Seeeds Vorab-Single "Ticket" kam mit Afrobeat-Highlife-Bläsersatz binnen sechs Monaten auf 2,5 Millionen YouTube-Streams. Der beliebte Name macht's wohl. Denn klanglich knüpft der Song kaum an Hip Hop oder Reggae an. Für die Fusion aus beidem waren die Berliner nicht nur in Deutschland bekannt. Die …

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  • Vor einem Monat

    Gutes Ding aber auf das Lied mit Deichkind komm ich nicht klar. Klingt wie Kindergeburtstag. Wertung geht klar, hätte ruhig noch 3 Lieder länger sein können das Album.

  • Vor einem Monat

    Hätte 11 Lieder kürzer sein können. 1/5.

  • Vor einem Monat

    „This is Seeed ya“ wird einem zu Beginn jedes zweiten Liedes zugesichert. Auch auf dem Cover steht eindeutig „Seeed“ draufgeschrieben doch das was drin steckt ist zunächst kaum noch Musik die man mit „Seeed“ verbindet. Dies liegt einerseits natürlich an dem tragischerweise viel zu früh verstorbenem dritten „E“. Andererseits aber auch an den Stil Wechseln die die Jungs von Seeed bei jedem Lied begehen.

    Man muss an das Album mit der richtigen Einstellung rangehen. Einen „Music Monks“ Nachfolger oder gar ein „New Dubby Conquerers 2“ darf man. nicht erwarten. Vielmehr können einem die ersten handvoll Tracks zunächst eher vorkommen als höre man eine ganz andere Band. Erst nach dem gesellschaftskritischem „Geld“ beginnt man langsam wieder den „Seeed Sound“ herauszuhören. So entwickelt sich das Album ab Track 4 zu einem äußerst spannendem Album mit ein Dutzend verschiedener Stile. Einige Experimente funktionieren besser (Komm in mein Haus) andere nicht (Lass das Licht an). Besonders erwähnenswert ist das Lied „Sie ist geladen.“ Was wie in der Kritik erwähnt wie ein Konterpunkt zu „Ding!“ wirkt aber auch wohlige Erinnerungen an Peter Fox „Zucker“ weckt.

    Alles in allem würde ich dem Album drei von fünf Sternen geben. Wie bereits erwähnt kommt es meiner Meinung leider nicht an die großartigen ersten zwei Alben heran aber die stammen auch aus einer musikalisch anderen Zeit und Umständen. Empfehlenswert ist das Album allemalle auch wenn die ersten Lieder vielleicht für manch einen erstmal gewöhnungsbedürftig sind.

  • Vor einem Monat

    Es ist natürlich ganz klar Rape, eine Frau an der Bar anzusprechen, die man schön findet. "Ding" kriegt 13 Jahre später wegen fehlender Wokeness -5/5.

    • Vor einem Monat

      Finde "Ding" ja seit jeher eher mäh, aber sehe da auch Null Sexismus, man muss / sollte darüber Lieder schreiben können, dass Menschen halt auch einfach mal geil aufeinander sind.

    • Vor einem Monat

      Ist nicht ihr bester Song. Aber er ist vor allem selbstironisch. Der Typ, der die Frau geil findet, vermasselt ja alles. Ich frage mich echt, was für schlechtes Zeug die da unten in Konstanz rauchen. Oder die Redakteure sind halbtags bei Opus Dei und züchtigen sich, weil sie sich auf dem Weg aus der Dusche mal kurz nackt gesehen haben.

  • Vor einem Monat

    Mehr Sound als Songs. Features sind durch die Bank verzichtbar. Gaaaanz knapp 3/5, wegen Sympathiebonus.

    • Vor einem Monat

      Sehe ich auch so...das Album plätschert, aber hilft nicht wirklich weiter. Für das Prädikat "Solide" ist aber heute keine Zeit mehr und für die kommenden Shows helfen die neuen Songs auch nicht weiter.

  • Vor einem Monat

    3/5. Solides Album, wie eigentlich alle ("Seeed" fällt als einziges etwas ab) seit "New Dubby Conquerors", dessen Qualität die Band leider nie mehr erreicht hat. Einige Totalausfälle sind wohl unvermeidlich ("G€LD", "Love & Courvoisier"), die Features sind Geschmackssache (wer die Gäste nicht feiert, wird mit den zugehörigen Songs auch nicht wirklich warm werden). Die paar Meter, die fehlen, macht der Nostalgiefaktor wett, wird bestimmt noch ein paar Mal durchgehört. Ein richtiger Kracher ist es leider nicht, als Comeback aber durchaus respektabel.

  • Vor einem Monat

    Da klingen zwei Stücke wie B-Seiten von früher. Aber wenigstens erinnern diese noch an Seeed. Die restlichen Stücke könnten auch von jedem anderen Idioten kommen, der gerade die Clubcharts für 14jährige prägt. Minimalistische Raggaton-Beats z.B. sind die unmöglichsten Beats, um Songs mit irgendeiner Art von Wiedererkennungswert zu produzieren.

    Am meisten gefällt mir noch der Deichkind-Track - einfach weil Deichkind schon ewig nicht mehr so geil waren. Klingt wie eine Weiterentwicklung ihrer ersten beiden Scheiben. Aber auf ner Seeed-Scheibe hat das nix zu suchen.

    2/5 wären noch freundlich. Absolut grausam.

  • Vor einem Monat

    Nach "Bam Bam" klingt hier mE nicht viel. Unpassender könnte ein Titel kaum gewählt sein, bei der Langeweile mit der das Album vor sich hinplätschert. War nach dem grausigen Snippet aber auch zu erwarten. Die Features sind alle belanglos und austauschbar, "klassische" Seeed-Songs dafür echte Hinhörer, ich denke da vor allem an "Lass Sie Gehen", "Ticket" und "Komm In Mein Haus". Für das, wofür Seeed mal stand, aber ein deutlicher Rückschritt, deshalb wohlwollende 3/5.