Snoop Dogg ist noch einmal um eine Gefängnisstrafe herumgekommen. Ein kalifornisches Gericht verurteilte den Rapper zu fünf Jahren auf Bewährung und 800 Stunden gemeinnütziger Arbeit.

Pasadena (bb) - Cordozar Calvin Broadus Jr., weltweit unter seinem Rapper-Pseudonym Snoop Dogg bekannt, muss nicht ins Gefängnis. Indem er auf eine Anfechtung der Anklage verzichtete, vermied er einen weiteren Prozess, bei dem ihm bis zu vier Jahre Haft gedroht hätten. Stattdessen verurteilte ihn ein Gericht im kalifornischen Pasadena zu fünf Jahren auf Bewährung und 800 Stunden gemeinnütziger Arbeit.

Die Anklagepunkte erstreckten sich von Marihuana- bis zu unerlaubtem Waffenbesitz im Oktober vorigen Jahres. Aufgrund einer Verurteilung wegen Drogenhandels Anfang der 90er Jahre ist es Snoop Dogg generell verboten, Waffen zu besitzen. Ein weiterer Auflagepunkt seiner Bewährungsstrafe verlangt nun, dass keiner von Snoops Bodyguards einer Gang angehören darf und sämtliche Waffen seiner Angestellten registriert sein müssen.

Der 35-jährige Familienvater wird die Hälfte des aufgebrummten Pensums an gemeinnütziger Arbeit ableisten, indem er weiterhin das Football-Team seines Sohnes coacht, meldet BBC-Online. Der Rapper und Hollywoodstar ist nach diesem Urteil aber noch nicht aus dem Schneider. Zwei weitere Fälle von Drogen- und Waffenbesitz in Kalifornien stehen noch aus.

Sämtliche England-Konzerte von Snoops Europa-Tour mit P. Diddy mussten aufgrund seiner Probleme mit der Obrigkeit kürzlich abgesagt werden und auch in Schweden nahm man ihn mit Drogen im Gepäck fest. Da dürfte es wohl kaum helfen, dass Snoop Doggs Anwalt mal wieder verlauten ließ, sein Klient sei aufgrund eines Migräneleidens dazu berechtigt, Marihuana zu konsumieren.

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Snoop Dogg

Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein)

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Rap-Superstar, Produzent, Sänger, Songwriter, Labelboss, Schauspieler, Comedian, Computerspiel-Junkie, Football-Trainer (mit Lizenz!), Porno-Produzent, …

21 Kommentare

  • Vor 13 Jahren

    @Vielfrass (« ...
    Wenn man seine Meinung einer Öffentlichkeit zur Schau stellen muss, dann sollte man auch mit Reaktionen rechnen. Wer keine Kritik verträgt, sollte besser sein Maul halten. Es gibt hier übrigens kein "wir"
    [...]

    Wenn Du ein Problem mit Menschen mit einer eigenen Meinung und einer eigenen Auffassung von Humor und Empathie hast, dann solltest Du Dir überlegen, ob öffentliche Foren der richtige Ort für Deinen Senf sind. »):

    Übrigens: mit Dank zurück an Absender. :smoke:

  • Vor 13 Jahren

    "Du bist behindert, geh kacken"

    Ernsthaft jetzt? Das war es, was du unbedingt in aller Deutlichkeit loswerden wolltest?

    Kurz zur Erinnerung:
    "...wenn wir dir alle mit unseren flachen Sprüchen blablabla"

    Genau das habe ich Dir unterstellt. Deine flachen Sprüche sind Deine flachen Sprüche und nicht "unsere flachen Sprüche".

  • Vor 13 Jahren

    @BzR («
    Übrigens: mit Dank zurück an Absender. :smoke: »):

    Oh, mit Kritik kann ich umgehen ... manchmal. "Geh nach Hause" oder "Du bist behindert, geh kacken" qualifiziert einen Beitrag aber nicht für diese Kategorie. Da schaltet meine Bereitschaft zur Kritikaufnahme automatisch ab. :nonsmoke: