laut.de-Kritik

Der Vergleich mit Boysetsfire ist keine Beleidigung.

Review von

The Blackout Argument werden gerne als deutsche Ausgabe von Boysetsfire hingestellt. Da gibts schlimmere Beleidigungen, denn die musikalischen und textlichen Ergüsse der Amis hatten durchaus Hand und Fuß.

Auch der Vergleich mit Comeback Kid fällt oftmals, was wohl vor allem an Fronter Raphael Schmids Stimmlage liegen dürfte. Allerdings könnte einem in den klar gesungenen Parts auch der Name Zoltan Teglas durch den Kopf schießen, denn vor allem in den höheren Tonlagen finde sich Parallelen.

Wie dem auch sei, der neue Shouter, der sein Debüt auf der kostenlosen Download-EP "Smile Like A Wolve" gab, macht seine Sachen verdammt gut. Ebenso gibts an seiner Hintermannschaft wenig auszusetzen, geben die sich bei den 14 Songs doch keine Blöße.

Allein die Tatsache, dass viele Tracks eher im mittleren Tempo angesiedelt sind, könnte Unmut erzeugen. Ein paar Songs mehr, bei denen ordentlich die Post abgeht, hätten "Remedies" nicht geschadet. Stücke wie "Treasure Chest, Confidental" machen eben Laune.

Ganz nebenbei halten The Blackout Argument auch ein paar richtig schöne Hymen parat, die mit tollen Melodien von Raphael glänzen. So setzt sich nicht nur "Dead But So Alive" mit seinem unglaublichen eingängigen Refrain im Gehörgang fest. Auch das melancholische "Vampire Searching For Some Light" oder das finale, fast Emo-mäßige "A Walkover To Endure Being" müssen in diesem Zusammenhang genannt werden.

Trackliste

CD 1

  1. 1. Tempest (Rescue Remedy)
  2. 2. Broken Teeth (Agrimony)
  3. 3. Dead But So Alive (Wild Oat)
  4. 4. Identity Dispute (Rock Water)
  5. 5. Kidnap Yourself (Aspen)
  6. 6. The Ravine (Willow)
  7. 7. On Top Of The Beat (Olive)
  8. 8. Walking Without Feet (Cerato)
  9. 9. Seven Tones Of Grey (Pine)
  10. 10. Treasure Chest Confidential (Gorse)
  11. 11. Vampire Searching For Some Light (Larch)
  12. 12. Daisied Tree (Hornbeam)
  13. 13. Room To Set Sail (Mustard)
  14. 14. A Walkover To Endure Being (Chestnut Bud)

CD 2

  1. 1. Snobrevolution
  2. 2. Vampire Searching For Some Light
  3. 3. From Black To Black
  4. 4. Smile Like A Wolf
  5. 5. Back In Decontrol
  6. 6. The Death Of Yesterday
  7. 7. Young Ambitions (Gentian)
  8. 8. The Door Of Fabrication (Sclerantus)

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2 Kommentare

  • Vor 12 Jahren

    .....so gar ein paar Hymen müssen sie bereit halten...... :-)

  • Vor 12 Jahren

    na gut, hymnen sind zum fetzen da, hymen zum zerfetzen. orthografie is halt auch ne sache.

    auch wenn ich die cd nicht kenne, war ich von der live-performance von the blackout argument sehr überzeugt.
    und freue mich schon jetzt darauf, die cd bald in händen halten und mir anhören zu können.
    bin leider gerade in südamerika unterwegs und deshalb ein wenig weg von allem, aber mal sehen...