Bei "Forth" handelt sich wohl um eines der heißersehntesten Comebacks des Jahres: The Verve sind zurück. Die Engländer veröffentlichten vor fast elf Jahren ihr letztes Album "Urban Hymns", die vierte Platte "Forth" soll jetzt an alte Erfolge anschließen. Das Ergebnis des langen Reifeprozesses ist …

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  • Vor 12 Jahren

    @fireflyer (« @Di Canio (« DU MUSST MIR NICHTS BZGL LEIDENSCHAFTEN O.Ä. erzählen. das kenne ich selbst gut genug.

    angeblicher berufskollege... »):

    Oh, muss ich mich hier jetzt legitimieren?
    Virtueller Schwanzvergleich, wer den besseren Job hat und den Titel Musikjournalist verdient? Wird ja immer alberner. »):
    du hast mit dem blödsinn doch angefangen.

    und nichts für ungut.

    ich bin journalist. nicht musikjournnalist.

    da kommt mir zuwenig bei rüber.

  • Vor 12 Jahren

    So viel Aufregung...

    Ich habe mir sehr viel Zeit für die CD genommen und durchaus meine Zuneigung für selbige entwickelt. Sicherlich habe ich weder ein Storm in Heaven noch ein Urban Hymns erwartet, zumal die Ausflüge von Rich ja wirklich teilweise sehr langweilig gewesen sind. Ein Storm in Heaven wird es nie wieder geben, manchmal glaube ich wirklich, dass das eine andere Band gewesen ist. Die She's A Superstar EP, No Come Down... ich komme wieder ins Schwärmen, wenn ich daran denke, wie viel Zeit ich in den letzten Jahren mit der Aufarbeitung der Shoegazing/Noise-Bewegung verbracht habe.

    Nun ja, das alles ist im Jahre 2008 irgendwie ein wenig antiquiert und nostalgisch. Aber mit dieser seltsamen Form von Nostalgie kann ich das Album wirklich genießen. Da ich die goldenen Zeiten Anfang der 90er verpasst habe, vergnüge ich mich mit dem Versuch einer Jam-Session von Verve und versuche so etwas wie eine Verbindung zu den früheren Werken finden, die ich so liebe. Wenn man sich von dem ganzen Rezensionswahn löst und das Radio bei der Verve-Single abschaltet und nur das nackte Album bewertet, dann kann man nicht von schlecht reden.

    Ein von seltsamen Dingen verquaster Daniel gibt im Nebel spacige 9/10. Nach hinten raus wird das Album ganz ganz stark, Leute.

    Und jetzt Gravity Grave rein, klar?

  • Vor 12 Jahren

    @Daniel («
    Nun ja, das alles ist im Jahre 2008 irgendwie ein wenig antiquiert und nostalgisch. »):

    Das denke ich auch. Ob das aber eine derartig enthemmte Geiferei rechtfertigt wie sie anlässlich des Verve-Albums in der ZEIT erschien, ist doch irgendwie fraglich. Wie ist der Autor (Arno Frank) eigentlich einzuordnen?

    Der Artikel: --> http://www.zeit.de/2008/36/The-Verve

  • Vor 12 Jahren

    Enthemmt hat einen negativen Beigeschmack und trifft die Stimmungslage eigentlich ganz gut. Das Dosenwerfen geht dann bei My Bloody Valentine weiter. Auch die Kritiken zu dem letzten Happy-Mondays-Album hielt ich für übersteigert.

  • Vor 10 Jahren

    So, über 2 Jahre später:
    absolut zeitloses Album mit einem sehr eigenen Charakter. Hört Euch das Album jetzt noch einmal ohne die Erwartungshaltungen von vor 2 Jahren an und lasst Euch ein Licht aufgehen.
    (Mal ehrlich: wer hört denn heute noch die Urban Hymns?)