Die britischen Behörden verweigern Snoop Dogg die Einreise. Für P. Diddy bedeutet dies, dass er bei den Tour-Auftritten in Großbritannien wohl ohne seinen Rap-Kollegen auf der Bühne steht.

London (bb) - Der für morgen geplante Auftritt von P. Diddy und Snoop Dogg im Londoner Wembley Stadion ist in Gefahr. Die britischen Behörden verweigern Snoop Dogg die Einreise. Obwohl das Innenministerium eine offizielle Stellungnahme verweigert, verwies man darauf, dass die Regierung über Mittel verfüge, "Personen, welche dem öffentlichen Wohl schaden", die Einreise zu untersagen.

Snoop Dogg und seine Leibwächter waren im April letzten Jahres in eine Massenschlägerei am Flughafen Heathrow verwickelt. Daraufhin verwarnte die Polizei den US-Rapper und die britische Einwanderungsbehörde erteilte ihm lebenslanges Einreiseverbot ins Vereinte Königreich.

Trotzdem will die Konzertleitung alle Wege prüfen, die Auftritte in Großbritannien doch noch zu ermöglichen. Wenn nötig sogar unter Einbeziehung des Premierministers Tony Blair, so die Aussage einer Sprecherin Snoop Doggs. Gegenüber MTV äußerte sich der Rapper in dieser Hinsicht kontraproduktiv: "Mit meinem Mic kann ich die Kids beeinflussen, die für Politiker unerreichbar sind. Ich will ihnen sagen, dass sie die Gewalt und das Töten, das derzeit in Großbritannien vor sich geht, stoppen müssen".

Vor zwei Wochen war Snoop Dogg in Stockholm wegen Drogenbesitzes festgenommen worden und musste anschließend eine Nacht hinter Gittern verbringen. In seiner Heimat USA ist der Gangsta-Rapper wegen Drogen- und unerlaubtem Waffenbesitz angeklagt.

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Snoop Dogg

Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein) Snoop Dogg,  | © laut.de (Fotograf: Michael Grein)

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6 Kommentare

  • Vor 13 Jahren

    Komisch, dass Snoop Dogg, obwohl er ein lebenslanges Einreiseverbot hat, trotzdem einen Gig in England geplant hat... Denkt er, dass er der King ist und über allem steht?

  • Vor 13 Jahren

    @Hansi (« richtig so! »):

    ihr seid einfach haufen arschlöcher ! arschficker verdamt!

  • Vor 13 Jahren

    @Hansi (« richtig so! »):

    ihr seid einfach haufen arschlöcher ! arschficker verdamt!

  • Vor 13 Jahren

    @Anonymous (« Wegsperren, für immer! »):

    was willst du arschficker ?

  • Vor 13 Jahren

    snoop dogg höchstpersönlich ist da! und er kann auch noch deutsch!

  • Vor 13 Jahren

    @kroko (« Die Rapper drücken das Leben so aus wie es ist.Da wird nicht die gute heile Welt vorgespielt,wie es ja heute so üblich ist.Ich ziehe mein Hut vor Ihnen. »):

    muhahaha. du hast irgendwann ein buch über die rapkultur der achtziger gelesen und ein bisschen zu ernst genommen, oder?
    die welt, die die rapper uns heute zeigen wollen, hat mit der realität gar nichts mehr zu tun, ob sie dir jetzt von berettas und chromfelgen erzählen oder von bitches, penthäusern und eigenkreierten parfums.
    zumindest solche rapper wie snoop und diddy.

    davon abgesehen putzt kein mensch snoop runter, weil er kifft. das juckt keine sau, kiffen tut jeder zweite. die leute regen sich drüber auf, wieso er so ein vollidiot ist, und ein konzert in england ansagt, obwohl er weiß dass er nicht rein darf. und dann auch noch den englischen staat ankackt, statt sich mal gedanken drüber zu machen, was er selbst für ne scheiße gebaut hat.