Placebo zählen zu den Bands, deren Repertoire aus zwei verschiedenen Liedern besteht, einem schnellen und einem langsamen. Diese erhalten über die Jahre zwar ein neues moderneres Gewand, der musikalische Baukasten bleibt aber derselbe.

"Pure Morning" und "Taste In Men" gelten als sich spiegelnde …

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  • Vor 6 Jahren

    Ich bin sicher nicht der größte Placebo-Fan, aber der Redaktions-Kommentar zu "My computer thinks i'm gay" ist dermaßen vollpfostig und so typisch deutsch-engstirnig-korrekt, dass mir meine GEZ- Anmeldung in die auf-den- Cent-genaue Steuererklärung reinfliegt. Immerhin war sich der Schreiberling nicht ganz sicher, ob Molko das ernst meint oder ob er einen totalen Sinneswandel durchlebt hat.. (Rest-)Respekt!
    Und dass Placebo sich Sigur Ros und Babylon Zoo als Vorbilder nehmen.. nun ja, vielleicht hat sich ja Miley Cyrus auch bei Modern Talking bedient.. man weiß es nicht, aber mutmaßen darf man ja als Kritiker, im Gegensatz zum Journalisten, der muss ja immer recherchieren :P

  • Vor 6 Jahren

    @Jana.

    Meine Rede. Die Band geht zugrunde, zerfällt nun langsam aber sicher in sämtliche einzelteile, wirkt uninspiriert, undynamisch und blutleer nach dem Sleeping with ghosts Meisterwerk, das v.a. live in Gänze zu überzeugen wusste, und nach einer immerhin noch sehr soliden Meds-rock`n-roll-Livedarbietung ohne große Umschweife im Klangkosmos. Über die letzte LP will ich gar nicht mehr reden, die fiel live bis auf ganz wenige Ausnahmen gnadenlos durch, und auch von der zuweilen neu inszenierten-Molko-auf-den-Leib-geschneiderten-Biedermann-Einöden-sigur-ros-Klimperklaviatur bin ich nach den Live-Rak-Studios-Songeindrücken einfach nur noch enttäuscht. Denn bei aller Liebe und dem logischen Veränderungsprinzip gilt mein Credo nach wie vor den Liveeindrücken und/oder deren Überzeugungsrate, die rapide den Bach runterzugehen scheint, weil sich Cebo scheinbar zu sehr wohlfühlen in ihren Komfortzonen (was sich im übrigen auch auf eine leider mittlerweile seit 6 Jahren immergleiche Bühnenästethik und Titelfolge andeutet, teilweise hat man das Gefühl, die covern sich fortwährend selbst): Null Dringlichkeit und wallende Atmospähre, ein in teilweise niveaulose Reimschemen gepresste unergründlich Langeweile und einfältiges Dahinplätschern, ab und an durchborsten von limitierter (ähnlicher bfts-getunter-gitarren-stimmung) Eposrhythmik und Dreifingerklaviatur. Molkos tendenziell an Stimm- und Aussagekraft zurückruderndes, wenig im Soundeinklang gemischtes Stimmvolumen, dazu immer noch furchtbar unpassende, einfallslose und einen Anflug von Dynamik konterkarierende Drumsstrukturen (Forrest konnte bislang noch keinem Album eine Dringlichkeitsstruktur geschweige den einen pulsierenden Anstrich verpassen). Auch ein einst charkaterisierender, geradezu funky Basslauf findet so gut wie gar keine Anwendung mehr und verschwindet im Gedudel der experientiellen (fast orchestrialen) cineastisch konstruierten Intrumentenschar. Den Strukturen fehlt es an gewaltigem Saatboden, an einem effizient, geformtem Rückgrat, damit diejenigen, wenigen Dinge gedeihen, die sich in einem Exit Wounds beispielsweise noch herauskitzeln lassen. Tja, Begin the end or have they even began their ending before...

  • Vor 6 Jahren

    Das hat rein nichts mit "typisch deutsch" zu tun, das ist allein blöd vom Autor. Immer diese völlig pauschalen und negativ besetzen Eigenschafts-Zuweisungen für ganze Volksgruppen, ey. ALLE Italiener stinken nach Knoblauch, wa.. mhm.

  • Vor 6 Jahren

    Gelungenes Album! Placebo eher wieder so wie früher, teilweise...aber hey..egal ob laut.de, Plattentests.de usw....jeder Depp kann eine Albumkritik verfassen...hängt wohl aber auch vom eigenen Geschmack und ist und bleibt irrelevant :)

  • Vor 6 Jahren

    1. Laut.de Rezension via Google entdecken.
    2. Subjektivität? Wat is dasch?
    3. Account für einen Kommentar erstellen.
    4. KABELITZ, DU [argumentum ad hominem]!!!
    5. In den weiten des WWW abtauchen.
    :)

  • Vor 6 Jahren

    sorry, aber das ist nun wirklich eine der schlechtesten kritiken die ich je auf laut.de gelesen hab. ich werde das gefühl nicht los, dass der liebe sven dies review nur schreiben wollte um seine bereits auf facebook geäußerte kritik am text von "too many friends" zu wiederholen. auch wenn ich den text nicht sonderlich innovativ oder das thema neu finde, hat er doch seine berechtigung. es ist in meinen augen sogar eines der besten lieder die placebo in letzter zeit herausgebracht haben. selbst wenn man das lied nicht mag und ein glühender verfechter von social media ist, so find ich es doch sehr übertrieben, sich das halbe review lang über den text auszulassen. stattdessen hebt der sven den titeltrack positiv hervor. für mich als alter placebo-fan ganz klar eines der schlechtesten lieder der band überhaupt. ähnlicher müll wie ashtray heart oder this picture. und überhaupt: wer meint, das die band mit dem relativ durchschnittlichem "sleeping with ghosts" alles gesagt hätten, kann sich die überragende "meds" eigentlich gar nicht angehört haben. und die überschaubaren fähigkeiten von herrn olsdal zu kritisieren ist auch ziemlich sinnlos. wir reden hier von placebo und nicht von z.b. qotsa. die konnten noch nie besonders gut mit ihren instrumenten umgehen. bei placebo ging es noch nie um besoneres ausgefallene kompositionen sondern um gefühl. deswegen find ich grad den als negativbeispiel zitierten text von "a million little pieces" so gut, weil er das eigentliche problem der letzten beiden alben beschreibt. der funke ist nicht mehr da.
    denn wirklich gut ist dieses album natürlich nicht. 3 punkte sind sogar gerechtfertigt. aber die gründe die herr kabelitz anführt sind einfach die falschen. wenn man mit einer band wie placebo grunsätzlich nichts anfangen kann, sollte man auch kein review drüber schreiben. dafür hätte es sicher bessere redakteure bei laut.de gegeben.

    ansonsten muss ich mir das album noch ein paar mal anhören um mir ein abschließendes urteil bilden zu können. aber das niveau ist definitiv eher auf dem level von "battle for the sun" und nicht auf dem von "meds" oder "black market music". schade.

    btw: herr kabelitz hat hier auch schon viele reviews geschrieben die mir sehr gut gefallen haben aber von placebo sollte er die finger lassen.

  • Vor 6 Jahren

    Wieviel Energie muss man haben, um einen Autor auf Facebook zu stalken? Besorg dir mal ein Leben, mein Freund!

    • Vor 6 Jahren

      :) der liebe sven hat die kritik auf der facebook seite von laut.de geäußert. als freund von laut.de sowie von placebo liest man sowas halt. zumindest ich.... aber danke für den ratschlag. werde mal drüber nachdenken.

  • Vor 6 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Jahren

    Ich finde das neue Album großartig. Erinnert mich teilweise an Meds. Und die selbsternannten Kritiker welche meinen sie könnten für uns alle sprechen die können mich mal kreuzweise.

    • Vor 6 Jahren

      Stimme ich dir zu. Grossartiges Album geworden. Weiss auch nicht was die Leute immer erwarten. Sie sind sich treu geblieben. Das Album klingt rund und in einem Guss!

  • Vor 6 Jahren

    placebo kommen aus london.
    und nebenbei: jede band verändert sich auf welche weise auch immer und das ist auch gut so. (siehe linkin park)
    sicher ist alles geschmackssache und da brian oft sehr kryptisch schreibt, fällt es vielleicht vielen schwer, die texte zu verstehen. wenn ihr die musik der band von grund auf nicht mögt, haben hier "kritiken" nichts zu suchen.

  • Vor 6 Jahren

    Ich lass mir das Album von euch nicht vermiesen. Es ist klasse geworden. Und ja es ist besser als Battle for the Sun, das auch seine grossen Momente hatte. LLL klingt frisch und in einem Guß. Spielfreudigkeit und emotionale Tiefe ist hier intensiv zu spüren. Weiss nicht was ihr erwartet, ein Aufguss von Without you i'm nothing oder Meds? Sie entwickeln sich immer weiter, ändern nichts radikal sondern experimentieren mit Bedacht ohne die eigentliche Richtung zu verlassen. Natürlich ist die Stimme von Molko sehr prägnant und der Sound hat seine eigene Präsenz. Fans der ersten STunde werden ihren Spass damit haben weil sie Placebo verstehen. Ich schliesse mich Catwoman78 an. Wer die Band eh nicht mag sollte sich mit Kritik zurückhalten. Ich würde mir auch keine Kritikschlachten über Bands liefern die ich nicht mag oder nichts mit anfangen kann.

  • Vor 6 Jahren

    Erinnert mich an Jimmy Eat World: kaum bis keine Entwicklung, aber dafür bekommt man das, was man kennt. Kann auch erbaulich sein, wenn Bands sich eben nicht weiterentwickeln, denn dann ist das Geschrei auch oft groß...
    Wer allerdings noch nie mit den Bands was anfangen konnte, wird das wohl auch hernach nicht...

  • Vor 6 Jahren

    hmpf.. meine absolite Lieblingsband driftet immer mehr in die Belanglosigkeit ab, nur unwesentlich besser als das dröge "Battle for the sun", mit "Too many friends" auch den bis jetzt mit Abstand schlechtesten Track drauf... mit "Without you I'm nothing" ( danke für den Meilenstein-Beitrag btw. ) und "Sleeping with Ghosts" zwei Überalben geschaffen, das Debut, "Black Market Music" und "Meds" alle immer noch weit über durchschnitt und jeweisl mit Ihren Höhepunkten, die letzten beiden Longplayer aber... ich meine... ach nö, verdammt, bitte trennt euch... oder macht sehr lange Pause.. .oder scheißt auf weitere Studioalben und Tourt einfach mit dem was Ihr habt......

  • Vor 6 Jahren

    wer auch immer placebo belanglosigkeit vorwirft, sollte sich einfach mal "bosco" anhören, dabei ein wenig auf die lyrics achten, ein wenig die vorgefertigten bilder beiseite schieben und einfach mal den song wirken lassen. diese arroganz, die die möchtegernkenner hier an den tag legen, lässt mich echt kotzen. auch jimmy eat world ist ne band, die beachtliche songs vorzuweisen hat, die sich in herz und gedächtnis brennen (siehe 2 posts über mir). dabei sind sie nicht im geringsten mit placebo zu vergleichen, und den bands "entwicklungen" abzusprechen (wobei entwicklung im qualitativen sinne bei musikern immer im auge des betrachters bzw, ohr des zuhörers liegt und sich niemals pauschalisieren lässt, es sei denn, es handelt sich um veränderungen im sound, die immer gegeben sind..), das kann nur aus dem munde eines menschen kommen, der die feinen nuancen und größeren variationen oder gar veränderungen nicht erkennt, weil er band und musik einfach nicht kennt, aber trotzdem von irgendwelchen vorurteilsverzerrten ideen und unreflektierten eindrücken was hier abladen muss. man da kommts mir echt hoch.

  • Vor 6 Jahren

    @post-rocker

    fangen wir mal an:

    du unterstellst mir arroganz weil mir ein album missfällt das dir zusagt ?? das ist arroganz in reinform, aber egal...

    Jimmy Eat World.. jucken mich nicht, um die geht es hier auch nicht, whatever...

    Ich habe Placebo in keinster Weise eine Entwicklung abgesprochen, zumal es nicht das erste Mal ist dass die Band Ihren Sound variiert, lediglich das mir deren aktuelle Entwicklung nicht zussagt....

    "Band" und "Musik" nicht kennt.... keine Ahnung wie du mir das vorwerfen kannst bzw. woraus du dass schließt, erklär doch bitte mal.... !

    "Unreflektiert"---- ich bin der Konsument, nicht der Künstler, ich habe das Produkt weder erschaffen noch war ich an dem Entstehungsprozess beteiligt, in wie weit soll es mir bitteschön daher möglich sein dies zu reflektieren ?? und viel wichtiger.. wie kannst du das ?

    "Vorurteil".. schon alleine das ich nicht zu denen gehöre die gleich am Erscheinungstag ein Comment abgebe sollte dir Hinweis darauf geben dass ich mich ehrlich und ernsthaft mit dem Album auseinander gesetzt habe, vielmehr - da ich Placebo-Fan der ersten Stunde bin - sogar mit dem Grundgedanken dass ich das Album wirklich gerne mögen würde - ein Vorteil den die wenigsten Künstler bei mir haben. Nur leider gefällt mir das Album nun mal nicht....

    "Vorurteil" part II - du meinst also das sämtliche Menschen die dieses Album für schwach halten vorurteile haben.... würde das dann wiederum nicht bedeuten dass die Alben von Placebo welche eine überwiegend positive Resonanz erfahren haben diese ebenfalls lediglich über vorurteile erhalten haben ? Oder gilt das nur bei negativer Bewertung ?

    "Brosco".... die großen Thematiken bei Placebo waren schon immer Sex, Drogen, Beziehungen, Melancholie, zieht sich durch ihr gesamtes Schaffen.... aber das ist die als selbsternannter Experte sicherlich bewusst.... da sich Künstler nun mal nicht nur an Ihrem Genre messen lassen müssen sondern eben auch an Ihrem vorherigen Schaffen muss ich nun mal feststellen das Sie dies eben meiner Meinung nach schon oft weitaus besser hinbekommen haben....

    Bitte mach dir aber nicht die Mühe hierauf zu antowrten, du machst in deinem grundlos beleidigenden Statement nicht den Eindruck an einer nur im Ansatz ehrlichen Diskussion Intersse zu haben sondern lediglich persönliche Befindlichkeiten darzulegen....

  • Vor 6 Jahren

    nichts für ungut, ich wollte dich nicht angreifen, und ich anerkenne deine argumente! mein post richtet sich gegen die vielzahl von negativen posts zu dem neuen album, deiner war einfach zufällig der letzte, und an deinem und vor allem (!) dem davor (daher auch der jimmy-eat-world-verweis) hat mein ärger sein ventil gefunden und sich bahn gebrochen. mit der kritik an "vorurteilsverzerrten ideen und unreflektierten eindrücken" meine ich zum einen a) die tatsache, dass leute von placebo (wie von musikern im allgemeinen) ein subjektives idealbild haben, das entweder wirklich auf eigenen hörerfahrungen beruht oder eher als linientreue mit der allgemeinheit zu verstehen ist nach dem motto: "das und das von der band gilt wohl als kanonisch und deswegen ist es toll, warum auch immer genau, dieses und jenes daher nicht", und dass sie ihre ideale immer und immer wieder bestätigt sehen wollen, was sich einfach in einer vielzahl der posts zeigt, b) zum anderen habe ich generell kritik geübt an denjenigen, die wirklich nur erste eindrücke von künstlern wie placebo aufnehmen und dann vorschnell urteilen und die musik nicht wachsen lassen. und basis oder begleiterscheinung ist eben unreflektiertheit, soll heißen, man hört sich die band an, ohne die lyrics wirklich anzuhören und in ihrer symbolik und ambivalenz zu verstehen versuchen, ohne den background der band und ihrer charakterköpfe ein wenig mit einzubeziehen, ohne die inspirierenden oder eben determinierenden ansprüche des mainstreams, der kunstliebhabenden und dem eigenen querkopf des künstlers zu berücksichtigen und ohne einfach mal zu checken: das neue album ist nicht schlecht, nur weil ich es schlecht finde, und ich habe gar nicht das recht, es zu verurteilen, denn ich weiß gar nicht, was alles in dieses album hineingeflossen ist und sich darin äußert. ich bezeichne mich nicht als experte dieser band, das hast du mir in den mund gelegt. aber ja, ich kenne sie wohl so gut wie du. aber ich tue mich gerade deswegen vielleicht schwer damit, ihr schaffen zu kategorisieren, einzuteilen in objektiv (!) mehr oder weniger gut bzw. schlecht. warum ist "too many friends" der mit abstand schlechteste song der band? wie kommst du auf diese hierarchisierung von deren alben, was macht dich zu demjenigen, der ihre alben sortieren kann von "überalben" zu "weit über durchschnitt" bis "dröge"? wie gesagt, ich wollte dich nicht angreifen, davon war ich weit entfernt, das war als allgemeine kritik gedacht, nur hattest du das pech, direkt über mir zu stehen. nichts für ungut!

  • Vor 6 Jahren

    Hat jetzt laut.de den Focus-Artikel geklaut oder andersherum? Und die wichtigste Frage: Habt ihr das Album überhaupt ernsthaft angehört? Der Artikel liest sich nicht so ...

  • Vor 6 Jahren

    laut.de ist ja voll die hater-seite... wollt ihr euch nicht lieber musikpolizei.de nennen? Dann hört doch nur noch totale underground-art-musik von bands die nur ihr allein gut findet. die könnt ihr dann in hohen tönen loben weil sie kein geld damit verdienen und "total real" sind.

  • Vor 5 Jahren

    Ich weiß ja nicht, was euch hier bewegt, ich höre einfach nur gute Musik.Für mich gute Musik. Und dabei zerlege ich nicht jeden Text in seine Einzelteile. Placebo ist in meinen Augen(Ohren) ein geiles Album gelungen. Am Anfang richtig schön locker- flockig, zum Ende sehr ruhig mit der Krönung Bosco. Ich weiß nicht was an dem Song auszusetzen gibt, es ist der Verlauf eines Alkoholikers sehr smart wiedergegeben.
    Wenn das die Jugend erreicht, was will man mehr!!!!!
    Nein, ich finde es ist ein tolles Album.
    Übrigens, ich habe die 50 schon überschritten