Man muss etwas nur oft genug behaupten, dann glauben es die Leute irgendwann. Ich stelle mir vor, wie die Verantwortlichen darüber gebrütet haben, wie sich Vanessa Mais neues Album widerstandslos an den Käufer bringen lässt. "Mit dem Titel kriegen wir schon mal das Schlager-Publikum. Und für alle, …

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  • Vor 7 Monaten

    Speedi würde jetzt sagen:

    Ein auf- die Ohren -Schlager voll bringt diese Vanessa May gewiss beim Hörer. Keine Konkurrenz zu Tool- Werkzeug

    Btw Scherz beiseite: Finde das ganze Rumgereite auf OL müßig, allemal besser als so clowneske Arabesken wie Arschkontrolle. Das war schlimm und hat fast das gelungene Masta Album versaut

  • Vor 7 Monaten

    Ungehört freilich 1/5, aber ich vermute einfach mal, die Grablegung ist gerechtfertigt.

  • Vor 7 Monaten

    Beschissener als Magisch kann sein Ausflug in den Schlagerhimmel ja kaum sein. Für den Track gehört er öffentlich gehängt.

  • Vor 7 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 7 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 7 Monaten

    Die Frage ist ja vielmehr die, was von Olexesh aktuell zu erwarten ist. Was darf man überhaupt fordern?

    Dass er wieder ein 2012er Bahnhofstreppenvideo mit ein paar Schwitzproleten und aggressiver Tonart macht? Würde ein Teil der minderjährig-simplen Kommentarsuchtis im Internet Befriedigung verschaffen (fordern die vermutlich gleichen bei Capital Bra auch). Würde aber auch stinklangweilig werden.

    Dass er wie in 2015 zu formidablen Nickerbeats die ewige Gebetsmühle der Pfützencocktails und Russenhocken aufbereitet? Am Besten noch mit anschließendem aufgeblasenen B-Seiten-Mixtape?

    Schwierig, aber ihm jetzt den Ausverkauf vorzuwerfen ist zu vorschnell gehandelt

    • Vor 7 Monaten

      Die Gute soll einfach wortlos rüber rutschen, für immer schweigen dabei und am Ende kann sie gern durch ein bisschen "uhihaho" ihrer Freude ein bisschen Ausdruck verleihen. Dann bitte schnell die Decke zurück schlagen und den Raum verlassen. War das jetzt Frauenfeindlich genug? Das war eine Schlagerpersiflage, ihr Honks! :D

    • Vor 7 Monaten

      Ein "bisschen" ersetzen durch irgend was, danke. :D

    • Vor 7 Monaten

      Im Endeffekt ist es aber genau das: Ausverkauf. Und das zeichnet sich ja nicht erst jetzt ab, sondern wurde schon an Singles à la "Magisch" sicht- und hörbar. Ich bin auch kein Freund davon, wenn sich Künstler wiederholen, aber OLs Werdegang wirkt aktuell schon sehr kalkuliert. Der typische "Leute, das ist Weiterentwicklung"-Schutzreflex, der bei etlichen Deutschrappern, die sich irgendeinem ausgelutschten Sound anbiedern, Anwendung findet, zieht da nicht. Ich halte OL für einen extrem talentierten, kreativen Burschen, aber wenn man ständig veröffentlicht, ist die Quelle eben irgendwann erschöpft und der Künstler verbraucht. Anders gesagt: Er hatte seine Zeit der Aufruhr, in der er einen bissigen, erfolgshungrigen Eindruck machte. Mittlerweile, und das ist natürlich auch verständlich, hat er sich und seine Familie glücklich gemacht, weswegen er wahrscheinlich auch ein wenig anders an die Dinge herangeht. Man kann das also auch etwas entspannter sehen.

      Ich persönlich nehme ihm dieses Feature überhaupt nicht übel, aber der im Review geschilderte Eindruck ist so falsch nunmal nicht. Irgendwie kann man es aber auch gut nachvollziehen, dass OL sich ein Stück weit verändert hat.

  • Vor 7 Monaten

    Das Illmatic des deutschen Schlagers. Der Rezensent Herr Fromm glänzt mal wieder mit absoluter Ahnungslosigkeit.

    • Vor 7 Monaten

      Hat Vanessa dann bald auch medienwirksamen Beef mit Helene, inkl. Disstracks?

    • Vor 7 Monaten

      Was heißt denn hier bald? Wer ein bisschen mehr zwischen den Zeilen zu lesen weiß, findet auch auf diesem Album schon so Einiges an versteckten Disses. Ist halt alles etwas subtiler und doppelbödiger im Schlager und nicht so plump wie im Rapbiz. Wer z.B. meint Schlager wäre beim Albumtitel nur eine Genrebezeichnung, der glaubt wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann.

  • Vor 7 Monaten

    Solche Produkte zielen nur auf den Verkauf ab ohne irgendeinen Mehrwert zu bieten. Gerade im Schlager wird zur Zeit recycling ohne Ende betrieben. Man kopiere die Musik und Texte der Fischer und schon steigen die Zahlen auf dem Konto ins unermessliche. Die Massen verblöden und verblenden? Wenns hilft Geld zu machen gerne. Discounter Musik für alle die sich mehr nicht leisten wollen oder können. Die Qualität des Produkts ist unerheblich weil die Verpackung hauts ja wieder raus. Wer das kauft hat auch nichts anderes verdient. Wer diesen verlogenen Promotern glaubt die die Platte wie ein Korb fauler Aepfel anbieten auch nicht. Die lachen sich doch im Hintergrund alle halb tot wenn Sie die Verkaufszahlen sehen.

  • Vor 7 Monaten

    Ihr Ansatz ist ja nicht schlecht. Nur leider hält sie nichts von dem ein, was sie mit dem Album angeblich erreichen will. Das fängt schon bei den Texten an. Einfach nur belanglos und einheitlich! Musikalisch sehe ich immerhin eine leichte Steigerung. Immer noch scheiße, aber es kam mir ein ticken "besser" vor. Schade um den deutschen Schlager. Ich glaube ja fest daran, dass selbst deutscher Schlager theoretisch (zumindest bei einzelnen Künstlern) gut sein könnte, wenn sich nur jemand etwas mühe geben würde und nicht nur belanglos über Liebe und Trennung texten würde.

    • Vor 7 Monaten

      @Svenja Be La:
      Ist halt so die Crux, zumal einige Beteiligte, darunter nicht zuletzt Herr Ex-Hilbert (Lukas Loules), in der Vergangenheit durchaus bewiesen haben, daß sie können. Wenn sie wollen. Was sie aber nicht brauchen. Weil sie ja nicht müssen. Das Lippenschnitzel von Frau Mai wird auch mit dürftigem Inhalt in die Gewinnzone rutschen. Warum müssen Lieder über mehr Gehalt verfügen als die Stimme der Interpretin.
      Das Kleingedruckte macht mich immer wieder stutzig, weil ich jedes Mal erstaunt bin, wie viele Leute notwendig sind, um Allerwelts-Lala abzuliefern. Ich glaube mittlerweile, man braucht einen Stuhlkreis, um sich gegenseitig die originellen Ideen auszureden.
      Gute Schlager gab's und gibt's schon immer, aber ich glaube, diese Sachen stellen mittlerweile ein so großes Risiko dar, daß sich größere Plattenfirmen nicht drauf einlassen. Und die Alternativen haben ohnehin keine wirklich ordentliche und allgemein anerkannte Plattform mehr, seit viele ÖR-Sender in Sachen Niveau und Musikauswahl den Privat-Sendern nacheifern und Chartsplazierungen mit Qualität verwechseln. Was sie nicht sollten. Und auch nicht brauchen. Weil sie nicht müßten ... ach egal.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 7 Monaten

      Shit... der Stuhlkreis... xD

  • Vor 7 Monaten

    Natürlich kann Schlager gut sein. Schlager kann lustige und ernste Geschichten erzählen sowie aktuelle (gesellschaftliche) Entwicklungen in eingängiger Form aufarbeiten. Nur: Schlager ist tot, Vanessa Mai, Fischer und Co. machen "Deutsch-Pop". Und der beschränkt sich offensichtlich darauf, ordentlich von "drüben" und untereinander zu kopieren und textlich auf unterem Sonderschulniveau über Liebe und Freiheit zu trällern. Aber was sollen hirnlose Industrie-Zombies wie Vanessa Mai auch sonst so machen? Etwa eine eigene Meinung haben?

    • Vor 7 Monaten

      Bloß nicht, geh mal internet... Jeder hat ne meinung! Absolut jeder! Zu allem! Und jeden!... Des is nix besonderes, macht se schon richtig @ Mai!

      Und sämtliche Attribute die du aufgezählt hast findest du in jedem Genre, aber ganz besonders im Schlager.... Und hip hop.... Und Pop.... Und punk....

    • Vor 7 Monaten

      "Bloß nicht, geh mal internet... Jeder hat ne meinung! Absolut jeder!"

      Geht nur an OP's Argument vorbei. Er spricht ja eher von ner künstlerischen Emanzipation...

  • Vor 7 Monaten

    Amazon-Kundenmeinung des Tages:
    "Mir gefällt dieses Album ganz und gar nicht. Das hat mit Schlager nichts mehr zu tun."
    (von A-Kunden "Mel.").
    Sicher diskussionswürdig, wenigstens zu 50 %.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 7 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 7 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 7 Monaten

    Die Dame war mal mit der unsympathischsten Person in meinem Bekanntenkreis sehr gut befreundet. Angeblich ist Vanessa Mai damals die promiskuitiviste Dame in ganz Stuttgart gewesen, das würde die vielen Hin- und Hers auf dem Album gut erklären.

    • Vor 7 Monaten

      Wie bei helene auch würd ich da schon mal drüber. Kondom wegen schutz vor STDs und Gagball wegen schutz vor der Stimme und ab gehts.

  • Vor 7 Monaten

    ja das ist Deutschland. Jeder der auf Mallorca fährt oder ins Bierzelt geht ist für mich ein Oberopfer!

    Da sollten auch so einige Leute aus unserer Community sich mal an der Nase fassen (z.B. Sancho)

    • Vor 7 Monaten

      Uiuiui, ein Sancho-Diss. Das gibt bestimmt +5 Punkte auf der internen laut.de-Community Skala. Ob's das alleine reicht, um den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen, ist allerdings fraglich.

  • Vor 7 Monaten

    Blöde Frage: Warum zum Teufel rezensiert ein "Magazin" wie laut.de solche "Alben"??

  • Vor 7 Monaten

    Naja, aber immerhin ist die mehr als bumsbar.

  • Vor 7 Monaten

    das auf ist auf jeden fall next level shit. der engstirnige rezensent merkt es leider nur nicht. aber das ist halt das schicksal von grenzgängerinnen wie robyn, charli xcx, björk und vanessa mai. erst jahre später versteht man ihre werke und beginnt sie zu appreciaten.