Linkin Park-Sänger Chester Bennington ist tot. Der Musiker wurde kurz vor neun Uhr Ortszeit in seinem Haus in Los Angeles leblos aufgefunden. Die US-Promiseite tmz.com spricht unter Berufung auf einen örtlichen Gerichtsmediziner von einem Suizid. Die L.A. Times und die BBC bestätigten dies kurze …

Zurück zur News
  • Vor 2 Monaten

    Krass!
    "Minutes To Minute" ist ein ganz nettes Album gewesen...

    Warum das Aufhängen zuletzt Mittel der Wahl ist, kann ich nicht nachvollziehen. Ganz fiese Methode und jemanden so aufzufinden... das hatte ich zweimal. Börgs!

    Schlimm für die Familie, habe gesehen, dass er sechs Kinder hatte. Die werden auch noch nicht so alt sein, denke ich.

  • Vor 2 Monaten

    Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

  • Vor 2 Monaten

    tja, wenn die hälfte von dem, was bei wikipedia steht, wahr ist...dann durchaus verständlich. wobei ich dann keine 6 kinder gezeugt hätte.

    rip

    • Vor 2 Monaten

      Es gibt bislang (Stand 2016) kein Medikament, das zur Behandlung der Depersonalisations-Derealisationsstörung zugelassen ist.

    • Vor 2 Monaten

      In jüngeren Ansätzen der kognitiven Verhaltenstherapie steht vor allem der Zusammenhang von Depersonalisation und Angst im Vordergrund. Zumeist werden die Entfremdungserfahrungen durch den Patienten als höchst bedrohlich eingestuft (catastrophic attribution). Die Folge dieser Einschätzung sind anhaltende Angst, zwanghafte Selbst-Beobachtung und ängstlich-vermeidendes Verhalten. Der kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansatz besteht deshalb darin, dem Patienten eine Möglichkeit zu eröffnen, die Depersonalisationserfahrungen neu zu bewerten und ihnen dadurch den Anschein des Bedrohlichen und Katastrophalen zu nehmen. Zu diesem Ziel können bereits die exakte Diagnosestellung sowie eine ausführliche Aufklärung des Patienten (Psychoedukation) über die Depersonalisationsstörung Entscheidendes beitragen, da sie dem Patienten verschiedene Ängste nehmen können (z. B. die Angst, verrückt zu werden; die Angst, dass „das Gehirn nicht richtig arbeitet“; die Angst, der einzige Mensch mit solchen Erfahrungen zu sein).[14]

      In einer Studie von 2005 mit 21 Patienten, die einzeln mit kognitiver Verhaltenstherapie behandelt wurden, zeigten sich signifikante Besserungen bei Dissoziationen, Ängsten und Depressionen, sowie bei allgemeinen Funktionen, und zwar sowohl nach dem Ende der Therapie als auch sechs Monate später. 29 % der Patienten erfüllten nach Ende der Therapie die Kriterien der Depersonalisationsstörung nicht mehr

      für alles andere gibt es xanax :smug: xanax hilft IMMER!

    • Vor 2 Monaten

      beste kombi = zyprexa + xanax ♥ ♥ ♥

    • Vor 2 Monaten

      Zyprexa macht aber bauchig. Also Obacht!

    • Vor 2 Monaten

      Als wenn der zu seinem Alkkonsum nicht auch schon Benzos missbraucht hätte... Hat nicht funktioniert. Und Olanzapin und alle diese -pin Antipsychotika wirken echt nicht bei allen.

    • Vor 2 Monaten

      auch wenn die versuchung groß ist, sollte man bei schweren psychischen erkrankungen vllt KEINE drogen nehmen :trusty:
      Ich hab gehört, therapie, geregelter Tagesablauf, Sport, das weglassen von Drogen usw sollen recht hilfreich sein. Natürlich wird ihn das nicht "heilen" aber es macht es erträglicher. Er würde auch so sicher nicht mit rosa brille unbeschwert über die blumenwiese hoppsen...aber man kann es in den griff kriegen.
      aber so leid es mir tut... sobald du kinder in die welt spitzt, bist du nun mal nicht mehr nur für dich alleine verantwortlich. sad but true. und bei psychischen Erkrankungen kann man halt noch was machen. Das können Mütter/Väter in denen ein Sarkom wächst, nun mal nicht.

      Leute wie gg allin schwängern one night stands und machen sich dann dünne...aber leute wie gg allin werden idR auch nur von menschen wie mir vermisst.

    • Vor 2 Monaten

      Als Außenstehender mag es mit Medikamenten & PTherapie durchaus Mittel zur Heilung geben aber die Nebenwirkungen dieser Möglichkeiten sind oft keine Lösung sondern nur eine Eindämmung.

    • Vor 2 Monaten

      Nebenwirkung streichen und als Problem hinzufügen...

    • Vor 2 Monaten

      es geht nicht um heilung. es geht darum es soweit ertragen zu können um sich nicht an den dachbalken zu hängen und das kannst du mit thera und medis, etc durchaus erreichen

      und es gibt ja auch so gut wie gar keine breite auswahl an psychopharmaka. man ist quasi nur auf fünf angewiesen und wenn die nicht wirken gibt es nichts mehr....

    • Vor 2 Monaten

      und so leid es mir tut. wenn ich mehrere Kinder zeuge und ein verantwortungsvoller vater bin, dann beiße ich halt in den sauren apfel und ertrage es. und wenn es nciht mehr erträglich ist, gehe ich in die Klinik, solange bis es wieder erträglicher ist. Das mag kein geiles Leben sein...aber Verantwortung haben ist nie geil

    • Vor 2 Monaten

      Man, fuck! Ich würde gerne einen ausführlichen Beitrag zu dem Thema bringen, aber heute wird es nichts mehr...da ich jetzt gut schon auf koma-modus bis..scheiße alles vergessen

    • Vor 2 Monaten

      Siegfried in einem menschlichen Gehirn spielen sich sehr komplexe Vorgänge ab und wenn da etwas gehörig durcheinander kommt können die logischten Vorgänge ausgehebelt werden. Dann steuert Etwas was nicht rational handelt und kein Arzt oder Medikament aufhällt. Es ist eben nicht feige wenn ein liebender Familienvater Suizit begeht sondern beruht bei Depresion auf Fehlfunktionen im Gehirn. Wir ach so modernen Menschen glauben alles steuern zu können aber in den Kopf eingreifen lässt sich nur sehr begrenzt.

    • Vor 2 Monaten

      ja, ich habe auch nie an den freien Willen geglaubt.
      Ich habe das etwas befremdliche gefühl, dass du, BFFF, ein bisschen weniger über Depressionen weißt als ich es tue, aber mich trotzdem belehren möchtest. aber ich finde es ganz nett :)
      Generell bist du, nicht völlig WILLENLOS deiner Hirnchemie ausgeliefert. Nein, bist du nicht. sonst bist du nicht mehr in der Lage ein normales Leben zu führen und das zeigt sich dann eig recht deutlich. und dann greift der staat ein..
      Ich habe vor gericht recht oft versucht diesen Joker zu ziehen. es hat leider weniger oft versucht, wie ich gehofft habe.
      Zumindest nicht, wenn du 1-2 mal in der Woche zu deinem Mackenarzt gehst, deine Medikamente nimmst und einen depressionsfeindlichen Lebensstil führst. Natürlich fickt die depression dann immer noch deinen Kopf, aber es ist nicht so, dass von einem auf dem anderen Moment der übermächtige Impuls da ist: Bring dich um.
      SOwas läuft eigentlich eher in phasen und jemand wie C.Bennington der lange an dieser Krankheit leidet müsste das wissen. Und das erkennt auch ein (guter) Therapeut, wenn du ihn regelmäßig besuchst und ehrlich bist. Und der wird dann entsprechenden Maßnahmen anzeigen.
      Natürlich hat es Chester hart getroffen mit der Kindheit und dem Verlust von Chris Cornell.
      Aber Spoiler alert, zumindest hier, sind die Kliniken voll von Leuten, die schwer depressiv zum telefonhörer und nicht zum seil gegriffen haben.

    • Vor 2 Monaten

      so wie du es verkaufst, ist schwere depression sowas wie ein automatisches irreversibles todesurteil...und das ist es nicht

    • Vor 2 Monaten

      Bin da zugegeben auch näher bei torque, auch wenn larq bei seinen Beiträgen häufiger eine (seinem Muppet völlig eigene) "schmerzliche Direktheit", die manche sicher auch als "Süffisanz" o.ä. deuten könnten, zugestehen muss.

      Es geht in der Psychotherapie selten bis nie um "Heilung", mehr um "Eindämmung" bzw. Erhöhung der Kontrolle bei der "psychischen Selbstverwaltung". Dort jedoch gibt's keinen Königsweg, dennoch ist die kombinierte Therapie aus Medikation und Psychotherapie bei sämtlichen Diagnosen, die in den Fällen Cornell und Bennington medial kolportiert wurden und werden, wirksamer als alles andere, was Menschen bisher sonst so entwickelt haben und in jedem Fall wirksamer als ohne Behandlung.
      Dass in schlechten Phasen dennoch sämtliche Sicherheitsnetze "versagen" können und die Person sich trotz aller bisher gemachter stützender Erfahrungen relativ spät im Behandlungsverlauf suizidiert ist eine Möglichkeit, die nie ganz auszuschließen ist, aber sie kommt bei unbehandelten und/oder in der Behandlung wenig offenen Personen sehr viel häufiger vor als bei denjenigen Personen.

      Abgesehen davon ist der Umgang mit und die mediale Repräsentation solcher Fälle ein sehr zweischneidiges Schwert. Ähnlich wie es aus Sicht der Journalistik eine Art Kodex gibt, nicht und wenn doch nur sehr zurückhaltend über Suizid zu berichten, halte ich es aus psychotherapeutischer Sicht für sehr kontraproduktiv, in Beiträgen eher die Haltung einzunehmen, dass speziell bei Depersonalisations-/Derealisationsstörungen oder allgemein bei (affektiven) Störungen mit Suizidalität in der Symptomatik kaum oder keine signifikanten Behandlungsmöglichkeiten existieren, bzw. die Behandlung aufgrund medikamentöser Nebenwirkungen etc. noch mehr Probleme verursache, als dass sie zur Lösung/Linderung beitragen würden.

      Fakt ist: Die kombinierte Psycho- und Medikationstherapie wirkt und hilft eher dabei, dass suizidale Personen sich eben nicht umbringen, ist aber keine Garantie dafür, dass eine gewisse Gruppe Betroffener mit suizidaler Symptomatik sich dennoch im Behandlungsverlauf suizidieren wird. Jedoch deutlich unwahrscheinlicher und im Durchschnitt früher als ohne Behandlung.

    • Vor 2 Monaten

      Da fehlt noch ein Teilsatz im zweiten Absatz und ich wollte auch noch auf den Aspekt "Verantwortung durch Reproduktion und der Umgang mit dem Thema innerhalb bei der Behandlung suizidaler Symptomatik" eingehen, empfange aber selber gleich wieder, vielleicht heute Abend nochmal ausführlicher... :/

    • Vor 2 Monaten

      Hätte mich sehr gewundert wenn das ohne ellenlanges Doci blabla über die Bühne gegangen wäre

    • Vor 2 Monaten

      Torqui Bruders Ton gefällt mir an manchen Stellen nicht, aber was er zu Behandlung, Lebensstil und Verlauf gesagt hat, trifft schon ganz gut so zu. Siehe Soulburn.

      Mich würden an der Stelle eher die Stories aus dem Gerichtssaal interessieren. :Koks:

    • Vor 2 Monaten

      Die Sicht eines Lokführers was Suizid anbelangt ist eine ganz eigene sollte mich daher aus dieser Diskussion lieber raushalten

    • Vor 2 Monaten

      Hätte mich sehr gewundert, wenn das alles ohne substanzloses Geseiere des Scientologen über die Bühne gegangen wäre. Da du dich hier ja auch abseits all der Male, wo du dich sackdämlich über meine Beiträge ereiferst, stets gehaltvoll mit subtilem Humor und Nuancen deiner fein ausgeprägten Beobachtungsgabe in Threads hervor zu tun weißt, liegt es ja bestimmt nicht am Sozialneid oder auch der Verzweiflung ob der eigenen Bedeutungslosigkeit deiner schäbigen laut-Existenz, dass du dich seit Wochen an sämtlichen meiner Beiträge fest beißt.

      Arbeite du doch lieber an deiner Impulskontrolle und diesem Beissreflex, du scheinst regelrecht besessen von meiner Anwesenheit hier. Wärest du indes ein halb so guter Beobachter wie du denkst, dann wäre dir aufgefallen, das dies mMn einer der Threads ist, in denen die Muppetshow mal Pause hat - und ich mich für gewöhnlich (wenn überhaupt) in solchen eher zurückhaltend beteilige. Geh in Zukunft bitte andere Bäume anpissen, hm? Danke.

    • Vor 2 Monaten

      Ach nimm das doch nicht so ernst. Eigentlich liebe ich deine Beiträge doch...

    • Vor 2 Monaten

      Die langen Monologe können manchmal anstrengend sein aber wenn soulburn hier sein pures Wissen auspackt, lese ich immer gerne mit und lerne einiges. Bitte weiter so, Dr. Souli!

    • Vor 2 Monaten

      Ich kann gut die Wut von Angehörigen verstehen aber kann dieser Weg zum Frieden mit der Tat führen. Kann das verteufeln des Toten Wunden heilen...wohl eher das Gegenteil. Nebenbei bestärkt es noch Unbeteiligte solche Taten als Egoismus abzutung. Betroffene sind wütend weil die Liebe und Bindung zum Toten meist eng war. Meist wurde auch von vielen Seiten verzweifelt Hilfe angeboten. Am Ende alles umsonst weil es ebend bei der endgültigen Entscheidung keine Rolle spielt. Die Erlösung ist mächtiger als der Verstand. Daher sollte Verständnis vor Haß und Vorwüfen siegen, gerade weil die Liebe zu dem Verstorbenen groß war. Finde Deinen Frieden Siegfried, das Wünsche ich Dir.

    • Vor 2 Monaten

      Und alle so... Ommmmmmm

    • Vor 2 Monaten

      So viele klare Symptome und ein deutlich überforderter Radiomoderator....

    • Vor 2 Monaten

      Deshalb ist er wohl Radiomoderator und kein Seelenklempner

  • Vor 2 Monaten

    Ich bin zutiefst schockiert. Zu ihren Anfangszeiten waren Linkin Park eine meiner Lieblingsbands. Wenn der Suizid mit den schrecklichen Kindheitserfahrungen zusammenhängt, macht das die Tragödie noch schlimmer. RIP, Chester und danke für Deine große Stimme!

  • Vor 2 Monaten

    R.I.P. Chester. Schon Krass wie manche hier gleich die unterste Niveau-Schiene fahren und sich gleich wie Aasgeier darüberstürzen um Chester Bennington schlecht machen zu müssen. Ich würd mich Schämen. Nicht mal mehr Respekt vor einen Verstorbenen habt ihr. Einfach nur Widerwärtig. Pfui.

  • Vor 2 Monaten

    Die Art des Todes ist besonders erschütternd und es zeigt das Depression eine schichtenlose Volkskrankheit ist...leider haber die Wenigsten den Durchblick über die Hintergründe und dann wird es halt peinlich...R I P Chester

  • Vor 2 Monaten

    unendlich schade. mit lp einer der wenigen musiker, die als durchaus prägendes element der 00er im gedächtnis geblieben sind. das debüt damals war schon 'ne runde sache. jetzt ein vermächtnis.

  • Vor 2 Monaten

    So schlecht die letzten Alben auch waren... tragisch ist es auf jeden Fall.

  • Vor 2 Monaten

    Ich konnte mit seiner Musik nie bis äusserst selten was anfangen (hab auch zugegebenermassen nicht den wirklichen Überblick über sein Schaffen), bin allerdings beim Lesen der Überschrift ziemlich erschüttert gewesen. R.I.P

  • Vor 2 Monaten

    Ich bin einfach nur sehr, sehr traurig. Hatte gehofft, LP nächstes Jahr bei RaR zu sehen....

  • Vor 2 Monaten

    @laut.de: Bitte entfernt den Kommentar von Shredhead. Er ist absolut geschmacklos. Danke.

    • Vor 2 Monaten

      Vielen Dank an das Korrektheitsbarometer ReneK, der viele ahnungslose Leser vor potentiellem Schock und Empörung bewahrt hat. Weiter so, Rene! Wir zählen auf Dich.

  • Vor 2 Monaten

    eines muss man ihm lassen, künstlerisch gesehen, hat er die "reißleine" gezogen. so gesehen ein ehrenmann.

  • Vor 2 Monaten

    besonders makabre symbolik, wenn er sich (nicht zufällig?) am geburtstag seines freundes chris cornell ebenfalls das leben nimmt.
    schade und traurig. guter typ, der es nicht leicht hatte im leben.