Muse trauern Albumformat nach

Zu ernsteren Themen: Bands verkaufen heutzutage immer weniger Platten. Ihre tolle Musik wird stattdessen vom Pöbel immer häufiger umsonst gehört, zum Beispiel bei Spotify und die Summe dieser Neuerungen macht den Künstler letztlich arm. Gut, Existenzprobleme dürfte …

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  • Vor 4 Jahren

    Was schreibt ihr nur für einen Schrott?.. Schlimm, schlimm. Mich kotzt es auch an, dass Musik immer mehr zu einer Art Fastfood wird. Viele der tollsten und für mich wichtigsten Songs würde ich heute nicht so zu schätzen wissen oder gar überhaupt nicht kennen, wenn ich nicht "gezwungen" worden wäre sie auf einem Album zu hören. Wer kennt das nicht mehr: Man holt sich ein Album und die Singles darauf gehen gleich ins Ohr. Der Rest ist irgendwie nicht gleich so eingängig.. man hört die Scheibe aber immer wieder, schließlich hat man ja nicht nur die Single Tracks bezahlt und immer wieder "skippen" geht ja auch nicht. Schließlich bemerkt man nach vielen Stunden des Hörens, dass die eigentlich bemerkenswertesten Songs / Kunstwerke der Platte, die Songs sind, die man beim ersten Hören eher als unnötiges Füllwerk beachtet hat und irgendwie anstrengend waren. In diesen Nummern ist der Künstler auch wirklich Künstler und dafür sollte man zahlen. Die Hits sind in der Regel einfacher und leichte Kost. Die Hook muss stimmen und der Rest ist fix drumherum gestrickt. (ich spreche aus beruflicher Erfahrung) In dieser Zeit wo man sich ausschließlich Titel nach dem ersten, oft oberflächlichen, Höreindruck kauft, kommen diese tollen Werke gar nicht mehr zur Geltung... schlimmer noch: Sie werden überflüssig. Das ist der Grund warum die Musik heutzutage weitestgehend so furchtbar eindimensional und simpel gestrickt ist. Diese Entwicklung ist wirklich furchtbar

  • Vor 4 Jahren

    Da kann ich MusicManBass absolut nur zustimmen! Richtig tolle Musik (und zwar die, die man auch nach Jahren noch liebt) muss oft erst erschlossen werden, muss reifen! Und wenn sich dann noch jemand traut, eben nicht einfach nur (Pop)Hits zu schreiben (und das ist, nebenbei bemerkt, vergleichsweise einfach, wenn man ein wenig von Musik versteht), sondern wahre Kunstwerke zu schaffen (früher waren das mal "Konzerte" und "Opern"), dann sollte man das belohnen und nicht billig bestrafen! Gerade als die Refernz, als die sich laut.de gern betrachtet. Abgesehen davon geht es Herrn Bellamy offensichtlich nicht nur um das Geld, sondern im Besonderen um die Wertschätzung der Musik. Und die hat - definitiv - abgenommen! Jetzt muss ich mir erstmal eine Platte auflegen um wieder runterzukommen! The 2nd Law klingt dafür perfekt...

    • Vor 4 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 4 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 4 Jahren

      The 2nd Law klingt beschissen.

      Hältst hier eine Laudatio auf Kunstwerke und Wertschätzung der Musik und kommst dann mit diesem lieblos zusammen geklauten Scheiß um die Ecke.

    • Vor 4 Jahren

      Völlig egal, um was es Bellamy am Ende geht; als Frontnixe von Muse, die ihren kommerziellen Erfolg auf dem Rücken pop-mundgerechter Singles errichtet haben, wirkt die Aussage wenig überzeugend.