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Blur-Bassist disst Led Zeppelin und Stones

Mit einem eher bizarren Rundumschlag hat sich der früher als Blur-Bassist und heute als Kolumnist und Käsefabrikant arbeitende Alex James (Foto ganz rechts) in einem Podcast zu Wort gemeldet. Dabei nahm er vor allem so genannte Reunions ins Visier, wenn auch unklar bleibt, was genau ihm da gegen den Strich geht. Fakt ist: Die Stones und Led Zeppelin müssen als Zielscheiben herhalten.

James: "Es kursieren Gerüchte, dass Led Zeppelin sich wiedervereinigen, dabei will niemand ihre beschissene neue Platte hören, oder? Alle wollen 'Stairway To Heaven' hören. Wie alt waren sie, als der Song geschrieben wurde, 20? Und heute sind sie fucking 70. Es ist verrückt. Wenigstens wollen Leute auch meinen Käse probieren und nicht nur 'Parklife' hören. Das ist wichtig. Ich bin froh, dass ich auch was anderes habe, über das ich reden kann. Man muss so etwas machen, sonst wird man zu seiner eigenen grotesken Karikatur, wenn man in das Alter von Mick Jagger kommt. Ich habe gerade neulich wieder die Stones gehört, aber ich würde niemals auch nur daran denken, sie mir live anzuschauen, fucking hell." In Anspielung auf den vermeintlichen Heroin-Bezug im Stones-Hit "Jumping Jack Flesh" ergänzte James: "You can't be Jumping Jack when you are 70 fucking 8. Ich würde lieber an der Käsetheke stehen als vorzugeben, ich sei noch ein Teenager."

Dabei unterschlägt James, dass Robert Plant seit Jahren sämtliche Reunion-Wünsche Zeppelins, egal aus welcher Richtung, beharrlich ignoriert. Ferner hätte er die Nachricht, dass ein neues Led Zeppelin-Studioalbum in Planung ist, absolut exklusiv. Und so glücklich er mit seinem Käse-Unternehmen auch sein mag, auf die Reunion mit seinen auch nicht mehr taufrischen Kumpels von Blur hatte James 2015 auch extrem Bock ("The Magic Whip").

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