Zwei Augsburger Mädchen, Mimi und Josefin, covern den nervtötendsten Hit aller Zeiten und schreiben damit Geschichte.

Augsburg (end) - Normalerweise findet man keine Berichte über deutsche Casting-Shows in der ausländischen Presse. Zurzeit überschlagen sich allerdings NME, Stereogum und Co. wegen einer deutschen Coverversion von Radioheads "Creep". In der Sendung "The Voice Kids" vom 24. Februar coverten die Schwestern Mimi (13) und Josefin (15) den legendären, geliebt-verhassten Song.

Die Jury überschlug sich vor Lob, Lena machte Freudensprünge, kurzum: Die Reaktionen fielen überwältigend und gewohnt überzogen aus. Den kompletten Auftritt kann man hier anschauen:

Eigentlich wird das Internet ja überschwemmt mit Covern von "Creep" oder "Wonderwall". Erstaunlich ist nun, dass eine vier Wochen alte deutsche Kinder-Castingshow plötzlich solche Wellen im Ausland schlägt: Die Sendung wurde jetzt schon 10,8 Millionen Mal aufgerufen, unter dem Video finden sich Kommentare in den verschiedensten Sprachen. Die Faszination könnte zum Teil auch daran liegen, dass es in den USA zwar "The Voice" gibt, aber eben kein entsprechendes Format mit Kindern.

Die eigenen Regeln brechen

Viele ausländische Medien berichteten über den Auftritt der Schwestern. So schrieb etwa das Online-Magazin Stereogum: "Wir haben eine eiserne Regel: Wir posten niemals Videos einer deutschen Reality-Show, die bereits einen Monat alt ist. Wenn zwei liebenswürdige kleine Mädchen dann aber den Sch*** aus einem 26 Jahre alten Song heraus singen, muss man manchmal seine eigenen Regeln brechen."

Wer weiß, vielleicht gelangt der Song ja auch noch zu Radiohead-Frontmann Thom Yorke. Radiohead selbst hassen ihren größten Hit bekanntlich wie die Pest, den Beweis gibts zum Beispiel hier:

Fotos

Radiohead

Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

Weiterlesen

laut.de-Porträt Radiohead

Ob es ein Freitag war, an dem sich Thom Yorke, Ed O'Brien, Phil Selway, Colin Greenwood und dessen Bruder Jonny zusammenfanden, um an der Abingdon Public …

laut.de-Porträt Lena Meyer-Landrut

Am 29. Mai 2010 steht die 18-jährige Lena beim 55. Eurovision Song Contest in Oslo auf der Bühne - vor einem Millionenpublikum. Ihrem Status als Favoritin …

laut.de-Porträt The BossHoss

"I was country, when country wasn't cool", sagte schon der Ski-King, und für viele Menschen ist Country bis heute noch nicht cool. Davon lassen sich …

11 Kommentare mit 16 Antworten

  • Vor 30 Tagen

    Kann der Song doch nichts für, dass er so überspielt ist. >:-(

  • Vor 30 Tagen

    Die Mädels haben wohl den Song nicht verstanden. Sowas muss man leidend und unter Selbstkasteiung vortragen. Das Geklimper ist belanglos und dieses Adele Geheule geht gar nicht. Schlimm.

  • Vor 30 Tagen

    "...nervtötendsten Hit aller Zeiten und schreiben damit Geschichte."
    Die Überschrift spart nicht an unangemessenen Übertreibungen. Wer will denn hier zum nervtötendsten Redakteur werden?

    • Vor 30 Tagen

      Laut.de hat das Zeug dazu die nervtötendste Web-Seite zu werden. Sie sind auf dem besten Weg.

    • Vor 30 Tagen

      Noch nie was von Filmstarts.de gehört wie?

    • Vor 30 Tagen

      Es fällt wirklich leicht, auf laut.de zu verzichten. Nervtötend ist da noch geschmeichelt. Da ist ja eine alte Wehrmachtskameradschaft progressiver, als diese Website.

    • Vor 28 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 28 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 28 Tagen

      Laut und Filmstarts sind echt im battle darum wer sein jeweiliges Medium am besten missbrauchen kann um den Leser seine Ideologie aufzudrücken. Nur hat Filmstarts nicht solche idioten die sich gegenseitig selbst feiern weil sie als Familienväter noch die geistige reife eines 16 jährigen haben. Gell Mr m?

    • Vor 27 Tagen

      Immernoch so butthurt, Sancho? :lol:
      Verpiss Dich doch einfach für immer aus der Welt, oder zumindest von laut.de, dich wird wirklich NIEMAND vermissen!

    • Vor 27 Tagen

      Gegen filmstarts ist laut noch gut erhalten. Hier gibt es wenigstens noch ein paar anständige Autoren aus glorreichen Tagen; filmstarts hingegen ist von der besten deutschsprachigen Reviewseite zu einem Moloch mutiert, den ich nur noch besuche, um ab und an ganz kurz zu checken, ob ein Film, den mir irgendjemand vorgeschlagen hat und der mir nichts sagt, ein totaler Flop ist oder nicht. Eine Review habe ich dort schon ewig nicht mehr gelesen.