Porträt

laut.de-Biographie

Gutworm

Shouter Neil Hudson, seine klampfenden Kollegen Lee Mason und Noel Davis, dessen Bass spielender Bruder Carl und Drummer Wayne Minney stammen alle aus Northamptonshire, genauer gesagt Wellingborough. Dort schließen sie sich 1999 unter dem Namen Gutworm zusammen und wollen gemeinsam ein wenig die Metalszene aufmischen.

Schon bald geht es nach Nottingham in die Backstage Studios, um dort mit dem eher für Hardcore-Produktionen bekannten Produzenten Dave Chang die EP "Torn From Me" aufzunehmen. Die Scheibe kommt im Frühjahr 2000 raus, und der britische Metal Hammer will gleich mal wieder die neue Revolution im Metal ausgemacht haben. Die Songs sind aber tatsächlich nicht von schlechten Eltern, und SPV zeigen sich an den Engländern interessiert. Nachdem sie diverse Touren durch das Königreich gefahren sind, geht es 2001 in die Karo Studios, wo sie ein Dutzend Tracks für ihr Debüt einzimmern.

Doch als die Scheibe schon fertig aufgenommen ist, kommt es mit der Veröffentlichung immer wieder zu Verzögerungen. Irgendwann haben Gutworm die Schnauze voll und lösen den Deal mit SPV wieder auf. Stattdessen kommen sie 2003 bei Anticulture Records unter und gehen mit dem Esoteric-Fronter Greg Chandler als Produzenten erneut ins Studio. Dort nehmen sie im November 2003 ihr Debüt "Ruin The Memory" auf, und im Juni 2004 steht die Scheibe endlich in den Regalen.

Anfang 2005 sind sie als Opener für Byzantine unterwegs und verabschieden danach Basser Carl aus ihrem Line-Up. Seinen Platz nimmt Liam Durrant (Ex-Freebase) ein, doch damit sind die Querelen im Line-Up noch nicht vorbei. Nach einer weiteren Tour mit Slit und Happy Face verabschiedet sich auch der zweite Davis-Bruder aus der Band, und auch Liam will sich lieber auf sein Studium konzentrieren. So übernimmt der ehemalige The Atrocity Exhibit-Basser Glen Pywell den Viersaiter und Neil Hudson krallt sich zusätzlich noch die Klampfe. Da das live aber nur bedingt klappt, hilft ihnen Jamie Hunt (Ex-Biomechanical) an der Gitarre aus.

Als schließlich auch noch Lee Mason seine Koffer packt, dauert es ein wenig, ehe sie im August 2007 mit Mike Ranzetta endlich wieder Stabilität in ihre Besetzung bringen. Zu der Zeit haben sie ihre neue Scheibe aber schon längst eingespielt und warten nur noch auf die Veröffentlichung. "Disfigured Narcissus" ist ab September zu haben und bietet eine gelungene Mischung aus Thrash und Death Metal, erinnert dabei aber auch immer wieder eine wenig an Strapping Young Lad.

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