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Überraschung: Bono schämt sich für seine Stimme

Es war einer der Lacher der letzten Woche. Der weltberühmte U2-Sänger Bono, geliebt und gehasst für seine Stimme, gab in einem Podcast zu Protokoll: Auch er selbst schämt sich für seine Stimme. Zumindest die von den frühen Tagen der Band und vor allem die vom 1980er Debüt "Boy": "Ich fuhr im Auto, als einer unserer Songs im Radio kam und ich wurde scharlachrot, wie man in Dublin sagt. Es war so beschämend." Den Titel des Songs nannte er nicht, ergänzte nur, dass das erste Album zwar "eigenständiges und originelles Material" enthalten habe, dem aber an so manchen Stellen die Details fehlten: "Ich schaue zurück und denke nur: Oh Gott!"

Nicht weniger eigentümlich dürfte bei vielen Fans auch seine Aussage ankommen, dass er erst kürzlich zum Sänger geworden sei. Wann genau, ließ der 61-Jährige offen, hatte dafür aber noch einen anderen Knaller in petto. Auf die Frage, auf welchen Song er am meisten stolz sei, überging Bono sämtliche Klassiker der 80er und 90er Jahre und antwortete: "'Vertigo' aufgrund der Art und Weise, wie er eine Menschenmenge aufheizt." Achso, den Bandnamen U2 mag er auch nicht: "Ich habe damals auch nicht erkannt, dass The Beatles ein blödes Wortspiel ist. In unserer Vorstellung klang U2 wie ein Spionageflugzeug, futuristisch. Dann stellte sich heraus, dass es aufgenommen wurde wie eine Einwilligung. Ich mag den Namen nicht."

Seine Bandkollegen müssen sich aber keine Sorgen machen, dass ihnen der Sänger eventuell abhanden kommt, Gitarrist The Edge war beim Podcast sogar selbst zugegen. Noch im November sagte er dem Rolling Stone, dass er sich zum 30-jährigen Jubiläum der Zoo TV-Tour im Jahr 2022 eine Wiederholung vorstellen könne: "Ich glaube, Zoo TV könnte man noch mal auf die Bühne bringen und es wäre genau so relevant wie damals. Wir haben zwar bisher nur darüber gesprochen, aber ich würde es nicht komplett ausschließen."

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