Lil Nas X bot bei den diesjährigen BET-Awards eine große Performance seiner Hitsingle "Montero (Call Me By Your Name)". Dennoch sieht sich der Rapper wieder mit Anfeindungen im Netz konfrontiert, wie schon nach der Veröffentlichung des Songs, der Homosexualität thematisiert.

Nach einem leidenschaftlichen …

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  • Vor 5 Monaten

    Er ist zwar wirklich kein Musiker, aber so wie er das Spiel spielt, machts ihm keiner nach.

    • Vor 5 Monaten

      Wann ist man denn ein "Musiker"? Muss man dafür U40, verbittert und erfolglos seon? Frage für 1 Freund.

    • Vor 5 Monaten

      Ü40 und sein, danke Edith.

    • Vor 5 Monaten

      Er und seine Produzenten geben sich jedenfalls 0 Mühe. Habe noch keinen Track von ihm gehört, der nicht wie eine rohe Demo mit dem erstbesten, schlecht performten Take klingt. Gehe also mal davon aus, daß er sich selbst nicht wirklich als "Musiker" versteht. Punk ist es jedenfalls nicht, was er macht.

      Ist aber auch wurscht. Ich respektiere es ernsthaft, was für eine Social-Media-Kunstfigur er ist. Er weiß genau, welche Knöpfe man für größtmögliche Aufmerksamkeit drücken muß.

    • Vor 5 Monaten

      Rohe und kantige Musik ist also schlecht. Glattpolierte und überproduzierte Musik auch. Was gefällt dir denn?
      Nur weil du die Songs scheiße findest heißt das nicht, dass sie scheiße sind( ich weiß schwer zu akzeptieren, dass dein Geschmack nicht den der gesamten Welt widerspiegelt). Es heißt nur, dass du nichts damit anfangen kannst. Und immer diese Fake Anerkennung von wegen ich respektiere bla aber in Wirklichkeit ist er bla, wenn dun homophober Mongo bist steh doch einfach dazu. Bist doch hier auf Laut unter Deinesgleichen =)

    • Vor 5 Monaten

      "Homophober Mongo"! Den Lautuser im vorbeigehen zerstört.

    • Vor 5 Monaten

      Hach Leute... Er darf moderne Rapmusiker (und dämliche Musikpreise) so scheiße finden wie er will, unabhängig von der sexuellen Gesinnung. Alles andere wäre keine Egalität. Kein Wort hier war homophob. Zieht den Stock aus dem Cancelarsch. Natürlich ist der Typ vorrangig eine mediale Figur und wird als Symbol ausgeschlachtet und auch teils vereinnahmt. Was nicht heißt, dass seine Botschaft nicht dennoch wichtig wäre. Differenziert mal etwas, statt anderen zu unterstellen, dies nicht zu tun. Friedel Rausch!

    • Vor 5 Monaten

      Bitte hach leute durch hach bussy ersetzen. Ich hab ragism nämlich keineswegs der Homophobie beschuldigt, wo ich doch weiß, dass er schonmal in Köln war und daher ein Experte in den Schwulenszenen und für schwule Kultur ist.

    • Vor 5 Monaten

      Ganz schön boomerig, Bussy. Klar ist Lil Nas X jetzt nicht mein Ding. Aber er kommt halt von TikTok, und ist damit eine Social-Media-Figur. Das liegt ihm im Blut, und so ist er da auch permanent aktiv. Es ergibt also schon Sinn, seine Online-Kunstfigur zu bewerten. Und wenn er homophobe Honks triggert, dann umso besser.

      Musik ist sein Accessoire. Ich bewerte nen Rennfahrer nicht anhand seiner Sonnenbrille, also isses ziemlich egal, wie wichtig er die Musik nimmt. Gibt natürlich noch mehr Hinweise für die Relevanz seiner Musik, aber wo hier gerade so schön getrollt wird, bohr ich besser in der Nase.

    • Vor 5 Monaten

      @caps: Stimmt, mein Fehler. Den Verweis auf den gescheiterten Musiker find ich dennoch irgendwie unpassend. Selbst wenn man selbst nix gerissen hat, hat man mit musikalischer Vorbildung ein anderes Ohr für bestimmte Dinge, glaube ich. So wie Leute, die selbst seit Jahren Texte verfassen, analytischer an Fremdtexte und -Lyrics herangehen. Nah mean?

    • Vor 5 Monaten

      Dass Ragism polemisch überspitzt formuliert hat, ist natürlich auch Teil der Wahrheit... Da tun wir uns aber alle nicht viel.

    • Vor 5 Monaten

      "Musik ist sein Accessoire. [...] also isses ziemlich egal, wie wichtig er die Musik nimmt."

      Hat das irgendjemand Lil Nas X schon mitgeteilt, dass es sowieso völlig egal ist, wie ernst er die Musik nimmt, weil Ragism eh schon entschieden hat, dass Musik für ihn nur Nebensache sein kann? Wäre ja schade, wenn er sich jetzt völlig umsonst so viel Mühe macht.

    • Vor 5 Monaten

      Riecht halt gerade in Verbindung mit "er benutzt neue Social Media Plattformen, also kann es ihm gar nicht um Musik gehen" mal wieder stark nach verwesendem Boomer hier.

    • Vor 5 Monaten

      Naja, dass die Darstellung und das konstruierte Image (also quasi die "Marke") im Mainstream oftmals wichtiger sind als die Musik selbst, ist schon nicht gänzlich von der Hand zu weisen. Das war auch schon früher so, kann heute aber leichter und günstiger über diverse Kanäle befeuert werden und rückt so noch prominenter in den Vordergrund. Es sagt dann schon was über die Integrität bzw das eigentliche Ansinnen der Musiker aus, wie weit dieser bereit ist den Weg mitzugehen. Unabhängig von Lil Nas X jetzt, bei dem ich das nicht wirklich beurteilen kann.

    • Vor 5 Monaten

      "des Musikers" natürlich

    • Vor 5 Monaten

      Klar. Ich habe natürlich für alle gesprochen, nicht für mich. Ganz objektiv und so.

      Lil Nas X ist zutiefst TikToker. lange bevor er überhaupt Musik machte, war er Social-Media-Figur. Wie hier auch regelmäßig berichtet wird, ist diese Szene nur am Rande musikalisch. Die Hintergrundmusik quasi.
      Nur macht er jetzt halt auch Musikvideos im Stil seines großen Vorbilds Nicki Minaj. Daß die Musik noch immer auf einem dürftigen Niveau gespielt und produziert wurde, kann natürlich gewollt sein. Ich glaube das halt nicht, weil ansonsten alles danach aussieht, als strebe er auch musikalisch nach seinem Vorbild. Gibts irgendwelche kreativen Indizien dafür, daß er sich hier bewußt nicht viel Mühe gibt?

      Für lautisten erwähne ichs besser noch mal: Die Musik ist unwichtig. Und falls das für Lil Nas X tatsächlich anders sein sollte, dann ist sie eben nur für mich und andere Hörer unwichtig. ER ist das Kunstwerk, nicht seine Tracks.

    • Vor 5 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 5 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 5 Monaten

      Du versuchst hier eine Person zu charakterisieren. Eine Aussage wie "Mit jemandem, der TikTok und Co. nur vom Hörensagen kennt..." kann ohne Objektivitätsanspruch kaum funktionieren.

      Ich habe hier mehrfach verdeutlicht, daß ich nur aus meiner Perspektive schreibe, nachdem wieder versucht wurde, mir grundlos irgendwelchen Objektivitätsquatsch anzuhängen. Keine Ahnung, wer Dir heute in den Tee gepisst hat. Ich hab hier jedenfalls wirklich keinen Anlaß für Trollerei gegeben, sondern kurz meine Einschätzung seiner Küntlerfigur präsentiert und ein paar Hintergründe dazu in der Hoffnung geliefert, hier interessiere sich jemand für Lil Nas X.

    • Vor 5 Monaten

      Gut, Löschung ist auch in Ordnung.

    • Vor 5 Monaten

      Charakterisieren und kritisieren wir hier nicht ständig Personen und denen Selbstbild auf natürlich subjektive Art und Weise? Just saying.

    • Vor 5 Monaten

      Eben. Keine Ahnung, warum hier manche vor jeder Aussage in der Art von "X ist scheiße" einen Subjektivitäts-Disclaimer brauchen.

    • Vor 5 Monaten

      "Du versuchst hier eine Person zu charakterisieren. Eine Aussage wie "Mit jemandem, der TikTok und Co. nur vom Hörensagen kennt..." kann ohne Objektivitätsanspruch kaum funktionieren."

      Joa, nur dass ich im Gegensatz zu dir nicht bestritten habe, zu versuchen Aussagen über die objektive Realität zu machen. Von daher kannste das Argument auch nicht andersherum anwenden.

      "Charakterisieren und kritisieren wir hier nicht ständig Personen und denen Selbstbild auf natürlich subjektive Art und Weise? Just saying."

      Jein. Die Einschätzungen selbst sind natürlich subjektiv, da wir anderen Menschen nicht in den Kopf schauen können. Deswegen versuchen wir ja aber trotzdem etwas über die objektive Realität auszusagen, da eine Person halt nur ein zu ihr gehöriges Selbstbild hat (auch wenn das eventuell wandelbar ist) und die ganze Diskussion sonst überhaupt keinen Sinn machen würde. Generell würde niemand sagen "Person XY ist selbstverleibt" wenn die Person nicht auch überzeugt wäre, dass es in der Realität so ist. Bis auf irgendwelche kuriosen Ausnahmesituation gibt es ja sonst keinen Grund solche Aussagen überhaupt zu treffen. Stimmen muss es deswegen letztendlich natürlich trotzdem nicht.

    • Vor 5 Monaten

      Natürlich kann Ragi der Meinung sein, dass Lil Nas X ein oberflächlicher Musiker ist, für den Musik zweitrangig ist. Aber wenn das dann zu Formulierungen führt wie

      "Musik ist sein Accessoire. Ich bewerte nen Rennfahrer nicht anhand seiner Sonnenbrille, also isses ziemlich egal, wie wichtig er die Musik nimmt."

      dann sagt das halt relativ explizit aus, dass es ihm egal ist, wie die Realität aussieht, da er seine Meinung zu ihm schon vorgefertigt und ihn in eine Schublade gesteckt hat. Und das führt solche Diskussionen halt ziemlich ad absurdum, weil der Anspruch zumindest zu versuchen, die Realität zu beschreiben dann zugunsten eines dumpfen Vortragens von Ressentiments aufgegeben wird.

      Kann natürlich auch sein, dass das einfach nur unglücklich formuliert war. Aber da das Gesprächssubjekt nicht gerade dafür bekannt ist, nachträglich Positionen zu verändern, werden wir das wohl nie erfahren. *shrug*

    • Vor 5 Monaten

      Ja, im Kern bin ich total bei dir. Es hängt dann aber auch von der Sympathie oder Antipathie gegenüber dem betroffenen Künstler ab, ob ins selbe Horn geblasen oder ein Konterpart eingenommen wird, so mein Eindruck. Und das find ich dann irgendwie auch bigott.

    • Vor 5 Monaten

      Ohne mich da auszunehmen selbstredend.

    • Vor 5 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 5 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 5 Monaten

      Ich interpretiere und meine über Lil Nas X herum, wie Du an mir heruminterpretierst und meinst, Gleep. Hab auch wenig Bedürfnis, diese Disclaimer noch mehr hinzuzufügen als ohnehin schon, wenn ich meine Einschätzung zu einer Künstlerfigur mitteile. Ist redundant und hilft dem Diskurs auch nicht, jede Aussage mit "mMn." zu versehen, um das Offensichtliche und längst Eingeräumte zu bekräftigen.

      Fänds schön, wenn wir das bitte mal als gegeben betrachten, um über Interessanteres fachsimpeln zu können. Dieses technische Zerpflücken ist Quark, und sagt letztlich auch nicht mehr als "Du bist doof" aus.