Intronaut, "Los Angeles' worst kept secret", legen den ersten Progressive Metal-Paukenschlag des noch jungen Jahres vor. Dass die Kalifornier mit ihrem sechsten Album "Fluid Existential Inversions" derart wirkmächtig und vor Kreativität geradezu überschäumend in die Vollen greifen, erscheint alles …

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  • Vor 6 Monaten

    Habitual Levitations war / ist ein sehr cooles Album. Einen Blick (Hör) werd ich gern mal riskieren.

  • Vor 6 Monaten

    Im Vergleich zum sehr starken Vorgänger fand ich die bisheigen Höreindrücke eher mau. Mal sehen

  • Vor 6 Monaten

    Hab seit gut 25 Minuten die Kinnlade auf dem Boden geparkt, denn zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die bis eben gar nicht kannte...

    ...und die älteren Sachen sind ebenfalls gut bzw. findet Schwingi gar noch besser? Sind halt - wie SubRosa - wohl damals in einer Zeit hier kolportiert worden, in der ich gerade nicht besonders aufnahmefähig war. Wird nachgeholt. :)

  • Vor 6 Monaten

    Habs auch endlich geschafft, rein zu hören. Finds insgesamt ganz cool, instrumental erinnerts mich teilweise an die aktuellste night verses Scheibe. Leider kann ich nicht viel mit den vocals anfangen, finde der Typ hat so gar keine sing Stimme oder Präsenz... Sehr generisch und amateurhaft. Instrumental dafür umso stärker, vielleicht würde denen so ein night verses vocal cut ja gut tun? :D (Rüdiger absolutes Biest natürlich!!!)

  • Vor 6 Monaten

    Wieso ist es eigentlich bei den meisten VISIONS-basierten, also richtig "hippen" Metalbands aus den Staaten (jetzt mal Mastodon als Ausnahme), oder dem Pelagic-Zeugs so, dass der Gesang in 95% weit unter Durchschnitt liegt, schlecht gebrüllt ist und vor allem immer sehr sehr gleich und schwach klingt? Als wäre das ein Alleinstellungsmerkmal im "post" und so, um sich möglichst negativ von guter Musik abzusetzen. Komisch ist das... Instrumental ist obige Platte halt sack stark

    • Vor 6 Monaten

      Da sachste was. Vor zehn Jahren dachte ich noch, nur in Deutschland wird beim Aufwachsen nicht gesungen und deshalb kann man wirklich gute deutsche Sänger an einer Hand abzählen. Ganz im Gegensatz zu Großbritannien, z.B.

      Aber auch in den USA wird weniger gesungen. Hauptgrund dürfte aber sein, daß bei den ganzen Postrock-, Posthardcore, Postmetalbands an Gesang erst als allerletztes gedacht wird und den Job dann derjenige macht, der am wenigsten beschissen darin ist.

    • Vor 6 Monaten

      Isses nich so n bisschen das Prinzip, dass in den "post"-Bands die Stimme als mit den Instrumenten gleichwertiges tool eingesetzt wird, um ein homogenes Ganzes zu erschaffen, statt dass die Komposition um die Vocals herum arrangiert wird oder die Vocals das Ganze überstrahlen? Dafür muss man ja nicht überragend singen, growlen, whatever können. Die Vocals sind mir in dem Zusammenhang aber noch nie negativ aufgefallen. Zumal, ich hab mal gerade gecheckt, wer alles bei pelagial records gesigned ist: Die Vocals der Bands, die ich höre, finde ich überragend oder sie funktionieren zumindest sehr gut im Gesamtkontext.

  • Vor 6 Monaten

    Ich kenne leider nur die "Prehistoricisms" - konnte sie damals nicht wirklich würdigen, der Bass war mir zu prägnant und die rhythmischen Wechsel haben mich überfordert und aus der Atmosphäre gerissen (war sehr auf Cult of Luna & Isis fixiert), habe sie aber angesichts der Veröffentlichung der jetzigen Platte jetzt gerade nochmal angemacht und bin absolut fertig mit den Nerven, wie gut das wirklich ist.. war offenkundig geschmacklich noch nicht soweit. Da wartet ja jetzt ein ganzer Band-Kosmos auf mich, ich freu mich

  • Vor 6 Monaten

    Puh... Hab mir diese Platte inzwischen geholt und in die älteren Sachen mal reingehört, aber der Gesang, Shouts und Growls trippeln dem Restniveau tatsächlich immer hinterher. Jegliche Atmosphäre, die die Instrumente heraufbeschwören, wird von dem bemühten Knödler rasch wieder zugeschüttet. Dabei macht er beim cleanen Gesang sowie bei den härteren Passagen maximal ne durchschnittliche Figur, wobei die Clean-Parts insgesamt unangenehmer auffallen, da er in diesem "American Alternative"-Standardtimbre stattfindet, wie hier ja auch schon kritisiert wurde. Immerhin bemüht er sich um Abwechslung, reicht aber zu keinem Zeitpunkt an die Glanztaten seiner Instrumentalisten heran.

    Trotzdem unheimlich inspirierend, der Kram. Werde mir wohl noch weitere Platten von ihnen holen. Bleibe aber der Meinung, dass die als "echte Post-"irgendwas-Band ganz ohne Gesang - oder mit so einer Mogwai-Quote an Stücken mit Gesangsbeitrag - noch sehr viel besser funktionieren würden. Zumindest auf meinem Plattenteller.

    • Vor 6 Monaten

      Sind die Vocals echt so schlimm? Also weit unter Cult of Luna und Isis-Niveau?

    • Vor 6 Monaten

      Ist halt weder Fisch noch Fleisch... Im Vergleich zu den überwiegend growlenden Typen wie Turner, Persson und Kihlberg entwickelt der Intronaut-Fronter halt weder die Intensität, noch das Volumen oder die Dynamik der genannten... Insbesondere das Moment der Verzweiflung, welches bei Isis-Turner ja oft mitschwingt und was die Intronaut-Instrumentalisten mit ihren Vorlagen ja auch überzeugend zu beschwören wissen, geht ihm irgendwie völlig ab. Growls bzw. Shouts, um halt irgendwas mit Vocals auf solche Parts zu machen... Wirkt häufig eindimensional und einfallslos vom Sänger.

      Gleichzeitig sind halt die clean gesungenen Parts auch maximal Durchschnittsware. Also er trifft die Töne, hat auch hier und da echt gute Lines für die Instrumentalparts, aber die wirken in der Darbietung oft ausdruckslos - als würd er den Scheiß nicht fühlen, den er da gerade mit Gesang unterlegt. Als hätte er halt ne ultraklare Vorstellung davon, wie Gesang auf Prog-Metal typischerweise zu klingen hat und würde die im Sinne einer leidenschaftslosen Auftragsarbeit auf die Musik der Instrumentalisten projizieren.

    • Vor 6 Monaten

      Deine Kritik liest sich so, als hättest du ne ultraklare Vorstellung davon, wie Gesang auf Prog-Metal typischerweise zu klingen hat.

      Man darf ja nicht vergessen, dass der gute Mann da auch noch Gitarre spielt. Ich nehme leicht verunglückte American Alternative lieber als das komplett identitätslose Gegrunze, dessen sich die meisten Bands heutzutage bedienen. Mich erinnert sein Gesang in den stärkeren Parts auch an Alarum und Früh-90er Jazz Death (Atheist, Pestilence usw), und das finde ich auch nicht zu verkehrt.

      @krolyph: Cult of Luna kritisieren? Das sind Götter! ;-)

    • Vor 6 Monaten

      Viel schlimmer finde ich, dass sie den alten Drummer gekickt haben. Klar Rudinger liefert ne astreine Kopie, aber der alte Drummer hatte m.E. einfach den passenderen Flow.

    • Vor 5 Monaten

      @Der Schwinger: Ich glaube, das kam missverständlich rüber. Die vocals von Cult of Luna und Isis sind natürlich über jeden Zweifel erhaben, wie die Bands überhaupt.. Ging mir um die Klärung der Frage, ob der Intronaut-Sänger das Niveau von deren Sänger hält oder eben weit drunter liegt, wie soulburn angibt. Letztlich ist mir das eigentlich relativ egal, solange die vocals im Gesamten funktionieren. Bei Intronaut sind die Vocals angesichts der komplexen Songstrukturen wahrscheinlich weniger wichtig als z.B. bei Amenra. Da herrschen simple Songstrukturen vor, aber die vocals haben eine umso mächtigere Wirkung.