Wie man seinen Stil perfektioniert und in alle Lebenslagen integriert, wissen Wolfmother ganz genau. Deswegen nimmt das Neuquartett sein Album im Hippie-Mekka Byron in Australien auf, lässt anschließend mit der Veröffentlichung auf sich warten und benennt die Platte nach einer Yogaübung, die der …

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  • Vor 12 Jahren

    @ Kukuruz: Ich glaube niemand findet Wolfmother toll weil sie so innovativ sind sondern eben weil sie nochmal so unverfälscht das Gefühl der 70er aufleben lassen. Deshalb sind deine Einwände gegen ihre Musik zwar vollkommen berechtigt doch auch ziemlich irrelevant findest du nicht?

    Ausserdem wenn ich mir beim Beispiel Timbaland oder Tokio Hotel angucke in welche Richtung Pop Musik heutzutage geht bin ich echt froh darüber, dass es noch Leute gibt die in der Vergangenheit leben

  • Vor 12 Jahren

    Wenn die Alternative lautet "Vergangenheit" oder "Tokio Hotel", dann ist dein Blick auf Popmusik vielleicht etwas verengt, findest du nicht?

  • Vor 12 Jahren

    Du weisst genau was ich meine!!! :P

  • Vor 12 Jahren

    Im Großen und Ganzen kann man jetzt einfach mal festhalten, dass das ne einigermaßen vernünftige Diskussion war^^. Kukuruz ist wenigstens nen angenehmer "Gesprächspartner". Ich frag mich nur wo Sodhan und Garret bleiben um zu schreiben, dass das eh nur Gitarrenlärm ist und sowieso scheisse etc xD.

  • Vor 12 Jahren

    @Sancho (« Du weisst genau was ich meine!!! :P »):

    Was das "Gefühl der Siebziger" anbelangt, weiß ich einigermaßen, was damit gemeint ist.

    Da wir mit "Wolfmother" ja eine australische Band im Visier haben: Lies mal in irgendeinem Interview oder in irgendeiner Biographie, was die Independent-Pioniere Grant McLennan und Robert Foster von The Go-Betweens so über das "Gefühl der Siebziger" speziell in Brisbane schreiben:

    Die lokalen Formatsender spielen den ganzen Tag Deep Purple, Black Sabbath, Pink Floyd, L.Z., Urhia Heep und Santana rauf und runter. Die Provinzregierung ist ultrakonservativ bis nationalistisch. Die Kommilitonenschaft pflegt eine tumb-maskuline auf Hardrock beschränkte Macho-Kultur mit Deep Purple als ultimative Könnerband. In dieser durch und durch reaktionären Atmosphäre versuchen sie Konzepte wie Ambivalenz, Camp oder Punk zu etablieren. Nicht von ungefähr ist die Bezeichnung "Pig City" für Brisbane entstanden. (Geht angeblich auf Joe Strummer zurück).

  • Vor 12 Jahren

    @Der_Dude (« Im Großen und Ganzen kann man jetzt einfach mal festhalten, dass das ne einigermaßen vernünftige Diskussion war^^. Kukuruz ist wenigstens nen angenehmer "Gesprächspartner". Ich frag mich nur wo Sodhan und Garret bleiben um zu schreiben, dass das eh nur Gitarrenlärm ist und sowieso scheisse etc xD. »):

    Die sind noch dabei die Uhren umzustellen :D :D :D

  • Vor 12 Jahren

    ich muss der cd noch ein paar durchläufe geben, aber vor allem bin ich darüber überrascht, dass mich "caroline" und "eyes open" so sehr überzeugen. das is wirklich sehr sehr selten, dass mir bonus tracks fehlen würden, hätte ich die reguläre edition gekauft.

    @sancho: ich muss ja sagen, ich kenne wenige leute, die "children of men" gesehen haben. für mich der bisher beste sci-fi-film des neuen jahrtausends.

  • Vor 12 Jahren

    @catweazel (« @sancho: ich muss ja sagen, ich kenne wenige leute, die "children of men" gesehen haben. für mich der bisher beste sci-fi-film des neuen jahrtausends. »):

    darf ich das jetzt als Kompliment auffassen?

  • Vor 12 Jahren

    @Thelema («
    Plumpe Provokation. So ähnlich ist der Stil nicht. Und der Durchbruch von FNM war zwei Jahre vor dem der Chili Peppers. Mit "The Real Thing", die wirklich überall gespielt wurde. Und sag nicht, du hast die noch nie gehört. »):

    Das stimmt nicht ganz, die Peppers gingen zwei Jahre vor FNM Gold und ca. zeitgleich Platinum, da wuerde ich den frueheren Durchbruch durchaus den RHCP zugestehen.

    Und ich hoere lieber 3 Wochen am Stueck Hemophiliac als auch nur 1 Minute Wolfmother, da koennen dann noch 100 weitere Fakes hier ankommen und mich als "ARSCHLOCH" bezeichnen.

  • Vor 12 Jahren

    Arschoch! :mad:

    :D

    Ich geh mir die jetzt kaufen, das habt ihr jetzt davon.

  • Vor 12 Jahren

    @Sancho (« @Cyclonos (« Ich kann das Abfeiern von wieder aufgewärmten Konzepten nicht verstehen. »):

    Aber gerade du als Warbringerfan musst es doch eigentlich geil finden wenn eine Band mal wieder das Beste aus einer Musikepoche aufleben lässt ;) »):

    Erwischt :D

    Na ja, zumindest deren zweites Album ist vom Retrothrash ein Stückweit abgerückt. Das erste badet aber wirklich knietief in den frühen Achzigern.
    Aber prinzipiell sind sie eine Genreband für Genrefans.

    Bei Wolfmother (die ja durchaus auch ihre guten Songs haben)hab ich den Eindruck das junge hippe Indiehörer da mal das hören dürfen was bei ihnen eigentlich musikpolizeilich verboten ist weil der Papa und die Mama die Originale toll fanden. Deshalb deutet man da irgendeinen Anspruch reinb um eine Entschuldigung zu haben sowas zu hören.

    Ich habe übrigens Wolfmother mal live erlebt. Das war wirklich nicht toll.

  • Vor 12 Jahren

    @Sancho (« @catweazel (« @sancho: ich muss ja sagen, ich kenne wenige leute, die "children of men" gesehen haben. für mich der bisher beste sci-fi-film des neuen jahrtausends. »):

    darf ich das jetzt als Kompliment auffassen? »):

    darfst du!

    naja, um beim thema zu bleiben, weiß jemand, was die ehemaligen zwei mitgliedern so treiben? werden sie noch weiter musik machen? ich meine nur recht lapidar in einer news gelesen zu haben, sie würden weiter musik machen, aber nichts genaues.

  • Vor 12 Jahren

    @Cyclonos (« @Sancho (« @Cyclonos (« Ich kann das Abfeiern von wieder aufgewärmten Konzepten nicht verstehen. »):

    Aber gerade du als Warbringerfan musst es doch eigentlich geil finden wenn eine Band mal wieder das Beste aus einer Musikepoche aufleben lässt ;) »):

    Erwischt :D

    Na ja, zumindest deren zweites Album ist vom Retrothrash ein Stückweit abgerückt. Das erste badet aber wirklich knietief in den frühen Achzigern.
    Aber prinzipiell sind sie eine Genreband für Genrefans.

    Bei Wolfmother (die ja durchaus auch ihre guten Songs haben)hab ich den Eindruck das junge hippe Indiehörer da mal das hören dürfen was bei ihnen eigentlich musikpolizeilich verboten ist weil der Papa und die Mama die Originale toll fanden. Deshalb deutet man da irgendeinen Anspruch reinb um eine Entschuldigung zu haben sowas zu hören.

    Ich habe übrigens Wolfmother mal live erlebt. Das war wirklich nicht toll. »):

    Also ich kenne von Warbringer jetzt nur das zweite Album und mag es aus dem selben Grund warum ich auch Wolfmother mag. Da ist ne Band die zur heutigen Zeit Musik von früher macht. Ich bin sehr spät auf Black Sabbath gekommen besitze aber mittlerweile alle Alben. Ich hab aber keinen Bock mich durch die Oldiekiste zu wühlen bis ich dann was vergleichbares finde zumal die Qualität dann meist auch wirklich veraltet ist. Deswegen bin ich froh dass es Bands wie Wolfmother gibt die diese musikalische Zeit nochmal aufleben lassen für die Generation von heute. Und ich hab die auch live gesehen und war begeistert aber das ist ja wieder mal Geschmackssache ;)

  • Vor 12 Jahren

    @Kukuruz (« Auch auf die Gefahr hin, mit philosophischen Einschüben die Abfeierung dieses Albums zu stören:

    etc »):

    Du hast sicher absolut Recht, wenn du von zeitgenössischer Musik zwangsläufig Relevanz forderst. Sicher wird über Wolfmother in weißichwieviel Jahren niemand derart sprechen, wie wir es hier z.B. von Deep Pruple tun (wenn auch in deinem Fall abschätzig).

    Für das Jetzt und Hier liefern sich mir dennoch alles, was ich brauch. An sich. Weiß ja nicht mal, ob ich mir das Album hol.

    Grundsätzlich find ichs ja sehr wünschenswert, wenn Musik nicht verlorengeht. Da is ne Band, die den Kram ganz offensiv und plakativ wiederholt - man muss es nicht mögen, aber solange es so etwas gibt, erweitert sich das Angebot Epoche für Epoche.

    Parallel dazu gibts ja alles, was auch deinen Kriterien entspricht.

  • Vor 12 Jahren

    als, das was ich bislang vom album gehört hab war SEHR SEHR GEIL,ist meiner meinung nach neben The Resistance die einzige platte dieses jahr die mich nich enttäuscht hat ^^
    meine favos sind bislang Sundial, Cosmic Egg, 10.000 feet, Violence of the Sun und Phoenix..die liste hört gar nich mhr auf xD

    ich konnte die letzten beidenächt nich pnnen weil ich von new Moon rising inen so abartigen ohrwurm hatte...was für ein song :)

    was ich noch wissen wollte:
    warum finden es viele leute gut wenn heutige künstler musiker aus den 80ern kopieren aber wenn jemand musik macht die den 60ern bzw 70ern ähnelt regen sich unheimlich viele leute darüber auf...
    warum ist das so???

  • Vor 12 Jahren

    @Sancho (« Ich bin sehr spät auf Black Sabbath gekommen besitze aber mittlerweile alle Alben. Ich hab aber keinen Bock mich durch die Oldiekiste zu wühlen bis ich dann was vergleichbares finde zumal die Qualität dann meist auch wirklich veraltet ist. »):

    Dann verpasst du aber so einiges... ;)
    Der Sound ist zwar oft angestaubt, aber dafür auch warm und sympathisch (analog ftw!). Das ist mir 1000 mal lieber als die druckvollen, aber klinisch-kalten, heute üblichen Edel-Produktionen. Kann man sich aber auch drüber streiten...

  • Vor 12 Jahren

    @Kukuruz (« @Sancho (« Du weisst genau was ich meine!!! :P »):

    Was das "Gefühl der Siebziger" anbelangt, weiß ich einigermaßen, was damit gemeint ist.

    Da wir mit "Wolfmother" ja eine australische Band im Visier haben: Lies mal in irgendeinem Interview oder in irgendeiner Biographie, was die Independent-Pioniere Grant McLennan und Robert Foster von The Go-Betweens so über das "Gefühl der Siebziger" speziell in Brisbane schreiben:

    Die lokalen Formatsender spielen den ganzen Tag Deep Purple, Black Sabbath, Pink Floyd, L.Z., Urhia Heep und Santana rauf und runter. Die Provinzregierung ist ultrakonservativ bis nationalistisch. Die Kommilitonenschaft pflegt eine tumb-maskuline auf Hardrock beschränkte Macho-Kultur mit Deep Purple als ultimative Könnerband. In dieser durch und durch reaktionären Atmosphäre versuchen sie Konzepte wie Ambivalenz, Camp oder Punk zu etablieren. Nicht von ungefähr ist die Bezeichnung "Pig City" für Brisbane entstanden. (Geht angeblich auf Joe Strummer zurück). »):

    Und sonst so...
    Danke, auch gut.

    Deine Beiträge sind ja meistens wirklich erfrischend, aber ab und zu schreibst du auch (mit Verlaub) eine gequirlte Kacke, das einem übel werden kann.
    1. DP IST die ultimative Könnerband.
    2. DP mit irgend welchen reaktionären Provinzregierungen und beschränkter Kommilitonenschaft in Verbindung zu bringen, ist einfach palle.
    Zur Erinnerung: Die Band ist längst nicht mehr "Smoke..." oder "SpeedKing" etc. Die haben sich weiterentwickelt und machen heute der Zeit angepasste, normale Rockmusik.
    3. Punk hatte nun mittlerweile auch schon gut 30 Jahre Zeit sich zu etablieren. Wenn sie es eben in Brisbane nicht geschafft haben -Pech gehabt Mr. Strummer.

    Im Übrigen würde ich mir hier in Deutschland mal ein paar (wie sagtest du so schön?) Formatsender wünschen die Rockmusik aus den 60ern und 70ern spielen würden. Hier sind ja "Formatsender" welche, die die Kommertz-Charts rauf und runter dudeln. Dieter Bolen galore.

  • Vor 12 Jahren

    Mal davon abgesehen, dass an Led Zeppelin sowieso niemals auch nur irgendeine Band ranreichen wird, ich den Vergleich mit Black Sabbath oder The Who gar nicht sonderlich nachvollziehen kann...die Jungs sind live der Hammer schlecht hin und ich drängle mich mit meinen 47 Jahren jedesmal wieder (bisher 7x) in die erste Reihe. Schade ist, dass Chris Ross und Myles Heskett (die wahren Sympathieträger in meinen Augen) ausgestiegen sind!

  • Vor 12 Jahren

    @Jensemann («

    ich konnte die letzten beidenächt nich pnnen weil ich von new Moon rising inen so abartigen ohrwurm hatte...was für ein song :) »):

    Du weisst garnicht wie froh ich bin zu wissen dass es nicht nur mir so geht. Ich hatte auch in der NAcht zum Sonntag so einen derben Ohrwurm von New Moon Rising und White Feather :D

  • Vor 12 Jahren

    @blusi (« @Sancho (« Ich bin sehr spät auf Black Sabbath gekommen besitze aber mittlerweile alle Alben. Ich hab aber keinen Bock mich durch die Oldiekiste zu wühlen bis ich dann was vergleichbares finde zumal die Qualität dann meist auch wirklich veraltet ist. »):

    Dann verpasst du aber so einiges... ;)
    Der Sound ist zwar oft angestaubt, aber dafür auch warm und sympathisch (analog ftw!). Das ist mir 1000 mal lieber als die druckvollen, aber klinisch-kalten, heute üblichen Edel-Produktionen. Kann man sich aber auch drüber streiten... »):

    Glaub mir ich kenne schon etwas mehr aus dieser Zeit. Und deswegen finde ich das bei Wolfmother ja so geil dass die diesen ganzen alten angestaubten Sound übernehmen als alles auf Hochglanz zu politieren.