Nur ganz leicht öffnen die Afghan Whigs im Opener die Tür zum neuen Album und doch blendet das Licht bereits, das durch die schmale Fuge scheint. "Birdland" ist das glitzernde Vorspiel zum großen Dulli-Drama: "So in a haze of feverish lights the satyr arrives to the throne".

Der sparsamen Ouvertüre, …

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  • Vor 2 Jahren

    ist hoffentlich langlebiger als die letzte

  • Vor 2 Jahren

    Boys of sommer ist nicht von Glen Frey sondern von Don Henley.

  • Vor 2 Jahren

    Greg Dulli = #mostunderratedartistiknow

  • Vor 2 Jahren

    tolles album, dass miir in atmosphäre und ausdruck vorkommt, wie die fortsetzung von "do to the beast". die whigs mark II bleiben ein aushängeschild.

  • Vor 2 Jahren

    'Into The Floor' geht ja mal ganz tief. Bestes Albung natuerlich nach wie vor 'Gentlemen', 'When We Two Parted' und 'My Curse', von Dulli (diesem Dulli lulz) ja bekanntermassen nicht mal selber zu bezwingen, sind die absoluten Karrierehoehepunkte. Da waere mal ein Meilenstein faellig.

  • Vor 2 Jahren

    Manchmal erinnert mich Dullis Stimme an Alex Harvey, falls den noch jemand kennt.

  • Vor 2 Jahren

    Gibt es etwas Negatives zum letzten Album von Herrn Dulli zu bemerken? Nein. Doch. Die Rezension des Herrn S. Da möchte man sich tatsächlich deutlich mehr Frühstück erneut durch den Kopf gehen lassen, als man zugeführt hat. Ich weiß, ich bin etwas spät dran mit der Manöverkritik, aber die muss nun mal raus. Soll der ganze großkotzige Schachtelajektivbrei und die sich nun seit Jahren, bzw. Jahrzehnten wiederholende Wortschöpfungsdiarrhoe (Hey, ich kann es ja auch) des Rezensenten, die sich stets zu mindestens 50% darum dreht, was er für ein Hecht ist und schon immer war, mir irgendwas sagen? Ich weiß es nicht. Dazu müsste ich es noch mal lesen, was nicht geht, denn ich fürchte dabei um meine Gesundheit.
    Vielleicht ist mal Demut angesagt angesichts dessen wer der Dulli ist, was er macht und wie sehr ihm scheinbar egal ist, was man von ihm erwartet.
    Die ganze Afghan Whigs Sache? Aus meiner Wahrnehmung heraus: Geschichte.
    Die ersten beiden Alben: Zum vergessen. Grunge-Adepten? Schwachsinn. In den Sog ist man irgendwie hereingeraten. Auf Sub Pop zu veröffentlichen macht einen scheinbar - auch retrospektiv noch - zur Grunge-Band.
    Und Dulli und seine Mitstreiter wussten ja scheinbar auch (noch) nicht, was sie taten. (Da muss man sich nur die Plattencover von Big Top Helloween, Up in it und der Retarded-Maxi ansehen.)
    Danach kommen vier Alben, die alle für sich großartig sind. Und es ist eher eine Frage der Tagesform, welches man nun davon zum Liebling machen möchte. Die Dulli'sche serienmäßige Düsterheit eint sie. Der manchmal speziell im Opener um einen halben Ton danebenliegende Gesang, der in die Gänsehautmelodie übergeht, ebenfalls. Ebenso wie der stets präsente offensichtliche Hit und die anderen, die sich erst nach mehrmaligem Hören herausschälen.
    Und so traurig, wie eigentlich es ist, dass diese Band bei weitem nicht die Würdigung erfährt, die sie erfahren müsste, so schön ist es draus, was daraus erwächst: Der Dulli macht, was er will und kann und darf es auch.
    Und um noch mal auf 'In Spades' zurückzukommen: Das ist ein Dulli-Album und einfach nur Bestandteil der Entwicklung dieses Künstlers, denn es vereint, wie auch schon der Vorgänger, im Grunde alle Aspekte seines Musikschaffens. Da sind Whigs drin und noch viel mehr die Twilight Singers, die vermutlich abgeschafft sind und die Gutter Twins und der Solo-Dulli.
    Vielleicht konnte er John Curley und Rick McCollum (der sich in kurzer Zeit wohl wieder aus der Band spritzte) nicht zur Beteiligung an der Greg Dulli Band überreden.
    Will sagen: Das ist überhaupt keine Band, sondern der Dulli, der seins macht. Mit den anderen. Wer immer die gerade sind. Und der macht das großartig. Immer wieder und hoffentlich noch sehr sehr lange.