Tom Angelripper (58) ist Bassist, Sänger und Chef der deutschen Thrash Metal-Legende Sodom.

Im Interview spricht das Ruhrgebiet-Original über die aktuelle Lage, Finanzen, Zukunftspläne, private und gesellschaftliche Aufreger.

Es jährt sich das Auftrittsverbot aufgrund der Corona-Pandemie, wie …

Zurück zum Interview
  • Vor 17 Tagen

    Wohnt in Gelsenkirchen und spricht auch so...

  • Vor 17 Tagen

    Alter, sympathischer Dude. Und "Agent Orange" war wirklich geil damals.

    Schade zu lesen, dass die in ca. 30 Jahren Musiker-Dasein nix auf der hohen Kante haben, hätte gedacht, dass eine Band wie Sodom über die Jahrzehnte gutes Geld gemacht hätte, hab die immer so auf Augenhöhe mit Kreator wahrgenommen.

  • Vor 17 Tagen

    Ein guter Freund von mir ist Tech bei Grönemeyer. Die Crew bekommt etwas Unterstützung, was längst nicht selbstverständlich ist.

  • Vor 13 Tagen

    Ist immer wieder interessant zu lesen, wie Plattenfirmen mit "ihren" Künstlern umspringen und umsprangen, Stichwort Lizenzgeschäft. Sobald das Thema Copyright/Verwertungskette angesprochen wird, stellt sich die Branche dann aber als großes Opfer böser Mächte hin. Und letztlich schafft es diese Mini-Industrie mit dem Gesamtjahresumsatz auf Niveau der VW-Portokasse in Brüssel die ahnungslosen Abgeordneten nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen.
    Man kann nur hoffen, dass Musiker zukünftig durch neue Geschäftsmodelle nicht mehr auf heuchlerische Major Label angewiesen sind.

  • Vor 12 Tagen

    Ja. Aber die Fans und bösen, bösen Downloader sind der Feind. Wobei die Plattenfirma doch selber macht was sie will und sicher nicht die Interessen des Künstlers im Sinn hat.

    • Vor 6 Tagen

      Du machst Musik, investierst Energie, Zeit, Geld und bekommst nichts zurück. Wirst sogar noch von Deiner Plattenfirma beshißßen; und am Ende landet das Geld in den Multimillionenverträgen von den großen Stars- die sich niemals Refinanzieren weil die Firmen damit gar nicht so viel Gewinn machen können.

  • Vor 9 Tagen

    Bei allem Frust und allem Unmut, verstehe ich nicht, warum er ein Problem damit hat, dass Grönemeyer eine Patenschaft für kleinere Bands übernimmt, diese so unterstützt oder sich als Stimme mit Reichweite auf eine Bühne stellt, um auf die allgemeine Not unter Künstlern, Veranstaltern, Betreibern aufmerksam zu machen. Was ist daran falsch oder sich "einen abheucheln"? Wenn er das nicht machen würde, würde dann wahrscheinlich gesagt werden, der Grönemeyer schert sich einen Scheiß und könnte sich einmal für andere einsetzen.

    Ich habe eher den Eindruck, dass da eine Portion (Sozial-)Neid auf das Feindbild "dicker Musiker" mitschwingt. Man hätte ja auch eigentlich "drei Mal Platin" für Agent Orange zu Buche stehen, die aber niemals auf dem Konto angekommen sind(was ja durchaus sein mag). Nur: Dafür kann Grönemeyer oder Campino auch nichts, und die sind auch nicht als Millionäre auf die Welt gekommen.

  • Vor 6 Tagen

    Man muss erstmal verstehen was er gesagt hat, eh man die Neidschiene ihm vorwirft.

  • Vor 5 Tagen

    Na ja, er wirft Grönemeyer und Co.vor(warum auch immer), verheuchelt zu sein(was auch so eine populistische Phrase ist - gegen die da oben, die Eliten, die Reichen, etc.) und lässt auf der anderen Seite durchblicken, dass Sodom eigentlich doch finanziell durch frühere Verkäufe im mehrfachen(!) Platinbereich viel, viel besser da stehen müssten. Das hört sich dann schon recht verbittert, etwas neidisch an. Ich beziehe mich genau auf das was da steht, er gesagt hat. Ich sage nicht, dass es so sein muss, es hört sich aber arg danach an.

    • Vor einem Tag

      Wahrheit ist oft bitter. So zu sagen Ent- Täuschend.
      Aber was er ausdrückt stimmt doch; die Musikindustrie macht Multimillionenverträge mit "Stars", die diese aufgrund der Verkäufe nie einspielen können. Und dann nehmen sie das Geld, was sie bei anderen Künstlern als Gewinn verdienen und verschieben es dort hin. Wenn das dann mit Betrug geschieht, umso schlimmer. Verstehe nicht, wie man immer und immer wieder die Augen verschließen kann, nur weil es nicht in die eigene heile Welt Matrix passt.

  • Vor 4 Tagen

    Weiß nicht, was bei Gröniboy abgeht, aber Vorwürfe gegen Campino sind richtig und wichtig.

  • Vor einem Tag

    Sorry, aber ich glaube wenn man nach bald 40 Jahren Band-Geschichte nix auf der hohen Kannte hat, irgendwas falsch gemacht hat. Die Band gab es schon als es das "böse" Internet und Deezer, Spotify, Amazon Music & Co noch nicht gegeben hat. Wenn man alles versäuft ist man selbst Schuld.