Es ist keine Übertreibung, Oonagh als einen Shootingstar der jüngeren Vergangenheit zu bezeichnen. Ihre Nische zwischen Weltmusik, Pop, Schlager, Esoterik-Getüdel und Fantasy-Fee hat sie sich klug erwählt. Das neue Album "Aeria" soll den kommerziellen Erfolg zementieren und ihr den ersehnten künstlerischen …

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  • Vor 6 Jahren

    Mein Album des Jahres. Absolut frischer, feingeistiger Fantasy Folk für Genießer und Genossen, inklusive Metten-Catcher für ländliche Lustburschen.

  • Vor 6 Jahren

    Ein Konzept-Album das seiner Zeit noch lange nachwirken wird.

    Ja, noch eine Rezension über "Aeria" und noch dazu eine 5-Sterne Wertung. Da dieses Album jedoch solche riesigen, ja fast schon hysterischen Auswirkungen nicht nur für 'Oonagh' selbst hat, will ich hier dann doch mal versuchen, dessen Stellenwert für Interessierte klarzustellen, denen das Album oder die Band bis heute nicht sonderlich bekannt sind.

    Sie fingen eher bescheiden mit dem Debüt "Oonagh" an, das für Anfang der 2010er Jahre eine nette, kleine Indie-Rock Platte darstellte, die SEHR an Faun oder Santiano erinnerte und eigentlich für lange Zeit so niemanden hinter dem Ofen hervorlockte. Allerdings gab es diese eine unsterbliche Hymne genannt "Hörst du den Wind (feat. Santiano)", die die Band (vor allem durch massive Forderungen bei amerikanischen Radiosendern angetrieben) dann doch in den Pop-Himmel hievte.

    Als "One-Hit-Wonder" abgetan bringen sie nun schließlich 2015 ihr zweites Werk "Aeria" heraus, das den grungigen Fantasy-Rock des Erstlings durch perfekt produzierte Pop-Stücke ergänzte, die den Grundstein für den dann sehr typisch werdenden "schwermütigen" Charakter und gebrochene Soundstruktur der Band legt. Von Oonagh wir in Zukunft noch einiges zu hören sein.

    Bon Appetit :)

    • Vor 6 Jahren

      Ein perfektes Portrait des Werdegangs dieses großen Künstlerkollektivs.

      Eines macht mir jedoch Sorgen. Die Frontfrau macht auf mich einen hochsensiblen und emotional zerbrechlichen Eindruck.

      Ob sie dem Druch standhalten kann, oder man sie mit einem von Armbrustbolzen perforiertem Antlitz in einer Bruchtaler Garage auffinden wird, muss die Zeit zeigen.

  • Vor 6 Jahren

    Sie kriegt doch nur eine schlechte Bewertung, weil sie auf elbisch singt. Das ist doch hier immer so.

  • Vor 6 Jahren

    Dieser locker leichte Nature-Pop ist genau mein Ding.

  • Vor 6 Jahren

    Aus einer Amazon-Rezension:

    "Das erste Album gefällt mir um einen Tick besser aber immer noch top und fällt vom allgemeinen Mainstream ab. Mehr Duette mit Santiago wäre empfehlenswert und weniger den Chor. Bin überzeugt dass das dritte Album eine Steigerung von beiden wird und ihr eine große Zukunft bevorsteht, wenn Sie ihren eigenen Weg des Herzens treu bleibt und vertraut! Die Reise geht weiter bis nach Lemuria.."

    Frage: Heißt die Band nicht Santiano?

  • Vor 6 Jahren

    Hier mal ein paar Kommentare zur Rezi:

    "Ihre Nische zwischen Weltmusik, Pop, Schlager, Esoterik-Getüdel und Fantasy-Fee hat sie sich klug erwählt."
    - Eben, da war eine Nische.

    "Aeria stellt sich musikalisch leider als nicht satisfaktionsfähig heraus."
    - Für den einen nicht, für den anderen doch.

    "Die ganze Platte schreit den Hörer plakativ an: "Ich wäre gern so richtig cool "Herr Der Ringe"/"Game Of Thrones", möchte aber auch die Fans von Schni-Schna-Schnappi, Kaufhausindianermucke, Helene Fischer und provinziellem Ethnoschleim ins Boot holen!" Keine gute Ausgangsposition, wenn man als eigenständige Künstlerin ernst genommen werden will."
    - Tja, mit der Aufzählung ist die Aussage wiederlegt. Es geht halt in keine Schublade, also muss man es auf alle abgesehen haben. Das ist ein falscher Kausalschluss.

    "Wer jedoch zirka zwanzig Komponisten und Texter und ein halbes Dutzend Produzenten für gerade einmal 14 Lieder an den Start bringt, ist entweder Madonna oder setzt sich leichtfertig dem Verdacht aus, so gar keinen eigenen Plan zu haben."
    - Es handelt sich hierbei um ein komerzielles, auf Ertrag ausgerichtetes Album. Da braucht es keinen künstlerischen Plan. Damit ist dieser Kritikpunkt haltlos.

    In der restlichen Rezi folgt dann nur noch ausschließlich subjektives Geplappere. (Hihi)

    Kleiner Tipp an den Kritiker: Es gibt so etwas wie Beurteilungskriterien. Ein brauchbares Beispiel gibt uns die Schulpädagogik/-didaktik. Diese arbeitet mit sozialer Bezugsnorm, individueller Bezugsnorm und sachlicher Bezugsnorm. Übertragen auf Musikproduktionen könnte bspw. folgendermaßen vorgehen (entsprechende Fragen an das Werk stellen):

    Sachliche Bezugsnorm: Welche Stärken/Schwächen weist die Komposition auf (Melodie-Harmonie-Groove-Gefüge bspw.)? Welche Qualitäten hat der Sound (Zerrgeräusche, Differenziertheit etc.)? Welche Themen werden verarbeitet und wie werden diese verarbeitet (Lyrikanalyse etc.)? etc. pp.

    Individuelle Bezugsnorm: Was ist von dem Künstler bzw. der Produktionsgruppe schon veröffentlicht worden? Sind Weiter- bzw. Rückentwicklungen erkennbar (bzgl. der o.g. sachlichen Kriterien)? Besitzt der Künstler Entwicklungspotential? etc. pp.

    Soziale Bezugsnorm: In wie weit und wodurch unterscheidet sich die Produktion von anderen Produktionen des Genres (sofern dieses zu definieren ist)? Gibt es zu anderen Produktionen Vor- bzw. Nachteile? etc. pp.

    Das alles jetzt nur mal eben aus der Hüfte geschossen.

    Dann käme man event. zu folgendem Ergebnis:

    Die Produktion bietet nichts wirklich Neues. Soundtechnisch bewegt sie sich auf aktuellem internationalen Pop-Niveau. Die Texte erzählen leicht zu verstehende Geschichten, die man mag oder nicht. Der Gesang wirkt an der ein oder anderen Stelle etwas dünn. Dennoch ist der Stimme eine gewisse Wirkungskraft nicht abzusprechen. [...] Im Vergleich zum Vorgängeralbum wirkt das aktuelle nicht ganz so abwechslungsreich. Ein wenig mehr Experimentierfreude hätte dem Album sicherlich auch nicht geschadet. [...] Im Vergleich zu einem Großteil der aktuellen deutschsprachigen Produktionen, die Einfluss auf die Charts haben, hebt sich Aeria durch einen breiten Sound und Melodienvielfalt ab. Im Bereich künstlerisch ambitionierter Weltmusik wird Oonagh aber sicherlich keinen Platz einnehmen können. etc. pp.

    Fazit: Kommerzielles Schlager-Ethno-Pop-Album ohne künstlerischen Tiefgang, welches jedoch seine Zielgruppe finden und befriedigen wird...

    Sterne: 2 von 5

    So, und nun nennt mich Troll! Muhahahahah!
    LG

    • Vor 6 Jahren

      Wenn man sich theoretischen Konzepten bedient, dann sollte man schon zu Ende denken. Ich glaube kaum, dass die von dir genannten Konzepte zur Musikkritik taugen. Du hättest dich lieber mit der Frage beschäftigen sollen, was die Funktion einer Rezension ist. Deiner Meinung nach soll eine Rezension entlang eines theoretischen Fundaments Musik intersubjektiv bewerten können. Ich glaube kaum, dass dieser Anspruch einer objektiven Bewertung der Sinn eines solchen Textes sein soll.

    • Vor 6 Jahren

      Ein Troll der den Sinn einer Album Rezension nicht verstanden hat. Mal was ganz neues!

    • Vor 6 Jahren

      da is ja sogar die laut rezession noch gut dagegen. aber wenigstens hast damit bissschen zeit todschlagen können. ich zieh mir mal das album rein und überlege mir ob ich ebenfalls eine (wahrscheinlich gelungenere) rezi schreiben soll
      Gruß

    • Vor 6 Jahren

      Dein Ansatz is schwachsinn, weil du Kunst als Handwerk definieren bzw. bewerten willst. Mich interessieren deine ganzen aufgedröselten Punkte nicht, wenn das Endprodukt klingt, wie es klingt.

    • Vor 6 Jahren

      @ Olivander12: Gebe Dir vollkommen recht - in allen Punkten.
      @ Anagnorisis: Mal sehen.
      @ Firmenphilosophie: Das war Zweck der Übung.
      @ LeiseUser: OK.

      Also, dann werde ich mein Statement, die ersten vier Antworten zusammenfassend, mal modifizieren:

      Ach du lieber Himmel! Wat hat der Kubanke denn da fürn Mist versapft. Hat der überhaupt ansatzweise Ahnung von Mukke, ey? Alda echt, Oonagh als "Weltmusik für den Ballermann" zu bezeichnen - gehts noch? Da hat ja wohl einer voll die "Bohnen in die Ohrn". Die Pladde is so Ballermann wie ein Watussi ein Pilz!!! No way. Worst Kritik ever!!!

    • Vor 6 Jahren

      cappu geh hock dich hin und lern lieber wieder für dein studium

    • Vor 6 Jahren

      Watt denn, Firmenphilo, Du hast doch selbst mal vor ein paar Tagen die fehlende Objektivität hier bejammert. Nun versucht mal jemand mit seinem ungesunden Halbwissen eine bescheuerte Vision zu implementieren - und dann ist das auch nicht gut?

  • Vor 6 Jahren

    Nö die Kritik lese ich nicht, zu viel Worte für zu viel Müll und das gehäuft, danke will ich nicht. Ulf wenn du Lust am schreiben hast, des schreiben willens, dann versuche es mal mit einem Gedichtband. :P

    • Vor 6 Jahren

      Eine famose Idee. Hier eine weitere:

      Nachdem großen Erfolg der Rapprojekte, könnte man mal aufs Prosaische umschwenken. Ein bluttriefendes, episches Werk, in dem sich eine wackere Schar aufrechter Onlineehrenmänner gegen die finsteren Horden von Genrefremden und anderen Hurensöhnen erwehren muss....

    • Vor 6 Jahren

      HA! Wenn das Jahr nicht jetzt schon wieder so dermaßen mit Mr. Job-Shit zu wäre, hätte ich da in meiner vorberuflichen Funktion als erfolgreicher Ghostwriter sofort zugeschlagen!

      Leider verbietet mir inzwischen die Verantwortung für andere Menschen außer mir selbst, mich hauptamtlich auf ein wirtschaftlich so heikles Projekt (geschätzte Absatzzahl in Printform

    • Vor 6 Jahren

      etwa 30 oder weniger) einzulassen.

      Soll mal jemand ein Crowdfunding-Projekt bei kickstarter oder so einrichten. Genügend (Hobby-)Autoren für ein mehrteiliges Epos finden sich hier und in Zeiten von Amazon als Verleger sicher allemal.

    • Vor 6 Jahren

      Aber mal was anderes: Souli, steht ASIWYFA noch? Gass, Junge, Gass.

    • Vor 6 Jahren

      Ach, seh ich ja jetzt erst.

      Ja, da bin ich dran. Brauche da halt auf jeden Fall gleich ne gute Woche am Stück Urlaub - denn bei DEM Line Up bin ich dieses Jahr vom 22.-24. Mai auf jeden Fall auf'm Maifeld Derby in Mannheim (Mogwai, Archive, Roisin Murphy, Wanda, Von Spar, Get well soon etc.). Demnächst steht aber Vertragsverlängerung an, da bekomme ich nochmal knapp 2 Wochen Urlaubstage, die ich größtenteils vom 21.05. bis 2.6. raushauen will.

    • Vor 6 Jahren

      Oh, btw: 5. Maifeld Derby vom 22.-24. Mai, anyone? Es lohnt sich dieses Jahr wohl mindestens genauso sehr wie letztes Jahr (u.a. Warpaint, Bilderbuch, Fenster...)

    • Vor 6 Jahren

      Ich muss wohl oder übel den Samstag arbeiten, überlege aber schon trotzdem Freitag und/oder Sonntag hinzufahren. Wollte letztes Jahr schon und da hat es auch nicht geklappt.

  • Vor 6 Jahren

    Ahh, eine Ohren! Das war ein kurzes aber unglaublich brutales reinhören auf Youtube. Ich schätzte, ich neige zu autoaggressivem Verhalten.

  • Vor 6 Jahren

    Der krasseste Shit seit Enya.

  • Vor 6 Jahren

    "Ey Junge, du weißt wohl nicht, wer ich bin? Ich bin Gabba-Gandalf und ich hab jetzt Bock auf Gabba."

  • Vor 6 Jahren

    Deutscher Ethno-Pop; der Fiat Multipla unter den Musikrichtungen

  • Vor 6 Jahren

    Hier treffen authentische Indio-Klänge auf faszinierende mystisch-elbische Balladenelemente und erschaffen eine träumerische Welt der Musik voller Freude, Unbeschwertheit, Schönheit und Besinnlichkeit. Der dauer-depressive Autor der obigen Schmähschrift dagegen hat das Album wahrscheinlich noch nicht einmal gehört und ist lediglich darüber frustriert, dass die von ihm bevorzugten Miesepeter-Subkulturen nicht so viele Menschen begeistern können wie die bodenständig-sympathische Frau Delliponti.

    • Vor 6 Jahren

      Genau, denn hohe Verkäufe = gute Musik. Ganz einfach.

    • Vor 6 Jahren

      "Authentische Indio-Klänge" gefällt mir.
      Ich glaube, zuletzt habe ich über diese Worte schallend gelacht, als ein paar Exil-Indios am Rande des hiesigen Wintermarkts mit Flöten und Synthi-Klängen die Leute glücklich gemacht haben. Unter anderem befand sich in der halbstündigen Darbietungsliste neben Dauervergewaltigungsopfer "El Cóndor Pasa" das Stück "Montezuma" der Band Cusco (Album "Apurimac II"), dem von einem der Anwesenden dieses Authentizitäts-Zertifikat ausgestellt wurde. Als ich ihm gesagt habe, daß das Stück von dem berühmten Indio Michael Holm stammt, hat er mir das natürlich nicht geglaubt.
      Gruß
      Skywise

  • Vor 6 Jahren

    Ah, das nächste hässliche Kind von Universal und ProSiebenSat.1! Wie ich dieses Label verabscheue...

    Laut der Produzentenliste müsste das so klingen wie eine Mischung aus Santiano, Faun, Unheilig und Tokio Hotel. Mal reinhören... jo, stimmt.

  • Vor 6 Jahren

    Musik, zu der man gut Urin trinken kann.

  • Vor 6 Jahren

    Hätte ich es mal nicht getan und die Kritik nicht gelesen. Verrat an mir selber. Sauerei. Nun platzt da gleich was aus mir raus. Ein Albaner oder ein Atlantischer Büffel, ich weiß es nicht. Rätsel über Rätsel. Möchte dieser Dame im Video augenblicklich die Kleider vom Leib reißen, mitten in dem See einen Tisch aus Silberfarbenen Marmor errichten. Sie singt dabei. Ein großer schwarzer Knebel aus echtem Uhrwaldkautschuk wird auch noch angefertigt. Hurry up, lasse die Säfte endlich fließen. Didikong forever. Und nun ab inne Heiha.

  • Vor 6 Jahren

    Musik als Brechmittel für den social media Kunden von heute. Was ein Rotz, aber jeder wie er mag.

  • Vor 6 Jahren

    O Gott, ich brauch Durchfallmedikamente!!!!

  • Vor 6 Jahren

    Und wieder so eine CD Kritik die beweist, dass sich der Autor mal ganz achnell einer Anti-Aggressions Therapie unterziehen sollte. Herr Kubanke, wenn Sie so ein erbärmliches Leben haben, dann lassen Sie Ihren Frust bitte nicht an den Cds aus. Denn die können nun wirklich nichts dafür ;-)