Das Video zu "Avici", dem schönsten Indie-Rock-Song des Spätsommers, animiert bereits zweieinhalb Minuten lang zum wilden Schwofen, da schwenkt die Kamera auf das Cover des Zap-Magazins – dem legendären Must Have für Hardcore-Punks aus den Kuhkäffern zwischen Konstanz und Kiel. Im Zap versammelten …

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  • Vor einem Monat

    Wenn ich 4/5 Punkte auf laut bekommen und für eine Woche König des Feuilletons sein will, nehme ich einfach einen Kalender mit nachdenklichen, besinnlichen Sprüchen. Die musikalische Begleitung schreibt sich dann von selbst.

    • Vor einem Monat

      365/24/7
      Ich würd mich jederzeit
      Wieder in dich verlieben
      Aber ich stimme deinen Freunden zu
      Lass es sein
      Denn Menschen wie ich
      Bleiben besser allein

      Ich habe alles versucht
      Es hat nicht gereicht
      Allein in der Stadt
      Einsam hinter dem Deich
      Gib' mir einen Stift und ein Zettel
      Und der Rest ergibt sich
      Das Leben ist kein Highway
      Es ist die B73

      ...

      Evangelisch schlecht gelaunt
      Zieh ich meine Runden
      So wird's bleiben
      Ich hab fünf Jahre nicht gesungen
      Lass uns noch einmal
      Zusammen schreien:
      Menschen wie ich
      Bleiben besser allein

      :cry: :cry: :cry:

    • Vor einem Monat

      Oha, krass viel Liebe für den Shoutout an die B73. Und Dir danke für den mehrfachen Hinweis, werde reinhören.

    • Vor einem Monat

      B73 represent!

    • Vor einem Monat

      Düdenbüttel, Buxtehude und der Mann mit den Mülltonnen - die B73 ist die Aorta, hier pulsiert das Leben, schlägt das Herz ̶n̶̶o̶̶r̶̶d̶̶n̶̶i̶̶e̶̶d̶̶e̶̶r̶̶s̶̶a̶̶c̶̶h̶̶s̶̶e̶̶n̶̶s̶ Deutschlands!

  • Vor einem Monat

    Bitte!!!! Nein!!!! Nicht auch noch Ihr!!! Den Springsteen-Vergleich hatte das "Visions"-Magazin schonmal gezogen... Was für ein hanebüchener Schwachsinn!! Ein paar salbungsvolle Texte reichen um Universen nicht aus, um das zu schaffen. Demnächst sagt noch irgendwer, Uhlmann schreibe mit seiner Musik am großen deutschen Roman... Kopf--> Tischplatte.

    • Vor einem Monat

      Die Platte ist halt genau von dem Kaliber, von dem man weiß, daß die deutschen Musikschreiberlinge sofort 4/5 Punkten vergeben und irgendwelche hanebüchenen Namedroppings machen wie "Lou Reed", "Bob Dylan" oder eben "Springsteen". Ist quasi ungeschriebenes Gesetz. Keiner von uns wird diese Alben jemals wieder hören, und streng genommen müssten die Rezensenten das nicht mal einmal machen. Sowohl die Musik als auch die Besprechungstexte sind so blutleer, daß beide sich von selbst schreiben.

    • Vor einem Monat

      der fairness halber... mir und meinem väterlichen freund (urgestein der mitteleurpäischen natur sekt black metal szene) gefällt das album sehr. und wir sind beim besten willen nicht die zielgruppe. mutmaßlich würde thees uhlmann, in dem wissen,dass ich seine musik mag, weitere 25 jahre nicht singen

    • Vor einem Monat

      Bitte lass es ihm wissen. BITTE!!!

    • Vor einem Monat

      Ach und ich vergaß. Ungehört weil unhörbar: 1/5. Was sonst.

  • Vor einem Monat

    joaaa dieses "ihr f dur und ich a moll" und "meine mama is glücklicher als ich" ist schon irgendwie zum selber geißeln. aber hey. es ist doch auch irgendwo ehrlich und repräsentiert, glaube ich, ganz gut, wie sich der mittelalte und teils auch jüngere weiße deutsche mann so fühlt, wenn er zum beispiel die "jungen dinger" vom rapvideo dreh abholt, aus barcelona zuürckkommt, wo alle so "locker und frei "sind usw. dazu noch hin und wieder bissi cholerische ausfälle (siehe podcast talkomat) bei gleichzeitiger links-progressiver grundausrichtung. ganz ehrlich, ich finde das gut & mache mich eigtl auch immer weniger über diese studenrapper/hamburg rocker lustig, weil sie letztlich ehrlicher sind als viele andere, die sich vermeintlich in irgendwas reinimaginieren, was sie einfach nicht sind. daher zumindest probs für die transparenz.

  • Vor einem Monat

    Das Album, das Olli Schulz gerne geschrieben hätte ...

  • Vor einem Monat

    Der Mann hat‘s textlich und musikalisch einfach drauf! Klingt sehr routiniert, aber seine ersten beiden Alben wirkten auf mich etwas überraschender und spektakulärer. Ein bisschen wie die Städte, über die er singt. Auf Album 1 und 2 Paris und Wien, jetzt eben Hannover. Trotzdem Daumen hoch!

  • Vor einem Monat

    Ich war nie ein grosser Tomte und/oder Thees Uhlmann Fan.

    Ich fand er sang immer etwas schief, und musikalisch, wie auch textlich fand ich es immer belanglos (im Gegensatz zu Kettcar zum Beispiel).

    Mit dem neuen Album holt er mich aber irgendwie ab: die drei ersten Lieder sind allesamt Hits. "Hannover" wegen des Textes noch gut, "Ich bin der Fahrer..." absolut überdurchschnittlich.

    Danach verliert er sich leider ein wenig im Einheitsbrei.

    Trotzdem, Respekt für das Album; ich hätte nicht gedacht dass Thees Uhlmann mich in meinem Leben noch einmal begeistern kann.

  • Vor einem Monat

    Wenn es sowohl torqui als auch gueldi gefällt, sollte ich vielleicht auch Mal reinhören.

  • Vor einem Monat

    Sehe das ähnlich wie Trickster, tolle erste & okaye zweite Hälfte. Insgesamt schöne Scheibe, auch als Tomte-eher-nicht-so-möger.

    Interessant, dass das mit Springsteen für manchen so eine unangemessene Heiligsprechung zu sein scheint. Ich würde mich zwar durchaus als Fan (vom Boss) bezeichnen, aber ganz ehrlich: So unereichbar super ist da vieles jetzt auch wieder nicht, gerade textlich ist er über weite Strecken mMn ein ziemliches one-trick-pony. Streets, tonight, auf gehts, dies, das.

    Zumindest mit Hannover & King-Hommage, Avicii und natürlich der B73 (♥) finde ich TU hier ganz ohne übertriebenes Waffengelaber durchaus konkurrenzfähig :)