"Keine Vergangenheit". Unpassender als dieser Albumtitel-Zusatz lässt sich die die augenblickliche Situation der Smashing Pumpkins nicht beschreiben. Diese Band, die durch schönen Erinnerungen an die frühen 90er-Meisterwerke lebt. Damals, als Billy Corgan sein übergroßes Ego und auch die wirklichen …

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  • Vor 2 Jahren

    Als Smashing Pumpkins Fan hat man es definitiv nicht leicht in diesen Tagen. Sorry aber diese magere, kleine Ansammlung von halbgaren Songs ein Album zu nennen ist echt erbärmlich. Da waren selbst Zeitgeist, Oceania und Monuments stimmiger. Man hätte daraus - wie vorab angekündigt - eine EP machen sollen. Es ist zwar nett, dass die vier essentiellsten Musiker der Band endlich wieder vereint sind, doch anscheinend haben sie derzeit nichts relevantes mehr zu sagen, das Pulver wirkt verschossen. Vielleicht muss aber auch nach so vielen Jahren Pause erstmal die Chemie wiederhergestellt werden. Aber allen voran täte der Band mal ein hungriger Produzent gut, der Corgan & Co mal so richtig in den Ar*** tritt und die Truppe wieder ordentlich herausgefordert und sie aus der lethargischen Comfortzone zerrt.

    Zu den Songs selber... von den acht Stücken taugen mir im Prinzip zur 2 (anhalb). Knights of Malta klingt sehr solide und ist mit Abstand der beste Track weil die Pumpkins hier noch am meisten experimentiert haben. Solara erinnert an die großen Taten der Vergangenheit aber im direkten Vergleich war Tarantula aus Zeitgeist der bessere und stimmigere Comeback Track. Und da wäre noch Silvery Sometimes... der ein wenig wie der kleine, behinderte aber irgendwo doch sympatische Bruder von 1979 klingt. Nett aber wieso den anhören wenn man das Original hat? Die restlichen 5 Tracks sind übelster Cringe und einfach nur zum davonlaufen schlecht.

    Rick Rubin schafft es also eine weitere große Band glattzubügeln und weichzuspülen. Der sollte echt mal in Rente gehen... Billy und die Gang eventuell auch wenn das so weitergeht. Trauerspiel ist noch untertrieben. 1/5, schade um die 9,99 €.

  • Vor 2 Jahren

    ""The more you change the less you feel/Believe, believe in me, believe" flehte er in "Tonight!Tonight!", dem schönsten Pumpkins-Song aller Zeiten."

    "Disarm" FTW!

  • Vor 2 Jahren

    Heavy Metal Machine ist auf Machina zwischen Try, Stand inside your Love oder This Time nicht wirklich ein bezeichnender Song für Machina. Finde das Album im allgemeinen heute viel besser als damals und sehe den stetigen Untergang erst seit Zeitgeist.

    Eyes of Ruby, Mayonaise, Disarm oder Behold the Nightmare sind nur einige Beispiele für schönere Songs als Tonight.

    Oceania war mit Ausnahme des Oppeners ein in sich sehr stimmiges Album „aus einem Guss“. Zwar ohne „Hits“, aber als Album funktioniert es viel beser als diese neuen zusammengewürfelten Songs.

    Ansonsten finde ich Knights, Silvery, und Solara ganz gut. Die paar Songs als Album zu verkaufen ist aber eine Frechheit.

  • Vor 2 Jahren

    Puh, schwierige Nummer ... ich bin absoluter Fan der Pumpkins, aber das schlimme Albumcover und der gestelzte Titel hat mich schon vorgewarnt. Silvery sometimes ist nett, aber vieles andere, naja. Das Jammerintro von Knights funktioniert bei mir gar nicht (ganz schlimmer Song) und ein echtes Album ist das für mich auch nicht - irgendwie kein Zusammenhang der Songs und 2-3 nette Tracks sind für mich kein Kaufgrund. Dann höre ich lieber weiter Oceania, das letzte Album, was mir gefallen hat.

  • Vor 2 Jahren

    Ich möchte nur daran erinnern, dass Machina, Zeitgeist und Oceania 4 Sterne von der Laut-Redaktion erhalten haben. Aber was interessiert das Geschwätz der Kollegen von gestern!

    • Vor 2 Jahren

      Nunja, Kollegen halt, nicht der Autor. Wo kommen nur immer diese Fans her, die denken, dass man Musik auch nur im Ansatz objektiv bewerten oder gar ne Vergleichbarkeit von Reviews herstellen könnte. Und das auch noch in einem 5-Punkte Schema...

    • Vor 2 Jahren

      wobei Machina in der ersten Hälfte nur gute Songs enthält, Zeitgeist keinen und Oceania einen Übersong (Titelstück)- also ich sehe da keinen Zusammenhang, außer das vermutlich gewürfelt worden ist ;-)

  • Vor 2 Jahren

    Ich finde, dies ist ein gutes Album. O.k., Knights of Malta und Alienation sind eher durchschnittlich, der Rest aber stark.
    Marchin' on ist für mich als Fan der beste Song seit Machina II. Warum? Weil der Gesang endlich mal wieder gut kling bzw. so wie er meiner Meinung nach immer klingen sollte, und das Schlagzeug und Gitarren gut rocken.
    Machina I und II (für die evtl. doch noch ein Reissue kommt) sind für mich verdammt gute Alben, die sich diejenigen zu Gemüte führen sollten, die die vorliegende Produktion zu glatt produziert finden.
    Auch finde ich, dass James Iha einige Male den kleinen aber feinen Unterschied macht.

    • Vor 2 Jahren

      Auf ein Reissue von Machina 1 und 2 warte ich auch sehnsüchtigst. Machina 1 hätte ohne die etwas überfrachtete Produktion viel besser geklungen und Machina 2 hat unglaublich gute Perlen die unbedingt eine ordentliche Aufnhme verdienen. Dross oder Glass Theme gehören zu den besten pumpkins Songs überhaupt. Auch die vom Label abgelehnte Idee eines ordentlichen Doppelalbums interessiert mich auch noch nach 18 Jahren.

  • Vor 2 Jahren

    Für 6 Songs zücke ich aber nicht das Portemonnaie. Vielleicht gibt's die ja mal bei nem Black Bullshit Säle...

  • Vor 2 Jahren

    Mir gefällt es gut. Nahtos an Oceania angelehnt. Rick Rubin hat denen einen neuen Sound gezimmert, denn Grunge ist tot. Die STimme von Corgan bleibt prägnant.

  • Vor einem Monat

    Überhaupt nicht mein Fall. Auch nach dem fünften Durchlauf will kein Song zünden.

    Das letzte Album (Monuments) ist in den letzten Jahren bei mir gewachsen und obwohl es deutlich schlechter produziert ist als diese Scheibe, haben die Songs immerhin Charakter. Das hier klingt so verdammt harmlos und jeder Song dümpelt nur vor sich hin (With Sympathy) das man denken könnte Corgan musste unter vorgehaltener Pistole sechs Songs in der Mittagspause runterbuttern.
    Klar, klingt das hier anders als man das von den Kurbiköpfen gewohnt ist, und das ist nicht das Problem. Aber für mich klingt das als ob die Band sich nicht richtig wohl gefühlt hat mit dem Material und einfach blindlings ein kleines Album liefert um zu sehen wie es ankommt.

    Silvery Sometimes ist der einzige Song der einen gewissen Drive hat. Leider geht auch dem Song ziemlich schnell die Ideen aus und es hätte nicht geschadet ein paar Tage mehr daran zu feilen.