Es ist schon unfair. Denn gegenüber der zigfach enttarnten Deutsch-Pop-Zirkusgarde hat Peter Heppner nicht nur einen Stein im Brett, sondern gleich eine ganze Lawine von voluminösen Felsbrocken. Wahrlich voluminös kommt nämlich auch im 31. Schaffensjahr sein unverwechselbarer Bariton daher. Und …

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  • Vor 2 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 2 Jahren

    Schade, dass hier gar nicht mit separatem Review auf sein zweites, zeitgleich veröffentlichtes Album eingegangen wird, "TanzZwang". Auf diesem frönt er der elektronisch puren Form vergangener Wolfsheim-Phasen mit schnellen Dancebeats und arrhỵthmischen Gesangspassagen. Schöner Flashback für alle Fans. Für jeden, dem die melidiös-melancholische Struktur seiner leiseren Einzelwerke seit 2008 mit "Solo" nicht genug ist (natürlich gabs da auch treibendere Ausnahmen)

    Klingt hart, ist aber voll okay, dass er in sein scheinbares (und zigfach verschobenes) Hauptwerk die wunderbar melodischen Einflüsse zerbrechlicher Emotionen einbringt, die ein gereifter Protagonist darbieten kann. Gespür für gute Melodien hat er sowieso und die Stimme ist einmalig, fantastisch, auch nach 30 Jahren noch genauso soghaft. Auf dem Vorgängeralbum im Jahr 2012 waren die schnelleren Songs eher Beiwerk, gar lästige Arbeit. Hat ja selber damals gesagt, dass sie unbedingt auf die Schnelle noch ein paar griffigere Nummern bauen mussten, da es sonst zu ruhig werden würde.

    Aktuell hat man dann aber bewusst unterteilt und das tut dem Gesamtwerk ganz gut, auch wenn er bei dem Teil hier auch den ein oder anderen elektropulsierenden Track drauf hat, wie auch in obigem Text gut erwähnt

    btw Die Colabo mit Wurzelzwerg Witt ist sowieso großartig in Melodik und Stimmung, gerade wenn Witt die schwurbeligen Phrasen auspackt und mal wieder versucht weitaus erhabener zu klingen als er selbst wohl meint

  • Vor 2 Jahren

    PS: bei dem Cover denkt man echt, dass Heppner den Soundtrack zu einem neuen Halloween-Teil beisteuert :D

  • Vor 2 Jahren

    Was haben die Future-Pop-Deppen-Synthies in jedem zweiten Track zu suchen? Macht mir die beiden Alben trotz melodischer und lyrischer Klasse ziemlich madig. Da wünscht man sich tatsächlich Carlos Peron wieder zurück.

  • Vor 2 Jahren

    Ich finde beide Alben großartig, bewegend und mitreißend, mit den Original-Titeln von TanzZwang gewinnen diese Titel gegenüber den meisten Remixen.
    Peter Heppner war nie besser. Danke für diese Musik