Wer einen Blick auf das "Generation Doom"-Artwork wirft, dem kommt vermutlich bald "Mad Max: Fury Road" in den Sinn. Wüste, Chrom, Postapokalypse — die Parallelen zu George Miller sind nicht von der Hand zu weisen. Mad Max ist Wahnsinn, Mad Max ist Raserei, Mad Max ist Gewalt. Genauso ist Mad Max …

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  • Vor einem Jahr

    Dieses Album spielt nicht in einer Liga mit Slipknot, es klingt wie ein einfallsloser Abklatsch. Die gesamte Musik wirkt auf mich vollkommen altbacken. Und der Klang des Schlagzeugs ist grauenhaft.

  • Vor einem Jahr

    5 Sterne? Das war wohl tagesformabhängig? 3 für die balladesken, 4 Sterne für den Rest hättens aber auch getan.

  • Vor einem Jahr

    Die waren schon vor 10 Jahren Nu Metal B-Ware und sind es immer noch. Völlig überbewertet.

  • Vor einem Jahr

    Die waren leider nie überbewertet, sondern eher maßlos unterschätzt.

  • Vor einem Jahr

    Ich find das Teil eigentlich gut.Allerdings höre ich da mehr Manson der Anfangstage als Slipknot.Ich bin jetzt aber auch nicht der Knallharte Metal fan sondern höre eigentlich alles von indie bis hip hop. Vielleicht hätte das Album bei einem anderen Kritiker 4/5 bekommen.
    Die 5 kann ich aber auch einigermaßen nachvollziehen.
    Ihr müsst bedenken, dass das hier (Ich gehe mal davon aus) ein Hardcore Album ist und es deshalb logisch ist , dass es deshalb auch anders als ein Slipknot Album gewertet wird.

  • Vor einem Jahr

    Jetzt, wo gerade eh wieder mehr Geballer geht, werde ich vielleicht echt mal reinhören.

    Hab mir das gaaanz früher aus Interesse an sämtlichen Kombos aus verzerrter Gitarre und weiblichem Gebrüll mal zugelegt (Jihad EP / Sevas Tra). Schon damals war die Produktion unterirdisch, die Growls wurden im Studio technisch aufgepumpt (stand sogar im booklet...), die Songideen waren teilweise partytauglich, teilweise lächerlich (siehe "Germ" etc. - 8 Minuten Pseudo-Doom/Drone mit damals noch sehr einfältigen, aufgesetzt zerbrechlich darüber gesprochenen Gedichtzeilen). Basser und Drummer schienen musikalisch echt versiert, gingen hinter Shamayas Ego und in der miesen Produktion aber gnadenlos unter. Vieles wirkte wie "Wir wollen furchtbar tiefgänging, wichtig und relevant sein, haben aber leider zu wenig Talent, um unseren künstlerischen Ansprüchen gerecht zu werden".

    Dieses Mad Max-Dingens jetzt wirkt auf mich wieder ganz ähnlich; Ein dickes Image/Thema übergestülpt, dem die Platte vermutlich musikalisch und textlich nur marginal gerecht wird. Da die Kritiken aber durchgängig polarisiert sind und ich jeder Band auch eine Entwicklung zugestehe, werde ich doch mal reinhören. Auch wenn ich das Artwork/Thema als Trittbrettfahrt zum Mad Max-Revival des letzten Jahres empfinde und Shamaya auf den Pressefotos wirkt, als hätten sie für das zweite MM-Reboot Brigitte Nielsen nach einer weiteren Real-life und Photoshop-Kernsanierung rekrutiert.

  • Vor einem Jahr

    hab mir das gestern mal gegeben.weiß nicht,ganze kommt doch schon arg retortenhaft rüber.
    zugegeben,paar songs ballern beim ersten hören nicht schlecht, nutzen sich dann aber auch leider sehr schnell ab.
    unterm strich machts halt den eindruck von industriell hergestellter fertigkost für die generation z.
    die werdens dann auch gewohnt euphorisch konsumieren,darf man ihnen nicht verdenken, kennen es halt nicht anders.

  • Vor einem Jahr

    Hahaha... Die 5 Sterne sind ein Witz, oder? Die müssen ein Witz sein. Ich mein, der superdämliche Name der Platte, die billige Mad Max-Artwork-Kopie... und dann die Mucke!

    Dachte beim ersten Track noch so "Ok, Shamaya hat ihren Lakaien aufgetragen, ihr persönliches "Iowa" auf Band zu prügeln." Doch dann kamen die völlig deplatzierten und willkürlich eingeworfenen Soundeffekte, die scheinbar die apokalyptische Stimmung des Albums unterstreichen sollen, aber weder den Songs selbst noch der gewünschten Atmosphäre zuträglich sind. Wirklich als ob Shamaya und der Producer nach dem Mix auf die Idee kamen: "Klingt noch zu wenig apokalyptisch, lass alle dünneren Stellen noch schnell mit Retortensounds wie dem Nachladen einer Shotgun oder dem schlagen von Metall auf Metall zukleistern!"... Und dann diese superlächerlichen Skits/interludes am Ende/zu Beginn mancher Songs... Fremdschamfaktor over 9000!

    Einige Songs fände ich ohne dieses Klimbim echt erträglich, insgesamt habe ich aber das Gefühl, Otep haben sich an ihrem Konzept komplett verhoben. Zu aufgesetzt, zu sehr gewollt ohne es authentisch rüberbringen zu können. Für mich Anwärter auf den Award "Bestes unfreiwilliges ComedyMetal-Album 2016" und einer der wenigen Fälle, in denen Standard-Edele "3 Absätze / 3 Punkte"-Rezi völlig ausreichend gewesen wäre.

  • Vor einem Jahr

    Habe gut gelacht, als ich den Stream angemacht habe :D

  • Vor einem Jahr

    ...und überhaupt: Das authentische Vertonen der Postapokalypse, ob in begleitender Mad Max-Optik oder besser nicht, bleibt nach ein- und letztmaligem "Genuss" dieser Platte allein Angelegenheit von Bands wie GY!BE oder Bohren. Was für eine Zeitverschwendung!

    Otep haben eideutig hörbar ihre Hausaufgaben nicht gemacht, imho. Wenn das der Soundtrack der Postapokalypse ist, stelle ich (für lauti) sicher, dass mich die Apokalypse definitiv dahin rafft!