Die anstehende Bon Jovi Welt-Tournee wird wohl ohne den Lead-Gitarristen Richie Sambora staffinden.

New Jersey (has) - Am 10. September startet die "Because We Can"-Welt-Tournee von Bon Jovi in Mexico City – offenbar ohne Gründungsmitglied und Leadgitarristen Richie Sambora. Der 54-Jährige habe - vor allem in Anbetracht des enttäuschenden Karten-Vorverkaufs - zu hohe Gagen gefordert, berichten heute viele US-Medien von Billboard bis Fox News unter Berufung auf RumorFix.

Zwei Millionen Dollar – monatlich, und 20% des Profits nach jeder Show: Diese exorbitanten Gehalts-Vorstellungen sollen der Grund gewesen sein, wieso Sambora nun vor der anstehenden Tour rausgeschmissen wurde. An seiner Stelle wird nun Ersatzgitarrist Philip 'Phil X' Xenidis klampfen, der angeblich mit einem Bruchteil von Samboras Gage, nämlich 10.000 Dollar pro Monat zufrieden wäre.

Bon Jovi schweigen bislang

"Richie will unbedingt zurück auf die Bühne ... Er ist sehr verärgert über die Neuigkeiten", zitiert die Gossip-Webseite Rumorfix einen angeblichen Vertrauten der Band. Ganz aus der Luft gegriffen kann die Story nicht sein - trotz des großen Medienechos blieben die offiziellen Bon Jovi-Verlautbarungskanäle wie Twitter und Facebook heute stumm.

Richie Sambora liegt vor allem mit Sänger Jon Bon Jovi schon länger im Clinch. Bereits im Frühjahr war der Gitarrist aus einer laufenden Tour ausgestiegen, Jon soll ihn daraufhin indirekt als entbehrlich bezeichnet haben.

Selbst wenn die Trennung nun endgültig wäre -verdienen wird Sambora auch weiterhin gut mit Bon Jovi. Mit seinem Gesicht auf allen möglichen Merchandise-Artikeln und mit seinen Urheberrechten als Co-Autor vieler Songs.

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Bon Jovi

Bon Jovi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Bon Jovi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Bon Jovi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Bon Jovi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Bon Jovi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Bon Jovi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Bon Jovi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Bon Jovi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Bon Jovi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Bon Jovi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Bon Jovi,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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29 Kommentare mit einer Antwort

  • Vor 4 Jahren

    ZoombieGigolo - verkappte Bon Jovi-Fanbois, ja da hast du recht. Die verteigigen ihre Idole ja auch wenn sie den letzten Schmarrn abliefern und schon längst nur mehr sich selbst aus vergangen Zeiten abfeiern....so etwas unflektiertes gehört therapiert, das grenzt ja schon an Suchtverhalten...

  • Vor 4 Jahren

    @ZombieGigolo (« Erschreckend viele verkappte Bon Jovi-Fanbois hier... »):

    Du bist ja nur neidisch!

  • Vor 4 Jahren

    @Skywise: :D Ja, da stimm ich dir zu. Ich glaub auch, dass The Circle ein ziemlich eindeutiger Tiefpunkt ist.
    Allerdings was die Sache mit den Bausteinen angeht: Ich kenn eigentlich insgesamt wenig neue Rock-/Metal-Alben, die mal versuchen, etwas mit einer neuen Art Zement zu bauen (um bei deinem Beispiel zu bleiben), bzw. die es wirklich schaffen. Kopieren nicht die meisten mehr oder weniger die alten Bands, bzw. sich selber, wenn sie eine der alten Bands sind? Dann gibt es Platten mit besseren Riffs und welche mit schlechteren Gesangsmelodien, aber wirklich richtig neue Sachen hört man doch selten, oder lieg ich da falsch?
    Und da ist jedenfalls für mich Bon Jovi keine Ausnahme. Trotzdem ein Segen, wenn ich Bon Jovi im Radio höre, anstatt so ner Katy Perry, Will I Am oder wie auch immer die Verlierer da heißen.
    Ach ja, wie viele hier, glaubst du, haben noch die ganzen Post-New-Jersey-Alben? Bzw. ganz durchgehört und nicht nur den Radio-Song davon?
    @TapferesSchneiderlein: Das stimmt. Das war wirklich verallgemeinernd von mir. Allerdings glaube ich, würden die Leute hier anders über Bon Jovi schreiben, wenn sie sich mehr als nur die Radio-Singles angehört hätten. Es ist nämlich immer das gleiche, was ich hier lese: Hausfrauenmusik, Hausfrauenmusik, und manchmal auch Hausfrauenmusik.