laut.de-Kritik

Der Soundtrack zum In-den-Himmelgucken.

Review von

"The Goal Is To Make The Animals Happy" lautet der Mottotitel des dritten SDNMT-Albums. Passend dazu kann man auf dem pastellfarbenen Artwork und in den Songs Tierchen suchen. Ein Soundtrack zum In-den-Himmelgucken und Figuren in Wolken erkennen.

Musikalisch bekamen die Tierfreunde Hilfe von Robert Steiger, in dessen Keksbox Studio schon Soffy O aufnahm. Danach ging es zum Mischen zu Tobias Siebert, der auch mit Klez.e, Delbo und Phillip Boa arbeitet.

Schöne und tranceerzeugende Melodien stehen im Vordergrund, auch wenn es, etwa in "Walking The Forest", Chor und Gesang gibt. "The Goal Is To Make The Animals Happy" klingt sehr jazzig für Berliner Indiesound. Ein Lied der Platte heißt bezeichnender Weise gleich "Jazz". Eine Geige sorgt darauf für emotionale Wärme in den Loops der Keyboardmelodien.

Seidenmatt vermeiden es Klingeltonelektro oder melancholische Soundwände zu schaffen. Alles schillert, aber eben nur angenehm matt. SDNM sind jedenfalls "happy happy" und erklären das neue Album zu ihrem Besten. Da stimmt der glückliche Elefant doch mit einem "tadadüm tadadüm" ein und alle sind glücklich. Nach munterem Wechselspiel der Bandmitglieder bleibt doch viel beim Alten, nur ist es weniger schillernd.

Trackliste

  1. 1. Basses Basses
  2. 2. 26/20 (SOL Where Is It?)
  3. 3. Sho-Ryu-Sdnmt
  4. 4. Tears Don't Cry
  5. 5. Waking The Forest
  6. 6. Jazz
  7. 7. Smallest Narrative Unit
  8. 8. Still A Cool Pair Of Kicks
  9. 9. Time Is Only My Zeit
  10. 10. G.Ranulat U.Nd Z.Ehren, Y.All

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