Beginnt so ein Alterswerk? "Hey! Ich bin jetzt alt / Hey! Bald bin ich kalt / Im Keller wartet schon der Lohn / Ich war keiner von den Stars / Ich war höchstens Mittelmaß / Doch schwere Arbeit war es nicht für mich." Tocotronic-Hassern dürften schon die ersten koketten Assoziationsfetzen von "Im …

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  • Vor 8 Jahren

    Mal wieder beleidigen anstatt zu argumentieren, kein Wunder dass du dich von der Intelligenz anderer Menschen abgestoßen fühlst.

  • Vor 8 Jahren

    Generali
    Ich fühle mich nicht von Intelligenz abgestoßen, im Gegenteil, ich fühle mich von Pseudo-Intelligenz und pseudo-elitärem Verhalten abgestoßen.

  • Vor 8 Jahren

    Und die Moral von der Geschicht: Tocotronic bleiben Geschmackssache und der gute Akademiker ist nicht in der Lage zu diskutieren, weil seine Argumente seine Meinungen sind.

  • Vor 8 Jahren

    @akademiker (« Generali
    Ich fühle mich nicht von Intelligenz abgestoßen, im Gegenteil, ich fühle mich von Pseudo-Intelligenz und pseudo-elitärem Verhalten abgestoßen. »):

    nee der war von cyclonos: http://www.laut.de/Tocotronic/Vorbote-zum-…

    hast du da gelesen und mal wieder hier nachgeplappert

  • Vor 8 Jahren

    mordi
    Logisch, das ist ne gefühlte Aussage, in Sachen Kunst mit Fakten argumentieren? Ich weiß nicht..
    Speedy
    lol, Du Depp - nicht dass Cycls und meine Meinung nicht eh eine weit verbreitete wären, wa.

  • Vor 8 Jahren

    mordi
    Logisch, das ist ne gefühlte Aussage, in Sachen Kunst mit Fakten argumentieren? Ich weiß nicht..
    Speedy
    lol, Du Depp - nicht dass Cycls und meine Meinung nicht eh eine weit verbreitete wären, wa.

  • Vor 8 Jahren

    Sodele. Vinyl abbestellt und somit die erste Tocotronic-Platte die ich mir nicht zulegen werde. Ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen.

  • Vor 8 Jahren

    @c452h (« @UnrealFlint

    Wer sind denn die besten Vertreter der deutschen Musik? »):

    Sorry für die späte Antwort. Nun, das ist natürlich Geschmacksache, ich habe ja von weit schlechteren geredet. Würde ich nun - Gott weiß wen - nennen, wäre damit auch nicht geholfen. Diskussionen, die sich darum drehen, wer besser oder schlechter ist, führen zu nichts. Im Grunde ist Mittelmaß viel schlimmer als nur schlecht zu sein. Darüber kann man nachdenken.

  • Vor 8 Jahren

    Also das Album läuft hier bei mir seit Tagen auf Dauerrotation. Allein "Swimmingpool" "Wie wir leben wollen" und "Neue Zonen" sind Songs, die sich in die Riege der besten Toco-Songs einreihen. Ja, das ist natürlich alles Geschmackssache und demzufolge ist es unsinnig, darüber diskutieren zu wollen. Da hast Du schon recht.

  • Vor 8 Jahren

    @SK (« Bin eher ernüchtert als enttäuscht. Hatte die Band mit k.o.o.k. einenn Neustart hingelegt und den Stil mit Kapitulation perfektioniert, ist mittlerweile doch eher Stilstand eingekehrt. Man bekommt, mit ein paar kleinen Änderungen, Business as usual. Das sie bei zwei drei Tracks noch auf eoc machen, verstehe ich nicht. Das erste mal, das mich die Band und ihr Output zu einem großen Teil kalt lassen. Aber vielleicht bin ich auch nur raus gewachsen. 3/5 »):

    Ganz meine Meinung, seit Kapitulation wirkt das Ganze irgendwie ein wenig lustlos.

  • Vor 7 Jahren

    Nun gut, mit etwas Verspätung habe ich auch mal ins Album rein gehört, und will auch mal allgemein was loswerden:

    Ich selbst bin insbesondere ein Fan des Albums "Es ist egal, aber", wobei ich vor allem den Kontrast von Noise-Sound und den wunderbar bittersüßen Melodien schätze, welche garniert sind mit Texten, die im positiven Sinne wunderbare Alltagslyrik sind.

    Sound, Melodie und Inhalt ergaben dabei eine unwiderstehliche Kombination: ein ständiger Kampf von Harmonie und Dishamrmonie, von den Problemen des Verkopften, die kontrastiert wurden von Emotionsausbrüchen: Emotion vs. Intellekt.

    Diese wunderbare Synthese ging für mich insbesondere seit dem Album "Kapitulation" verloren, da, wie in der Kritik schon angemerkt wurde, die Band in die pure Abstraktion abglitt. Der Intellekt hatte nun vollends gesiegt: Der Kampf endete nicht in einem Gleichgewicht, sondern man rettete sich in das Reich der kalten Abstraktion. Als Rettung empfand ich das aber nicht, da der Sound nun einseitig intellektualisiert wurde, wodurch das Herz, das Gefühl, das Erleben des Inhalts verloren ging. Die Kälte, vor der sich die junge Band in ihren frühen Alben noch fürchtete, wogegen sie anschrammelte, hatte sie nun vollends übermannt. Ich meine, sicherlich als reine Kunstmusik mag dieser Stil seine Berechtigung haben, aber er ist nicht mehr das, was Rock ausmacht: Guter Rock braucht Herz, und das ist in den nun überkünstelten Sphären ihrer neuen Alben so gut wie verloren gegangen. Die Spähre des Fühlens, Erlebens kann man nunmal nicht denken und planen, vielmehr ist das überhöhte Denken der Tod des Gefühls. Ich hoffe, sie nehmen den Kampf wieder auf!