Vier Studioalben mit jeweils zehn Tracks in neun Jahren. Man kennt Bands mit höherem Output. Doch die vier aus Versailles zählen zu jenen Popmusikern, die stets Qualität vor Quantität einordnen. Weniger ist mehr - nur so bleibt Genuss dauerhaft möglich.

"Wolfgang Amadeus Phoenix" ist genau das …

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  • Vor 10 Jahren

    Geile Platte, muss man schon sagen. Schon richtig, dass sie nach hinten leicht abfällt, wobei "armistice" auch richtig cool ist. Aber stimmt schon, "1901" ist einer der besten tracks der Band. Und ein unglaublicher Ohrwurm, den ich auch gar nicht mehr los werde!
    Insgesamt würde ich zustimmen mit dem Review: Beste Platte von Phoenix bislang und 5 Punkte gerechtfertigt!
    Les mecs, j´ai hate de vous voir au Lokschuppen!!!

  • Vor 10 Jahren

    Obwohl mir die Produktion viel zu glatt im Nachhinein geworden ist. Das hat kein Drive, Gefühl, Authenzität, obwohl die Arrangements teilweise bärenstark sind. Vor allem das Instrumental in der Mitte des Albums zeigt Phoenix von seiner stärksten Seite. Ich geb 4 Punkte, 5 ist mir zu hochgepusht.

  • Vor 10 Jahren

    Die ist doch nicht überproduziert! Ist zwar alles recht glatt geworden, aber das ist doch immernoch Pop mit Ecken und Kanten! Die überdrehten Synthie-Stellen und witzigen Drums machen das doch alles ganz spannend.

  • Vor 10 Jahren

    @tonitasten (« Authenzität »):

    dieses wort (dort oben) hat auch keine authentizität. :rayed:

  • Vor 10 Jahren

    Fragt nicht wieso, aber das Album hat mich irgendwie schon nach dem 5. Hören genervt. Hab es seit sicherlich 3 Wochen nicht mehr gehört. Ich wage noch mal einen Versuch.

    Aber ich stehe wohl doch eher auf alten, veruchten Keller-Jazz.

  • Vor 10 Jahren

    Was willst du dann mit Phoenix ?!?! :D
    Die sind so weit entfernt vom Keller-Jazz wie die Baskets vom Titel...

  • Vor 10 Jahren

    @fmkandi
    Wenn Du verruchten Keller-Jazz stehst, solltest Du mal Sonata Arctica antesten.

    Ich habe das eine Lied mittlerweile schon zwei mal im Radio gehört und es hat seinen Zenit nach dem zweiten Hören schon überschritten. Zugegebenermaßen ist der Zenit aber relativ hoch, denn beim ersten Hören hat's mir gut gefallen. Ich befürchte nur, dass der Abnutzungsgrad immens ist. Wer verruchten Keller-Jazz wie z.B. Sonata Arctica gewohnt ist, der hat einfach sehr hohe Ansprüche, klaro. Keine Ahnung, warum. Vielleicht wächst das Gehirn, wenn man komplexere Musik hört und man wird klüger. Könnte ja sein. Soll jetzt aber nicht heissen, dass ihr Popper dümmer seid. Hm, auch wenn's eigentlich die logische Schlussfolgerung wäre. Ach, kommt mir nicht mit Logik!!!! Logik ist was für Nerds. Dennoch wärs logisch, finde ich.

  • Vor 10 Jahren

    Ich würde irgendwie sagen, dass ich eine gewisse Kompromisslosigkeit und Experimentierfreude in der Musik vermisse. Das ist teilweise ganz nett und unterhaltsam, mehr auch nicht. Solche Phasen wie der ambiente Mittelteil auf der Platte sollte es viel mehr auf dem Album geben. Gute Songs sind ohne Zweifel dabei, aber das Gespür, ein Album in der Hand zu halten, kommt nicht auf, eher der einer guten Songsammlung.