Die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika ist gerade ein paar Tage alt, und schon haben deutsches Feuilleton und Fernsehvolk in ungeahnter Einigkeit einen akustischen Lieblingsfeind gefunden: Die Vuvuzela. Erregte Zuschauer beschweren sich bei ARD und ZDF über den permanenten Summton, teutonische …

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  • Vor 11 Jahren

    Habe grad erfahren, dass es auf den Färöer Inseln seit 300 Jahren Tradition ist, sich einmal im Jahr an der Küste zu treffen und Wale abzuschlachten. So jetzt sagt mir mal dass man das änden soll!

  • Vor 11 Jahren

    Es ist nur leider eben tatsächlich so, dass die Vuvuzela an sich nichts, aber auch rein gar nichts mit afrikanischer Kultur zu tun hat. Vielmehr handelt es sich bei dem Folterinstrument erwiesenermaßen um einen Marketing-Gag aus dem Jahre 2004. Das Teil wurde von windigen Werbern erdacht, damit sich Südafrika bei der Bewerbung um die WM von den anderen Bewerbern abheben konnte.

    Das ewige Getröte als Kultur zu verkaufen ist nichts als romatisches pseudo Gutmenschentum.
    Die Dinger zerstören bei der WM jedes letzte bisschen Fankultur in den Stadien und sind darüber hinaus höchst gesundheitsgefährdend.

    Darüber hinaus, finde ich es kein bisschen spießbürgerlich, wenn man auf einen 90 Minuten andauernden, gleichbleibenden, 130 db lauten Ton genervt reagiert. Und im übrigen ließe sich auch auf den Lärm eines Presslufthammers tanzen, was diesen aber noch lange nicht punkig oder gar revolutionär macht.

    Es bleibt zu hoffen, dass diese unsäglichen Teile nie Einzug in Stadien außerhalb Südafrikas halten.