Porträt

laut.de-Biographie

Eric Bibb

Blues und Folk gehören für Eric Bibb unzertrennlich zusammen. Und sie sind Teil von dem, was seit den 80er Jahren mit dem Label 'Weltmusik' versehen ist. Elemente, die nahtlos sein Werk prägen.

Bibb kommt 1951 in New York zur Welt. Sein Vater, hauptberuflich ein Musicaldarsteller, ist in den 60er Jahren auch ein Begriff in der Folk-Szene des Greenwich Village. Berühmter noch ist sein sein Onkel John Lewis, der als Pianist mit Miles Davis und im Modern Jazz Quartet spielt. Bibb wächst also in einer musikalischen Familie auf, zu deren Bekannte Pete Seeger und Bob Dylan zählen.

Mit sieben beginnt er, Gitarre zu spielen, mit 16 steht er regelmäßig mit seinem Vater auf der Bühne. 1969 nimmt er ein Studium der Psychologie an der Columbia University auf, wirft jedoch bald hin und zieht mit 19 nach Europa. Über Paris landet er in Stockholm, wo er sich mit Vorkriegsblues auseinander setzt und seine ersten zwei Platten veröffentlicht.

1980 versucht sich Bibb in der wieder aufgeblühten Folkszene des Greenwich Village, kehrt dann aber nach Schweden zurück. "Ich habe dort mit Musikern aus der lokalen Musikszenen und Newcomern aus der ganzen Welt gespielt", erklärt er auf seiner Webseite. Nebenbei ist er als Songschreiber für das Label BMG tätig.

1997 beginnt mit "Good Stuff" eine wahre Veröffentlichungsflut – in den folgenden 15 Jahren kommen 22 Platten auf den Markt. Bibb widmet sich den Klassikern, nimmt aber auch eigene Stücke auf. Mit dabei sind sein Vater Leon (das gemeinsame "Family Affair", 2004) und immer wieder alte Bekannte wie Odetta, Mavis Staples oder Bonnie Raitt.

Dabei ist er auch regelmäßig auf Tour. "Ein Konzert von Eric Bibb ist sowohl musikalisch als auch spirituell eine bereichernde Erfahrung. Er verbindet traditionelle Americana-Elemente mit einer zeitgenössischen Sensibilität", lobt ihn ein weiterer Musiker, mit dem er mehrmals gespielt und aufgenommen hat – Taj Mahal.

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