Wenn der Produzent einer der bestverkaufenden Künstlerinnen der Welt die Hände aufhält, um jetzt auch in Digital den ein oder anderen Euro zu machen, gibt es eigentlich nur eine Deutungsmöglichkeit: Da hat jemand die Zeichen der Zeit gelesen - und tut alles, um sie zu seinen Gunsten zu nutzen. Frank …

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  • Vor 10 Jahren

    @Valhallachen (« "Musikvideos waren, sind und bleiben letztlich doch Werbemaßnahmen."

    !!!!!

    bis jetzt musste werbeplatz immer bezahlt werden oder irre ich mich da? :eek: »):

    Unabhängig davon ob- und was irgendeine FIrma oder ein Label für Werbung zahlt hat und hatte trotzdem der Komponist (übrigens auch der Komponist eines Werbejingles) Anspruch auf Vergütung durch die Gema, so fern er Mitglied ist.

  • Vor 10 Jahren

    @Arieve («

    Selbst die Gema zahlt eignetlich nur an die Rechteinhaber und das sind? Produzenten und Labels und die Provision an den Manager. »):

    DIe Rechteinhaber sind in aller erster Linie mal die Komponisten und Texter der Musik.

  • Vor 10 Jahren

    @Beauford T. Justice (« Wenn Youtube den Bands/Plattenfirmen angeblich so viel (mögliches) Geld aus der Tasche zieht, warum betreiben dann so viele Bands eigene Kanäle auf YT???? »):

    Das frag ich mich auch.
    Die haben echt n Ei am wandern, diese Plattenfirmen, anstatt neue Konzepte zum Verkauf von Musik zu erstellen, wird erstma ne Runde verklagt, das wirkt schon irgendwie hilflos...

  • Vor 10 Jahren

    @moralz (« @Beauford T. Justice (« Wenn Youtube den Bands/Plattenfirmen angeblich so viel (mögliches) Geld aus der Tasche zieht, warum betreiben dann so viele Bands eigene Kanäle auf YT???? »):

    Das frag ich mich auch.
    Die haben echt n Ei am wandern, diese Plattenfirmen, anstatt neue Konzepte zum Verkauf von Musik zu erstellen, wird erstma ne Runde verklagt, das wirkt schon irgendwie hilflos... »):

    Wieso "hilflos"? Da klagt jemand seine Rechte ein und fertig. Daran kann ich erst mal nichts Hilfloses entdecken ...

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    @Arno Nuehm (« üblich ist das nicht unbedingt »):

    Gehen wir mal vom deutschen Urheberrecht aus.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    @Arno Nuehm (« @mr_bad_guy (« @Arieve («

    Selbst die Gema zahlt eignetlich nur an die Rechteinhaber und das sind? Produzenten und Labels und die Provision an den Manager. »):

    DIe Rechteinhaber sind in aller erster Linie mal die Komponisten und Texter der Musik. »):

    üblich ist das nicht unbedingt »):

    Doch. Das Urherberrecht und die damit einhergehenden Ansprüche sind nach deutschem Recht fest an den Komponisten gebunden. Die bekäme der nichtmal los wenn er wollte.

  • Vor 10 Jahren

    @Anonymous (« Klar verstehe ich das hier einige sagen "Die fordern NUR ihr recht ein" und ich sage : ich fordere mein Recht als Konsument ein. Ich möchte die Musik die ich kaufe auch ordentlich präsentiert bekommen. »):

    Da hast Du was falsch verstanden. Daß die Autoren grundsätzlich für jede öffentliche Wiedergabe gefälligst Geld zu sehen haben, steht im Urheberrecht. Sie haben einen gesetzlichen Anspruch auf die Zahlung dieses Geldes, so hat es Papa Staat mal festgelegt.
    Und wo hat der Gesetzgeber festgeschrieben, daß Du die Musik, die Du kaufen willst, auch vorher präsentiert bekommen mußt?

    Zitat (« Früher wärt ihr auch nicht einfach los gerannt und hättet euch einfach so das "neue" Michael Jackson Album gekauft ! No ! Dazu musste erst Black & White die Bildschirme auf MTV hoch und runter flimmern, wo man gesagt hat "boah wasn das fürn geiles Video, geiles Lied das Album muss ich haben" »):

    Öhm ... geiles Video mag angehen, geiles Lied - nun ja ... *hüstel*
    Aber jetzt mal völlig unabhängig von meiner Meinung über Michael Jackson - früher wurde die Verbreitung der Musik durch solche Sachen gesteuert wie etwa das Radio, der Freundes- und Bekanntenkreis, vielleicht auch durch Beratung, das Umhören oder Umsehen im Schallplattenladen Deiner Wahl oder inner Disse oder meinetwegen auch im Konzertsaal ... hat auch geklappt. Irgendwie gab's auch vor dem Internet und vor MTV so etwas wie eine Musikkultur und ein Netzwerk, durch das man neue Musik entdecken konnte. Es war vielleicht nicht so allumfassend. Aber wahrscheinlich menschlicher *offtopic*.

    Zitat (« Seht der Tatsache ins Gesicht die Musikindustrie ist ein konservativer Sauhaufen der zu spät erkannt hat wie der Hase läuft und der Zeit um einiges hinterherhängt »):

    Es geht hier aber nicht um die Musikindustrie, sondern um das Durchsetzen eines gesetzlichen Anspruchs. Das hat erst mal nix mit irgendwelchen herumlaufenden Hasen zu tun.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    word!

    nebenbei, ich schließ mich einfach mal der zwischendurch bei einigen durchschimmernden Meinung an, das die Labels hier ziemlich große möglichkeiten übersehen , ignorieren oder nicht wahrnehmen wollen und sich die Musikindustrie seit geraumer Zeit ganz tief ins eigene Fleisch schneidet... und ich wette das sich das noch bös endzünden wird! hach wie poethisch...

  • Vor 10 Jahren

    @Anonymous (« Merkst du nicht das es hier im Beitrag niemandem interessiert das es Gesetz ist. »):

    Klar merke ich das. Aber erstens habe ich sowieso das Gefühl, daß hier von vielen Leute ohnehin wieder viele Sachen durcheinander gebracht werden, und zweitens ist es umso schlimmer, daß es viele Leute nicht interessiert. Es befürchte, daß es unter den Leuten, die sich zu Wort gemeldet haben, zu viele gibt, die noch nicht mal verstanden haben, um was es im Ursprungs-Artikel überhaupt geht.

    Zitat (« Klar jeder versucht hier seine Meinung zu vertreten und deine ist nunmal diese. »):

    Es ist aber wenig effektiv, wenn einige Leute hier über "die Plattenfirmen" oder "die Musikindustrie" herziehen und irgendwas von "Werbung" erzählen, wenn das mit dem Thema eigentlich nichts zu tun hat.

    Zitat (« Aber würde jeder einfach akzeptieren das in manchen Staaten dieser Erde GESETZ ist dass das HÖCHSTMASS an Strafe der Tod ist würde es kein Amnesty International geben oder sonstiges. »):

    Du mußt ja das Gesetz nicht akzeptieren, meinetwegen kannst Du auch gegen das Urheberrecht vorgehen. Aber wenn ein Gesetz gilt und man dagegen verstößt, muß man eben auch damit rechnen, sich eine Anzeige einzuhandeln. Da hilft weder ein "wir sind doch ein globales Unternehmen - für uns gilt dieses Recht nicht", noch ein "wir akzeptieren dieses Recht nicht und werden dafür sorgen, daß es in fünf Jahren abgeschafft wird".

    Zitat (« Und Gesetz ist nicht gleich recht. »):

    Das, was Du wahrscheinlich sagen willst, ist, daß "Recht haben" und "Recht bekommen" zwei unterschiedliche Sachen sind. Dem würde ich auch zustimmen.

    Zitat (« Aber auch die Raubkopierer Szene gibt es schon mind. seit es kommerzielle Musik gibt, war also nen bekanntes Problem und erst seit übers Internet Raubkopien vertrieben werden hat sich die Musikindustrie eingeschaltet und sagt ihr dürft das und das nicht und wenn wer das macht verklagen wir euch weil is unser Recht, dass dieses Recht ( was du ja so toll findest sonst würdest du darauf nicht als pochen ) schwammig ist und noch von Land zu Land sich unterscheidet was ist da noch recht ? »):

    Also, die Raubkopierer-Szene war schon IMMER der Musikindustrie und den ... na ja, also zumindest den *meisten* Künstlern ein echter Dorn im Auge. Unzählige Labels, von denen Live & Alive oder Swingin' Pig nur die namhaftesten sind, wurden erfolgreich von den Plattenfirmen und den meisten Künstlern bekämpft - unzählige Urheberrechtsänderungen sind europaweit gerade aufgrund dieses Kampfes zwischen Bootleglabeln und Plattenfirmen vorgenommen worden. Auch hier gilt: nicht erst seit dem Internet!
    Die ganze Geschichte wurde nur durch das Internet hochgekocht, weil hier nicht mehr eine kleine Plattenfirma oder einige Gruppen privater Musikfans gegen Urheberrechte verstieß, sondern mit einigen wenigen Ausnahmen jeder einzelne P2P-Nutzer.
    Daß die Gesetze sich von Land zu Land unterscheiden und schwammig formuliert sind, ist mir schon klar, aber das darf doch nicht der Grund dafür sein, daß ein multinationales Unternehmen unter anderem mit den Leistungen der Künstler Geld scheffelt und keinen Gedanken an nationale Rechte verschwendet.

    Zitat (« ich weiss noch wie man früher in Ungarn ufn Markt ganz easy am Stand sich die neusten Tapes kaufen konnte als Raubkopien und keinen hat es gebockt nichtmal den Grenzer, heute musst du Angst haben auf Youtube nen Video zu schauen weil das ja das Recht von wem anderem beschneidet oder so... »):

    DU bist doch gar nicht das Problem - meinetwegen sollst Du ja Deine Videos schauen können. Aber youtube hat gefälligst sicherzustellen, daß auch jeweiligen nationalen Rechte eingehalten werden, wenn man schon einen solchen Dienst anbietet. Solche Argumente wie "wir haben früher viele kleine lokale rechtliche Sauereien gemacht, da dürfen wir doch heute auch viele große globale rechtliche Sauereien machen" zählen da nicht viel ...

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    Ich les hier immer "Labels". Hier gehts aber um die Gema und damit um die Vertreter der Rechteinhaber.

  • Vor 10 Jahren

    youtube hat sich doch nie was zu schaden kommen lassen:

    http://www.heise.de/newsticker/YouTube-Nut…

    die gema hat sogar erlaubt, dass maria müller ihr urlaubsvideo mit seed unterlegt. und plötzlich darf sie das nicht mehr weil die gema auf einmal mehr geld sehen will?

    ich weiß ja nicht...
    ohnehin frag ich mich, wie die verteilung (egal ob 1 oder 4 cent) real an die künstler verteilt wird... hab 2-3 bekannnte, die auch schon platten und co releast haben, bei der gema sind und von denen videos bei yt sind. die haben davon aber noch nix gesehen. spears, madona und co allerdings schon eher

  • Vor 10 Jahren

    @bettertomorrow (« die gema hat sogar erlaubt, dass maria müller ihr urlaubsvideo mit seed unterlegt. und plötzlich darf sie das nicht mehr weil die gema auf einmal mehr geld sehen will? »):

    Nicht deshalb. Sondern, weil die meisten geschäftlichen Vereinbarungen es so an sich haben, daß sie nicht bis in alle Ewigkeit, sondern nur über einen bestimmten Zeitraum gelten. Der Lizenzvertrag ist ausgelaufen, eine Verlängerung setzt eine Einigung voraus - und die steht noch aus.

    Mal abgesehen davon ist der Betrag ja nur ein Teil der GEMA-Forderung - da steht immer noch die Geschichte mit der größeren Transparenz im Raum ...

    Gruß
    Skywise

    P.S.: Außerdem sollte man nicht vergessen, daß hier Autoren anscheinend trotzdem keinen Cent zu Gesicht bekommen haben - siehe Artikel. Da sieht die Geschichte schon etwas sonderbar aus.

  • Vor 10 Jahren

    "Transparenz" ist etwas, dass die Gema selbst erstmal bieten müsste.

    Ein ganz kleines Beisiel: Eine Band X spielt in Laden Y ein Konzert. Der Laden Y zahlt nicht nur die Band sondern muss desweiteren noch einen Gemabeitrag leisten. Soweit so gut (oder eben schlecht) nun spielte die Band keine Coverversionen also müsste sie ja den Gesamten Betrag auf ihr Konto gutgeschrieben bekommen.
    Bekommt sie aber nicht... Wo ist nur das Geld hin?

    oder noch eins:
    Fallbeispiel: Strafantrag gegen die GEMA

    Am 21.05.2005 veranstalteten wir in unserem Theater (Theater im Hinterhof, Hauptstrasse 34, 21614 Buxtehude) ein Konzert anlässlich der Hansetage zusammen mit einem lettischen Studentenchor. Ordnungsgemäß meldete ich daraufhin das Konzert bei der GEMA an und teilte ihr mit, dass dort, neben traditionellen und somit nicht gemapflichtigen Liedern, auch Stücke des lettischen Komponisten Jazeps Vitols gesungen wurden.
    Die gesamten Einnahmen des Konzertes spendete das Theater dem lettischen Chor und somit blieben dem Theater selber keinerlei Einkünfte an diesem Abend übrig.
    Am 14.06.2005 erhielt ich daraufhin ein Rechung von der GEMA über 101,65 € zu zahlen für die Aufführung der Werke des Komponisten Jazeps Vitols. Da das Theater selber keine Einkünfte aus der Aufführung der Werke erhalten hatte, bat ich die GEMA um einen ermäßigten Gebührensatz, was jedoch seitens der GEMA abgelehnt wurde, da es nur diesen einen zu zahlenden Gebührensatz geben würde. Wir überwiesen also die Summe von 101,65 € auf das Konto der GEMA in der Annahme, dass die GEMA den Gebührenanteil an die lettischen Verwertungsgesellschaft AKKA-LAA in Riga weiterleitet, die diesen Betrag dann an den Komponisten, bzw. seine rechtlichen Nachfolger weitergibt.
    Im Januar 2007 erfuhr ich von einer anderen Veranstalterin, dass es für Fälle, wo der Veranstalter keinerlei Einnahmen hat, jedoch Abgaben an die GEMA zahlen muss, eine sogenannte „Missverhältnisklausel“ gibt , die man bei der GEMA geltend machen kann und somit weniger Gebühren zu zahlen braucht. Da dieses bei dem oben genannten Fall zutraf, schrieb ich daraufhin einen Brief an die GEMA und forderte einen Teil der Summe für das gezahlte Konzert zurück, da dem Theater ein Missverhältnis entstanden war. Diesen Brief schickte ich am 05.01.07 an die GEMA und diese überwies mir am 22.02.2007 einen Betrag von 82,49 € auf unser Konto zurück. Dieser Betrag galt aber einer noch weiteren Aufführung, die im Missverhältnis stand, wurde also für insgesamt 2 Veranstaltungen zurückgezahlt.

    Im April diesen Jahres (2008) begann ich mich dafür zu interessieren, ob die damals gezahlten Gebühren für den lettischen Komponisten Jazeps Vitols tatsächlich ordnungsgemäß von der GEMA an die lettische AKKA-LAA weitergeleitet wurden.
    Ich bat daraufhin meine Mutter, Ilze Menneking, die selber Lettin ist und somit die lettische Sprache perfekt beherrscht, in Riga bei der AKKA-LAA anzurufen und den Verbleib des Geldes zu überprüfen.
    Meine Mutter, Ilze Menneking, sprach mit der in Riga zuständigen Sachbearbeiterin Frau Anita Sosnovska, die Nachforschungen anstellte und uns mitteilte, dass bis zu diesem Zeitpunkt niemals Geld für diesen Komponisten von der deutschen GEMA bei ihnen eingegangen war.
    Da ich ja eine Gebühr an die GEMA im Jahre 2005 dafür bezahlt hatte, rief ich am 06.05.2008 wiederum bei der GEMA in Hamburg an und sprach mit der dortigen Sachbearbeiterin Frau Ute Galeazzi. Frau Galeazzi bestätigte mir daraufhin im Telefongespräch, dass die GEMA das Geld tatsächlich nicht nach Lettland weitergeleitet, sondern in den „GEMA Topf“ gegeben hatte. Als Begründung für diese Handlung gab Frau Galeazzi an, dass ich nicht die genauen Liedtitel der von Jazeps Vitols gesungenen Lieder angegeben hätte. Auf meine Frage, warum man dann denn nicht bei mir nachgefragt hätte, um welche Lieder es sich gehandelt hat, konnte mir Frau Galeazzi auch keine Antwort geben und verwies auf das überaus komplizierte Ausschüttungsverfahren der GEMA, was lediglich ihre Kollegen in Berlin verstehen würden. Als ich nachfragte, wer denn, wenn nicht der lettische Komponist, für den ich die Abgaben zu leisten hatte, das Geld bekommen hätte, erklärte mir Frau Galeazzi, dass diejenigen Komponisten, die in Deutschland am meisten an ihren Stücken verdienen würden, auch am meisten aus diesem „Topf“ ausgezahlt bekämen.
    Am 08.05.2008 schrieb ich an Frau Galeazzi einen Brief und teilte ihr die Titel der
    gesungenen Lieder noch einmal mit und bat sie eine umgehende Anweisung der ausstehenden Gebühren für den lettischen Komponisten an die AKKA-LAA in die Wege zu leiten.

    Ich wurde in meiner Tätigkeit als Leiterin des Theaters mehrfach von jungen Komponisten angesprochen, dass sie kein Geld oder sehr undurchschaubare Summen von der GEMA ausgezahlt bekommen, obwohl die Veranstalter ihre Abgaben an die GEMA für die entsprechenden Konzerte leisten. Dieses brachte mich auf die Idee, genauere Nachforschungen anzustellen, wo die von der GEMA eingezogenen Gelder bleiben? Wie im oben geschilderten Fall kann man sehen, dass die Geldausschüttung der GEMA höchst undurchsichtig ist. Wenn ich meinen eigenen Fall auf andere Veranstalter hochrechne, frage ich mich ob die GEMA nicht im großen Maße, den unbekannten Komponisten das ihnen zustehende Geld vorenthält

    Ausgang des Verfahrens:

    Nachdem die Hamburger Polizei gegen die GEMA ermittelt hatte, bekam ich vor einigen Tagen einen Brief von der Staatsanwaltschaft Hamburg, die das Ermittlungsverfahren gegen die GEMA eingestellt hat.
    Begründung:
    Die GEMA hat vorgetragen, dass sie die Gelder nunmehr nach Lettland überweise. Da ich (Nina Zober) die Titel des oben genannten lettischen Komponisten Jazeps Vitols erst im Mai 2008 mitgeteilt habe. Eine Verpflichtung das Geld sofort zu überweisen, ist nicht ersichtlich.

    (http://www.kult-werk.de/GEMA/GEMARundschre…)

    hab noch einen. willste?

    Die gema fordert transparenz bietet selbst aber keine.

    "Der Lizenzvertrag ist ausgelaufen, eine Verlängerung setzt eine Einigung voraus - und die steht noch aus."
    richtig. und wenn die gema nicht will wird sie für ihre mandanten weniger einnehmen. yt wird niemals einem verein wie der gema nachgeben. zumal yt nicht das vermögen hat um diese forderungen zu erfüllen.

    die "vereinbarung" trifft btw genau in dieser News hier den Nagel. die Autoren verklagen Google/YT weil die ihren Usern das erlaubt haben, was ihnen laut gema zustand. das es heute nicht mehr so ist konnte yt vorher nicht ahnen.
    btw glaube ich, dass auch yt nicht weiß wie oft like a prayer in iwelchen videos auftaucht

    p.s.
    dein p.s. zeigt doch, dass es da auf seiten der gema probleme gibt da diese ja def. geld von yt bekommen hat und dies dann wohl nicht weiterleitete. also sollte man zunächst doch die gema verklagen

  • Vor 10 Jahren

    @bettertomorrow (« "Transparenz" ist etwas, dass die Gema selbst erstmal bieten müsste. »):

    Du meinst, weil die GEMA keine 100%ige Transparenz bietet, dürfen die Geschäftspartner der GEMA auch so'n büschn Infos interm Berg halten; scheißegal, ob's beim Geschäftspartner verloren geht oder bei der GEMA?

    Zitat (« hab noch einen. willste? »):

    Nein. Interessiert mich für den gegebenen Fall nicht sonderlich.

    Zitat (« "Der Lizenzvertrag ist ausgelaufen, eine Verlängerung setzt eine Einigung voraus - und die steht noch aus."
    richtig. und wenn die gema nicht will wird sie für ihre mandanten weniger einnehmen. yt wird niemals einem verein wie der gema nachgeben. zumal yt nicht das vermögen hat um diese forderungen zu erfüllen. »):

    Wenn Youtube nicht nachgibt, dann gibt's dort halt keine Musikvideos mehr für Deutschland. Und wahrscheinlich eine kleine Klagewelle deutscher Urheber, wenn sie ihr Material in Fremdvideos wiederfinden. So einfach.

    Zitat (« btw glaube ich, dass auch yt nicht weiß wie oft like a prayer in iwelchen videos auftaucht »):

    Mag sein. Aber dann sollte Google/Youtube auch nicht einen Dienst anbieten, der genau diese Nachweise notwendig macht. Die GEMA nimmt in diesem Fall nur ihre Pflichten wahr.

    Zitat (« dein p.s. zeigt doch, dass es da auf seiten der gema probleme gibt da diese ja def. geld von yt bekommen hat und dies dann wohl nicht weiterleitete. also sollte man zunächst doch die gema verklagen »):

    Warum gleich klagen? Erst mal bei der GEMA anfragen. Und dann angenommen, das urheberrechtlich geschützte Video taucht in den Listen, die Youtube der GEMA zur Verfügung gestellt hat, nachweislich nicht auf. Schon sieht die Sache anders aus. Dann fordert der Rechteinhaber (Autor) die Zahlung der GEMA-Gebühren vom Nutzer (Youtube). Ist doch okay ...

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    @Skywise («
    Warum gleich klagen? Erst mal bei der GEMA anfragen. Und dann angenommen, das urheberrechtlich geschützte Video taucht in den Listen, die Youtube der GEMA zur Verfügung gestellt hat, nachweislich nicht auf. Schon sieht die Sache anders aus. Dann fordert der Rechteinhaber (Autor) die Zahlung der GEMA-Gebühren vom Nutzer (Youtube). Ist doch okay ... »):

    ich bezweifle, dass es eine solche liste gibt
    und natürlich hat yt nicht das recht untransparent zu sein nur wahr vorher nie das verlangen der gema da, nun starten sie aber eine art schlammschlacht obwohl sie selbst schon dreckig wie kleine kinder sind.

    ich will hier musikern nicht ihr geistiges eigentum nichtig machen aber kritisiere das verhalten der gema und diese hat nun einmal youtube zugesichert, dass die user urheberrechtliches material in ihren videos verwenden dürfen.
    nachhaltig zu klagen ist da reine schikane und das verhalten unseres produzenten im jetzigen fall mehr als merkwürdig (da es ihm wohl nicht erst gestern eingefallen sein kann)

    wenn er kein geld von der gema gesehen hat liegt doch wohl zu allererst das problem bei der gema da diese ja einen pauschalbetrag mit yt eingegangen sind.

    wie dieser pauschalvertrag aussah ist uns allerdings beiden nicht bekannt.

    dein "rechtsverständnis" in allen ehren aber "Die GEMA nimmt in diesem Fall nur ihre Pflichten wahr." ist halt nicht zu 100% klar abgesehen von diesem typen hier im beitrag hab ich noch nicht gehört, dass sony und co mehr geld von youtube wollten. wer da die forderung nach mehr gestellt hat sollte dabei nicht außer acht gelassen werden

    PRO CC-lizenzen. was die gema abzieht ist schon seit langem nicht mehr nachvollziehbar.

    "Gruß
    Skywise"
    musst du btw nicht unter jeden beitrag setzen

  • Vor 10 Jahren

    @bettertomorrow (« ich bezweifle, dass es eine solche liste gibt »):

    Müßte eigentlich - wie anders soll die GEMA wissen, wie sie das Geld von Youtube zu verteilen hat? Selbst recherchieren wird sie's wohl kaum können ...

    Zitat (« und natürlich hat yt nicht das recht untransparent zu sein nur wahr vorher nie das verlangen der gema da, nun starten sie aber eine art schlammschlacht obwohl sie selbst schon dreckig wie kleine kinder sind. »):

    Stimmt schon, aber wenn der Input nachweislich schon scheiße ist, dann kann ich mir schon im Vorfeld denken, daß der Output nicht optimal sein wird.

    Zitat (« ich will hier musikern nicht ihr geistiges eigentum nichtig machen aber kritisiere das verhalten der gema und diese hat nun einmal youtube zugesichert, dass die user urheberrechtliches material in ihren videos verwenden dürfen. »):

    Ja, aber eben nicht auf ewig. So, wie ich die Geschichte damals mitverfolgt habe, hatte diese Vereinbarung in etwa die Qualität eines Testballons, frei nach dem Motto "lassen wir's ein Jahr lang mal laufen, dann schau'n mer mal, dann seh'n mer schon" (Laufzeit ist mein Spekulatius!). Ein vorsichtiges Herantasten an diese heikle Geschichte könnte ich mir jedenfalls von beiden Seiten sehr gut vorstellen.

    Zitat (« nachhaltig zu klagen ist da reine schikane und das verhalten unseres produzenten im jetzigen fall mehr als merkwürdig (da es ihm wohl nicht erst gestern eingefallen sein kann) »):

    Ähm, nein. Aber man wacht auch nicht eines schönen Tages auf und beschließt, Youtube zu verklagen - und bei der Gelegenheit melden wir's auch gleich mal der Presse. Du weißt nicht, was sich bereits im Vorfeld ereignet hat. So eine Geschichte kann sich schon mal über einige Monate hinziehen, ehe es zu einer Klage kommt (und selbst dann muß es noch lange nicht heißen, daß die auch wirklich bis zum bitteren Ende durchgezogen wird).

    Zitat (« wenn er kein geld von der gema gesehen hat liegt doch wohl zu allererst das problem bei der gema da diese ja einen pauschalbetrag mit yt eingegangen sind. »):

    Der Autor hat ein Recht auf eine Vergütung für jede öffentliche Wiedergabe. Bedeutet automatisch: wird das Ding nicht öffentlich wiedergegeben, hat er auch kein Anrecht auf einen Anteil.
    Wenn kein Geld von der GEMA aus dieser Richtung kommt, wird die GEMA sein erster Ansprechpartner sein. Sagt die GEMA "Laut Youtube wurde kein einziges Video mit Ihrem Material abgespielt", was macht der Autor dann ...?

    Zitat (« wie dieser pauschalvertrag aussah ist uns allerdings beiden nicht bekannt. »):

    Nicht bis ins letzte Detail, stimmt.

    Zitat (« abgesehen von diesem typen hier im beitrag hab ich noch nicht gehört, dass sony und co mehr geld von youtube wollten. »):

    Sony und Co sind aber auch in diesem Fall völlig außen vor, da sie keine Urheber sind.

    Zitat (« wer da die forderung nach mehr gestellt hat sollte dabei nicht außer acht gelassen werden »):

    Das ist meines Wissens auch nicht bekannt. Youtube hat es so hingestellt, als ob die GEMA irgendeine utopische Gebühr festgelegt hätte, die GEMA hat das dementiert.

    Zitat (« "Gruß
    Skywise"
    musst du btw nicht unter jeden beitrag setzen »):

    Das haben mir schon viele gesagt.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    @Skywise («
    Zitat (« nachhaltig zu klagen ist da reine schikane und das verhalten unseres produzenten im jetzigen fall mehr als merkwürdig (da es ihm wohl nicht erst gestern eingefallen sein kann) »):

    Ähm, nein. Aber man wacht auch nicht eines schönen Tages auf und beschließt, Youtube zu verklagen - und bei der Gelegenheit melden wir's auch gleich mal der Presse. Du weißt nicht, was sich bereits im Vorfeld ereignet hat. So eine Geschichte kann sich schon mal über einige Monate hinziehen, ehe es zu einer Klage kommt (und selbst dann muß es noch lange nicht heißen, daß die auch wirklich bis zum bitteren Ende durchgezogen wird). »):

    eher schlechte als rechte werbung.

    @Skywise («
    Zitat (« wenn er kein geld von der gema gesehen hat liegt doch wohl zu allererst das problem bei der gema da diese ja einen pauschalbetrag mit yt eingegangen sind. »):

    Der Autor hat ein Recht auf eine Vergütung für jede öffentliche Wiedergabe. Bedeutet automatisch: wird das Ding nicht öffentlich wiedergegeben, hat er auch kein Anrecht auf einen Anteil.
    Wenn kein Geld von der GEMA aus dieser Richtung kommt, wird die GEMA sein erster Ansprechpartner sein. Sagt die GEMA "Laut Youtube wurde kein einziges Video mit Ihrem Material abgespielt", was macht der Autor dann ...? »):

    glaube btw nicht das yt behaupten würde, niemand hättte sich "time to say goodbye" und co angehört...
    @Skywise («
    Zitat (« abgesehen von diesem typen hier im beitrag hab ich noch nicht gehört, dass sony und co mehr geld von youtube wollten. »):

    Sony und Co sind aber auch in diesem Fall völlig außen vor, da sie keine Urheber sind. »):

    OK, dann fallen mir auch keine anderen Künstler ein. BTW egal ob deutsches Recht oder nicht. du glaubst doch nicht im Ernst das die deutschen Gema erträge für Jackson Songs direkt auf sein Konto laufen...

    ach und trasparent...
    wenn ich das lese:
    "ebenso wenig wie das Unternehmen bereit ist, vollständige transparente und verwertbare Nutzungsdaten bereitzustellen"
    bin ich sogar recht froh darüber. denn im ernst, die gema hat es vielleicht noch zu interessieren, dass ein deutscher user Künstler XY anschaut, "vollständige transparente und verwertbare Nutzungsdaten" klingt aber nach mehr... (quelle gema seite auf der ich wegen diesem dementi schauen wollte)

  • Vor 10 Jahren

    @derroterecher (« Willkommen in der Stasi Zeitalte, wo die Gema jeden User Kennt und seine Gewohnheiten »):

    ... aber Youtube gibt man solche Informationen selbstverständlich gerne ... :rolleyes:

    @bettertomorrow:
    :klatbier:

    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    @sky
    genau :)
    auf ein bier gehts jetzt auch.

    btw, das google schon daten sammelt ist klar und überhauptnicht schön. wenn die gema dann aber auch noch was ab will wirds halt noch ekliger ^^

    so und weg

  • Vor 10 Jahren

    @bettertomorrow (« "Transparenz" ist etwas, dass die Gema selbst erstmal bieten müsste.

    Ein ganz kleines Beisiel: Eine Band X spielt in Laden Y ein Konzert. Der Laden Y zahlt nicht nur die Band sondern muss desweiteren noch einen Gemabeitrag leisten. Soweit so gut (oder eben schlecht) nun spielte die Band keine Coverversionen also müsste sie ja den Gesamten Betrag auf ihr Konto gutgeschrieben bekommen.
    Bekommt sie aber nicht... Wo ist nur das Geld hin?

    oder noch eins:
    Fallbeispiel: Strafantrag gegen die GEMA

    Am 21.05.2005 veranstalteten wir in unserem Theater (Theater im Hinterhof, Hauptstrasse 34, 21614 Buxtehude) ein Konzert anlässlich der Hansetage zusammen mit einem lettischen Studentenchor. Ordnungsgemäß meldete ich daraufhin das Konzert bei der GEMA an und teilte ihr mit, dass dort, neben traditionellen und somit nicht gemapflichtigen Liedern, auch Stücke des lettischen Komponisten Jazeps Vitols gesungen wurden.
    Die gesamten Einnahmen des Konzertes spendete das Theater dem lettischen Chor und somit blieben dem Theater selber keinerlei Einkünfte an diesem Abend übrig.
    Am 14.06.2005 erhielt ich daraufhin ein Rechung von der GEMA über 101,65 € zu zahlen für die Aufführung der Werke des Komponisten Jazeps Vitols. Da das Theater selber keine Einkünfte aus der Aufführung der Werke erhalten hatte, bat ich die GEMA um einen ermäßigten Gebührensatz, was jedoch seitens der GEMA abgelehnt wurde, da es nur diesen einen zu zahlenden Gebührensatz geben würde. Wir überwiesen also die Summe von 101,65 € auf das Konto der GEMA in der Annahme, dass die GEMA den Gebührenanteil an die lettischen Verwertungsgesellschaft AKKA-LAA in Riga weiterleitet, die diesen Betrag dann an den Komponisten, bzw. seine rechtlichen Nachfolger weitergibt.
    Im Januar 2007 erfuhr ich von einer anderen Veranstalterin, dass es für Fälle, wo der Veranstalter keinerlei Einnahmen hat, jedoch Abgaben an die GEMA zahlen muss, eine sogenannte „Missverhältnisklausel“ gibt , die man bei der GEMA geltend machen kann und somit weniger Gebühren zu zahlen braucht. Da dieses bei dem oben genannten Fall zutraf, schrieb ich daraufhin einen Brief an die GEMA und forderte einen Teil der Summe für das gezahlte Konzert zurück, da dem Theater ein Missverhältnis entstanden war. Diesen Brief schickte ich am 05.01.07 an die GEMA und diese überwies mir am 22.02.2007 einen Betrag von 82,49 € auf unser Konto zurück. Dieser Betrag galt aber einer noch weiteren Aufführung, die im Missverhältnis stand, wurde also für insgesamt 2 Veranstaltungen zurückgezahlt.

    Im April diesen Jahres (2008) begann ich mich dafür zu interessieren, ob die damals gezahlten Gebühren für den lettischen Komponisten Jazeps Vitols tatsächlich ordnungsgemäß von der GEMA an die lettische AKKA-LAA weitergeleitet wurden.
    Ich bat daraufhin meine Mutter, Ilze Menneking, die selber Lettin ist und somit die lettische Sprache perfekt beherrscht, in Riga bei der AKKA-LAA anzurufen und den Verbleib des Geldes zu überprüfen.
    Meine Mutter, Ilze Menneking, sprach mit der in Riga zuständigen Sachbearbeiterin Frau Anita Sosnovska, die Nachforschungen anstellte und uns mitteilte, dass bis zu diesem Zeitpunkt niemals Geld für diesen Komponisten von der deutschen GEMA bei ihnen eingegangen war.
    Da ich ja eine Gebühr an die GEMA im Jahre 2005 dafür bezahlt hatte, rief ich am 06.05.2008 wiederum bei der GEMA in Hamburg an und sprach mit der dortigen Sachbearbeiterin Frau Ute Galeazzi. Frau Galeazzi bestätigte mir daraufhin im Telefongespräch, dass die GEMA das Geld tatsächlich nicht nach Lettland weitergeleitet, sondern in den „GEMA Topf“ gegeben hatte. Als Begründung für diese Handlung gab Frau Galeazzi an, dass ich nicht die genauen Liedtitel der von Jazeps Vitols gesungenen Lieder angegeben hätte. Auf meine Frage, warum man dann denn nicht bei mir nachgefragt hätte, um welche Lieder es sich gehandelt hat, konnte mir Frau Galeazzi auch keine Antwort geben und verwies auf das überaus komplizierte Ausschüttungsverfahren der GEMA, was lediglich ihre Kollegen in Berlin verstehen würden. Als ich nachfragte, wer denn, wenn nicht der lettische Komponist, für den ich die Abgaben zu leisten hatte, das Geld bekommen hätte, erklärte mir Frau Galeazzi, dass diejenigen Komponisten, die in Deutschland am meisten an ihren Stücken verdienen würden, auch am meisten aus diesem „Topf“ ausgezahlt bekämen.
    Am 08.05.2008 schrieb ich an Frau Galeazzi einen Brief und teilte ihr die Titel der
    gesungenen Lieder noch einmal mit und bat sie eine umgehende Anweisung der ausstehenden Gebühren für den lettischen Komponisten an die AKKA-LAA in die Wege zu leiten.

    Ich wurde in meiner Tätigkeit als Leiterin des Theaters mehrfach von jungen Komponisten angesprochen, dass sie kein Geld oder sehr undurchschaubare Summen von der GEMA ausgezahlt bekommen, obwohl die Veranstalter ihre Abgaben an die GEMA für die entsprechenden Konzerte leisten. Dieses brachte mich auf die Idee, genauere Nachforschungen anzustellen, wo die von der GEMA eingezogenen Gelder bleiben? Wie im oben geschilderten Fall kann man sehen, dass die Geldausschüttung der GEMA höchst undurchsichtig ist. Wenn ich meinen eigenen Fall auf andere Veranstalter hochrechne, frage ich mich ob die GEMA nicht im großen Maße, den unbekannten Komponisten das ihnen zustehende Geld vorenthält

    Ausgang des Verfahrens:

    Nachdem die Hamburger Polizei gegen die GEMA ermittelt hatte, bekam ich vor einigen Tagen einen Brief von der Staatsanwaltschaft Hamburg, die das Ermittlungsverfahren gegen die GEMA eingestellt hat.
    Begründung:
    Die GEMA hat vorgetragen, dass sie die Gelder nunmehr nach Lettland überweise. Da ich (Nina Zober) die Titel des oben genannten lettischen Komponisten Jazeps Vitols erst im Mai 2008 mitgeteilt habe. Eine Verpflichtung das Geld sofort zu überweisen, ist nicht ersichtlich.

    (http://www.kult-werk.de/GEMA/GEMARundschre…)

    hab noch einen. willste?

    Die gema fordert transparenz bietet selbst aber keine.

    "Der Lizenzvertrag ist ausgelaufen, eine Verlängerung setzt eine Einigung voraus - und die steht noch aus."
    richtig. und wenn die gema nicht will wird sie für ihre mandanten weniger einnehmen. yt wird niemals einem verein wie der gema nachgeben. zumal yt nicht das vermögen hat um diese forderungen zu erfüllen.

    die "vereinbarung" trifft btw genau in dieser News hier den Nagel. die Autoren verklagen Google/YT weil die ihren Usern das erlaubt haben, was ihnen laut gema zustand. das es heute nicht mehr so ist konnte yt vorher nicht ahnen.
    btw glaube ich, dass auch yt nicht weiß wie oft like a prayer in iwelchen videos auftaucht

    p.s.
    dein p.s. zeigt doch, dass es da auf seiten der gema probleme gibt da diese ja def. geld von yt bekommen hat und dies dann wohl nicht weiterleitete. also sollte man zunächst doch die gema verklagen »):

    ohne flachs, du kommst aus buxtehude? :lol: