Flucht, Verfolgung, Tod. Turbostaat haben sich für ihr Konzept-Album "Abalonia" keine schönen, aber hochaktuelle Themen ausgesucht. "Alles ist besser als der Tod", ruft einer der beiden Protagonisten im Opener "Ruperts Gruen" und gibt damit die Richtung vor: Bloß weg von hier, so weit wie möglich …

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  • Vor 3 Jahren

    Gute Jungs, tolle Live Band. Mein Interesse an neuen Platten ist aber leider etwas verloren gegangen, ihr Spektrum ist nun mal nicht unglaublich breit...

  • Vor 3 Jahren

    Ich wage zu bezweifeln, dass im Deutschpunk dieses Jahr eine bessere Platte erscheint (okay, vllt. wenn Captain Planet endlich mal wieder ein Album raushauen würden). Turbostaat bleiben zwischen den Stühlen und findne nahc wie vor die balance aus sperrig und trotzdem unfassbar eingänglich. Ihr bestes Album seit Vormann Leiss

  • Vor 3 Jahren

    hatte beim vorgänger schon die befürchtung, dass ihre köpfe langsam in ihren eigenen ärschen verschwinden, aber dem was ich bis jetzt gehört habe nach zu urteilen haben sie sich doch noch gefangen.

  • Vor 3 Jahren

    Über 100 Kommentare bei der Rezi von Müll, wie Lgoony, wobei relevante Musik mit 3 Kommis abgestraft wird. Schäm Dich Musiklandschaft. Geiles Album...und nein, bin definitiv kein Fanboy, Ihr Spastis!!!!

    • Vor 3 Jahren

      Das ist auch so ne Entwicklung, die ich traurig finde. Ich will dabei nicht über Rap herfallen und es schlecht reden, aber ich finde vieles davon einfach nur kurzzeitig lustig oder erträglich, was wiederum mit meinem persönlichen Geschmack zu tun hat.

      Wenn ich aber als leidenschaftlicher Gitarrenmusikfreund darauf blicke, tut die Erkenntnis schon irgendwie weh, dass ein Beat mit jugend-humoristischen Texten derartig große Resonanz erhält, während diese Arbeit, die in den Aufnahmeprozessen von Schlagzeug, Gitarre, Bass steckt, vergleichsweise so wenig beachtet wird. Das ist eben auch nicht das, was auf der Oberfläche ankommt und ein Beat kann auch viele, viele Arbeitsstunden innehaben, keine Frage. Das soll jetzt auch nicht überzogen traurig auf der einen Seite und vorwurfsvoll gegen die derzeitig klar populärere Musik auf der anderen Seite klingen. Es ist einfach eine Entwicklung, die seit längerem zu beobachten ist und die ich schade finde.

      Gitarrenmusik scheint viele gerade jüngere Menschen nicht in der Weise zu erreichen, wie es elektronische Musik, bzw. Musik mit dominierend elektronischen Elementen vermag.

  • Vor 3 Jahren

    vielleicht ihr bestes Album überhaupt. bin sehr positiv überrascht.

  • Vor 3 Jahren

    Richtig gutes Teil. Heute erst entdeckt.

  • Vor 3 Jahren

    Punk / Rock / Indie und dann ein Konzeptalbum. Oje, das ist ja schon sehr häufig richtig in die Hose gegangen. Abalonia ist genau das Gegenteil und mir persönlich fällt keine andere Band ein, die sich auch mit dieser Platte wieder zwischen muskalischen Welten bewegt (Die Toten erinnern beispielsweise an Joy Division und die frühen Sisters of Mercy) und doch nie den roten Faden verliert.

    Also mich hat es beim Opener Ruperts Gruen förmlich umgehauen. Der Song ist musikalisch herausragend und setzt den inhaltlichen Rahmen fuer die gesamte Platte und die Geschichte, die im Folgenden erzählt wird.

    Ohne auf die weiteren Songs einzeln einzugehen, mit dieser Platte ist ein unglaubliches Werk gelungen. Und der Abstand auf Bands, die gerne im Zusammenhang mit Turbostaat genannt werden (Love A, Marathonmann etc.) hat sich meiner Meinung nach mit dieser Platte vergrößert. Fuer mich ist Abalonia durchaus eine schlüssige Fortsetzung von Stadt der Angst. Eine Musikmagazine schreiben über etwas komplett Neues, wer selbst lange die Band verfolgt hat wird das vermutlich durchaus anders sehen.

    Ich habe lange keine Platte mehr gehört, die es in dieser Form schafft Musik mit inhaltlichen Texten zu verbinden und neben einer "schweren" Grundstimmung dennoch bewirkt, dass man bei einigen Liedern einfach mitschreien und "abrocken" will. Turbostaat hat nie die Aufmerksamkeit erlangt, die der Band gebühren wuerde. Wahrscheinlich ist das gut so.

    Wer die Band noch nicht live gesehen hat sollte unbedingt hingehen. Ihr werde nicht enttäuscht.

    An Laut.de Redaktion - ein sehr guter und treffender Review.