übermächtige Instrumentalisierung an dem Album so super. Reputation ist jetzt halt das genau Gegenteil - wuchtige Sounds, überall noch ein bisschen mehr und sehr viel Elektronik. Musste die Songs ein paar Mal hören, find sie mittlerweile aber, bis auf Delicate, alle ziemlich gelungen. Für Pop-Maßstäbe auf jeden Fall ein sehr gutes Album, erinnert teilweise sogar etwas an Melodrama von Lorde. Was jedoch fehlt ist der EINE weltweite Hit, der wochenlang im Radio laufen wird und überall in den Charts zu finden sein wird - das ist aber keinesfalls ein Nachteil.

  • Vor 3 Monaten

    Für ihre Musik wie für sie selbst gilt: :conk:

  • Vor 3 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 3 Monaten

    Sehe ich auch so. Finde die ganze PR und das ganze Geschäftsmodell dahinter durchdachter als die Musik an sich. Zumindest engagiert sie sich dafür auch viel sozial. "... Ready For It" hat wenigstens eine Melodie oder sowas in der Art, aber gute Hooks vermisst man fast auf ganzer Linie. Hits leider auch. Dafür sitzt der Refrain meistens halbwegs. "New Year's Day" finde ich am besten. Da kommen noch einmal ihre Singer/Songwriter-Qualitäten zum Vorschein. 3/5 dennoch. Dafür macht es im Auto oder beim Kochen durchaus Laune und stört im Radio nicht.

  • Vor 3 Monaten

    Lady Gaga kann Popmusik. Taylor Swift nicht.

  • Vor 3 Monaten

    Erinnert mich an ihr Vorgänger-Album. Viel Kalkül, ein wenig Ohrwurm-Tauglichkeit, und überwiegend eher was für Fans.

  • Vor 3 Monaten

    Wow, das Album kommt aber schlecht weg?! Ist das nicht etwas subjektiv, alles? Muss man den musikalischen Wert des Albums an dem Anspruch, die Endgegnerin zu sein, messen?
    Und überhaupt, weiß der Autor der Rezension sich überhaupt in Taylor Swift zu versetzen? Ich glaube nicht! Er versteht sie nicht, das ist der Punkt. Und in diesem nicht-Verstehen hangelt sich seine Argumentation dann entlang :/

    Ich finde, das Album hat schon ziemlich was zu bieten. Immerhin hat Max Martin in fast jedem Lied seine Fingerchen drin. Und der ist ja bekanntlich DER Popsong-Schreiber, auch aufgrund der mittlerweile Jahrzehnte an Erfahrung. Taylor Swift kann sehr gut "lyriken" und die Produzenten können sehr gut Pop-Songs schreiben. Und mMn profitieren sie alle voneinander und sind ein fittes Team.

    Mir persönlich gefällt z.B. "Ready for it" richtig gut. Da ist wirklich kompositionstechnisch alles richtig gemacht worden und die Beats/ die Instrumentals gehen fehlerfrei bzw. geschmeidig ineinander über. Und mir gefällt an dem Album bis jetzt, dass da nichts redundant oder billig-klischeehaft auftaucht. Gut, mit der Hochzüchtung mag der Autor schon recht haben. Aber das muss nicht unbedingt etwas NEgatives sein. Das Album ist wahrscheinlich nicht in einem langen Zeitraum gewachsen. Aber es ist da, gut geschneidert und Taylor ist extrem präsent (und deswegen finde ich es doch 4er Sterne würdig!).

    • Vor 3 Monaten

      "Ist das nicht etwas subjektiv, alles? "

      ...

    • Vor 3 Monaten

      "Und überhaupt, weiß der Autor der Rezension sich überhaupt in Taylor Swift zu versetzen? Ich glaube nicht!"

      Ich versuch's mal. Obwohl ich seit meiner Absturzphase vor sechs Jahren keine Celebs mehr gechannelt hab. Wünsch mir Glück.

      ...Okay, Kerzen sind angezündet...

      In nomine dei nostri Satanas introibo ad altare Domini Inferi! Ad eum qui laetificat meum. Ad eum qui regit tenebrarum! Ostende nobis, domine Satanas, potentiam tuam. Et beneficium tuum da nobis. Domine Satanas exaudi meam. Et clamor meus ad the veniat. Gloria deo Domini Inferi, et in terra hominibus fortibus!

      (mit gurgelnd-kehliger Stimme)

      Gargh...ich bin Taylor! Kniet nieder ihr Maden! In den Staub mit euch! (röchel)
      von den Toten auferstanden, nun in Schwingers Körper!
      mein ist die Weltherrschaft, mein die Musik der Zukunft! (zweistimmig) NEEEEIIINNN! DU WIRST NICHT GEGEN MICH KÄMPFEN; AAARGHHH! u9unzho7iu zt6zutg86uztgv b6uz zg
      (rückwärts gesprochen)
      Ich bin die dritte Offenbarung! ICH bin DIE DRITTE OFFENBARUNG! RRRAAAHHRGRRUHJTZF
      Du hast mich nach einem Schlafplatz gefragt/Mich Ausgesperrt und ein Festmahl veranstaltet (häh?)

      blarblurrfghghrflarglllk

      Boah, nie wieder....

    • Vor 3 Monaten

      ;) eben. sie ist tatsächliich göttlich. das schaffen nicht viele, so zu sein und verstehen thun es deshalb wenige. ich finde es ganz refreshing, besser als 0-8-15 und besser als "ich bin ein schaf"!

  • Vor 3 Monaten

    habe es mehrfach versucht. kann mit der frau weder in punkto ihrer musik noch in punkto ihrer vermarktungsstrategie etwas anfangen.

    und das liegt nicht an mir, schätze ich.

    • Vor 3 Monaten

      ??
      An wem denn sonst? Wenn DU mit etwas nichts anfangen kann, dann liegt das doch wohl immer in gleichen Teilen an deinen Präferenzen und an der damit inkompatiblen Beschaffenheit des Objekts, das dir nicht zusagt.

    • Vor 3 Monaten

      natürlich liegtr es an ihr. an wem denn sonst?

      wären die songs toll, originell undindividuell, würde ich die stücke mögen. wäre die vermarktungsstrategie weniger mutlos bzw opportunistisch (wie bei frau fischer; stichwort: bloß rechte fans nicht verprellen und deshalb schön die schnauze halten, wo gaga oder cyrus farbe bekennen), hätte ich auch davor mehr respekt.

      :smoke:

    • Vor 3 Monaten

      Ja klar, aber wenn sie gerne unindividuelle Songs schreiben und ne opportunistische Marketingstrategie fahren will, kann sie das ja gerne machen. Ist ja nicht ihr Job, deinen Ansprüchen gerecht zu werden.

      Aber ja, mir ist schon klar was du da meinst und mir gibt das genauso wenig. Fand die Formulierung nur etwas komisch. Ein bisschen im Sinne von "gefällt mir nicht, also muss die Dame offensichtlich was falsch machen", Was halt so formuliert ziemlich albern ist.

    • Vor 3 Monaten

      Der Mann der Lulu abfeierte behauptet es liegt am Künstler, ob man das Album gut findet...

    • Vor 3 Monaten

      Hey Zyniker, altes Haus! Wie entscheidest du eigtl, ob du mit deinem richtigen Account oder mit einem deiner Fakes postest?

    • Vor 3 Monaten

      "Ist ja nicht ihr Job, deinen Ansprüchen gerecht zu werden."

      das sehe ich schon aus beruflichen gründen natürlich ganz und gar anders.

    • Vor 3 Monaten

      hehe, moin sanch'. lange nicht gesehen. und natürlich ist "lulu" eines der besten alben seit der jahrtausendfwende. man darf diese dekonstruktion und darstellung der literarischen vorlage nur nicht als rockalbum missverstehen. lulu funktioniert wie neubauten oder john zorns/mike pattons moonchild etc.

      dafür hattest du jetzt ja auch mehr als 4 jahre zeit. hat wohl nicht geklappt. :absinth:

    • Vor 3 Monaten

      "das sehe ich schon aus beruflichen gründen natürlich ganz und gar anders."

      Mhh gut, dann teilen wir wohl einfach nicht das gleiche Berufsbild.

    • Vor 3 Monaten

      es sei denn, du bist auch kritiker.

      da gilt es dann ja, in der rolle zu bleiben.

    • Vor 3 Monaten

      Ne, bin ich nicht. Deswegen kann ich ja aber trotzdem eine andere Vorstellung davon haben, was genau die Aufgabe eines Musikkritikers ist.
      War jetzt wahrscheinlich etwas undeutlich formuliert von mir. Und ist eigentlich auch gar nicht so wichtig. Von dsher am besten einfach ignorieren meinen Kommentar.

  • Vor 3 Monaten

    Mich stört ja am meisten dass ihre Stimme so ultra glatt und ausdruckslos daher kommt. Talent scheint sie ja zu haben und ansonsten ist das eigentlich echt ganz ordentlicher Pop für zwischendurch, gerade soundmäßig spricht mich das schon sehr an. Aber durch ihren Gesang ist es dann wieder doch so... egal und langweilig. Schade. Sie ist mir aber tausendmal sympathischer als die olle Käthe Pärri.

  • Vor 3 Monaten

    Taylor bleibt saftig, die Frau könnte Klan Musik machen und die Leute würden es feiern. Album 3/5 mir fehlt ein shake it off.

  • Vor 3 Monaten

    Mir ist das alles zu viel. "1989" war cool, weil der Fokus auf den Songs lag. Jetzt ist Swift, bzw. ihr Management auch in die Gigantismus-Falle getappt.

  • Vor 3 Monaten

    Jemand, der den Unterschied zwischen Vocoder und Autotune nicht kennt, sollte keine professionellen Reviews verfassen.