Porträt

laut.de-Biographie

Nothing More

So unscheinbar der Bandname auf den ersten Blick wirken mag, auf der Bühne sind es Nothing More definitiv nicht. Dort fahren die Alternative Metaller nämlich mit allerhand Eisengestänge auf. Sänger Jonny Hawkins turnt bevorzugt auf einem beweglichen Koloss namens 'Der Skorpion' herum, die Saitenfraktion spannt als besondere Solo-Einlage Daniel Olivers Bass in den sogenannten 'Bassinator' und klopft dann zu dritt darauf herum.

Ihren Anfang nehmen Nothing More 2003 als Jonny und Gitarrist Mark Vollelunga sich im Kirchencamp kennenlernen. Nach dem erfolgreichen Abgang von der Highschool schließt sich Daniel ihnen an. 2004 erscheint bereits das Debütalbum "Shelter", das sie in Eigenregie vertreiben. Zwei weiteren Platten vertreiben sie mit Unterstützung von Vestia Entertainment.

Zu Anfang spielt Jonny noch Schlagzeug und Josh Klaus singt. Nach diversen Besetzungswechseln kristallisiert sich als Line-up die Konstellation Jonny am Mikro, Mark an Gitarre, Daniel am Bass und Pat O'Brien am Schlagzeug heraus. Zwischen 2003 und 2008 ist außerdem Josh Kercheville als zweiter Gitarrist am Start.

2014 wird schließlich Eleven Seven Music auf die unermüdlich arbeitende Bande aufmerksam und veröffentlicht kurzerhand das wenige Monate vorher erschienene selbstbetitelte vierte Album neu. Mit "Nothing More" steigt die Band dann auf Platz drei der US-amerikanischen Hard Rock Charts ein. Der Aufwand, aus einem Vorrat von insgesamt 40 neuen Songs, 17 für das Album herauszufiltern hat sich also gelohnt.

Drei Jahre später folgt mit "The Stories We Tell Ourselves" der nächste Meilenstein für die Band aus San Antonio. Inzwischen sitzt Ben Anderson an den Drums. In den Hard Rock Charts schaffen sie es auf Platz zwei, in den allgemeinen stehen sie mit Rang 15 ebenfalls nicht schlecht da. Die National Academy of Recording Arts and Sciences würdigt Nothing More in der Folge mit gleich drei Nominierungen in den vier Rock-Kategorien der Grammys 2018. Bei der Bekanntgabe der Nominierungen befindet sich das Quartett gerade auf Tour durch Europa.

Neben der Musik und teilweise auch mit ihrer Musik engagieren sich Nothing More aktiv für die Aufmerksamkeitsförderung in Sachen psychischer Erkrankungen. Jonnys an bipolarer Störung leidender Schwester Jenna widmen sie den Song "Jenny", bieten Fans und generell Betroffenen über Social Media-Kanäle ein Forum, ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen und kooperieren unter anderem mit der Depressionshilfe-Organisation To Write Love On Her Arms.

Surftipps

  • Offizielle Website

    Everything you need to know – nothing more.

    http://nothingmore.net
  • Facebook

    Nothing in your face.

    https://de-de.facebook.com/nothingmore

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