The Mars Volta lassen sich nicht in Schubladen stecken. Auch auf "Frances The Mute" nicht. Mehr noch: Sie tun weiterhin alles, um auch noch den kompletten Schrank zu umgehen. Mit einem diesmal fragwürdigen Ergebnis: Ein Drahtseilakt zwischen Innovation und stupidem Gedudel, bei dem die Mucker eine …

Zurück zum Album
  • Vor 16 Jahren

    Zitat (« TheMasterplan schrieb:
    da steht ausdrücklich nicht, dass alle the bands gleich klingen, was auch gar nicht meiner meinung entsprechen würde, ich kenn ja die blood brothers :smug: »):

    die blood brothers haben mit dem release der letzten platte auf das the im bandnamen verzichtet.

  • Vor 16 Jahren

    mann ist das zerfahren...
    wirkt irgendwie alles auchnbisl artsy-arrogant hingeworfen, nachdem Motto: wir sind TMV, du musst dich da reinhören, ansonsten hast du von Kunst und allem sowieso keine Ahnung.

  • Vor 16 Jahren

    genau das meinte ich, geist.

    aber ein paar songparts sind echt ... boah.

  • Vor 16 Jahren

    Zitat (« Geist schrieb:
    (...) du musst dich da reinhören, ansonsten hast du von Kunst und allem sowieso keine Ahnung. »):

    scheint auch auf die abgefärbt zu haben..., die sich "reinhören" konnten

  • Vor 16 Jahren

    wie kann man nur so sein?

    die machen die platte, darin ist alles mit eingeschlossen, also ihr alltag und so. kann man schlecht beSCHREIBEN.
    jedenfalls bin ich mir sicher, dass die die platte so gut gemacht haben wie es ging, nach ihrem geschmack oder ihrem befinden meinetwegen.

    dieser spruch hat mich geärgert, da mit kunst und so.
    so ein blödsinn, echt.
    nur weil du vielleicht keinen zugang dazu findest, biste dann direkt sauer weil du dich nicht zugehörig fühlst oder was?
    die band ist in der position die du für dich beanspruchst. die können sich zurücklehnen, die haben ihre arbeit gemacht (was die platte angeht).

  • Vor 16 Jahren

    ich bin überhaupt nicht sauer und respektiere mars volta vollkommen :damn:

  • Vor 16 Jahren

    @denim demon: cooler artikel! stimme dir zwar nicht bei allem zu...:)

  • Vor 16 Jahren

    Zitat (« klinsi schrieb:
    die machen die platte, darin ist alles mit eingeschlossen, also ihr alltag und so. kann man schlecht beSCHREIBEN.
    jedenfalls bin ich mir sicher, dass die die platte so gut gemacht haben wie es ging, nach ihrem geschmack oder ihrem befinden meinetwegen. »):

    wenns danach geht, dürfte man ja keine platte kritisieren.

    dümmstes argument ever.

  • Vor 16 Jahren

    wieso? er spricht ja nur von der mars volta platte und da trifft das sehr wohl zu. Dumm von dir, dass dus nicht kapiert hast.

  • Vor 16 Jahren

    nöö...ich glaube er hat sich da sehr allgemein gehalten.

  • Vor 16 Jahren

    Zitat (« felixthecat78 schrieb:
    @denim demon: cooler artikel! stimme dir zwar nicht bei allem zu...:) »):

    Was würdest du denn anders sehen?

  • Vor 16 Jahren

    ich finde nicht, dass FTM auch nur im entferntesten was mit easy-listening zu tun hat und im vergleich zu DITC oder zu alben von at the drive-in oder sparta hat die neue das nachsehen, weil die songs unnötige überlänge haben und sich die spannung irgendwo im muckefuck-nirvana verliert. das ist zu anstrengend und ich habe mich beim hören mehrmals beim genervten augenverdrehen ertappt.

    das debüt-album von TMV, das ich sehr mag, war auch recht kompliziert, genauso wie coheed and cambria oder manche sachen von trail of dead, was aber im endeffekt nich zwingend bedeutete, dass ich irgendwann genervt war. da ist auch jetzt noch immer spannung und genuss im spiel wenn ich mich aufs bett flätze und in die musik eintauche. das ist nämlich auch der punkt bei FTM. ich hab mich ja so gefreut, neue mars volta (die etwas andere the-band), konzeptalbum, spannend und melodiös, wunderbar, blablubb und überhaupt. nur kann man nicht eintauchen bei FTM, weil dem hörer einfach nicht das gefühl übermittelt wird, ein teil davon zu sein, sondern weil TMV - so scheint es - dieses "rumgewichse" nur für sich selbst inszeniert haben, so abwehrend, stachelig und willkürlich wie das klingt.

    da machen die 5 songs drauf, von denen einer unter 10 minuten bleibt. an sich ist das ja nicht schlimm und auch der lateinamerikanische einschlag beim dritten track gefällt mir gut. das sind aber nur gute ansätze, die sich in sich selbst verlieren. und man rennt dem spannungsbogen hinterher, findet ihn auf einmal nicht mehr, steht im chaos, wird mit schrägen, zusammenhanglosen tönen beworfen und für's durchhalten mit der einen oder anderen melodie belohnt.

    das war auf DITC besser, ergreifender und - ja, verdammt nochmal, es ist so - zugänglicher. und auch wenn ich jemand bin, der sich gerne in die musik hineinlegt @denim und es einfach genießt ohne drüber nachzudenken und nach struktur in den songs zu suchen, kann ich FTM nichts abgewinnen, weil immer noch ein stück zugänglichkeit dazu gehört bevor man sich beim hineinlegen und genießen auch wirklich wohl fühlt.

    wohl eher die enttäuschung des jungen jahres.

  • Vor 16 Jahren

    Zitat (« Wolf666 schrieb:nur kann man nicht eintauchen bei FTM, weil dem hörer einfach nicht das gefühl übermittelt wird, ein teil davon zu sein, sondern weil TMV - so scheint es - dieses "rumgewichse" nur für sich selbst inszeniert haben, so abwehrend, stachelig und willkürlich wie das klingt. »):

    And I hear him
    Every night in very pore
    Every time it just makes me want to

    Breathe without an answer
    Free from all in shame

    Must I hide?
    Cause I'll never
    Never sleep alone

    .
    .
    .

    And I hear him
    Every night on every street
    The scales that do slither
    Deliver me from

  • Vor 16 Jahren

    jo... mal abgesehen vom the widow. aber das kann man nach 3 minuten auch vergessen, oder? televators teil 2. fortsetzungen von guten und erfolgreichen dingen erreichten noch nie die genialität des originals... um mich mal einem ungeschriebenen naturgesetz der pauschalisierten medienwelt zu bedienen :)

  • Vor 16 Jahren

    und was ist mit ..

    die hard 2?
    super mario brothers 2?
    room on fire?

    ;)

  • Vor 16 Jahren

    ich habe nicht gesagt, dass nachfolger zwingend schlecht sein müssen. die hard 2 war gut, sogar teil 3 war recht ok, nur keiner hatte das flair von teil 1. immer noch mein lieblings-die hard. aber ansonsten... matrix 2 - schlecht. resident evil 2 - schlecht. tomb raider 2... reden wir nicht drüber. na gut, indiana jones ist da vielleicht ne ausnahme, aber wir kommen vom thema ab.

    *threadwiederbacktotopiczerrt*

  • Vor 16 Jahren

    also jedenfalls find ich die platte geil, vor allem diese endlosen "orgien" weil ich mir dann vorstelle wieviel spaß denen das gemacht haben muss das aufzunehmen. geil.
    ausserdem kann man dann immer gut auf irgendwelchen sachen rumtrommeln, das album kann alles.
    ich find auch nicht, dass man als hörer isoliert wird oder außen vor ist, ich jedenfalls hab schon zugang zu der platte. aufjedenfall.

  • Vor 16 Jahren

    Zitat (« Wolf666 schrieb:
    ich finde nicht, dass FTM auch nur im entferntesten was mit easy-listening zu tun hat und im vergleich zu DITC oder zu alben von at the drive-in oder sparta hat die neue das nachsehen, weil die songs unnötige überlänge haben und sich die spannung irgendwo im muckefuck-nirvana verliert. das ist zu anstrengend und ich habe mich beim hören mehrmals beim genervten augenverdrehen ertappt.

    das debüt-album von TMV, das ich sehr mag, war auch recht kompliziert, genauso wie coheed and cambria oder manche sachen von trail of dead, was aber im endeffekt nich zwingend bedeutete, dass ich irgendwann genervt war. da ist auch jetzt noch immer spannung und genuss im spiel wenn ich mich aufs bett flätze und in die musik eintauche. das ist nämlich auch der punkt bei FTM. ich hab mich ja so gefreut, neue mars volta (die etwas andere the-band), konzeptalbum, spannend und melodiös, wunderbar, blablubb und überhaupt. nur kann man nicht eintauchen bei FTM, weil dem hörer einfach nicht das gefühl übermittelt wird, ein teil davon zu sein, sondern weil TMV - so scheint es - dieses "rumgewichse" nur für sich selbst inszeniert haben, so abwehrend, stachelig und willkürlich wie das klingt.

    da machen die 5 songs drauf, von denen einer unter 10 minuten bleibt. an sich ist das ja nicht schlimm und auch der lateinamerikanische einschlag beim dritten track gefällt mir gut. das sind aber nur gute ansätze, die sich in sich selbst verlieren. und man rennt dem spannungsbogen hinterher, findet ihn auf einmal nicht mehr, steht im chaos, wird mit schrägen, zusammenhanglosen tönen beworfen und für's durchhalten mit der einen oder anderen melodie belohnt.

    das war auf DITC besser, ergreifender und - ja, verdammt nochmal, es ist so - zugänglicher. und auch wenn ich jemand bin, der sich gerne in die musik hineinlegt @denim und es einfach genießt ohne drüber nachzudenken und nach struktur in den songs zu suchen, kann ich FTM nichts abgewinnen, weil immer noch ein stück zugänglichkeit dazu gehört bevor man sich beim hineinlegen und genießen auch wirklich wohl fühlt.

    wohl eher die enttäuschung des jungen jahres. »):

    Ich kann das gut nachvollziehen.
    Das Album polarisiert sehr stark. Noch viel stärker als das erste Album.
    Es ist sehr schwer zugang dazu zu finden.
    Ich hatte vielleicht den Vorteil, dass ich DITC so dermaßen oft gehört habe, dass mir die Songs und auch ein Teil des "TMV Feelings" in Fleisch und Blut übergegangen sind.
    Und für mich ist es daher eine konsequente Weiterentwicklung in die Eingeschlagene Richtung.
    Aber das es vielen zu weit geht, ist in Ordnung.
    Für mich ist es sogar ein Pluspunkt: die ziehen ihre Linie durch, ohne sich um externe Faktoren Gedanken zu machen(z.b. so Nichtigkeiten wie Absatzzahlen oder Präsenz in der Öffentlichkeit).
    Respekt.

    Dir kann ich nur den Tipp geben: gib dem Album noch ne Chance.
    Wenn du DITC mochtest dann lohnt es sich, ich bin mir da ziemlich sicher.

  • Vor 16 Jahren

    Ich habe da mal eine frage zur Tracklist auf dem album.

    Hinten auf dem Album sind ja fünf "Hauptstücke" angegeben, wovon drei noch einmal in weitere Unterteilt wurden.
    Die CD ist aber in zwölf Tracks aufgeteilt. Wie passt das dazu?

    Ich habe mir natürlich auch schon gedanken gemacht und z.B. mal auf dem Computer nachgeguckt was da angegeben ist.
    Dort sind die Unterstücke einzelnd anwählbar, aber dadurch wird z.B. auch the widow als Cygnus....vismund cygnus (umbilical syllables) angegeben. Dadurch fallen quasi drei Stücke in der bezeichnung weg und das Album endet mit Plant a nail in the navel stream.

    Im Internet findet man nun wieder etwas anderes. Hier ist jedes Stück einzeln angegeben bis auf Cassandra Gemini. Jedoch wurden dort dann noch zusätzlich zu den fünf auf dem album angegebenen Unterteilungen noch Pisacis und Con safo eingeschoben, sodass man auf zwölf Stücke kommt. Diese beiden Stücke sind zumindest bei mir aber unter Miranda that ghost.... angegeben.

    Was ist nun richtig?