"Von mir aus kann's heut' regnen, das ist der beste Tag des Lebens", singt Oli. P gewohnt euphorisch und gut gelaunt. Die Nachricht, dass die Zeit der Lockdowns, Masken und Impftermine vorbei ist, ist nun auch im Hause Petszokat angekommen. Grund genug, um alles andere stehen und liegen zu lassen und …

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  • Vor 10 Monaten

    Packt er denn seinen legendären Flüsterflow aus oder ist er kein MC mehr?

  • Vor 10 Monaten

    Netter Typ, schlimme Musik, wünsch ihm trotzdem viel Erfolg.

  • Vor 10 Monaten

    Ich mag ihn natürlich nicht wirklich. Aber er wirkte zumindest immer, als wäre er sich der eigenen schauspielerischen und musikalischen Bedeutungslosigkeit sehr bewusst und würde dem Schicksal allmorgendlich den Arsch dafür küssen Autogrammstunden in Supermärkten geben zu dürfen und in Provinzdissen aufzutreten.

  • Vor 10 Monaten

    Der Beweis dafür, dass es egal was man schon für eine Scheiße macht, es immer noch reichlich Luft nach unten gibt.

  • Vor 10 Monaten

    Mir gefällt, dass sich das Songwriting wieder an den frühen Heldentaten des Genres orientiert, auch an den ersten zwei eigenen Platten. Manch jungen Hörer mag das rohe Soundbild erschrecken, aber so (oder so ähnlich) klang Black Metal in den glorreichen 90ern. Jede Diskussion erübrigt sich, wenn der klassische Blastbeat einsetzt, weit entfernt vom klinischen Drumsound der letzten Platten. Die waren auch geil, aber schon etwas verkopft und progressiv.
    Solide 4/5 bis jetzt. Mal sehen, was die Zeit daraus macht.

    • Vor 9 Monaten

      Irgendwo zwischen Deathspell Omega und den frühen Wolves in the Throne Room. Er lässt das Höllenfeuer jedenfalls ordentlich knistern. One-man-army im Auftrag des Gehörnten.

    • Vor 9 Monaten

      Krass, das hören da wirklich wenige raus. Aber ja, genau. Wobei ich den Satanismus hier in seiner philosophischen Betrachtung auch echt erwachsener finde, als dieses old-schoolige Kirchenverbrenner-Ding. Wenn Oli P. so weitermacht, ist er vielleicht der nächste Niklas Kvarforth.
      Hoffnung im Black Metal, haha, aber ich hoffe, dass er seinen Weg geht und nicht zu einem mainstreamigen, deutschen Dani Filth wird.

    • Vor 9 Monaten

      Mich spricht seine subversive, hinterhältige Attitüde total an. Bisschen schwierig, die Growls und Screams richtig zu verstehen, aber ich meine er kommt bei "Bester Tag" (einer Ode an das Ende der Welt) mit "Gestern wars hier noch grau, jetzt sind hier überall Farben", rein, um dann dem Hörer direkt mit dem schwarz-grauen, nackten, blutbefleckten Satanistenarsch ins Gesicht zu springen und ihm die Gedärme rauszureißen.
      Aber ich merke, Du steckst da, was die sonstigen Protagonisten und Opfer der Szene anbelangt, deutlich tiefer als ich im schwarzen Game. Für mein Unwissen geißele ich mich ne Runde, indem ich alle Incel/Pro Rammstein/usw.-Posts der letzten vier Monate auf laut.de mit eigenem Blut an die Friedhofswand schreibe.

    • Vor 9 Monaten

      Dani "Fromm" Filth hier crap zu geben verbittet sich freilich. Trotzdem gute Beobachtungen, Jungs!

    • Vor 9 Monaten

      War nicht abwertend gemeint, "200 impaled female MCs in a midnight mass" ist schon echt ne geile Platte. Aber es ist halt doch ein eher theatralischer Ansatz, während ich Oli P. total abnehme, dass er diesen Hass in seinen Texten auch wirklich lebt.
      Dem will ich jedenfalls nicht im Treppenhaus begegnen, wenn er nach nem blutigen Motiv für sein nächstes Plattencover sucht.

    • Vor 9 Monaten

      *Selbst-

      Ansonsten on point rezessiert von dir, Respekt!

    • Vor 9 Monaten

      Danke, aber im depressive Black Metal heißt es "Reh seziert".

    • Vor 9 Monaten

      Bei Re sag ich automatisch Contra und wenn das so weiter geht kommen wir auch wieder bei Schwarz raus, also fair enough :)

    • Vor 9 Monaten

      Oder wir kommen bei Schwartz raus. So düster und hoffnungslos Olis Rap-Parts sind, frag ich mich eh schon lang, ob er und Blokkmonsta nicht eine Person sind. Die Szene munkelt.

    • Vor 9 Monaten

      Dunkelt! Sie dunkelt. Nach. War längst überfällig.

  • Vor 9 Monaten

    Da ich nun Oli P. Karriere wenig verfolge und auch nicht bereit bin diese Musik zu hören, mal die Frage:
    Woher kommt dieses Freiheit und Maske Stückchen in der Rezension? Bezieht sich der Oli irgend aufs Impfen und so, oder war der da mal kritisch?