Dass Courtney Love zuweilen etwas über die Stränge schlägt, ist bekannt. Nun schlägt ihr Vater verbal zurück.

Los Angeles (vbu) - Ab November soll Courtney Loves Autobiografie in den Läden stehen. Hank Harrison, Vater der Rock-Sirene, hat Angst, er könne darin verleumdet werden. "Courtney ist eine brillante Künstlerin mit einem fotografischen Gedächtnis und einem riesigen Talent, aber sie kann auch eine miese Schlampe sein", erbost sich Harrison gegenüber der Sunday Times.

Es gab Meldungen, nach denen Courtney ihren Vater in "Dirty Blonde" beschuldigt, er habe ihr schon als Kleinkind LSD gegeben. Sollte diese Passage wirklich in der Biografie auftauchen, wird Harrison gegen seine Tochter und den Verlag des Werkes, Farber & Farber, vor Gericht ziehen. Er hält es für sehr wahrscheinlich, dass die seiner Meinung nach unglaubwürdigen Vorwürfe gegen ihn tatsächlich in "Dirty Blonde" landen: "Man sagte mir, sie bekäme eine Million Dollar Vorschuss für das Buch. Dafür muss es schon ziemlich detailliert geschrieben sein." Außerdem müsse sich das Buch ja gut verkaufen.

Er wisse, dass seine Tochter bereits rumerzählt habe, er hätte ihr mit drei Jahren Drogen verabreicht. "Daran kann sie sich doch gar nicht erinnern. Es ist absolut falsch, immerhin war ich in den Sechzigern ein Anti-Drogen-Berater", empört sich Harrison.

Fotos

Courtney Love

Courtney Love,  | © Virgin (Fotograf: ) Courtney Love,  | © Virgin (Fotograf: ) Courtney Love,  | © Virgin (Fotograf: ) Courtney Love,  | © Virgin (Fotograf: )

Weiterlesen

laut.de-Porträt Courtney Love

Blondes Gift oder nicht verstandene Rockerbraut? Courtney Love, die Witwe des verstorbenen Kultidols Kurt Cobain, Frontfrau der Gruppe Hole und hauptberuflich …

Noch keine Kommentare