Eine harmlose Social-Media-Kampagne zum neuen Album "Paula" bringt dem Sänger Sexismus-Vorwürfe ein - mal wieder.

Los Angeles (ebi) - Privates und Grschäftliches sollte man besser nicht verbinden, heißt es. Robin Thicke tut das genaue Gegenteil. Im vergangenen Februar verließ ihn seine Frau, die Schauspielerin Paula Patton. Seitdem setzt Thicke offenbar alles daran, sie zurückzugewinnen. So heißt sein neues Album "Paula": Es handle fast ausschließlich von ihr, betont der US-Sänger.

Das aktuelle Video heißt dann auch "Get Her Back", gleichwohl umgibt sich Thicke im Clip mal wieder mit Frauen - natürlich nackten. Durchaus ein taktischer Fehler, zumal über VH1 eine Promo-Twitter-Aktion lanciert wurde, bei der ihm Fans unter #askthicke Fragen zum Albumrelease stellen konnten. Dort gingen dann aber vor allem bitterböse Kommentare ein. Wobei bitterböse noch untertrieben ist.

"Wie entspannst du am liebsten?"

"Hast du wirklich eine Vergewaltigungshymne als Liebeslied für deine Frau geschrieben und wunderst dich immer noch, warum sie dich verlassen hat?", lautet etwa ein Kommentar. Oder: "Wenn du nicht gerade Frauen zu Objekten degradierst, Vergewaltigungen verharmlost und sexuelle Gewalt verteidigst, wie entspannst du dann am liebsten?". Auch von "Stalking" in Bezug auf seine Noch-Ehefrau Paula ist die Rede.

Bereits vor einem Jahr sah sich Thicke angesichts des Songs "Blurred Lines" mit Sexismus-Vorwürfen konfrontiert. Im unzensierten Clip zum Track tanzten barbusige Models zu Thickes sehr explizitem Text. Frauenfeindlich und Verherrlichung von Vergewaltigung lauteten die Vorwürfe schon damals. Thickes Social Media-Experten haben ihrem Chef keinen Gefallen getan - weder privat noch beruflich.

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6 Kommentare mit 35 Antworten

  • Vor 5 Jahren

    Fast noch ätzender als Robin Thicke (danke an die laut-Redaktion, daß ich bei dem Namen nur noch an "singende Penispumpe" denken kann!) sind Trollfeministen, die diesem öffentlichen Onanierer auch noch eine Plattform bieten. Immer wieder entzückend, wie schnell sie darin sind, psychologische Spekulationen zu tätigen anhand der Begutachtung von... Ejakulat.

  • Vor 5 Jahren

    Viel schlimmer ist doch die Musik an sich.

  • Vor 5 Jahren

    fand "blurred lines" recht eingängig (wenn man den Text ausblendet)

  • Vor 5 Jahren

    Wiso geht eigentlich niemand auf Pharrel los? Der hat den song letztendlich geschrieben, produziert und auch mitgesungen.
    Ansonsten: http://cdn.thejournal.ie/embeds/twitter/de…
    :lol:

  • Vor 5 Jahren

    Es gab in Zeiten, in denen sich Aktivistinnen im Zeichen des Feminismus ausziehen, tatsächlich einen Aufschrei wegen den nackten Frauen in einem Musikvideo?

  • Vor 5 Jahren

    Ich habe das auf Twitter verfolgt und fand es großartig. Klar kann man jetzt über Feministinnen herziehen - empören die sich einfach darüber, dass Vergewaltigungen verharmlost werden - total die bösen Frauen sind das!

    Dieser schleimige Typ hat genau das bekommen, was er verdient hat.

    • Vor 5 Jahren

      Könntest du mir die Stellen, in denen Vergewaltigungen verharmlost werden, mal ziteren? Das interessiert mich jetzt doch mal.

    • Vor 5 Jahren

      Lies Dir zum Beispiel mal Blurred Lines durch und vergleich das mit den Dingen, die Vergewaltigungsopfer von ihren Vergewaltigern zu hören bekommen.

      Allein der Satz "I know you want it" - "Ich weiß Du willst es" stößt mir persönlich sehr übel auf. Dazu die nackten Frauen, die mal wieder als Objekte dazu genommen werden, die natürlich zu nichts anderem als zur sexuellen Befriedigung da sind - damit er halt ein paar Titten zu sehen bekommt.

      Natürlich kann man jetzt auf die Zeile verweisen, in der er davon singt, wie sie ihn anfasst - aber ganz ehrlich? Nur weil eine Frau einen Mann anfasst, muss sie noch lange keinen Sex mit ihm haben wollen. Daraus dann abzuleiten, dass sie ihn will...

      Abgesehen davon ist das Lied einfach nur scheiße und die Sache mit seiner Ex einfach nur absolut peinlich.

    • Vor 5 Jahren

      Mal ne Frage: Stöst dir der Satz "I know you want it" sauer auf, weil dir direkt in den Sinn kam, dass er Vergewaltigungen verharmlost oder hast du darüber gelesen und plapperst die Empörung nur nach?

      Also wenn ich solche Argumente höre dann müsste jeder RnB Sänger so einen Shitstorm abbekommen. Das klingt für mich eher danach als ob man sich wieder ein Opfer gesucht hat dem man tausend Sachen unterstellen kann, eine wird schon irgendwie stimmen.

    • Vor 5 Jahren

      Kann man nicht einfach nur die Musik scheiße und den Typen strohdumm finden ohne da mal wieder eine lächerliche Kampagne raus zu stricken? Ohne diesem Heinz jetzt zuviel Künstlertum nachzusagen, aber diese zeilenweise Sektion und vor allem Interpretation von künstlerischen Texten aller Art ist eine Krankheit sondergleichen.

    • Vor 5 Jahren

      @Tinco: Warste in der Schule nicht so gut in Sachen Textanalyse? Ist übrigens ein wichtiger Zweig in der Germanistik.

      @Sancho: Nein, das ist mir auch schon vorher sauer aufgestoßen. "I know you want it" - kommt aus der Ecke, "die trägt 'nen Mini-Rock, die will doch gefickt werden."

    • Vor 5 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 5 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 5 Jahren

      War klar, dass du nicht im Mindesten raffst was ich damit meine. Aber überleg dir vielleicht mal, ob es sinnvoll wäre, zwischen Künstler und Werk zu unterscheiden und nicht alles mit der allegorischen Interpretationsdampfwalze zu überfahren.

    • Vor 5 Jahren

      Ok Silenceboy, gehen wir davon aus, dass ich wirklich mal so bekloppt bin und deiner Logik folgen kann und tatsächlich der Meinung bin, der Text verharmlost Vergewaltigungen. Dann ist dein Hass gegenüber Robin Thicke trotzdem unangebracht, da Pharrel den Text geschrieben hat. Genau deswegen wirkst du einfach nur wie ein Mitläufer, der Robin nicht mag und deswegen alles schlechte nachplappert. Und zu deiner Information: Textanalyse hatte ich erst vor kurzem und das hat in keinster Weise was mit Paranoia zu tun ;) Ich könnte jetzt mal fragen, woher ausgerechnet DU weisst, dass das Vergewaltiger sagen. Ein Schelm der böses dabei denkt...

    • Vor 5 Jahren

      Was Du für eine Scheiße laberst, ganz ehrlich. Ich kannte diesen Thicke vorher nicht wirklich, hat mich also auch nie tangiert.

      Als Künstler hätte er aber auch sagen können, "ne, den Song will ich nicht". Hat er nicht.

      Woher man sowas weiß? In dem man sich informiert? Soll möglich sein im Jahr 2014. Bildung und so, kennsch?

      Übrigens würde ich nicht von Hass reden, eher Verachtung und ein kleines bisschen Mitleid. Wer erst davon singen muss, wie groß sein Ding doch ist, um erfolgreich zu werden, hat meiner Meinung nach auch nicht sonderlich mehr verdient.

      Der Text ist dumm und peinlich, die Konnotation vieler Textpassagen zweideutig.

      "I know you want it." Sie will es, wenn sie es sagt. Und nicht dann, wenn der Typ meint, dass sie es will.

    • Vor 5 Jahren

      Wenn ein Lappen wie Robin Thicke solche Dinge singt, dann ist das einfach nur irgendeine hohle Phrase, die man halt so sagt. Das ist ein typischer Anmachspruch für minderjährige oder "junggebliebene" Durchschnittsschranzdiscogänger. Davon lebt diese Art Song doch, dass man alles zweideutig auslegen kann.

    • Vor 5 Jahren

      Zum Verzweifeln. Nochmal: Mit welchem Recht projizierst du deine (nachvollziehbare aber sicher nicht allein mögliche) Interpretation der Songzeile "I know you want it" auf eine tatsächliche Aussage/Charaktereigenschaft des Künstlers? Selbst wenn die Thematik biographisch ist (ich kenne den Typen nicht) ist das mehr als fragwürdig.

    • Vor 5 Jahren

      Ist ja schön zu wissen, dass ICH derjenige bin, der Scheisse labert... Ich versuche nur, im Gegensatz zu dir, rauszufinden warum du solche dummen und unüberlegten Behauptungen raushaust. Würdest du das bei Pharrel, der immernoch den Song geschrieben hat und von dir bis jetzt kein einziges Mal gerügt wurde, tun, dann kämst du auf die gleiche Erkenntnis wie Mundanus.

    • Vor 5 Jahren

      Und woher weißt Du, dass ich Pharrell nicht ebenso rüge? Muss ja nicht alles öffentlich geschehen? Thicke ist nun einmal der, der den Song singt, dessen Name ganz oben steht. Daran ändert auch die Tatsache nicht, dass Pharrell das geschrieben hat. Deshalb bekommt Thicke die Kritik ab. Nochmal: Er hätte den Song auch ablehnen können. Hat er nicht. Punkt.

      Man kann auch einen Song zweideutig schreiben OHNE die Frau zum Objekt zu machen, die den fetten Schwanz doch unbedingt will, weil sie ihn ja so anfässt.

      @Tinco: Meiner Meinung nach ist es egal, was er mit diesem Song aussagen wollte - wie es bei den Leuten ankommt, ist wichtig.

      Wenn ich auf den CSD gehe und ganz laut Faggot schreie, brauche ich mich wundern, wenn man mich nicht freundschaftlich begrüßt.

      Genau so wenig muss sich ein Künstler, der so einen dämlichen Text im Jahr 2014 veröffentlicht, wundern wenn es Menschen, vor allem Frauen gibt, die in diesem Text etwas unhaltbares sehen.

      Offensichtlich gibt es genug Menschen auf dieser Welt, die in Sprüchen wie "I know you want it" eben die Argumentation eines Vergewaltigers sehen. Der Künstler ist dafür verantwortlich, was er veröffentlicht - nicht das potentielle Publikum.

    • Vor 5 Jahren

      "Meiner Meinung nach ist es egal, was er mit diesem Song aussagen wollte - wie es bei den Leuten ankommt, ist wichtig"
      "Der Künstler ist dafür verantwortlich, was er veröffentlicht - nicht das potentielle Publikum"

      Soso. Erst gibst du dem Publikum Interpretationsvollmacht und drei Sätze später sprichst du es dann auch noch von der Interpretationsverantwortung frei, die du wieder dem Künstler zuwirfst. Meine Fresse.

      Der Song ist meinetwegen sexistisch. Das wars dann auch, kann man trefflich drüber diskutieren. Nur das ummünzen in einen persönlichen Angriff auf den Künstler ist einfach nur arm.

    • Vor 5 Jahren

      Sehr schön, dass es keine weiteren Argumente mehr bedarf. Silencsboy demontiert sich selber.

    • Vor 5 Jahren

      @Sancho
      Dieses "asking for it" kennst du doch bestimmt?
      Es ging glaub ich vor 1-2 Jahren mal darum, dass ein Cop (ich glaub in Kanada) gesagt hat, dass Frauen, welche sich "etwas knapper kleiden" halt quasi darum betteln vergewaltigt zu werden. "They are asking for it", war da so der Schlagsatz. Alles Sinngemäss.

      Was doch -und ich hoffe jeder halbwegs vernunftbegabte Mensch sieht das auch so- einfach nur ziemlicher Bullshit ist.

      Eine Aussage wie "i know you want it" geht (je nach Kontext) durchaus in die gleiche Richtung. "jetzt zier dich nicht so" ... "gibs zu, es hat dir doch auch gefallen" ... "du brauchst es nur mal ordentlich" ... "du gewöhnst dich schon dran"...

      viel Recherche braucht es nicht, Sancho, und dann hast du ohne Probleme einen Haufen solcher Sätze zusammen die Vergewaltigungsopfern an den Kopf geworfen wird. Vorher, währenddessen, danach.

      Thicke geht mir am Arsch vorbei, ich kenn das Lied nichtmal, und man sollte doch den ganzen Kontext beachten.
      Wenn das einer allerdings so meint, wie ich es jetzt ausgeführt habe, ist er ein Arsch.

      Denn bei einer Vergewaltigung ist IMMER (!) klar, wer das Opfer ist und wer der Täter ist. Period!

    • Vor 5 Jahren

      Mooooooment: Ich habe nirgendwo behauptet, dass dieser Satz nicht von Vergewaltigern benutzt wird. Es geht mir hier darum, dass sich jeder wieder empören will, weil es gerade in ist sich einem Shitstorm anzuschliessen und man jedes Mittel nimmt um einen Menschen zu denunzieren. Wenn ich sämtliche Sätze nehmen würde, die Mörder, Vergewaltiger, Kriegsverbrecher o.a. jemals verwendet hätten dann gäbe es nur noch Instrumentalmusik. Und auch dann käme jemand auf die Idee, anzuprangern, dass die Nazis früher genau die selbe Tonreihenfolge benutzt hätten und schon geht der nächste Shitstorm los.

    • Vor 5 Jahren

      Ach und zu deinem letzten Satz: Leider wird nämlich genau diese Methode viel zu oft von Frauen angewandt, die jemanden der Vergewaltigung bezichtigen um ihn eins auszuwischen. Da werden Geschichten von wirklichen Opfern verwendet um es glaubhaft rüber zu bringen und so Leute wie Silenceboy sagen dann "ja stimmt, Vergewaltiger sagen das" und schon wandert einer erstmal ins Gefängnis ohne dass er schuldig ist.
      Bei Vergewaltigungen bin ich bei dir, die Täter könnte man nicht hart genug bestrafen aber leider konzentrieren sich die Leute lieber darauf einen Robin Thicke wegen einer Textzeile fertig zu machen als sich mit den wahren Tätern auseinander zu setzen.

    • Vor 5 Jahren

      also...
      ich weiss ja nicht, wenn ich mir gross "Arbeit macht Frei" auf den Rücken tätowiere bin ich auch eher ein Nazi als ein Workaholic?
      "i know you want it" empfinde ich definitiv auch als sehr viel klarer und definierter als irgend ein Zitat das von irgendeinem sadistischen Serienkiller kommt und irgendwas spezifisches beschreibt. Tut mir leid...

      so sehr ich deine Beweggründe verstehen kann, und so sehr mir diese Shitstorms eigentlich scheissegal sind (ich krieg die nichtmal mit...) ...so sehr muss ich doch sagen, dass dieser Textteil -aus dem Kontext gerissen- ziemlich stark in diese verharmlosende Richtung zielt. Jedenfalls fasse ich das so auf, wenn ich als Laie davon lese. (Laie weil mir der Text vorher überhaupt nicht bekannt war.)

      Wir reden hier nicht "von sämtlichen Sätzen" Sanch, wir reden von einem spezifischen Satz. Dreh nicht meine Argumentation um indem du sie pauschalisierst. Es geht hier um diesen einen spezifischen Satz der durchaus sowas Assoziieren kann, ebenso wie mein Eingangsbeispiel mit der Arbeit.

      ----

      Was deinen zweiten Beitrag angeht:
      Frauen (bzw. es sind meistens Frauen), die jemanden ungerechterweise Vergewaltigungen vorwerfen sind kein bisschen besser als die Vergewaltiger. Denn die wahren Opfer von Vergewaltigungen werden damit gleich nochmal rangenommen.
      Q.E.D.
      Wie sehr glaubst du denn heute jemandem, der Vergewaltigt wird? Allein die Einstellung die du in deinem Beitrag zeigst, allein die Tatsache dass du Gefahr läufst, diesen Satz nicht so ernst zu nehmen zeigt das eigentlich.
      Wenn eine Frau heute ankommt und sagt, sie wäre Vergewaltigt worden, muss man tatsächlich schauen. Es könnte wirklich ungerechtfertigt sein. Schlimm so was. Find ich persönlich zum kotzen und damit spuckt man jedem wahren Opfer ins Gesicht.

      Hat zwar mit dem Thema zu tun, aber nur bedingt finde ich.

      noch ein Wort zu deinem letzten Satz:
      Nochmal, k.A. in welchem Kontext Thicke das gesagt hat oder wasauchimmer. Und wenn er es voll und ganz ernst meint, ist mir das eigentlich nochmal total wurscht.
      Der Öffentlichen Wahrnehmung von Vergewaltigungen ist das allerdings nicht zuträglich.
      Es ist Vergleichbar mit Feminismusbewegungen die fordern, dass des nicht nur Ampelmännchen sondern auch Ampelfrauchen geben muss.
      Sowas ist MIR persönlich eigentlich scheissegal. Die ganze Feminismusbewegung wird deswegen aber ad absurdum geführt, und wo es wirklich nötig ist werden die wahren Feministen nicht mehr Ernst genommen. Mit solchen öffentlich/plakativen Aussagen / Taten schadet man der Sache enorm wenn du mich fragst.

    • Vor 5 Jahren

      Ich dreh hier garnichts um. Du sagst "kann man so auslegen". Das ist aber genau das gleiche wie die Nazikeulenschwinger die du sonst auch kopfschüttelnd abtust. Du sagst ja selber, dass dir der Kontext fehlt. Na klar KANN man das assoziieren aber mal im Ernst, bei so einem Lied, welches in 5 Ländern auf Platz 1 war davon auszugehen, dass es Vergewaltigung verharmlost, nur weil wenigen Leuten gerade langweilig ist, finde ich einfach nur lächerlich. Das ist für mich genauso, wie die Leute die mir einreden wollen, dass ich bei dem Wort "Zigeunerschnitzel" nicht an ein leckeres Schnitzel mit Paprikasoße denke sondern an einen Volksstamm, welcher in Europa nicht gerade beliebt ist. Also nochmal: ich bestreite in keinsterweise, dass es diese Assoziation geben kann nur sollte man immer mal den Kontext beachten. Ausserdem ist es dann wieder verwunderlich, warum er jetzt erst kommt, wo doch seit mindestens 20 Jahren bekannt ist, dass gerade im Hip Hop und RnB Bereich Frauen meistens nur als Ware gehandelt werden. Ich hoffe nur, dass Silenceboy kein Album von Steel Panther hört.

    • Vor 5 Jahren

      Aber ich sehe, wir sind anscheinend der gleichen Meinung nur drücken wir uns anders aus ;)

    • Vor 5 Jahren

      wenn er mir die nummer von emily ratajkowski gibt (:kiss: ) darf sich thicke meine r@pep0rn sammlung kopieren

    • Vor 5 Jahren

      Von unbeliebten Volksstämmen schwadronieren und andererseits nicht den eindeutigen Unterton des - ich weiß du willst es doch - hören zu wollen, ist schon bezeichnend.

    • Vor 5 Jahren

      ne ich sage nur wie das Lied auf mich gewirkt hat, bzw. diese Textzeile. Nicht mehr.
      Wieso das Lied auf Platz 1 ist in 5 Ländern und die Leute sich nicht beschweren?
      Denkst du denn wirklich dass die meisten Konsumenten von Chartmucke gross ihr Oberstübchen einschalten wenn sie die Platte auflegen? Da wird eingeschoben, Player an und dann Hausputz mit Staubsaugen und Klo schrubben... da gibt's nix zu denken.
      Für mich ist es auch ein Unterschied ob man Frauen sexualisiert oder Vergewaltigung verharmlost. Wenn sich eine Frau freiwillig (!) prostituiert oder in einem Stripclub darbietet, ist das ihre Sache und dann stimmt das für mich auch.
      Man muss die Sachen beim Namen nennen und ich möchte niemals dass man irgendwelche Texte zensiert, egal in welche Richtung (sei es bei dem Lied oder sei es mit dem Negerkönig aus den Langstrumpf-Büchern).
      Kunst muss so etwas können dürfen.
      Die Kontroverse / Diskussion die dadurch heraus kommt find ich immer recht wertvoll.

      Du hast natürlich recht. Der gesamte Kontext des Liedes ist mir unbekannt, und das wird auch so bleiben. Interessiert mich dann nicht. Ich hoffe dann auch, dass die Leute sich etwas dabei denken bevor sie in den Shitstorm einsteigen, da bin ich ganz auf deiner Wellenlänge.
      Was ich sagen wollte war nur, dass ich den Shitstorm sogar irgendwo nachvollziehen kann. ^^

    • Vor 5 Jahren

      Alles in allem finde ich Blurred Lines ist ein guter Song. Kann man hören und gute Laune bekommt man auch. Zumindest vor nem Jahr.

    • Vor 5 Jahren

      auch mal reingehört. Wenn man sich das so anhört mit "the way you grab me, has to become nasty" (oder sowas) .... naja. Viel trallala um nix.

      Shitstorm und Aufregung wegen einem höchst durchschnittlichen Liedchen das die Aufmerksamkeit eigentlich gar nicht verdient. :)

    • Vor 5 Jahren

      Das ist ja das lustige. So wie ich diese Textzeile deute will ER ja von IHR begrabscht werden und nicht umgekehrt :D

    • Vor 5 Jahren

      @Tinco: Wo ist da der Widerspruch? Thicke ist dafür verantwortlich was er veröffentlicht - und für das, was das Publikum aus solchen Texten mitnimmt.

      Was ist daran schwer zu verstehen?

      Und ja, der Künstler hat die persönliche Verantwortung. Ein Künstler, der nationalsozialistische Songtexte veröffentlicht, muss ebenso damit rechnen, den Nationalsozialismus zu verherrlichen. Als erwachsener Mensch sollte man in der Lage sein, sich Texte genauer anzuschauen.

      Das Publikum versteht es so. Was der Künstler aussagen wollte ist nebensächlich. Wobei ich bezweifle, dass Thicke irgendwas aussagen wollte.

    • Vor 5 Jahren

      @Sancho: Warum so ein Lied auf Platz 1 landet? Geh' doch mal auf die Straße und frage wahllos die Leute, ob sie überhaupt verstehen, was der da jetzt auf Englisch singt? Warum war dieses komische brasilianische Lied letztes Jahr auf Platz 1? Weil so viele Leute in Deutschland die portugisiesche Sprache beherrschen?

      Tatsache ist doch, dass die Leute, die so einen Mist hören, meistens gar nicht wissen, worüber da gesungen wird. Das hört sich halt irgendwo gut an. Und das war's auch schon.

      Aus diesem Grund sind auch Lieder von Marquess erfolgreich, obwohl (laut meiner damaligen Spanischlehrerin) der Text auf Spanisch überhaupt keinen Sinn ergibt.

    • Vor 5 Jahren

      Sorry, so wie du dir das vorstellst, funktioniert Kunst einfach nicht. Da stimmt mir neben irgendwelchen Theoretikern z.B. auch das Grundgesetz zu, das die Kunstfreiheit recht eindeutig definiert und gesondert schützt.

      Und den nationalsozialistischen Scheiß habe ich einfach nicht gelesen, auf das Niveau lasse mich nicht herab, das ist argumentativ reiner Blödsinn; Godwin lässt grüßen.

      Dein Weltbild ist schrecklich egozentrisch nach dem Motto: Lalilu, um meine Interpretation dreht sich die Welt und der Rest hat sich gefälligst so anzupassen, dass ich auf keine mögliche Art und Weise vor den Kopf gestoßen werden kann.

    • Vor 5 Jahren

      Über Textanalysen sprechen, aber den Kontext vollkommen ausblenden? Okay, "you're a good girl" hinter "I know you want it" zu bringen, ist schon ein wenig fahrlässig, doch weder im Klangbild noch im Video macht sich eine gewalttätige Atmosphäre breit, außerdem heißt es schon ein paar Zeilen später: "The way you grab me" plus "nasty". Ich meine, da scheint es offensichtlich um Gegenseitigkeit zu gehen; das macht den dämlichen Text und die mir vollkommen unklare Geisteshaltung des Hauptdarstellers nicht besser. Deswegen allerdings in solche Themenkisten zu greifen wie Verharmlosung von Schwerstverbrechen, ist, mit Verlaub gesagt, ziemlich haltlos. Vor allem bei einem femininen und devoten Mann wie Thicke.

    • Vor 5 Jahren

      Seien wir mal ehrlich! Würden sich die Frauen nicht so anstellen, hätten wir dieses Problem gar nicht. Wer wütet denn hier im Internet herum? Die Männer? Vielleicht ein paar verirrte Exemplare. Doch der Großteil besteht aus Bürgerinnen, die den Tag über anonym Wasser predigen und Abends dann leichtbekleidetet den Wein auf der Pirsch aus Bechern saufen. Von sexueller Aufdringlichkeit kann da höchstens von weiblicher Seite aus die Rede sein. Wenn mir fünf dralle Diven ihre Dinger regelrecht ins Gesicht halten, werde ich halt einfach spitz. Da ist teilweise kaum noch ein Fetzen Stoff vorhanden und ich soll mich dann zurückhalten? Das ist doch eine Einladung, einen Spruch zu bringen und sie anzuquatschen. Ich rede hier nicht von Gewaltausbrüchen, nur von forderndem Flirten. Schließlich liebe ich als Sportler auch die Herausforderung und klar, manchmal braucht es einen Klaps oder einen kleinen Ruck. Wie gesagt, wir reden nicht von Gewalt. Die Richtung wird man aber wohl noch angeben dürfen. Würden die Betroffenen das nicht wollen, würden sie sich anders kleiden, das ist zumindest meine Meinung.

    • Vor 5 Jahren

      @Tinco: Wo und wann behaupte ich, dass meine Interpretation die einzig richtige ist? Nirgends. Das ist MEINE Meinung. Als ich den Text das erste mal verfolgt habe war bei Sätzen wie "I know you want it" eben gleich diese Assoziierung da. Is' nun mal so. Und offensichtlich ging es nicht nur mir so.

      Niemand hat diesen Text verboten. Das GG sichert uns in Deutschland auch unsere Meinungsfreiheit zu. Und darunter fällt auch, dass man "Kunst" kritisieren darf. Deal with it.

    • Vor 5 Jahren

      @mundanus: Nahh, Kontext wird nur betrachtet, wenn er die eigene Postion stützt, mach doch nicht sowas!
      @silenceboy: Fetz dich mit Kluftinger, das könnte lustiger werden, nach dessen "Beitrag" bin ich hier jedenfalls raus, der Faden ist nicht mehr zu retten.

    • Vor 5 Jahren

      Nachtrag @silenceboy: Klar darfst du die Meinung vertreten, das war doch nie das Problem - die Schlüsse, die du daraus ziehst, jedoch schon.

      Schönen Tag noch.