laut.de-Kritik

Prollbattlerap with Attitude.

Review von

Manche Rapper kriegen dich mit Technik, manche mit den Geschichten, die sie dir erzählen. Andere bauen auf Partytauglichkeit oder Witz, wieder andere auf Atmosphäre. Wenn sie die alleine nicht hinbekommen, vertrauen einige darauf, dass die Fähigkeiten ihrer Produzenten schon irgendwie dabei helfen werden, das Publikum um den Finger zu wickeln. Viele Wege führen zum Fanherz.

... und dann gibts Typen wie MC Bomber, denen fliegen die Handküsse aus nahezu allen Lagern hinterher. Schwarmweise wie die "Kampfwespen". In Bomber ist einfach jeder verknallt. Wenigstens ein bisschen. Dabei buhlt der Kerl noch nicht einmal um die Sympathien.

Vielleicht liegt es genau daran. Mit der Realness verhält es sich wie mit dem Cool-Sein: Wer es zu verzweifelt will, hat schon verkackt. Der wirkt bemüht. Nicht authentisch, sondern verkrampft. Eine denkbar schlechte Ausgangslage, nicht nur fürs "Feiern Und Ficken".

Womit wir wieder bei diesem Bomber wären: "Die wilde Zeit muss irgendwann auch mal vorbei sein, aber heute nicht." Entsprechend schwadroniert er über Party und Analverkehr, über lästige Insekten, übers Pfandflaschensammeln oder das gastronomische Angebot in seinem Kiez.

Auch, wenn Bomber die Szenarien, ob sie nun im Garten der Oma oder backstage, beim Disput mit der wenig amüsierten Veranstalterin angesiedelt sind, allesamt äußerst plastisch schildert: Besonders ausgefuchstes Storytelling erfordern sie nicht. Weswegen er es gleich ganz hinten im Schrank vergammeln lässt. Direkt daneben verrotten vertrackte Reimschemata und Flowvariationen: braucht Bomber alles nicht.

Ihm, der MC gewordenen Prollbattlerap-Attitüde, genügt "Gülle auf den Takt quatschen, mies gucken und sich zwischendurch am Sack kratzen". Oh, und natürlich will er seinen Spaß haben, den ganzen Dummbeuteln, Miesmachern, Arschlöchern und Hackfressen mit Schmackes auf letztere hauen, und überhaupt "dein Bild von Hip Hop ficken und dir in dein Maul scheißen". Klingt doch nach einem Masterplan.

"Bist du eine prüde Sau, rat' ich dir, zu gehen, Bruder." Zimperliesen, die das Potenzial der Idee hinter "Gewalttinder", einer "Hammer-App für die Alltagsbewältigung", nicht zu schätzen wissen, dürfen sich gleich anschließen. Über die Drastik von Bombers Sprache dürften dieser Klientel weder Berliner Schnauze noch das zweifellos am rechten Fleck platzierte Herz hinweg helfen.

Vermutlich tröstet zart besaitete Seelen noch nicht einmal der feiernswerte Umstand: "Du bist eine Sackfresse, ich zum Glück nicht Max Herre." Dafür bin ich mal ehrlich dankbar. Außer Herre watscht Bomber Weekend, Olson und das ganze Chimperator-Camp ab, das aber so nonchalant im Vorübergehen, dass man schon eine recht verkniffene Wurst sein müsste, ihm irgendetwas krumm zu nehmen.

"Du findest schlechte Laune cool, ich eher nicht", entwaffnet MC Bomber die wenigen, die ihm eventuell doch hinterhergrummeln. "Macht euch mal locker. Oder freut euch doch wenigstens für Ayatollah Bomber." Ganz sicher freuen sich die Featuregäste, Proletik-Labelchef Frauenarzt, Nordachse-Kumpel Shacke One, Tiger und der Vater aller Tresenasis, Karate Andi: Verständnis herrscht auf allen Ebenen.

Auch mit Produzent KevBeats klappt die Kommunikation offenbar bestens: Er schustert Bomber eine Albumlänge lang wundervoll stimmige Boombap-Beats zusammen, die, eingehüllt ins Knistern staubigen Vinyls, soulig umarmen, scheppernd aufs Maul hauen oder beides. Etwas angeranzt klingt das, ein bisschen schäbig - wie MC Bomber eben auch.

Der wiederum wirkt, "obwohl ich nicht den Anspruch hab', dass mein Flow perfekt ist", in seiner Unbekümmertheit tatsächlich wie die beschworene "Lichtung im Wald der Wackness" "Sogar Emanzen kaufen wegen Freshness meine Platte." Mit dem richtigen Argument überzeugt man eben jede Kundschaft.

Trackliste

  1. 1. Keine Wissenschaft
  2. 2. Wer Willst Du Sein
  3. 3. Feiern Und Ficken
  4. 4. Gewalttinder
  5. 5. Missgunst & Neid
  6. 6. Taubensohn
  7. 7. Hackfressen
  8. 8. Kampfwespen
  9. 9. Fette
  10. 10. Das Ist Hip Hop
  11. 11. Fleiß Bei Der Arbeit
  12. 12. Berlin Holt Die Punkte
  13. 13. Das Große Fressen
  14. 14. Bärentöter
  15. 15. Deutschraps Mercedes Benz

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LAUT.DE-PORTRÄT MC Bomber

"MC Bomber kommt. Obacht ist geboten", warnt der Berliner auf seiner Facebookseite und macht auf diese Weise selbst den vollkommen Ahnungslosen klar, …

17 Kommentare mit 70 Antworten

  • Vor einem Jahr

    Whack MC, grauenhafter "Flow", insgesamt ziemlich schwach

    • Vor einem Jahr

      Und das passiert, wenn sich ein Alleshoerer zu weit aus seinem eklektischen Fenster lehnt und sich dann doch mal traut, zu sowas hier seine Meinung zu aeussern: er schreibt "wack" falsch, wie der genrefremdeste Genrefremde es nun mal gerne macht.

      Weiter so!

    • Vor einem Jahr

      Naja, der Kerl ist Oesse und heißt "satanic667". Was willste da schon erwarten???

    • Vor einem Jahr

      Alleshörer bin ich leider nicht. Hip Hop benötigt keine Rechtschreibung, ist zu irrelevant.
      Und Craze, du warst schon besser, wo ist die Wut?

    • Vor einem Jahr

      Wenn ich mich dran erinnere, wozu du dir regelmaessig genuesslich und hart mit Toni die Eier schaukelst/die Baelle zuspielst: du bist ein langweiliger Alleshoerer.

    • Vor einem Jahr

      ...und ein Oesse.

    • Vor einem Jahr

      "alleshörer" ist jetzt auch schon eine beleidigung? :uiui:

    • Vor einem Jahr

      Genrefremde gehen mal gar nicht und dürfen auf keinsten ihre Meinung sagen! Wahrscheinlich spielt Satanic667 nicht mal Basketball oder zieht sich bunt an, wie das Hipphopper halt machen tun! Und dann auch noch ein Schreibfeler, HAHAHA was ein Lauch, schwör!

    • Vor einem Jahr

      Craze, als EU-Bürger würde ich an deiner Stelle mal den Ball ganz flach halten. :-D

    • Vor einem Jahr

      Craze: Da gibt es ja auch ein paar gute Leute, MeTOOLica zum Beispiel. Leider allerdings hauptsaechlich wohl Schmutz wie manback, wo man sich denkt: ja, schade, dass die Familie damals nicht weggebombt worden ist, bevor so ein Wichser aus der Fotze rausgeflutscht kam.

      Dani: Findest du nicht? :D

    • Vor einem Jahr

      manback ist ja jetzt Inselaffe geworden...hat ja wohl auch ne Affenbraut gefunden. Gleich und gleich gesellt sich halt gern, Untermenschen unter sich. :lol:

    • Vor einem Jahr

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor einem Jahr

      Wo ist jetzt die Beleidigung?

      An deiner das/dass-Schwaeche solltest du nochmal arbeiten. Es ist keine Entschuldigung, dass du ein Ossi bist.

    • Vor einem Jahr

      Ach geschenkt, an solchen Flüchtigkeitsfehlern in einem Forum aufhängen, sonst keine Probleme?

      Wen wundert es, dass du auch noch stolz darauf bist.

    • Vor einem Jahr

      Kriminalitaet und Gewaltbereitschaft kommen mit der Umgebung. Klar, dass du das aus deinem Bauerndorf nicht kennst. Stolz darauf sein - nein, es ist einfach so.

      Ich bin allerdings durchaus stolz darauf, als Sohn eines Auslaenders die deutsche Sprache besser zu beherrschen als du, und mich nicht hinter der mauen Ausrede "Fluechtigkeitsfehler" zu verstecken. Ein Fluechtigkeitsfehler ist es, wenn ich dich Huernsohn statt Hurensohn nenne. das/dass sagt aus: irgendwas hast du in der Schule nicht ganz gerafft.

    • Vor einem Jahr

      alles hören halte ich jetzt nicht wirklich für verwerflich.
      das "langweilig" in "langweiliger alleshörer" allerdings ... autschn. :D

    • Vor einem Jahr

      Dann sei stolz auf dich, außer der deutschen Sprache, hast du anscheinend nichts gelernt.

      Leipzig ist also ein Bauerndorf, ok im Vergleich zu Berlin.

      Regeln zu kennen und deren Anwendung gelegentlich zu unterlassen, sind 2 unterschiedliche paar Schuhe. Geschenkt. Und ja, ich lese hier nie über meine Kommentare noch mal drüber. Korrekturlesen ist hier Verschwendung meiner kostbaren Zeit. Wie diese Konversation.

    • Vor einem Jahr

      War doch deine eigene Entscheidung, dich auf meinen Beitrag zu melden. Keiner hat danach gefragt.

      Was ist es denn jetzt, ein Fluechtigkeitsfehler oder das absichtliche :D Unterlassen der Anwendung einer Regel? Entscheide dich doch mal, Kollege.

    • Vor einem Jahr

      freddy: Wenn wir es in "Wahlloshoerer" (der kommt von Sodhahn), wird es dann beleidigender? ;)

    • Vor einem Jahr

      + umkorrigieren

    • Vor einem Jahr

      Ich sag ja, Zeitverschwendung. Unterlassen im Sinne von (unabsichtlich) versäumen. Eine Nachlässigkeit vor der selbst Akademiker nicht gefeit sein müssen. Komm mal runter Rechtschreibnazi, ich kenne Legastheniker, die sind alle mal heller als du. :-)

    • Vor einem Jahr

      "Du bist so oft am Bellen, man koennte denken, du bist mit Hunden verwandt." - Sascha-Ramy Nour, 2016

      Und jetzt hau' mal langsam wieder ab, du kleines Nuttenkind. :) :) :)

    • Vor einem Jahr

      Muss ich dich erst wieder beerdigen, Manni.

      Wobei ich gerade sehr gute Laune habe; lasse es also durchgehen wie ein geduldiger Türke bei der Aussprache des S-Cedille. :D

    • Vor einem Jahr

      Hahahahahaha :-D :-D :-D Du zitierst hier irgend so ein talentfreies Ghettokind? :-D Als wäre er ein Philosoph oder so. :-D Wie alt bist du? 12? :-D :-D :-D

    • Vor einem Jahr

      Und dann kommt auch schon der nächste Komiker um die Ecke. :-D Vielen Dank, hab grad Scotch über mein Predator gespuckt, vor lachen. :-D

    • Vor einem Jahr

      der oesse manback neuerdings ein inselaffe? welche insel ist es denn, poel oder hiddensee?

    • Vor einem Jahr

      England, die neue DDR. :D

    • Vor einem Jahr

      Weil ich mir Recht nehme, alles was mir aus den verschiedenen Richtungen gefällt einfach zu hören, ist das auf einmal wieder spießig. :ill:

    • Vor einem Jahr

      Seit wann ist es denn spannend, einen engen Horizont zu haben?

    • Vor einem Jahr

      ja. "wahlloshörer" kommt mir durchaus beleidigender vor. :D

    • Vor einem Jahr

      Santiago: Es macht heutzutage schwer profillos, einfach wahllos alles zu hoeren.

      Dann kommt halt so ein ehemaliger Kuttentraeger und nun Wahlloshoerer wie satanic in so einen Faden hier und meint, er koennte den flow eines Deutschrappers beurteilen, nur weil er TPAB (unter Genrefremden wie ihm gilt das uebrigens als "Geheimtipp"; aehnlich lustig wie Leute, die anderen 'The Wire' als "Geheimtipp" empfehlen) mal fuer sich entdeckt hat und - oho! - Yassin zitiert. Danach wird Hip Hop umgehend und högschd provokant als irrelevant bezeichnet, aber trotzdem wird es halt selbst gehoert, man will schliesslich am Zahn der Zeit bleiben, auch, oder gerade als ehemaliger Kuttentraeger, und das ist nun mal heute Hip Hop und nicht Metal, der weltweit und genreuebergreifend die Impulse setzt. Fuer Metal interessiert sich doch ausser irgendwelchen haengengebliebenen last.fm-Voegeln keine Sau mehr.

      last.fm ist nebenbei auch mitverantwortlich fuer dieses scheussliche Wahlloshoerertum. Kommt halt schon ziemlich geil im virtuellen Freundeskreis: zwar jahrelang keine Muschi mehr gesehen, aber 7,000 artists auf last.fm (6,000 davon mit jeweils nur einem Stueck, sollte klar sein).

      Dani: :smug: An der Stelle dann auch nochmal einen Dank an Sodhahn, der laut.de schon seit jeher mit sprachlichen Koestlichkeiten injiziert.

    • Vor einem Jahr

      ja. in der hinsicht ist er wirklich der ungeschlagene champ. hail sodhahn.

    • Vor einem Jahr

      @Baudelaire: Satanics Hörgewohnheiten kann ich nicht beurteilen und zu der plumpen Metal-Polemik muss ich, denke ich, nichts sagen, aber allgemein verstehe ich nicht, was du meinst. Bist du der Meinung, dass jemand, der "wahllos" (was auch immer das heißen soll) viele / alle Genres hört, per se nicht in der Lage ist, ein bestimmtes Genre so tiefgreifend zu verstehen wie jemand, der sich auf dieses einzelne spezialisiert? Das müsstest du erst einmal beweisen, ansonsten macht das den Eindruck eines Gärtners, der über Früchte, die ihm zu hoch hängen, spottet, sie seien ja ohnehin verfault, nur um seine Begrenztheit zu kompensieren.

    • Vor einem Jahr

      Dass ich musikalisch alles andere als begrenzt bin, solltest du ja mittlerweile wissen. ;)
      Ist das nicht normal, oder eher logisch, dass es schwieriger wird, in die Tiefe zu gehen, je mehr es in die Breite geht? Bei x Alben, die man sich woechentlich besorgen kann, wie intensiv kann man sich da noch mit jedem einzelnen davon auseinandersetzen? Gerade bei der heutigen Flut an Veroeffentlichungen quer durch saemtliche Genres UND der schnelleren und einfacheren Verfuegbarkeit von quasi ALLEM, was man moechte, im Gegensatz zu frueher? Ich war frueher selber mal ein Alleshoerer, habe aber irgendwann gemerkt: mir fehlt einfach die Zeit, um mich permanent mit allem zu beschaeftigen, was mich theoretisch interessiert hat und noch interessieren koennte. Es gibt ja auch noch andere Dinge im Leben als Musik, z.B. Kampfsport, Drogenhandel, PET und Metten. Irgendwann habe ich meinen Hauptfokus dann also auf die Musik gelegt, die mir seit der Kindheit am meisten gibt und mir mehr als einmal sozusagen das Leben gerettet hat. Nebenher kriege ich schon immer noch das eine oder andere mit, ich wuerde aber nicht sagen, dass ich bspw. von modernem Black Metal noch allzu viel kennen wuerde. Es interessiert mich auch nur noch marginal. Wenn mir jetzt also jemand erzaehlen will, er kennt sich mit Strassenrap aus Maryland genauso gut aus wie mit country aus den Appalachen, bulgarischem Neofolk, neuseelaendischem Death Industrial und nordkoreanischem Dubtechno - dem unterstelle ich ganz einfach mal bullshit. Oder die Person macht wirklich nichts anderes als den ganzen Tag Musik zu hoeren. Wenn ich dann aber waehlen muesste zwischen chronisch untervoegelt sein, aber dafuer jeden noch so obskuren Kram von sonstwoher zu kennen, um bei meinen last.fm-Kumpels prollen zu koennen, oder mich ganz gut (ich will mich jetzt nicht als den Megakenner hier darstellen, ich habe ja meine Luecken in Holzkettenkufizeug, auch "alternative rap" genannt) in meinem Lieblingsbereich auskennen, hier und da mal noch seitwaerts schauen, aber dafuer regelmaessig an Muschis zu riechen, faellt mir die Wahl sehr leicht.

    • Vor einem Jahr

      Same, hatte früher Leute aus diversen Genres, die Sachen hochgeladen haben und denen ich vertrauen konnte. Seitdem das nicht mehr stattfindet, fehlen mir sowohl Motivation als auch die Zeit, mich ausreichend mit anderen Genres zu beschäftigen.

    • Vor einem Jahr

      Schwache Rechtfertigung.

    • Vor einem Jahr

      @Baude: Dass du musikalisch breit aufgestellt bist, weiß ich, gerade deshalb hat mich ja ein Blick hinter die polemische "langweilige Wahlloshörer"-Rhetorik interessiert, die m.E. unterhaltsam, aber wenig aussagekräftig ist. Ich z.B. bin für alle Genres offen, aber trotzdem weder willkürlich in meiner Auswahl noch untervögelt (dieser Topos ist so alt und reaktionär, dass er dir wirklich nicht gut zu Gesicht steht). Klar kennt jemand, der sich auf Rap spezialisiert, mehr Rap-Alben als ich, aber macht ihn das automatisch (!) zum größeren Kenner des Genres als solchem? Er kennt natürlich mehr besondere Vertreter, aber das Allgemeine dadurch noch längst nicht zwangsläufig besser. Das Wesen einer Gattung ist etwas anderes als die Summe ihrer Einzelfälle. Ich behaupte schon von mir, die wichtigen Entwicklungen der jeweiligen Bereiche mitzukriegen, auch wenn ich viele Genres höre, und das, ohne mein Leben nur an Musik auszurichten. Das ist mir von dir viel zu schwarz / weiß gedacht.

    • Vor einem Jahr

      Ging ihm doch einfach nur darum, dass jemand, der nur K.I.Z. und Zugezogen Maskulin hört (um zwei Klischees als Beispiel zu nehmen), unter Umständen nicht mit Fachbegriffen um sich werfen sollte, da er wahrscheinlich nicht über genug Erfahrung verfügt, um das wirklich vergleichen oder beurteilen zu können.

      Es macht einen Unterschied, ob ich sage, Band XY ist scheiße oder ob ich versuche, das anhand z.B. der Riffs festzumachen, obwohl ich kaum Gitarrenmusik höre und selbst auch kein Instrument spiele.

      Etc. pp., bla bla.

    • Vor einem Jahr

      Als neutraler Beobachter dieser spannenden Diskussion möchte ich sagen, dass mir die Argumentation und Ausdrucksweise von Santiago sehr imponiert hat und Baudelaire mal seine Scheuklappen abnehmen und nicht so verbissen sein sollte in seiner Sichtweise. Es ist nicht schlimm guten Argumenten zuzustimmen.

    • Vor einem Jahr

      Als neutraler Beobachter dieser spannenden Diskussion möchte ich sagen, dass mir die Argumentation und Ausdrucksweise von Santiago sehr imponiert hat und Baudelaire mal seine Scheuklappen abnehmen und nicht so verbissen sein sollte in seiner Sichtweise. Es ist nicht schlimm guten Argumenten zuzustimmen.

  • Vor einem Jahr

    Herr Fromm liegt in letzter Zeit ziemlich daneben mit Reviews + Wertungen. Aufpassen, dass man nicht in den Deutschrap-Strudel gerät und Scheiße einfach so durchwinkt! Danke!

  • Vor einem Jahr

    Ich finde den wegen seines ZM Disses, seinem Hohlkreuz-Plautzen-Rausstreckens und Assi-Gehabe unglaublich anstrengend.

  • Vor einem Jahr

    Mir gefällts eigentlich wieder ziemlich gut. Auf jeden Fall weniger weit hinter den Tapes als es die Kommentare hier suggerieren. Finde allerdings auch, dass er sich thematisch ruhig ein bisschen öfter mehr hätte trauen können. Erzählen kann er - auf seine charming-Proll-Art versteht sich - nämlich schon. Ist aber zugegeben äußerst subjektiv, weil er halt wirklich in erster bis vorletzter Linie über den Humor kommt, der sich bei mir (glücklicherweise) noch nicht abgenutzt hat. "Kampfwespen" und "Das große Fressen" so jedenfalls die Glanzlichter einer Platte, die bei mir mit knappen 4/5 einläuft.

    • Vor einem Jahr

      Empfinde die Tracks auch als willkommene Abwechslung, aber wie ein paar User schon angemerkt hatten, will ich das halt nicht mehr als 1, 2x hören und es ist auch nichts, was mich direkt umhaut.

      Würde daher auch eher so 3,5/4 vergeben. Habe es allerdings noch nicht ganz gehört.

  • Vor einem Jahr

    Alter. "Spaß bei der Arbeit" = locker Track des Jahres, hat mir ein Kumpel von ein paar Tagen zugesteckt. Ich gebe mir das mal in voller Länge, bin mehr als gespannt...

  • Vor einem Jahr

    Endlich mal reingehört. Ein derartiges Auf und Ab an Qualität gibt es wohl selten. Hätte bei "Feiern und Ficken" fast abgeschaltet, aber die Neugier überwog. 3/5, trotz der massenhaften Totalausfälle, die trotz allem sehr stilsicher gesetzt sind. Jetzt werden erstmal die älteren Sachen gecheckt :ill: