Mach die Pathos-Maschine an und die Menschen kommen in Scharen, magisch angezogen, wie von einem Magnet. Trotz aller überaus bedenklicher Vorkommnisse in der jüngeren Geschichte funktioniert diese Masche auch im Jahr 2013 einwandfrei. Und so wundert es nicht, dass der YouTube-Hit "Iron" des französischen …

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  • Vor 8 Jahren

    Man möge mir verzeihen diese wall of text übersprungen zu haben, dennoch will ich einen Kommentar loswerden.

    Videos dieses Franzosen sind wirklich künstlerisch einzigartig, der Stil ist sehr schön, ich empfinde es als würde er jedem Song eine Extravaganz wie mit einem Vorschlaghammer aufdrücken können.

    Dennoch, gebe ich dem Rezessenten Recht, Woodkid versucht uns über die gesammte Länge der Platte eine Intensität und Oppulenz vorzugaukeln, die weitestgehend gekünstelt wirkt, es fühlt sich so heterogen an. Anstrengend, nicht überzeugend. Er erreicht mit seinen Songs leider nie das Niveau seiner Videos.

    Mach nen Film Kerle.

  • Vor 7 Jahren

    Vielleicht hat die Platte nicht ganz den Hype verdient, den sie hervorgerufen hat, aber was sie definitiv nicht verdient hat ist eine möglichst destruktive Kritik, gepaart mit zynischen Wagner-/Nazi-/Deutschlandvergleichen.
    Natürlich hat jeder seine eigene Meinung, die ich ihm auch unter keinen Umständen verbieten will (ist ja inzwischen nach 45 ...), aber diese Art aufmerksamkeitsheischende Kritik ist - mit Verlaub - einfach nur bemitleidenswert.
    Es ist immer weitaus einfacher über etwas herzuziehen als eine gutgemeinte konstruktive Kritik abzugeben (die Faulheit obsiegt am Schluss).
    Da mein Mitteilungsbedürfnis gestillt ist, ich zu dem Schluss gekommen bin, dass man seine Mitmenschen weniger belehren sollte und mir auffällt was für eine Zeitverschwendung dieser Artikel und das Schreiben dieses Kommentars war kann ich nur abschließend hinzufügen:
    Adieu laut.de

  • Vor 7 Jahren

    Wer Nazi- und Kriegsphantastereien in diese meisterlichen Werke hineininterpretiert hat wohl deren Sinn nicht einmal im Ansatz verstanden. Die Oppulenz der Stücke mag nicht jedermanns Sache sein, der Stil dieser Kritik ist es definitv nicht. Ich habe selten eine weniger objektive gelesen. Ein Armutszeugnis für den Schreiber.

  • Vor 7 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 7 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 7 Jahren

    Ich wär' zwar weitaus gnädiger mit meinem Urteil über das Album, aber ich hab' keinerlei Probleme mit der Kritik. Das hat alles Hand und Fuß - zumal der Autor sich dann ja sogar noch zu diesem sehr, sehr hilfreichen Kommentar hat hinreißen lassen.
    Mit der Nazi-Bemerkung ist er vielleicht etwas über's Ziel hinaus geschossen, gut, ja. Aber das ist alles noch im Rahmen und nachvollziehbar. Entspann' dich, tom.

  • Vor 7 Jahren

    Wozu gibt es eigentlich Kritiker? Einfach selber in ein Album reinhören und entscheiden, ob es einem gefällt oder nicht.

    Ich finde die Musik großartig, war gestern beim Konzert und quelle immer noch über voller Glückshormone.

  • Vor 7 Jahren

    Vielleicht sollte man sich als Rezensent vorher etwas informieren. Dass die Thematik der Adoleszenz in so gut wie jedem Song wieder aufgegriffen wird, liegt daran, dass es sich bei "The Golden Age" um ein Konzeptalbum (!) handelt, das einen Tag vor Lemoines 30. Geburtstag veröffentlicht wurde.

  • Vor 7 Jahren

    Fantastisches Album! Lange nichts mehr gehört, was mein Gefühl isoliert und genau damit paradoxerweise in ein zeitgemäßes Gefühl meiner Generation eingebunden zu sein so treffend beschrieb.
    Zuerst aber: die Musik funktioniert. Das Ewige prachtvoll vor sich hergetragene "das kann ich auch" wenn man mal wieder garnix geblickt hat nervt. Ich bin kein Fan von Mario Barth, aber lasst die Leute lachen! Alles andere ist originär intollerante Scheiße.

    Nationalsozialisitsche Tendenzen? Meine reflexartige Assoziation zum Clip von Run Boy Run war das Motiv von Max beim Toben mit den wilden Kerlen. Also sorry, mein kleiner Nazi ist auch mir wohlbekannt, aber ihm war das alles viel zu gefühlsdusselig.

    Aber Pubertär! Mitnichten. Überschäumend kindisch!
    Und damit tragisch passend zum Zeitgeschehen.
    Ich darf keinen Burger bei Mc´es essen, keine Klamotten bei H&M kaufen, kein blutverschmiertes Smartphone haben und keine Datenschleudern wie Facebook und whatsApp nutzen. Böses Kind!

    Stattdessen muss ich den Lebensstandard der Elterngeneration halten, ein neues, individuelles Lebenskonzept von Familie entwerfen (mit einer Frau die ich noch finden muss), jedem der sich auslebt applaudieren und jedem der daran ein zweifelndes "ähm..." herausstottert, sofort mit Schmackes in die Fresse treten. Das ist aber ok. Ist nämlich, wie alles andere auch - alternativlos.

    In diesem Gefühl lebend ist eine Musik die im Wissen um genau diese Zwänge voller Stolz auf der basalen Gefühlsorgel spielt der wunderbare und aufbauende Ausdruck eines flüchtigen Zeitgeistes.
    Mal gespannt wer sich in ein paar Jahren schämen muss.